Karrierekiller? Was sind die schlimmsten?

Hallo,

es gibt in der heutigen Berufswelt viele Faktoren, die eine Karriere fördern oder welche dieser in den Weg stehen.

Was sind euerer Meinung nach die größen Karrierekiller?
Was geht überhaupt nicht?

Gruß
Josef Altmann

Hallo Josef,

Was sind euerer Meinung nach die größen Karrierekiller?
Was geht überhaupt nicht?

Ganz klar: Sei eine Frau im gebärfähigem Alter.

Grüße von
Tinchen

Das finde sowas nicht gerade toll. Den wenn man Familie nicht mit de Job vereinbaren kann, dann ist man unglücklich und das wirkti sich auf die Arbeitsleistung aus.
Echt schade. Aber hab auch gehört, dass da bei vielen Firmen (besonders den Großen) ein Umdenken statt findet.

Gruß
Josef Altmann

Das finde sowas nicht gerade toll. Den wenn man Familie nicht
mit de Job vereinbaren kann, dann ist man unglücklich und das
wirkti sich auf die Arbeitsleistung aus.

HAllo ich glaub da hast du was falsch verstanden, sei eine Frau im gebährfähigen Alter…egal ob du nun irgendwann mal Kinder willst oder auch nicht, sogar wenn du zB. krankheitsbedingt keine Kinder bekommen kannst, musst du dir das schon auf die Stirn tätowieren, damit es dir jemand abkauft. Dabei ist das eine derart persönliche Angelegenheit, die keinen was angeht.
Frauen in Führungspositionen sind extrem selten, zumindest wenn es um Angestellten-Jobs geht. Selbstständige Chefinnen dagegen gibt es eine Menge, warum ist das wohl so?

Gruß Susanne

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Ich kenne aber viele Frauen, die es schon sehr weit gebracht haben, finde ich.

Gruß
Josef Altmann

Hallo Josef,

Was sind euerer Meinung nach die größen Karrierekiller?
Was geht überhaupt nicht?

deine Frage hat mich neugierig gemacht und spontan hät ich jetzt geantwortet: „Eine Frau zu sein, die eine bessere Qualifikation hat als so mancher Mann.“ - Hört sich seltsam an, aber genau die Erfahrung durfte ich schon öfters in meinem Leben machen. Einerseits wird von uns Frauen erwartet mehr zu leisten als Männer, und wenn es dann der Fall ist, haben die Männer erst recht Angst, frau könnte sie ersetzen. Sprich ich hab mich schon öfters „kleiner“ machen müssen als ich wirklich bin…

…der nächste Gedanke war dann: Psychische Krankheiten. Einmal Burnout oder Depressionen - und du hast ewig ein Stigmata anhaften.

Tja, und dann hab ich doch tatsächlich ein wenig gegoogelt und zu dem Thema gibts wirklich vielseitige Artikel, u.a. vom Handelsblatt:
Die 10 schlimmsten Karrierekiller
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/karriere/die…

Den Artikel fand ich auch spannend: Karrierekiller Internet vom Focus:
Das Internet vergisst nicht
http://www.focus.de/jobs/bewerbung/tid-7051/bewerbun…

Frauen und Familie/Babypause/mangelde Betreuung wird auch manigfaltig genannt, aber das ist ja schon vorher erwähnt worden…

Karin

Was sind euerer Meinung nach die größen Karrierekiller?
Was geht überhaupt nicht?

Hallo, Josef,
…die größten Karrierekiller ist Nichtkönnen und Keine- Ahnung- von der Materie- haben.
Besteht eine Firma nicht nur aus Dullmännern, fällt das früher oder später auf.
Es kann nur eine Zeit lang durch Bluffen kaschiert werden.

Gruß:
Manni

Es gibt einen Karrierekiller der sehr oft benannt wirt und zwar der häufige Arbeitsplatzwechsel. Doch nun stellt sich für mich die Frage warum eigentlich ist es nicht gut wenn man Erfahrungen aus mehreren Firmen und mehreren Branchen hat?

Gruß
Josef Altmann

Da gibt es aber viele Firmen,

ich habe mal in einer Firma gearbeitet den „Namen nenne ich nicht“, da ist man sehr weit gekommen nur wenn man sehr viel geschleimt hat. Ich will ja nicht sagen, dass man Beziehungen nicht ausnutzen soll. Wenn ich jetzt z.B. Industriemechaniker gelernt hab und mir wird über Beziehungen eine Stelle zum Schichtleiter angeboten finde ich das Ok. Aber wenn ein Aushilfsarbeiter der eigentlich kaum was von der Materie versteht, dann in eine gehobene Position aufsteigt finde ich, knn das nicht gut gehen.

Damit hast du sehr recht. Ohne Kompentenz und Fähigkeiten geht heute garnichts. Das habe ich oft genug erlebt.

Gruß
Josef Altmann

Welchen Stellenwert nimmt den Weiterbildung ein in der Karriereplanung und kann dann eine Weiterbildung die fehlgeschlagen ist wie etwa eine nichtbestandene Prüfung auch ein Karrierekiller sein? ´

Gruß
Josef Altmann

Mahlzeit!

Ich denke du schmeist gerade „Karriere machen“ mit „einen Job bekommen“
zusammen. Bei letzterem gebe ich euch recht, da ist die Frau
benachteidigt, bei ersterem habe ich es noch nie als Grund erlebt.

Gruß
Stefan

Hallo!

Was sind euerer Meinung nach die größen Karrierekiller?

Betriebsratsmitglied, auch wenn das viele hier nicht hören mögen.

Zumindest den Leuten die ich kenne ist das schwer bekommen.

Gruß
Stefan

Was verstehst Du unter Karriere?
Hi,

vielleicht verwenden wir den Begriff „Karriere“ unterschiedlich. Wenn jemand Karriere macht, dann kann er meinem Verständnis nach z.B. gar kein BR-Mitglied sein, weil er dann leitender Angestellter ist. Alles andere ist doch keine Karriere, oder verstehe ich da etwas falsch? Selbiges gilt für den „Aufstieg“ zum Schichtleiter.

Natürlich muss man die Ausgansposition sehen, aber diese „Karrieren“ würde ich als normalen beruflichen Aufstieg sehen. Einem Beamten, der aufgrund von Berufsjahren die Leiter nach oben steigt, bescheinigt man ja auch keine glanzvolle Karriere, oder?

Um auf die Ausgangsfrage und die ersten beiden Antworten zurückzukommen, möchte ich dazu auch noch etwas sagen. Ich bin derzeit auch auf der Suche nach MA für meine neue Abteilung und da hat mir eine Kollegin doch tatsächlich gesagt, ich solle bloss keine Frau einstellen, da die in unserem Alter früher oder später wg Schwangerschaft ausfielen. Ich war zugegebenermassen recht überrascht, das von einer Frau zu hören, aber man wird immer wieder überrascht.

Ansonsten gibt es für mich ganz subjektive Karrierekiller wie:

  • Anderen nach dem Mund reden,
  • Nach oben buckeln, nach unten treten,
  • Verantwortung ablehnen
  • sich mit Verdiensten anderer brüsten,
  • etc. pp.

Von diesen Dingen gibt es dutzende. Authentische, netzwerkwillige Leistungsträger mit Durchsetzungswillen schaffen es meist immer eine Karriere zu machen.

Gruß
C.

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Moin!

Das finde sowas nicht gerade toll. Den wenn man Familie nicht
mit de Job vereinbaren kann, dann ist man unglücklich und das
wirkti sich auf die Arbeitsleistung aus.

HAllo ich glaub da hast du was falsch verstanden, sei eine
Frau im gebährfähigen Alter…egal ob du nun irgendwann mal
Kinder willst oder auch nicht, sogar wenn du zB.
krankheitsbedingt keine Kinder bekommen kannst, musst du dir
das schon auf die Stirn tätowieren, damit es dir jemand
abkauft.

Da erweist die gesetzliche Situation in D den Damen einen Bärendienst.
Vor allem in kleineren Unternehmen ist das Ausfallrisiko durch Schwangerschaft einfach zu groß.

Dabei ist das eine derart persönliche Angelegenheit,
die keinen was angeht.

Das sehe ich anders. bezahlen darf der AG dann ja auch.
Daher stellt man lieber Männer für die höheren Positionen ein. Die Wahrscheinlichkeit eines 3-jährigen Ausfals mit Verpflichtung zum Freihalten der Position ist da deutlich geringer.

Frauen in Führungspositionen sind extrem selten, zumindest
wenn es um Angestellten-Jobs geht. Selbstständige Chefinnen
dagegen gibt es eine Menge, warum ist das wohl so?

s.o. Klarer Fall.

Gruß,
M.

Ist ein fehlender Schulabschluss auch ein Karrierekiller?

Mal angenommen jemand hat Realschulabschluss? Hat aber einen Fachwirt IHK und noch den Betriebswirt IHK drauf und auch eben schon Berufserfahrung.
Ist es jetzt in dem Fall für die Karriere egal ob er Haupt- Realschulabschluss oder Abi hat, oder fällt es trotzdem noch ins Gewicht bei einer Karriereentscheidung?

Gruß
Josef Altmann

Moin

Dabei ist das eine derart persönliche Angelegenheit,
die keinen was angeht.

Das sehe ich anders. bezahlen darf der AG dann ja auch.
Daher stellt man lieber Männer für die höheren Positionen ein.
Die Wahrscheinlichkeit eines 3-jährigen Ausfals mit
Verpflichtung zum Freihalten der Position ist da deutlich
geringer.

Äh, das mit der persönlichen Angelegenheit meinte ich in Bezug zur unfreiwilligen Kinderlosigkeit.
Aber wie gesagt, wenn man keine Kinder bekommen KANN, und damit diesbezüglich definitiv kein Ausfallrisiko besteht, muss man sich dass schon auf die Stirn tätowieren.
War mal wieder ein schönes Beispiel.
Gruß Susanne

Das schlimmste ist, wenn Leute ohne Ahnung weiter oben sind. Da haben andere mehr drauf, aber dürfen nichts dagegen tun und müssen bei der Lusche schleimen.

Unfähigkeit
Das könnte u.a. daran liegen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip

Moin,

Was sind euerer Meinung nach die größen Karrierekiller?
Was geht überhaupt nicht?

Bei Frauen: Kinder, es sei denn, sie bekommt ihre Kinder schon während des Studiums und hat einen Hausmann zu Hause.

Bei Männern: Elternzeit nehmen, es sei denn, sie sind schon fest im Beruf etabliert und haben ihre wesentliche Karrierezeit schon hinter sich (also sind älter als 40).

Gruß
Marion

Hallo Josef,

der fehlende Schulabschluss wird in Deinem Beispiel ja durch die berufsbegleitende Weiterbildung kompensiert. Ist KEIN Karrierekiller meiner Meinung nach. Viele Personaler sehen diese Art sich weiterzubilden als sehr positiv, da es von Ausdauer und Belastbarkeit zeugt, sich nach der Arbeit noch in „die Schule“ zu setzen. Ich sehe das ebenso. Nach den Zensuren im Schulabschlusszeugnis fragt nach einer gewissen Zeit der Berufserfahrung sowieso niemand mehr. Und Du wirst es sicher dann auch nicht Deiner Bewerbung beilegen.

Gruß
Fränkin