Karriere bei der Bundeswehr

Hi!

Jetzt am Montag werde ich zum Bund gehen müssen. Ich muss dort den Grundwehrdienst leisten. Danach kann ich mich auch verpflichten lassen auf 12 Jahre. Ich würde dann eine Ausbildung, div. Fort- und Weiterbildungen, den „Meister“ machen und für die nächsten Jahre normal arbeiten. Die letzten 2 Jahre verlangt der Bund von mir Soldat zu sein.

Jetzt meine Fragen:

  • beim Grundwehrdienst, muss ich da auf irgendwas bestimmtes achten? (doch lieber Unterwäsche (Unterhemd?) kaufen? Was ist mit Wertsachen (Handy, Portemonnaie)? :smile:

  • Ich würde dort die Fachrichtung des Fachinformatiker für Systemintegration bzw. IT-Systemkaufmann einschlagen. Wie gut ist diese Ausbildung?

  • Wie siehts aus, wenn ich nach den 12 Jahren? Gibt es Chancen das mich der Bund übernimmt?

  • Wie gut stehen dann meine Chancen in der freien Marktwirtschaft?

  • Dürften die Ausbildung dann immernoch das Richtige sein?

Mein Problem ist es, ich bin zwar von der schulischen Leistung her nicht gut (stehe aufs Kriegsfuß mit dem lernen + bin auch Abiabbrecher), aber von der Zusatzqualifikation unschlagbar gut (habe viele Sprachreisen, Auslandsaufenthalte hinter mir, div. VHS Kurse (viele IT-Kurse), …), trotzdem ist es sehr schwer für mich eine duale Ausbildung zu finden.

Helft mir!

Danke

Hi,

Jetzt am Montag werde ich zum Bund gehen müssen.

Viel Spaß mit „Y-Reisen“!

  • beim Grundwehrdienst, muss ich da auf irgendwas bestimmtes
    achten? (doch lieber Unterwäsche (Unterhemd?) kaufen? Was ist
    mit Wertsachen (Handy, Portemonnaie)? :smile:

Die Vorstellung, daß man „erstmal rund gemacht wird“ stimmt heute nicht mehr. Die Wunderwehr achtet heute sehr pingelig darauf welche Leute mit den jungen Rekruten umgehen und wer da was befehlen darf. „Man hat keine 2. Chance einen guten ersten Eindruck zu machen“, deswegen wird darauf geachtet daß die Leute nicht sofort abgeschreckt sind und alles scheiße finden.
Insofern - locker bleiben.

Über eins solltest Du dir allerdings klar sein: der Bund ist kein Kaffeekränzchen, bei dem jedes Thema diskutiert werden kann. Die erste und wichtigste Lehrstunde wird sein daß „Befehl und Gehorsam“ gelten, und Du nur dann einen Befehl zu verweigern oder zu kommentieren hast wenn er eindeutig gegen grundlegende Rechte (Menschenrechte etc.) verstößt.

Heißt im Klartext: Wenn man Dir etwas befiehlt - mach es. Sinnfragen zu stellen mußt Du dir abgewöhnen.

  • Wie siehts aus, wenn ich nach den 12 Jahren? Gibt es Chancen
    das mich der Bund übernimmt?

  • Wie gut stehen dann meine Chancen in der freien
    Marktwirtschaft?

Wer weiß was in 12 Jahren ist…? Das kann niemand vorraussagen.

Mein Problem ist es, ich bin zwar von der schulischen Leistung
her nicht gut (stehe aufs Kriegsfuß mit dem lernen + bin auch
Abiabbrecher), aber von der Zusatzqualifikation unschlagbar
gut (habe viele Sprachreisen, Auslandsaufenthalte hinter mir,
div. VHS Kurse (viele IT-Kurse), …), trotzdem ist es sehr
schwer für mich eine duale Ausbildung zu finden.

Beim Bund wird es auch schwer unterzukommen. In der Vergangenheit galt die Truppe immer als sicherer Tip, man hat einen sicheren Job und wenn man nicht mehr der kleine, neue Rekrut ist hatte man ein lockeres Leben bis zur Rente.
Auf die schlaue Idee, beim Bund anzuheuern, sind aber Viele gekommen und deswegen ist dieser Weg inzwischen auch nur noch für diejenigen offen, die sich durch außergewöhnlich gute Beurteilungen auszeichnen - und vor allem muß eine passende Planstelle da sein.
Deine bisherigen Leistungen sind nicht das entscheidende Argument, aber deine Leistungen und Beurteilungen beim Bund müssen außergewöhnlich sein damit man dich anstatt einen anderen nimmt - wenn, wie gesagt, Bedarf und eine Stelle da sind.

Eins solltest Du aber nicht vernachlässigen: die Bundeswehr ist eine Armee, Du bist Soldat und lernst das Kriegshandwerk. Inzwischen ist auch nicht ausgeschlossen daß Du in Krisenregionen rund um den Erdball landest. So wie vor 15 Jahren, wo die Bundeswehr ein lustiges Lotterleben hatte weil es den kalten Krieg nicht mehr gab, aber auch sonst noch keinen nennenswerten Mandate im Ausland, ist es inzwischen nicht mehr.
Du solltest Dir bewußt sein daß die Bundeswehr kein beliebiger Arbeitgeber ist, sondern Du dich auch weltanschaulich eindeutig festlegen mußt.

Sieh dir den Laden erstmal an und mach’ dir selber ein Bild, dann kannst Du immer noch weiter sehen.

Alles Gute und wie geschrieben, mach’ dir erstmal nicht ins Hemd wegen dem Montag. Die Grundausbildung ist heute harmloser und viel lascher als ihr Image.

Gruß,

MecFleih

Hallo,

vorneweg möchte ich sagen, daß ich 6 Jahre in diesem Verein mitgespielt habe und froh war als es vorbei war (Ende 2005). Unabhängig davon daß ich dort sehr viel Spaß hatte und wir anfänglich ein absolut abgebrühter Haufen waren, die immer mit einem Bein im Disziplinarverfahren gestanden haben bzw. ich jeden Monatsersten pünklich mein Geld auf dem Konto hatte hat es mich ziemlich belastet.

Ich habe dort sehr viel erlebt, Bekannte durch Selbstmord oder Unfälle verloren, Kinderschänder überführt und so weiter und so weiter. Insgesamt hat die Qualität der Soldaten sehr sehr nachgelassen, man bekam zum Ende hin das Gefühl, die Bundeswehr räumt die Arbeitslosen von den Straßen.

Totale soziale Versager und Wichtigtuer waren da am Ende an der Tagesordnung. Wir haben Sie „Christenverfolger genannt“, da sie versucht haben, Leuten wie uns das Leben schwer zu machen. Vor ca. 5 1/2 Jahren hätte ich das Wahrscheinlich alles anders gesehen, aber das ist heute meine Ansicht. Ich habe 6 Jahre in der Kaserne gewohnt und das hat am Ende auch keinen Spaß mehr gemacht, obwohl ich ein 1a eingerichtetes Einzelzimmer mit Satellitenfernsehen, Internet, Kühlschränken, Sofas und so weiter hatte.

Mein Hauptbeweggrund zum gehen waren tatsächlich die anderen Soldaten. Es hat mir keinen Spaß mehr gemacht, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die sich nach dem Toilettengang die Hände nicht waschen können oder die nicht wissen das man Türen leise zu machen kann bzw. wofür die Klinke ist.

Da Glücklicherweise fast alle unserer lustigen Truppe zeitgleich entweder aus dem Dienst entlassen wurden oder in einen neuen Standort versetzt wurden, ist die Trennung nich so schwer gefallen. Es haben einem die personen leid getan, welche noch einige Jahre vor sich hatten.

Jetzt meine Fragen:

  • beim Grundwehrdienst, muss ich da auf irgendwas bestimmtes
    achten? (doch lieber Unterwäsche (Unterhemd?) kaufen? Was ist
    mit Wertsachen (Handy, Portemonnaie)? :smile:

Wenn es noch so ist, daß man für einen gewissen Betrag die Bundeswehrunterwäsche kaufen kann, lass es! Die geilen weißen Feinripp-Unterhosen mit Eingriff haben mich zwar immer sehr scharf gemacht, aber ich hab sie nie getragen. Kauf dir vielleicht noch 2-3 warme Unterhemden im Geschäft, aber jetzt ist es eh nicht mehr so kalt.

  • Ich würde dort die Fachrichtung des Fachinformatiker für
    Systemintegration bzw. IT-Systemkaufmann einschlagen. Wie gut
    ist diese Ausbildung?

Kann ich nicht beurteilen, da keine Erfahrungswerte. Ich denke es nennt sich auch bei Dir ZAW-Maßnahme,oder. Ich bin der Meinung, diese Ausbildungen sind bei zivilen Arbeitgebern nicht sehr gut angesehen, da sie wissen, daß beim Bund auch während der Ausbildungen in erster Linie nur rumgepimmelt wird. ZAW-Leute haben wir immer gehasst, da es in unseren Augen keine richtigen Soldaten waren.

  • Wie siehts aus, wenn ich nach den 12 Jahren? Gibt es Chancen
    das mich der Bund übernimmt?

Übernimmt in Form eines Berufssoldaten. Diese Variante könntest Du wählen und es muß auch nicht bis zur Rente gehen. Es gibt Mittel und Wege, mit medizinischen Dienstfähigkeitsgutachten eventuell wieder herauszukommen, falls es einem dann doch nicht mehr liegt.

In der Regel können Berufssoldaten aber draußen erst recht nichts und sind teilweise schon etwas realitätsfremd. „König in der Kaserne, hilfloser niemand in der Außenwelt“

  • Wie gut stehen dann meine Chancen in der freien
    Marktwirtschaft?

siehe 2 Beiträge weiter oben

  • Dürften die Ausbildung dann immernoch das Richtige sein?

Egal was ich bis heute gemacht habe, es war nie das Richtige, ,an lernt aus seinen Fehlern.

Mein Problem ist es, ich bin zwar von der schulischen Leistung
her nicht gut (stehe aufs Kriegsfuß mit dem lernen + bin auch
Abiabbrecher), aber von der Zusatzqualifikation unschlagbar
gut (habe viele Sprachreisen, Auslandsaufenthalte hinter mir,
div. VHS Kurse (viele IT-Kurse), …), trotzdem ist es sehr
schwer für mich eine duale Ausbildung zu finden.

Naja, ich bin auch Schulabbrecher, da ich lernen nicht als sehr Spaßfördernd empfand. Den Abiturienten aus meiner alten Klasse geht es aber nicht unbedingt besser als mir, wenn Sie nicht studieren.

Zuletzt:

Unterschätze den Dienst in der Bundeswehr nicht. In der Grundausbildung und in den ersten Monaten wirst Du nicht sehen, wie die eigentliche Arbeit dort ist, wenn man auf andere angewiesen ist. Wenn nichts klappt und Dir keine hilft, kann es schon verzweiflung geben und sehr wütend machen. Vielleicht erst recht im Einsatzland.
Ich habe viele im Bekanntenkreis, die Einsätze psychisch nicht verkraftet haben, mit dem Tod und dem Morden nicht umgehen konnten. Diese Personen sind seelisch sehr kaputt. Wenn sich andere Soldaten plötzlich selbst erschießen und alles im Auto voller Blut ist, kannst du Dich nicht Abends ins Bett legen und einfach schlafen.

Gefählich ist es, wenn Waffen im Spiel sind und sich Personen persönlich nicht sympathisch sind. So gab es z. B. in einem Einsatz einen Idioten, der immer und überall alle Hunde Abschießen mußte, weil er sich dann so gefreut hat und einen runterholen konnte. Nun gefällt das einem sehr tierlieben Soldaten nicht so sehr, weil die Hunde ja keinem etwas getan haben. Wenn es so eskaliert daß sich Kameraden gegenseitig mit geladenen Waffen bedrohen und das ganze 3500 km von zu Hause aus passiert fragst Du Dich vielleicht, was hier eigentlich abläuft.

Naja … vielleicht schrieb ich später nochmal was dazu. Soviel erstmal von mir.

Grüße

Daniel

Vielen Dank für deinen Artikel, ich hab den zwar genaustens durchgelesen, aber jetzt so auf meine Fragen bzgl der AUsbildung gabs ja keine konkreten Antworten.
Bei mir hieße das ganze übrigens SAZ. Auf jeden Fall bin ich echt schwer am überlegen ob ich das wirklich machen soll, vor allem weil ich sonst nicht weißt was ich machen soll.

Gibts nicht irgendwo eine seriöse Berufsberatung (kein AAmt) die mir evtl sagen und mir Ausbildungsvorschläge geben, für nen Beruf der mir im Endeffekt Spaß macht und mit dem man lange in der Wirtschaft überleben kann?

Jobwahl [OT]
Hi Peter,

echt schwer am überlegen ob ich das wirklich machen soll, vor
allem weil ich sonst nicht weißt was ich machen soll.

Das klingt logisch :wink: Ich für meinen Teil kenne mich ja zum Thema Bundeswehr gar nicht aus, aber ich denke, dass man da schon eine gewisse Lebenseinstellung mitbringen muss. Hat man die, ist das sicherlich ein tolles Angebot mit den entsprechenden Chancen. Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass man da echt nicht die Zeit seines Lebens haben wird.

Gibts nicht irgendwo eine seriöse Berufsberatung (kein AAmt)
die mir evtl sagen und mir Ausbildungsvorschläge geben, für
nen Beruf der mir im Endeffekt Spaß macht und mit dem man
lange in der Wirtschaft überleben kann?

Doch, die gibt’s: die heisst Peter S :wink: Allerdings gibt es einen Haufen Leute, die Peter dabei helfen können. Aber als allererstes musst Du alle Deine Ehrlichkeit rauskramen und (bitte zu Dir selber, nicht hier öffentlich im Forum!) Dir folgende Fragen beantworten:

  • Was kann ich? In welchen Fächern war ich in der Schule gut? Welche Fächer haben mir Spass gemacht? In welchen Fächern war ich schlecht? Warum? Lag’s am Lehrer, war ich einfach zu faul oder „zu blöd“?

  • Was will ich? Will ich in 5 Jahren einen Idiotenjob am Fliessband haben oder will ich Manager mit entsprechendem Gehalt werden?

  • Sodele, das wissend googelst Du mal los nach Berufsfindungstest, Welcher Beruf passt zu mir etc. und machst ein paar dieser Tests. Achtung: nicht alle sind gut, darum mach unbedingt mehrere davon :wink:

  • Damit müsstest Du schonmal einen guten Teil der möglichen Jobs verwefen können bzw. ein wildes Gemisch von möglichen Jobs haben. Das ist dann auch völlig richtig, wenn da sowohl der Müllmann wie auch der Augenarzt drauf stehen.

  • Auch wenn Du’s eigentlich schon ausgeschlossen hast, kommt hier nun das freundliche Arbeitsamt ins Spiel. Die Berater dort können Dir sicherlich zum einen oder anderen Beruf noch das eine oder andere erzählen. Und wenn nicht, hast immer noch nix verloren…

  • Als nächstes taperst Du mal zum lokalen Berufsinformationszentrum (heissen die noch so?). Dort liegen die sogenannten „Blätter zur Berufskunde“ (falls die noch so heissen *fg*) aus, wo Du mal in Ruhe in Deinen Wunschberufen schmökern kannst. Sicherlich wirst Du danach schon den einen oder anderen Job verwerfen können.

  • Das mit dem Verwerfen ist auch gut so, denn nun musst Du richtig arbeiten. Du schreibst eine Liste derjenigen Jobs, die Dich immer noch interessieren. Das sind so schätzungsweise 5 Stück. Und jetzt schreibst Du auf, was man da für Voraussetzungen braucht. Abitur für den Augenarzt? Körperliche Fitness für die Polizei? Altgriechischkenntnisse für Theologie? Egal, schreib erstmal auf.

  • Jetzt überlegst Du, wie Du eventuell noch fehlendes Wissen, Zeugnisse, Fitness etc. kommen könntest. Geht nicht, gibt’s dabei nicht. Zu jedem Ziel führt ein Weg.

  • Und jetzt - wirklich erst jetzt - bewertest Du. Sprich, Du überlegst, ob Du es Dir zutraust, die Voraussetzungen zu erreichen. Ein bisschen Fitness antrainieren ist für einen sportlichen Menschen wahrscheinlich leichter als für einen absolut fetten, unmotorischen Typen :wink: Genauso wird es mit einem Abischnitt von 3,9 wohl etwas schwierig werden, sofort einen Studienplatz für Medizin an der Wunschuni zu kriegen. Aber hier kann man ja Umwege (Ausland? Ausbildung vorher?) einplanen.

  • Sodele, dann bleiben noch 3 Wunschberufe auf der Liste, wo Du meinst, dass Du das schaffen könntest. Dann redest Du mit Menschen Deines Vertrauens (Eltern, Grosseltern, ältere Geschwister, Jugendleiter im Verein, Lehrer, wer halt auch) und fragst, in welchem Beruf man sich Dich denn vorstellen könnte. Gleichzeitig fragst Du, ob man sich Dich als Wunschberufeinsetzen vorstellen könnte und warum bzw. warum nicht. Je nach Ehrlichkeit dieser Menschen ist das mehr oder weniger schwierig zu verdauen, kann aber sehr ergiebig sein :wink:

  • Und jetzt kommt der wirklich üble Teil: denn jetzt musst Du Leute finden, die in diesem Beruf schon arbeiten. Das ist beim KFZ-Mechaniker wahrscheinlich viel leichter als beim Astronauten, aber trotzdem: im weiten Bekannten- und Freundeskreis findet sich erfahrungsgemäss immer jemand, der genau „Deinen“ Wunschberuf hat. Und ich weiss dass das eine doofe Situation ist, die Leute nach ihrem Beruf zu befragen, aber erfahrungsgemäss plaudert da jeder gerne drüber…
    Wichtig ist, dass Du etwas konkretere Fragen als „erzähl mal“ auf Lager hast. So wird Dich wahrscheinlich die Ausbildung interessieren, Aufstiegsmöglichkeiten, Firmen in der Gegend, wo man in dem Beruf arbeiten kann, Vorteile und Nachteile vom Job etc. Klug ist auch immer zu fragen, ob man diesen Beruf nochmal ergreifen würde oder was man mit dem Wissen von heute anders machen würde. Nicht so schlau ist es, nach der Kohle zu fragen - aber diese Info hast Du ja eh aus den Blättern zu Berufskunde bekommen *fg*

Sodele, damit solltest Du eigentlich Deine Liste haben und allenfalls zwischen zwei Jobs schwanken. Und je nach Pokerlust kannst Du Dich nun für einen von beiden entscheiden oder bei beiden bewerben und dann gucken, wo die Zusage kommt.

*wink* und viel Erfolg

Petzi

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Hi Petzi,

wie immer super Artikel.

Sodele, damit solltest Du eigentlich Deine Liste haben und
allenfalls zwischen zwei Jobs schwanken. Und je nach Pokerlust
kannst Du Dich nun für einen von beiden entscheiden oder bei
beiden bewerben und dann gucken, wo die Zusage kommt.

Wär das nicht die Super-FAQ zum Thema: Welcher Job passt zu mir?

Gruß, Karin

Servus,

ich bin seit 11 Jahren bei der Bundeswehr und inzwischen auch Berufssoldat. Sicher, eine gewisse Einstellung dem Soldatenberuf gegenüber sollte man auf alle Fälle mitbringen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass man mit Auslandseinsätzen rechnen muss. Ich war insgesamt 13. Monate im Ausland, habe dies aber auf keinen Fall bereut. Ich musste dort zwar Einschränkungen hinnehmen, die Erfahrung die ich dort aber gemacht habe, möchte ich auf keinen Fall missen. Hinzu kommt selbstverständlich der finanzielle Aspekt, der ja auch nicht von schlechten Eltern ist.

Ansonsten ist dieser Beruf wie jeder andere auch. Im „Zivilleben“ hast Du auch einen Vorgesetzten der alles von Dir abverlangt. Ebenso wird auch in jedem anderen Beruf auf dem zivilen Arbeitsmarkt die sofortige Einsatzbereitschaft (manchmal zu jeder Tag- und Nachtzeit) verlangt.

Ansonsten kann ich Dir Ausbildungstechnisch nur empfehlen, dass Du das mögliche Angebot eine Ausbildung zu machen sehr wohlwollend prüfen solltest. Diese Ausbildungen finden in zivilen Ausbildungseinrichtungen statt und sind kein bisschen geringer in der Qualität, als wenn Du sie als „Zivilist“ machen würdest. Hinzu kommt noch, dass Du jede Menge Möglichkeiten hast um Dich auf diesem Fachgebiet regelmäßig weiterzubilden.

Bitte doch einfach Deinen KpFw (auch Spieß genannt) um eine Beratung, der wird Dich dann an den entsprechenden Fachmann verweisen.

Ansonsten geniesse die Zeit bei der Bundeswehr (auch wenn Du Dich letztendlich nicht fürs Weitermachen entscheidest), eine tolle Erfahrung ist/ wird es allemal für Dich.

Gruß