eigentlich sollte man das Zeug doch trocken, dunkel und kühl lagern. Ich habe alle Variationen versucht und es wurde wie verrückt gekeimt, teilweise schon nach 1 Woche. Das beste Resultat hatte ich bisher, wenn ich den Kram einfach auf dem Küchentisch gelagert habe. Der aktuelle Kartoffelbestand ist 6 Monate alt und es zeigt sich keine Veränderung. Was ist denn mit den Knollen los?
wenn ich dich richtig verstanden habe, wunderst du dich nun darüber, dass die Kartoffeln diesmal nicht keimen?
Es gibt verschiedene Methoden der Lebensmittelbestrahlung, auch für Kartoffeln.
Um hier das Keimen zu unterbinden, genügt schon eine geringe Strahlendosis. Das ist sogar in mehreren EU-Ländern erlaubt - in Deutschland dagegen nicht.
Wir bekommen bestrahlte Produkte (z. B. Kartoffeln) innerhalb der EU, aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Spanien.
Der Konsument hat beim Kauf keine Ahnung, ob diese Produkte bestrahlt worden sind oder nicht. Der Nachteil besteht darin, dass man scheinbar frische, schöne Ware erhält, die aber ernährungsphysiologisch gesehen, zweitklassig ist, weil durch das Bestrahlen, verschiedene Nährstoffe, wie Proteine und Fettsäuren, und auch Vitamine zerstört werden. Winter- und Frühlingserdbeeren (gerötet, aber hart wie Äpfel) wären unbestrahlt faul und matschig, wenn sie bei uns eintreffen.
Deine sechs Monate alten Kartoffeln können kaum aus Deutschland stammen, weil die lagerfähigen Kartoffeln erst im Sept./Oktober geerntet werden. Frühkartoffeln erntet man ca. Juni/Juli, die aber sehr schnell aufgebraucht werden müssen - verderben schnell. Daher liegt der Gedanke nahe, dass deine „Altertümchen“ aus südlicheren Gegenden stammen.
Aber auch der Vitamin-C-Gehalt der unbehandelten Kartoffel sinkt nach drei Lagermonaten gegen Null ab! Also besser kleinere Mengen frisch kaufen
Viele Grüße, Renate
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wenn ich dich richtig verstanden habe, wunderst du dich nun
darüber, dass die Kartoffeln diesmal nicht keimen?
Es gibt verschiedene Methoden der Lebensmittelbestrahlung,
auch für Kartoffeln.
Im Prinzip wundere ich mich über zwei Dinge:
Daß die Kartoffeln und Zwiebeln trotz kühler, trockener, dunkler und sonstwelcher (ich hab nun wirklich schon alles ausprobiert) Lagerung wie wild keimen.
Daß die Kartoffeln, die ich seit einem knappen halben Jahr habe nicht keimen, obwohl sie bei Normal-Zimmerlicht und Normal-Zimmertempartur gelagert wurden (und übrigens grad vorgestern sehr lecker gewesen).
Daß die bestrahlt sind, möchte ich mal ausschließen, weil es sich bei den Nichtkeimern um Testkartoffeln handelt, deren Schwesterkartoffeln (aus dem gleichen Einkauf) in einer Schublade knapp 2 Meter entfernt den Weltrekord im Schnellkeimen gebrochen haben und mittlerweile auf Komposthaufen 7 schweben.
Ähnliches gilt für Zwiebeln. Mitte November gekauft. Eine Hälfte sitzt unschuldig auf dem Kühlschrank und beguckt sich, wie die ein Viertel des damaligen Einkaufs vorwitzig die Schublade (s.o.) mit eigens zugelegten Keimen aufdrückt und das letzte Viertel in einem Schrank auf dem Balkon (bisher kein Frost) untereinander den Wettbewerb „ich hab den längsten“ ausfechtet (Sieger bisher nicht festgestellt, Wettbewerb läuft noch).
Daß ich einen „grünen Daumen“ habe, kann ich nun wahrlich nicht behaupten. Uns selbst wenn: Was ich schon an Zwiebeln in Ermangelung einer besseren Verwendung eingepflanzt habe, weil die Keime nicht mehr in Schublade paßten, würde für eine Zwiebelsuppe im Hektoliter-Bereich reichen.
Langsam wird die Sache lächerlich. Gibts doch noch Hilfe? Muß Knoblauch als Schubladenwächter einstellen? Anti-wachs-Musik spielen? Den rituellen „behalt den Keim bei Dir“-Tanz aufführen? Das vielelicht sogar täglich?
Gruß
Christian
Aber auch der Vitamin-C-Gehalt der unbehandelten Kartoffel
sinkt nach drei Lagermonaten gegen Null ab! Also besser
kleinere Mengen frisch kaufen
… dass Dein Problem „Schublade“ heißt. Da ist es zwar dunkel,
aber auch eng, und da die Zwiebeln dort Feuchtigkeit abgeben,
auch feucht. Du musst sie dunkel, aber zugleich luftig lagern.
Zum Beispiel in einem sehr trockenen, aber dunklen Keller,
aufgehängt in einem Netz. Auch die Lagerung auf dem Balkon ist
nicht so toll, da dort - zumindest nachts - die Luft feucht wird
und sich schon durch die Temperaturunterschiede Feuchtigkeit auf
den Zwiebeln niederschlagen kann.
Gruß
R.B
Kann ich im Prinzip auch ausschließen. Ich hatte das Zeug schon in allen Kellern, unbenutzten Räumen, Schubladen, Schränken, Kühlschränken, die des Weges kamen. Natürlich wurde nicht überall gleich schnellt ausgetrieben. Innerhalb eines Monats haben es bisher fast alle geschafft. Bei jedem Wurf/Einkauf gab es zwar immer den ein oder anderen Gast, der es mal länger ausgehalten, eine Systematik war da jedoch nicht zu erkennen.
Vielleicht habe ich bisher doch einfach Pech bzw. zu hohe Ansprüche an die Haltbarkeit gehabt.
aber auch eng, und da die Zwiebeln dort Feuchtigkeit abgeben,
auch feucht. Du musst sie dunkel, aber zugleich luftig lagern.
Zum Beispiel in einem sehr trockenen, aber dunklen Keller,
aufgehängt in einem Netz. Auch die Lagerung auf dem Balkon ist
nicht so toll, da dort - zumindest nachts - die Luft feucht
wird
und sich schon durch die Temperaturunterschiede Feuchtigkeit
auf
den Zwiebeln niederschlagen kann.
Gruß
R.B
Kann ich im Prinzip auch ausschließen. Ich hatte das Zeug
schon in allen Kellern, unbenutzten Räumen, Schubladen,
Schränken, Kühlschränken, die des Weges kamen. Natürlich wurde
nicht überall gleich schnellt ausgetrieben. Innerhalb eines
Monats haben es bisher fast alle geschafft.
Wo liegt das Problem eigentlich?
Dann lagere die Kartoffeln und Zwiebel doch auf dem Küchentisch!
(;-{))
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
Genau,
mache ich ja schon. Das kommt mir nur so unnatürlich vor. Und da ich immer alles hinterfragen muß, wollte ich eben auch wissen, was mit dem Getier los ist. Aber Du hast schon recht: Manchmal ist die einfachste Lösung die beste. Oder auch: Never change a running kitchen table.
Gruß
Christian
Wo liegt das Problem eigentlich?
Dann lagere die Kartoffeln und Zwiebel doch auf dem
Küchentisch!
(;-{))
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim