Karten auf dem Tisch ;-)

Hallo Wissende,

ich wüsste gerne, was die Psychologie unter dem folgenden Setting versucht, über den Menschen herauszubekommen. Also:

In einer Gruppe legt der Leiter einen Haufen Karten auf den Tisch. Jeder soll nun eine Karte (fotografierte Motive, meist Landschaftsaufnahmen) auswählen und dem Rest der Gruppe vorstellen, also sagen, warum er ausgerechnet diese Karte gewählt hat.

Kann man über dieses Setting im Netz was finden? Ich war schon auf allen möglichen Seiten, fand aber nix.

Gruß

Wilfried

Das kann ganz unterschiedlich sein. Im Rahmen von Fortbildungen etc. kann einem z.B. passieren, dass man an sowas in der Art von:

„Wir, das Management, halten uns für ganz schlau und tun so, als könnten wir dadurch irgendwas erkennen bzw. bewirken, damit wir keine ernsthaften Maßnahmen zu [Verbesserung des Arbeitsklima oder ähnliches] treffen müssen - das alles wurde von unser extra dafür importierten und ausgebildeten Fachkraft [ehemaliger Erntehelfer aus Polen, der ein Semester Philosophie in einer Sprache die er nicht versteht studieren musste, weil die Firma so Geld sparen wollte] genaustens durchdacht.“

… gerät.

Handelt es sich dagegen um einen ‚ersthaften‘ psychologischen Versuch, werden die Karten vermutlich ziemlich nebensächlich sein. Hier könnte es dann z.B. um die Fähigkeit gehen, sich zu rechtfertigen - um Sozialverhalten im Allgemeinen… Oder die Personen sollen sich einfach kennen lernen.

Oder die Situation ist eigentlich völlig egal bis auf die Tatsache, dass „jeder irgendwas reden soll und so irgendwie Interaktion entsteht, damit man anhand dessen Sachen einschätzen kann“.

Vielleicht ist unter den „Versuchspersonen“ auch ein Gehilfe des Versuchsleiters, der eine bestimmt Situation herbei führt (vielleicht hat er zu irgendeinem Bild völligen Blödsinn erzählt wie z.B. [Achtung, Übertreibung :wink:] „Der Wald erinnert mich dran, wie ich zum ersten Mal 'ne Leiche vergraben hab“) und zu sehen, wie die anderen darauf reagieren (Ignoranz ist auch 'ne Reaktion) oder es geht in Wirklichkeit garnicht um den Versuch mit den Karten sondern die Zeit, die ihr im Wartezimmer verbracht habt war entscheidend… oder der Moment, indem ihr der nächsten Versuchsgruppe sagen sollte, wie spannend das doch war (*g*).

Abschließend kann ich nur sagen: Die Antwort auf deine Frage lautet: „Alles und Nichts“. Es gibt einfach zu viele Tricks und selbst wenn man alle kennen würde wär die Chance recht hoch, dass man den springenden Punkt um ein paar mal um-die-Ecke-denken verfehlt… entweder man denkt nicht weit genug, oder man denkt viel zu weit.

Selbst wenn ich mit dem einfachsten Setting konfrontiert werde, das ich in und auswendig kenn, hab ich ungefähr 20 Vermutungen und maximal eine davon ist richtig (oft ist’s wohl doch die Einfachste, aber man neigt ja zu Paranoia wenn man VP spielt).

In diesem Sinne: Vielleicht wollt er ja nur wissen, ob euch seine Bilder gefallen? *g*

Hallo Martys,

danke für dein Posting.

Das kann ganz unterschiedlich sein. Im Rahmen von
Fortbildungen etc. kann einem z.B. passieren, dass man an
sowas in der Art von:

Mir passierte dieses jetzt im Rahmen einer sogenannten Weiterbildungsmaßnahme des Arbeitsamtes. Da geht es darum, dass man zum 100. Mal „lernt“, wie man seinen Lebenslauf schreibt (die DIN 5008 ändert sich auch) und dergleichen mehr. Es war eine Art Vorbereitung auf die Situation im Vorstellungsgespräch- so wurde es zumindest deklariert von der Person, die das durchführte. Die Gruppe umfasste ca. 15 Personen- nur so nebenbei angemerkt.

„Wir, das Management, halten uns für ganz schlau und tun so,
als könnten wir dadurch irgendwas erkennen bzw. bewirken,
damit wir keine ernsthaften Maßnahmen zu [Verbesserung des
Arbeitsklima oder ähnliches] treffen müssen - das alles wurde
von unser extra dafür importierten und ausgebildeten Fachkraft
[ehemaliger Erntehelfer aus Polen, der ein Semester
Philosophie in einer Sprache die er nicht versteht studieren
musste, weil die Firma so Geld sparen wollte] genaustens
durchdacht.“

Jau, Witz komm’ raus…

… gerät.

Handelt es sich dagegen um einen ‚ersthaften‘ psychologischen
Versuch, werden die Karten vermutlich ziemlich nebensächlich
sein.

Na ja, welcher Versuchsleiter erklärt seinen armen Versuchskaninchen auch schon in allen Details, was er da macht bzw. versucht?

Hier könnte es dann z.B. um die Fähigkeit gehen, sich zu
rechtfertigen - um Sozialverhalten im Allgemeinen… Oder die
Personen sollen sich einfach kennen lernen.

Letzteres kann nicht sein, wir sind schon seit nunmehr 4 Wochen zusammen, das hätte dann früher passieren müssen. Zudem sind wir ohnehin nur noch zwei Wochen zusammen, dann noch ein paar Monate, aber da nur einen Tag / Woche. Nee, ich habe mithin auch den Verdacht, dass damit einfach so ein bisschen durchschimmert, dass man nicht weiß, was man tun soll.

Oder die Situation ist eigentlich völlig egal bis auf die
Tatsache, dass „jeder irgendwas reden soll und so irgendwie
Interaktion entsteht, damit man anhand dessen Sachen
einschätzen kann“.

Interaktion entsteht anderweilig auch, das weiß auch die Lehrgangsleitung.

Vielleicht ist unter den „Versuchspersonen“ auch ein Gehilfe
des Versuchsleiters, der eine bestimmt Situation herbei führt

Recht unwahrscheinlich.

(vielleicht hat er zu irgendeinem Bild völligen Blödsinn
erzählt wie z.B. [Achtung, Übertreibung :wink:] „Der Wald
erinnert mich dran, wie ich zum ersten Mal 'ne Leiche
vergraben hab“) und zu sehen, wie die anderen darauf reagieren
(Ignoranz ist auch 'ne Reaktion) oder es geht in Wirklichkeit
garnicht um den Versuch mit den Karten sondern die Zeit, die
ihr im Wartezimmer verbracht habt war entscheidend… oder der
Moment, indem ihr der nächsten Versuchsgruppe sagen sollte,
wie spannend das doch war (*g*).

Tja, das alles weiß ich nicht. Ich schätze mal, dass dererlei u.a. in die Beurteilung des Teilnehmers mit einfließt. Diese Beurteilung wird dann möglicherweise für jeden einzelnen im Nachhinein Folgen haben- das Arbeitsamt liest sowas schon, schätze ich.

Abschließend kann ich nur sagen: Die Antwort auf deine Frage
lautet: „Alles und Nichts“. Es gibt einfach zu viele Tricks

Da hast du ganz sicher recht…

und selbst wenn man alle kennen würde wär die Chance recht
hoch, dass man den springenden Punkt um ein paar mal
um-die-Ecke-denken verfehlt… entweder man denkt nicht weit
genug, oder man denkt viel zu weit.

Selbst wenn ich mit dem einfachsten Setting konfrontiert
werde, das ich in und auswendig kenn, hab ich ungefähr 20
Vermutungen und maximal eine davon ist richtig (oft ist’s wohl
doch die Einfachste, aber man neigt ja zu Paranoia wenn man VP
spielt).

In diesem Sinne: Vielleicht wollt er ja nur wissen, ob euch
seine Bilder gefallen? *g*

Nein, letzteres glaube ich eher nicht. Es ging z.B. auch möglicherweise darum, dass nur zwei von den „VPs“ sich Bilder mit MEnschen und Tieren ausgesucht haben. Das ist doch ziemlich bedeutungsvoll, jedoch andererseits wenig aussagekräftig, denn die meisten Motive zeigten Landschaftsaufnahmen. „Man sei in solchen Momenten ehrlich“ - Zitat Lehrgangsleitung Ende.

Gruß

Wilfried

( erstmal: dieser Betrag beruht ausschließlich auf meiner persönlichen Meinung und diese wiederum auf mir bekannten Einzelfällen/Beispielen/Berichten, die nicht zwangsläufig der Realität entsprechen müssen oder vielleicht auch einfach nur veraltete sind. Soviel zu meiner „Absicherung“… *g* )

Mir passierte dieses jetzt im Rahmen einer sogenannten
Weiterbildungsmaßnahme des Arbeitsamtes.

Oh, da befindest du dich wirklich in einer bösen Situation. Meiner Meinung nach geht die Validität dieser „Untersuchungen“ gegen Null, d.h. es wird nicht einmal ansatzweise das gemessen, das gemessen werden soll - was aber niemanden davon abhält, die „Ergebnisse“ gegen dich zu verwenden.

Es gibt aber auch eine „fast gute“ Nachricht: Das Ganze läuft meistens nach dem System: „Wir legen der Person zwei Bälle vor die Nase… wenn sie den roten nimmt ist sie zu aggressiv, wenn sie den blauen nimmt ist alles in Ordnung“ ab - völlig aus der Luft gegriffen aber leicht zu manipulieren, wenn man weiß wie.

Deswegen hoffe ich, dass du hier noch jemanden findest, der dir die Tips geben kann, die man braucht, um da durch zu kommen - ich hab da leider von den Details und heutigen Standards reichlich wenig Ahnung.

Vielleicht solltest du dich mal mit einigen Psychologie + Versuchs-Methoden-Professoren an der nächsten Uni unterhalten (Email kann nicht schaden) - die sind im Allgemeinen gut informiert (da sie solche Tests auch gern mal als Negativ-Beispiel bringen) sowie interessiert (was „die Anderen da draussen“ machen)… wenn sich die Zeiten nicht zu sehr geändert haben.

Auf jeden Fall viel Glück!

Hallo Martys,

danke fürs Posting…

( erstmal: dieser Betrag beruht ausschließlich auf meiner
persönlichen Meinung und diese wiederum auf mir bekannten
Einzelfällen/Beispielen/Berichten, die nicht zwangsläufig der
Realität entsprechen müssen oder vielleicht auch einfach nur
veraltete sind. Soviel zu meiner „Absicherung“… *g* )

… macht nix *g*.

Mir passierte dieses jetzt im Rahmen einer sogenannten
Weiterbildungsmaßnahme des Arbeitsamtes.

Oh, da befindest du dich wirklich in einer bösen Situation.

Na ja, böse würde ich das nicht nennen, es ist einfach blöde.

Meiner Meinung nach geht die Validität dieser „Untersuchungen“
gegen Null,

Das sehe ich pi mal Daumen auch so, vor allem waren die Karten ja meistens Landschaftsaufnahmen. So könnte man dem Setting unterstellen, dass es mutwillig die Leute zu etikettieren versucht.

d.h. es wird nicht einmal ansatzweise das
gemessen, das gemessen werden soll - was aber niemanden davon
abhält, die „Ergebnisse“ gegen dich zu verwenden.

Es gibt aber auch eine „fast gute“ Nachricht: Das Ganze läuft
meistens nach dem System: „Wir legen der Person zwei Bälle vor
die Nase… wenn sie den roten nimmt ist sie zu aggressiv,
wenn sie den blauen nimmt ist alles in Ordnung“ ab - völlig
aus der Luft gegriffen aber leicht zu manipulieren, wenn man
weiß wie.

Deswegen hoffe ich, dass du hier noch jemanden findest, der
dir die Tips geben kann, die man braucht, um da durch zu
kommen - ich hab da leider von den Details und heutigen
Standards reichlich wenig Ahnung.

„Durchgekommen“ ist ja jeder. Es geht nicht um einen Einstellungs- oder Bewerbertest. Diese Maßnahmen des Arbeitsamtes- ich bin im Status eines Rehabilitanten dort- haben etwas total willkürliches und von einer Wissenschaftlichkeit im engeren Sinne kann nicht im entferntesten die Rede sein. Mich würde einfach nur interessieren, was in diesem Setting- Karten und aussuchen- alles interpretiert werden kann. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass diejenigen, die sich Karten mit Menschen ausgesucht haben (obwohl die ja in der Minderzahl auf dem Tisch lagen!!!) als „gesünder“ deklariert werden.

Vielleicht solltest du dich mal mit einigen Psychologie +
Versuchs-Methoden-Professoren an der nächsten Uni unterhalten
(Email kann nicht schaden) - die sind im Allgemeinen gut
informiert (da sie solche Tests auch gern mal als
Negativ-Beispiel bringen) sowie interessiert (was „die Anderen
da draussen“ machen)… wenn sich die Zeiten nicht zu sehr
geändert haben.

Gute Idee, schlecht nur, dass man an Menschen mit höheren akademischen Weihen im Regelfall nur schlecht herankommt, vor allem dann nicht, wenn man kein Student ist. Ich hoffe, das kommt nicht zu sehr als Unterstellung rüber, so war’s jedenfalls nicht gemeint.

Gruß

Wilfried

Hallo Wilfried,

Es handelt sich um einen Klassiker, eine typische Aufgabe aus einem Assessment-Center. Das ist ein Verfahren mit dem man bei mehr Bewerbern, als man einstellen kann, die besten ausfiltern will.
Hier geht’s es um „erfolgreiche Präsentation“, um Fragen wie:

Wie kann sich der Kandidat „verkaufen“?
Schafft er es, aus einem langweiligen Thema (daher Landschaft) einen phantasievollen Vor-trag zu improvisieren, der auch die anderen fesselt?

Wenn du lange überlegst, was diese Aufgabe soll, vergeudest du wertvolle Zeit, um diese Aufgaben zu lösen!

Mehr findest du mit Google unter „Assessment Center“!

Gruß
wiseman007

Hallo Wilfried,
bei einer Präsentation im Assessment Center kommt es nicht so sehr darauf an, was, son-dern wie man es sagt. Man will wissen, wie der Kandidat reagiert, mit dem situativen Stress umgeht.
Siehe auch:
https://www.e-fellows.net/show/detail.php/1169
Über den Kurs solltest Du dir wirklich keine Gedanken machen. Wenn ich Dich richtig ver-standen habe, geht es bei Dir um Bewerbungstraining.
Dabei ist es wurscht, ob die Diplom-Pädagogin wirklich von mehr Ahnung hat als von Kindern (Pädagogin heißt frei übersetzt „Kinderlehrerin“). Sie scheint es aber gut zu meinen, und Dich für den Ernstfall trainieren zu wollen.

Ob das Verfahren „wissenschaftlich“ ist, interessiert auch nur Dich. Diejenigen, die ein AC durchführen lassen, zahlen richtig Geld für die Hoffnung, den/die Besten zu kriegen.

Ich habe jahrelang für Langzeitarbeitslose Kurse in „Persönlichkeitstraining“, „Rhetorik und Kommunikation“ und „Bewerbungstraining“ gegeben, und mußte immer wiedererleben, daß meine „Schüler“ anfänglich agressiv, depressiv, kurz: unter der tollen Fassade resigniert und mutlos waren.
Eine Verwaltung wie Arbeitsamt bzw. LVA kann vom Schreibtisch aus nur „Stoff“ für einen Kurs bezahlen, den irgendein Schulungsträger durchführt. Und der kriegt für seine Kurse auch nur solange Geld, wie der „Erfolg“ innerhalb von 6 Monaten größer als 50% ist.
Erfolg ist, wenn du wieder Arbeit hast.
Dazu mußt du aber meiner Erfahrung nach an Dich glauben können und Deine Ressourcen (wieder)entdecken. Wenn Du im Kurs darauf schaust, ob du es richtig machst, wie alle an-dern, erreichst Du Deinen Erfolg wahrscheinlich nicht. Dasselbe gilt für jede Bewerbung. Du mußt auch ein bißchen anders sein, eben Dich selbst.
Gruß
wiseman007

Hallo Wiseman007,

danke für dein Posting. Von ASSESSMENT CENTER habe ich mein Leb Tag noch nichts gehört.

bei einer Präsentation im Assessment Center kommt es nicht so
sehr darauf an, was, son-dern wie man es sagt. Man will
wissen, wie der Kandidat reagiert, mit dem situativen Stress
umgeht.

Ob das die Diplom Pädagogin hinterher noch bei allen 15 Teilnehmern weiß?

Siehe auch:
https://www.e-fellows.net/show/detail.php/1169
Über den Kurs solltest Du dir wirklich keine Gedanken machen.

Mach’ ich mir aber. Im Grunde halte ich diese Kurse für a) Geldverschwendung und b) vertane Zeit. Das hat mit Resignation und Pessimismus rein gar nichts zu tun. Das Geld könnte anderweilig wesentlich besser verwendet werden. Man könnte- was man schon seit Jahren nur noch verhalten tut- einen Umschüler eine komplett neue Ausbildung damit finanzieren.

Wenn ich Dich richtig ver-standen habe, geht es bei Dir um
Bewerbungstraining.

So ist es.

Dabei ist es wurscht, ob die Diplom-Pädagogin wirklich von
mehr Ahnung hat als von Kindern (Pädagogin heißt frei
übersetzt „Kinderlehrerin“).

Ist mir bekannt, kommt aus dem Griechischen.

Sie scheint es aber gut zu
meinen, und Dich für den Ernstfall trainieren zu wollen.
Ob das Verfahren „wissenschaftlich“ ist, interessiert auch nur
Dich.

Na ja, natürlich interessiert mich das- sollte aber wohl auch die Pädagogin interessieren, schließlich hat auch sie ihren Hintern an eine Hochschule geschleift, die immerhin für sich beansprucht, der Tempel der Wissenschaft zu sein :wink:.

Dazu mußt du aber meiner Erfahrung nach an Dich glauben können

Na, nix für ungut, aber da bin ich als Rehabilitant doch in einer denkbar ungünstigen Ausgangsposition. Zum einen sind fast alle aus dem Kurs zwischen 40 und 50, also nicht mehr jung - zumindest was den Arbeitsmarkt anbelangt- zum anderen konkurriere ich mit eben jenen jüngeren und besser Qualifizierteren und vor allem auch mit solchen, die KEIN gesundheitliches Handicap haben. Aber ich weiß schon: Das will man nicht hören. Die Wahrheit, nackt und dreckig vorgetragen, will halt niemand hören, ich sehe ich GEiste schon deine Antwort.

Gruß

Wilfried

PS:

Deinem Posting habe ich dennoch ein Sternchen verpasst.

Hallo, Wilfried,
Ja, ich sehe diese Kinderspielchen ähnlich. Ringelpiez mit Anfassen in wissenschaftlicher Verbrämung. Und auch ich kam mir bei solchen Dingen immer ein wenig veralbert vor.

Aber - da musst Du durch. Du willst von denen einen Job, also gib ihrem Affen Zucker. Lass Dir um Himmels willen nicht anmerken, was Du von solchen Dingen hältst, das würde Dich von vornherein um jede Chance bringen.

Du willst etwas verkaufen - Deine Arbeitskraft - und die sind der Kunde. Und der hat natürlich immer recht. Er bezahlt schließlich dafür.

Ich habe oft genug in ähnlicher Situation gesteckt wie Du (siehe ViKa). Es geht darum, einen Arbeitsplatz zu ergattern. Hast Du den erst einmal, kannst Du ihn auch nach Deinen Fähigkeiten und den gebotenen Möglichkeiten ausgestalten. Aber erst mal an die Krippe kommen.

Ich wünsche Dir allen Erfolg!
Eckard

Hallo Eckard,

Ja, ich sehe diese Kinderspielchen ähnlich. Ringelpiez mit
Anfassen in wissenschaftlicher Verbrämung. Und auch ich kam
mir bei solchen Dingen immer ein wenig veralbert vor.

Tja, möchte den sehen, dem es anders geht.

Aber - da musst Du durch.

Wenn ich muss, geh’ ich aufs Klo :wink:.

Du willst von denen einen Job,

…aber nicht um jeden Preis, und dass DIE mir einen Job verschaffen, das läuft sowieso nicht. Auch kann der Preis nicht der sein, dass meine seelisch- geistigen Gesundheit dabei draufgehen. Das, was da läuft, das ist meiner Meinung nach eine Gehirnwäsche bzw. der knallharte Versuch derselben.

also
gib ihrem Affen Zucker. Lass Dir um Himmels willen nicht
anmerken, was Du von solchen Dingen hältst, das würde Dich von
vornherein um jede Chance bringen.

Ich glaube ja ehrlich gesagt nicht, dass ich mir mit irgendwas irgendwelche Chancen verbessere oder verschlechtere. Ob die Lehrgangsleitung meine wahre Meinung zu all dem kennt oder nicht- wen stört’s?

Du willst etwas verkaufen - Deine Arbeitskraft - und die sind
der Kunde. Und der hat natürlich immer recht. Er bezahlt
schließlich dafür.

Das kommt mir jetzt sehr indoktriniert und manipuliert vor… Gibst Du jetzt selbst dererlei „Kurse“?!?

Ich habe oft genug in ähnlicher Situation gesteckt wie Du
(siehe ViKa). Es geht darum, einen Arbeitsplatz zu ergattern.

Und blubb…

Hast Du den erst einmal, kannst Du ihn auch nach Deinen
Fähigkeiten und den gebotenen Möglichkeiten ausgestalten. Aber
erst mal an die Krippe kommen.

Hab’ ich erst mal einen Arbeitsplatz, heißt das noch überhaupt rein gar nichts. Schon anfang der 90er war es schließlich schon so, dass man bei einem unbefristeten Arbeitsvertrag innerhalb von ein paar Monaten- und das ist noch eine glatte Beschönigung, um dir nicht zu sehr auf die Füße zu treten- die Kündigung bekommen konnte. Drei Monate Probezeit ist heutzutage geradezu „human“.

Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich mich mit diesem Posting mal wieder dem allgemeinen Pöbel ausgeliefert habe. Der Vorteil ist, dass ich es mir nicht immer genauestens durchlesen „muss“, um das obige „müssen“ nochmal zu verwenden *g*.

Gruß und auch viel Erfolg…

Wilfried

Hiho,

Ja, ich sehe diese Kinderspielchen ähnlich. Ringelpiez mit
Anfassen in wissenschaftlicher Verbrämung. Und auch ich kam
mir bei solchen Dingen immer ein wenig veralbert vor.

Tja, möchte den sehen, dem es anders geht.

Mir. :smile: Ich habe schon das ein oder andere Assessment-Center mitgemacht und fand diese „Spielchen“ eigentlich immer recht amüsant. Jedenfalls machte mir’s Spaß.

Du willst von denen einen Job,

…aber nicht um jeden Preis, und dass DIE mir einen Job
verschaffen, das läuft sowieso nicht. Auch kann der Preis
nicht der sein, dass meine seelisch- geistigen Gesundheit
dabei draufgehen. Das, was da läuft, das ist meiner Meinung
nach eine Gehirnwäsche bzw. der knallharte Versuch derselben.

Na jaaa… was ist schlimm daran, wissen zu wollen, wie jemand tickt, bevor man ihn einstellt / ihm ein Stipendium gibt / ihm einen Job verschafft? Ich finde das legitim.

Das kommt mir jetzt sehr indoktriniert und manipuliert vor…
Gibst Du jetzt selbst dererlei „Kurse“?!?

Was hat das mit Indoktrination zu tun? Wenn ich jemanden einstellen will, möchte ich vorher wissen, welche Qualifikationen er hat. Und fertig. Emotionale Intelligenz ist auch eine Qualifikation, in vielen Berufen sogar die allerwichtigste. Und sie kann man so eben testen.

Je nun, wie gesagt: Mir hat sowas meistens Spaß gemacht. :smile:

Liebe Grüße,
Nike

Auch Hiho,

Ja, ich sehe diese Kinderspielchen ähnlich. Ringelpiez mit
Anfassen in wissenschaftlicher Verbrämung. Und auch ich kam
mir bei solchen Dingen immer ein wenig veralbert vor.

Tja, möchte den sehen, dem es anders geht.

Mir. :smile: Ich habe schon das ein oder andere Assessment-Center
mitgemacht und fand diese „Spielchen“ eigentlich immer recht
amüsant. Jedenfalls machte mir’s Spaß.

Tja, Problem ist wohl, dass wieder alle über einen Kamm geschert werden und es selbstredend solche gibt, die damit einfacher zurecht kommen. Dass es dir auch noch Spaß macht, nun, mit Verlaub, das halte ich offen gestanden für nicht ganz dicht- sorry, wenn ich mich da so etwas krass ausdrücke. Vielleicht sollte ich ergänzen, dass ich dir das auch nicht abkaufe… Ok, hiermit getan :wink:.

Das kommt mir jetzt sehr indoktriniert und manipuliert vor…
Gibst Du jetzt selbst dererlei „Kurse“?!?

Was hat das mit Indoktrination zu tun? Wenn ich jemanden
einstellen will, möchte ich vorher wissen, welche
Qualifikationen er hat. Und fertig. Emotionale Intelligenz ist
auch eine Qualifikation, in vielen Berufen sogar die
allerwichtigste. Und sie kann man so eben testen.

Emotionale Intelligenz lässt sich nicht feststellen- das ist zwar nur eine Meinung, aber dafür immerhin meine Meinung, die ich jetzt auch nicht weiter auseinanderlege und darstelle. Von Darstellungen jedweder Art habe ich derzeit die Nase ziemlich voll.

Je nun, wie gesagt: Mir hat sowas meistens Spaß gemacht. :smile:

Na denn: Glückwunsch?!

Gruß

Wilfried

Hiho zurück,

Tja, Problem ist wohl, dass wieder alle über einen Kamm
geschert werden und es selbstredend solche gibt, die damit
einfacher zurecht kommen.

Ja, natürlich. Aber mit dem über-einen-Kamm-scheren hast DU angefangen, als Du dahinstelltest, es gäbe wohl keinem, dem das Spaß mache - was hiermit wiederlegt ist. :wink:

Dass es dir auch noch Spaß macht,
nun, mit Verlaub, das halte ich offen gestanden für nicht ganz
dicht- sorry, wenn ich mich da so etwas krass ausdrücke.

Macht nichts. Ich nehme es als Kompliment.

Vielleicht sollte ich ergänzen, dass ich dir das auch nicht
abkaufe… Ok, hiermit getan :wink:.

Ja, da kann ich nichts dran ändern. Ich mag einfach Rollenspiele und finde es spannend, mich auf völlig neue Terrains einzulassen. Psychospielchen in Konkurrenz mit wildfremden Menschen zu spielen, hat für mich einfach einen gewissen Reiz. Glaub’s oder nicht. :smile:

Emotionale Intelligenz lässt sich nicht feststellen- das ist
zwar nur eine Meinung, aber dafür immerhin meine Meinung, die
ich jetzt auch nicht weiter auseinanderlege und darstelle. Von
Darstellungen jedweder Art habe ich derzeit die Nase ziemlich
voll.

Na gut, dann hat’s ja wenig Sinn, weiter zu diskutieren. *achselzuck*
Dennoch:

Liebe Grüße,
Nike