du machst dir erst ein mal einen Papierbrei.
Wasser und in kleine Stücke zerissenes Papier (weiss oder bunt, je nachdem) in eine Schüssel o.ä., dann gehst du mit dem Zauberstab da rein und machst einen richtigen Brei draus.
Jetzt gibt es folgende Möglichkeiten.
a) du hast einen Holzrahmen mit einem feinem Gitter/Sieb und gibst zuerst das Blütenblatt und dann den Brei druüber dort hinein und presst die Flüssigkeit durch den Sieb raus.
Das ganze lässt du dann trocknen.
Nun schneidest du das auf die entsprechende Größe zu und klebst es auf die Karte.
b) Wenn du kein solches Siebteil hast, dann nimm ein Abtrockenhandtuch, leg das Blatt drauf, kipp den Brei drüber und noch ein Handtuch drauf.
Dann presst du das aus, wie beim Blumenpressen.
Wenns trocken ist, siehe oben
c) du kannst das aber auch in der Sonne trocknen lassen.
die Karte wurde durch das „Papierschöpfen“ hergestellt. Der Grundvorgang wird unten bei Michl detailliert beschrieben.
In diesem Fall wurden während des Schöpfprozesses in den nassen Faserbrei im Schöpfsieb noch Objekte eingelegt, Blätter und Grashalme oder Drähte, und leicht überstrichen. Die Papierkünstler sprechen dabei von „Einbettungen“.
Hey Sarah! Du meinst die erste, mit dem Blütenpapier?? Blütenpapier selber schöpfen ist ziemlich aufwendig. Das gibt´s auch in erschwinglichem Preis zu kaufen und zwar in vielen verschiedenen Farben.
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