Wie ich meine ist der KARMA-Seele eine fortwährende Reinkarnation beschert.Je nach guten oder schlechten Taten im sich gerade abwickelnden Erdenleben, wird die Seele nach dem leiblichen Tod in höhere oder tiefere Ebenen befördert. Also es wird in dieser Philosophie mit Bestrafung und Belohung „gehandelt“. Kommt mir allerdings sehr katholisch vor.
Wie kann aber jemand belohnt oder betraft werden, wenn sein gegenwärtiges „Ich“ sich keiner bösen Tat im vorgängigen Leben bewusst ist - wie soll jemand wissen was er/sie im Leben Nr.178 verbrochen oder Gutes getan hat ?
Alle von Geburt an Schwerst-Behinderte lassen grüssen !
Erbitte dringend Erklärung.
Mit Gruss : engelhard
Hallo, Engelhard!
Vielleicht fragst Du besser im Esoterik-Brett? Wahrscheinlich kann Dir dort besser geholfen werden…
Grüße,
Vlado
Hallo Engelhard,
die Geschichte mit dem Karma siehst du ein wenig falsch.
Das Karma bezieht sich auf Ursache und Wirkung, nicht auf Bestrafung. Das Karma sagt, das alles was du schlechtes/gutes tust, irgendwann wieder auf dich zurückfällt, genauso schlecht oder gut. Die Reeinkarnation hat andere Gründe bzw. bezieht sich ncht speziell auf das Karma.
*Alle von Geburt Schwerst-Behinderte lassen grüssen!*
Also mal angenommen man glaubt an die reeinkarnativen*[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Lieber Engelhard,
Ich gehe davon aus, daß alle umlaufenden Definitionen von Karma von uns Menschen stammen, um das Unbegreifliche (oft Böse, Traurige,) zu erklären.d.h.daß es also keine abschließende Definition/Wahrheit gibt.
Karma als Strafe für Unrecht anzusehen, begangen in einem früheren Leben, legt uns jeden Schicksalsschlag als Strafe aus und ein „fehlerloses“ Leben als Aufgabe. (Unmöglich)
Es erlaubt auch dem Gegenüber den „Unglücklichen“ als gestraft anzusehen und ohne Mitgefühl und Anteilnahme zu sein (zöge aber Karma nach sich). Eine endlose Schleife also von Strafe. Dies ist eine grausame Art, Leben und Schicksal zu betrachten und führt zu vielen Ungerechtigkeiten (siehe Auswirkungen des Kastensystems in Indien z.B.)
Wie wäre es, Karma und Wiedergeburt als Möglichkeit zu sehen, alle Formen des Lebens im Glück und Unglück zu erleben, um zu Einsichten zu kommen? D.hieße ein Leben in Glück, Gesundheit Reichtum wechselte mit einem gegensätzlichen, ebenso das Geschlecht, die Hautfarbe, Religion, Beruf etc.
Damit gäbe es keinen Grund, einen anderen Menschen zu missachten, zu verletzen od. auf ihn herabzusehen. Da er/sie nur einen augenblickliche Existenzform darstellt.
Wo sollen diese Einsichten gespeichert sein, wenn sie im neuen Leben „vergessen“ sind?
Darüber gibt es viele Spekulationen z. B. das kollektive Unbewusste, die Akasha Chronik, Gott, der alles weiß u.ä.
-also Ebenen, wo die individuelle Seele unbewußt mehr weiß als in ihrem bewußten Leben.Dieses angesammelte Wissen wirkt jedoch in das gegenwärtige Leben hinein.
Dazu gibt es Texte von A. Watts, Jane Roberts „Seth“ in vielen Bänden, C.G. Jung u-a.
Grüße Leska
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