Ich darf in nächster Zeit einen Bericht über Karl den Großen schreiben.
Quellen, die ich besitze: Karl der Große von Dieter Hägermann und eine Kompaktausgabe vom Matthias Becker. Nach dem ich mir jetzt einiges angeeignet habe stehe ich vor dem Problem, dass ich bei dem so wirkungsstarken Leben von Karl dem Großen nicht weiss, welche Schwerpunkte ich setzen soll. Der Umfang soll nur so 3-4 lächerliche Seiten betragen.
Hilfestellungen bei der Schwerpunktauswahl, nützliche links oder ganz allgemeine Ratschläge würden mir sehr helfen.
Danke
Ich darf in nächster Zeit einen Bericht über Karl den Großen
schreiben.
Quellen, die ich besitze: Karl der Große von Dieter Hägermann
und eine Kompaktausgabe vom Matthias Bec h er. Nach dem ich mir
jetzt einiges angeeignet habe stehe ich vor dem Problem, dass
ich bei dem so wirkungsstarken Leben von Karl dem Großen nicht
weiss, welche Schwerpunkte ich setzen soll. Der Umfang soll
nur so 3-4 lächerliche Seiten betragen.
Hallo,
Sprich besser von Literatur, die Du besitzt
Hägermann ist wohl etwas viel, wenn Du nur 3-4 Seiten brauchst.
Hilfestellungen bei der Schwerpunktauswahl, nützliche links
oder ganz allgemeine Ratschläge würden mir sehr helfen.
Danke
Aber ‚klassische‘ Schwerpunkte, die man setzen könnte, wären:
Sachsenkriege
Kaiserkrönung
Divisio regnorum
Leben Karls (nach Einhards Vita Karoli magni)
weitere mögliche Themenschwerpunkte:
Itinerar Karls
seine Gesetzgebung
zeitgenössische Quellen
Aber ‚klassische‘ Schwerpunkte, die man setzen könnte, wären:
Sachsenkriege
Kaiserkrönung
Divisio regnorum
Leben Karls (nach Einhards Vita Karoli magni)
Prima Auswahl!
weitere mögliche Themenschwerpunkte:
Itinerar Karls
seine Gesetzgebung
zeitgenössische Quellen
seine Herkunft als illegitimer Sohn, bis zur Heirat seiner Mutter mit dem Vater;
seine Frauengeschichten
der Beweis der Nichtexistenz ist abe auch nicht einfacher als ne Lebensbeschreibung. Demm beweise mal, daß etwas nicht staattgefunden hat- der Fehlen von Unterlagen reicht ja allein nicht aus. Schließlich haben wir ja auch keine Geburtsurkunden von den Urmenschen - ztotzdem muß es sie gegeben haben, sonst gäbe es heute uns nicht.
Den Vorschlag, die Theorie Illigs von der Inexistenz Karls des Großen in so einer Studie zumindest mitzuerwähnen, finde ich sogar recht gut - das gibt konstruktiven Diskussionsstoff. Ob man Illig nun glaubt oder nicht - das beharrliche Vohandensein dieser Theorie verweist immerhin deutlich auf den Spekulationscharakter und den Fiktionalisierungsgrad unserer Geschichtsschreibung (bei Karl dem Großen kommt noch eine nicht zu unterschätzende Glorifizierung hinzu - und zumindest, was das betrifft, hat Illig recht, wenn er zur Vorsicht rät) die ja immer noch gerne so tut, als seien alles harte, unwiderlegbare Fakten, die man da verbreitet.
das macht eigentlichg das Ganze interessant und sprengt aber leider bestimmt den vorgegebenen Rahmen.
Ich glaube zwar Illigs These nicht - dazu erscheint mir die traditionelle Geschichtsschreibung einfach zu schlüssig.
Aber in einem hat er bestimmt recht: Karl der Große war mit Sicherheit nicht der Überkaaiser, als der er dargestellt wird. Vieles, was da behauptet wird konnte er nach meinem Dafürhalten echt nicht leisten, denn es war nun einmal die finsterste Zeit des Niederganges, da fehlten einfach die Voraussetzungen.
Und rein räumlich kann er auch gar nicht überall gewesen sein, wo man es behauptet. DA sind ihm mit Sicherheit eine Menge Dinge untergeschoben wurden, weil sich später irgendwer gerne auf Karl den Großen zurückgeführt hätte.
Und das ergäbe viel Stoff für die Diskussion, wie groß er denn nn wirklich war.
So unsinnig Illig auch scheint - er hat es geschafft, namhafte Forscher interdisziplinärer! Zusammensetzung gemeinsam! an einen Tisch zu bringen und mittelalterliche Geschichtswissenschaft mal in die Öffentlichkeit zu rücken. Ganz böse gesagt: er sichert ihre Jobs.