Denn OBL ist eine Gefahr der ganzen Menschheit, daher als Tyrannenmord verstaendlich…wenn keine andere Moeglichkeit hilft ihn habhaft zu werden…oder etwa nicht?
wie kann ein christlicher Würdenträger, Verteidiger des christlichen Glaubens es wagen, einen Mord für gut zu befinden! Hat er die Bibel nicht richtig gelesen? Christus würde sich vor Scham abwenden!
vielleicht hat er die Borgia als Vorfahren?
Der Mann sollte sein Amt aufgeben!
Grüße
Raimund
Ich bin grundsätzlich gegen Todesstrafe in jeder Form.
Die schon seit jeher betriebene Rechtfertigung von Tyrannenmord find ich aber im Ausnahmefall (Hitler, Stalin, OBL) in Ordnung.
Bei Hitler wäre es besser gewesen, Stauffenberg hätte sein Ziel erreicht. Ganz klar, hier stehen Millionen Leben gegen einen Pychopathen.
Vorrausgesetzt, der CIA erzählt uns nicht einen Haufen Schrott über OBL. Das ist nämlich der Knackpunkt. Wer entscheidet, wer ein Tyrann ist? Hitler war auf jeden Fall schon längst auf der anderen Seite. Und Milosevic? Und Ceaucescou?
Bei OBL kommt noch hinzu, dass wenn man ihn gefangen nehmen würde, würde man ihn versuchen freizupressen.
wie kann ein christlicher Würdenträger, Verteidiger des
christlichen Glaubens es wagen, einen Mord für gut zu
befinden! Hat er die Bibel nicht richtig gelesen? Christus
würde sich vor Scham abwenden!
Ob Meisner im Falle OBL recht hat, ist für mich schwer zu beurteilen. Aber dass die Tötung eines Menschen nicht in jedem Fall und unter allen Umständen vermieden werden kann und darf, ist Konsens unter allen verantwortlich Denkenden. Die entrüstete Unschuld, die sich die Hände wäscht und sagt: „Was kann ich für die Taten jenes Verbrechers?“, obwohl diese Taten verhinderbar wären, steht vor Christus mit Sicherheit nicht besser da.
Pietro
wie kann ein christlicher Würdenträger, Verteidiger des
christlichen Glaubens es wagen, einen Mord für gut zu
befinden! Hat er die Bibel nicht richtig gelesen? Christus
würde sich vor Scham abwenden!
vielleicht hat er die Borgia als Vorfahren?
Der Mann sollte sein Amt aufgeben!
Hallo Raimund
Wenn jemand mich mit dem Tod und der radikalen Vernichtung bedroht, und ich wehre mich dagegen, wieso ist das Mord?
Das ist Notwehr, nichts anderes.
Gruß
Rainer
Auch die Kölner …
… und nicht nur die Nürnberger hängen keinen, sie hätten ihn denn.
Sicher hat der Herr Dreck am Stecken - aber JEDER hat das Recht auf Anhörung, ein ordentliches Gericht.
Ob jetzt ein kirchlicher Würdenträger anderer Ansicht ist oder nicht.
Eckard.
Ich bin grundsätzlich gegen Todesstrafe in jeder Form.
Die schon seit jeher betriebene Rechtfertigung von
Tyrannenmord find ich aber im Ausnahmefall (Hitler, Stalin,
OBL) in Ordnung.
nein, nicht in Ordnung, sondern entschuldbar! Das ist ein wichtiger Unterschied!
Bei Hitler wäre es besser gewesen, Stauffenberg hätte sein
Ziel erreicht. Ganz klar, hier stehen Millionen Leben gegen
einen Pychopathen.
Quantität ist kein Argument!
Vorrausgesetzt, der CIA erzählt uns nicht einen Haufen Schrott
über OBL. Das ist nämlich der Knackpunkt. Wer entscheidet, wer
ein Tyrann ist? Hitler war auf jeden Fall schon längst auf der
anderen Seite. Und Milosevic? Und Ceaucescou?
Genau das ist die Schwierigkeit - vor allem heute!
Bei OBL kommt noch hinzu, dass wenn man ihn gefangen nehmen
würde, würde man ihn versuchen freizupressen.
Nein, moralisch ist das auch kein Argumetn - nur moralisch.
hallo Pietro
nein, Du hast die Problematik dieses falles nicht erkannt. Die Bibel und die christliche Lehre verlangt bedinungslose Gewaltlosigkeit.
Das hat lt. NT Christus gelehrt und auch gelebt (und gestorben).
Dass Politker oder wer auch immer den Tod eines oder mehrer Memschen biiligend in Kauf nehmen (Schachfiguren, die zur Erreichung des Zieles nötig sind), hat damit nichts zu tun. dieser Möchtegernkardinal hat seine Religion verraten!
Hätte Christus nach Deiner Meinung gesagt:" Na, der ist so böse und der schadet der Allgemeinheit mehr als er nützt. also dürft ihr den töten!"?
Außerdem ist die Beurteilung ob böse oder gut ein Beurteilung, die auf die Blickrichtung ankommt. Im Falle B.L´s sind es einige Hundert Tausend (oder Millionen), die ihn für gut halten.
Das hat aber mit unserem Thema nichts zu tun.
Hier geht es nur darum: darf ein Kirchenführer den Tod eines Menschen für gut beurteilen?
Grüße
Raimund
so, so, somit hätten die Römer (oder andere) also Jesus noch viel früher kreuzigen müssen, um das später Leid und den Tod von millionen Menschen zu verhindern?
Entschuldigt diesen Zynismus, aber ich denke hier irrt der Kardinal, weil kein Tryannenmord gerecht sein kann. Wenn er sein Ziel erreichen soll, muss er früh stattfinden und damit fehlen aber die eindeutigen Belege, dass es sich um einen Tyrannen handelt (wird). So auch bei Osama binLaden. Was hat er denn bisher wirklich gemacht? Sind Interviews schon eine Notwehrsituation? Sind Anschuldigungen von Opfern schon Beweise? Ich möchte hier nichts rechtfertigen, aber einen Tyrannen erkenne ich nicht, sondern nur einen Verrückten.
Beispielsweise hätte ein Erfolg von Stauffenberg nicht viel, bezogen auf das Leid und Morden, geändert. Alleine der Krieg wäre anders verlaufen. Wer hier etwas anderes erwartet, verkennt, dass auch Stauffenberg und seine Mithelfer Nationalsozialisten und z. T. massive Antisemiten waren.
Nicht anders sehe ich das bei Osama binLaden. Wenn er jetzt getötet wird, bricht nicht eine Zeit des Friedens und der Versöhung zwischen islamisch und christlicher Welt an. Er hat schon seine Nachfolger.
Und ausserdem finde ich den Verglich mit Hitler fatal. Was soll denn diesen Vergleich rechtfertigen? Oder soll durch die jetzige Tötung von Osama gezeigt werden, dass wir nun bessere Menschen geworden sind und analog damals auch Hitler getötet/verhindert hätten?
Wenn jemand mich mit dem Tod und der radikalen Vernichtung
bedroht, und ich wehre mich dagegen, wieso ist das Mord?
Das ist Notwehr, nichts anderes.
ist es nicht bewiesen, dass er Dich bedroht.
Wer bestimmt, welches Leben lebenswert ist und welches nicht?
hat unser menschliches Gefühl (das sehr zu täuschen und zu beeinflussen ist) grundsätzlich nichts mit der christlichen Religion zu tun. Christus hat was anderes gelehrt. Selbst im Tod hat er noch Gewaltlosigkeit gefordert: " Oh, Vater, vergieb ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!"
Ich verlange nicht, dass jeder mensch danach lebt. Doch von einem Kirchenmann verlange ich das. Sonst ist er nicht besser als Hitler, Stalin, Begin, Milisevic,…
Grüße
Raimund
Ich spreche Dir das Recht ab, mit dem Finger auf Christen zu zeigen, denn Du bezeichnest Dich selbst als Atheist. Sag lieber, welcher Auffassung Du in Bezug auf OBL bist und wie Du diese begründest.
Ich glaube, Kardinal Meisner liegt hier nicht richtig, denn im Sinne von Stalin und Hitler ist OBL kein Tyrann. Er verbalisiert „lediglich“ eine inhumane politische Auffassung, aber er zwingt niemanden, seiner Meinung zu folgen.
Aber selbst, wenn man sich auf den Begriff Tyrannenmord einigen würde (wozu mehr Leute zustimmen müssten als nur Kardinal Meisner), dann muß man sich bewusst sein, daß man sich SCHULDIG macht. Dies war z.B. Bonhöfer ganz klar bewusst, als er sich entschloss, sich der Verschwörung gegen Hitler anzuschliessen. Man ist hier in einer loose-loose Situation, d.h. wenn man nichts tut macht man sich schuldig, aber wenn man was tut, macht man sich auch schuldig.
Aus dieser Zwickmühle hilft nur noch die Gnade Gottes heraus, d.h. man muß sich dem Urteil Gottes ausliefern.
Viel Glück mit deinem Prinzipialismus! Er funktioniert nur,
solange man abstrakt lebt.
Hi Pietro,
nun bin ich sicher kein Freund der Zeugen Jehovas, aber die haben im ersten und zweiten Weltkrieg, den Tod durch Erhängen dem Kriegsdienst vorgezogen. Da kann man sagen was man will, aber das ist schon Prinzipientreue (und das ist nicht satirisch gemeint!!!).
hallo Pietro,
du hast immer noch nicht die Ungeheuerlichkeit der Aussage dieses Möchtegernkardinals begriffen. Vertiefe Dich mal etwas in der Bibel!
wie gleich nach mir gesagt wird: Hut ab vor den Zeugen Jehovas!
Grüße
Raimund
(um vorzubeugen: bin kein ZJ und will auch keiner werden!)