Karsamstagmysterium?

Hey Ihr!
Ich muß bis Montag 22.10. eine ganze Menge über die „Zeit des totseins“ finden. Ich will alles wissen, über die Zeit zwischen Jesus sterben am Karfreitag und seiner Aufersteheung am Ostersonntag. Im Katechismus steht was von Trennung zwischen Geist und Körper, aber keiner vollständigen Teilung, … wie ist das zu verstehen und wie soll ich das für mich verstehen? Was passiert mit mir zwischen meinem Tod und dem jüngsten Tag? Wie wird dieser Zustand erlebt?
Ich hoff mal, mir kann da wer helfen.
Andrea.

Hallo DreaZacke,

das ist nicht ganz einfach zu verstehen.
Der menschliche Geist unterliegt einer PERSÖNLICHEN ICH-Vorstellung.
Der universelle Geist, ist der göttliche Geist. In der Bibel der hl. Geist.

Vom Prinzip ist es so, daß die PERSON (illusorische Vorstellung des menschlichen Geistes) sterben muß, damit der wahre Geist AUFERSTEHEN kann.

Der Jesus symbolisiert also in der Bibel die Person, (Fleisch gewordener Geist) und der Christus den hl. Geist.

So muß der Jesus am Kreuz sterben, damit der Christus auferstehen kann.

Das bedeutet, die illusorische Vorstellung vom ICH (Person) muß sterben, damit im menschlichen Geist die Vorstellung des göttlichen Geistes entstehen kann. (zwei können nicht an der selben Stelle sein)

ALLES ist nur Vorstellung.

Bei Buddha wird das dann als die geistige Einheitlichung bezeichnet - wenn der menschliche Geist sich mit dem göttlichen Geist verbindet. (das ist eine Verschmelzung)

In der Mystik wird das als Union Mystika bezeichnet - geistige Hochzeit = Vereinigung.

Der Tod der persönlichen Vorstellung bedeutet also die Auferstehung der göttlichen Vorstellung.

Der NEUE Mensch - der Phönix aus der Asche.

So wie die Raupe sich verpuppt, und nach der UMWANDLUNG (im Grab) ein Schmetterling daraus hervor geht, der in die Lüfte steigt.
So geht der irdisch gebundene Mensch (die Person) nach der Umwandlung in seiner geistigen VORSTELLUNG in die EWIGKEIT.

MfG,

Demetrius

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