ich habe auf dem Balkon ein Kartoffelbäumchen im Topf. Letztes Jahr - bei der Schweinekälte - ist er mir natürlich eingegangen. Das soll dies Jahr natürlich nicht passieren.
Jetzt las ich, das Kartoffelbäumchen dunkel überwintert werden können/sollen. Daher dachte ich, ich stelle den Topf in den Keller, der zwar ein Fenster hat, aber eben nur das übliche, kleine.
Die Frage ist: Wann soll er am besten umziehen? Noch blüht er - ist ja ein durchaus fleissiger Blüher - und ich möchte die schönen Blüten nicht unbedingt abschneiden. Da er ja auch seine Blätter verliert, soll ich bis dahin warten?
Und was mach ich mit meiner Pelargonie? Die blüht auch noch, fast alle meine Balkonblumen blühen noch, und verträgt diese es, wenn ich sie drin bei Heizungswärme überwintere? Ich habe leider keinen Platz an dem ich überwintern kann, aber eine kleinere Pelargonie die sowieso drin ist und auch noch lebt…
Der muss vor den ersten Nachtfrösten eingeräumt werden, dein dunkler Keller ist allerdings suboptimal - hell und um die 10° wäre besser.
Ob es sich wirklich lohnt, Geranien zu überwintern? Aber da sie zu den Sukkulenten gehören, geht das schon. Zurückschneiden auf 2-3 Augen, trocken, dunkel und kühl halten. Auch diese müssen vor dem Nachtfrost rein, sie sind sehr frostempfindlich.
Zurückschneiden auf 2-3 Augen, trocken, dunkel und kühl
halten.
Nicht daß das einer falsch versteht:
Trocken heißt nicht, daß man garnicht gießen sollte. Auch in der Überwinterung brauchen Pelargonien Wasser. Aber nur wenig.
Nur einige wenige sind sukkulent. Vor allem Wildarten.
Sieh mal hier: http://www.geraniaceae-group.org/frag_8_11.pdf
Diese kommen dann mit fast keinem Wasser in der Ruhephase aus.
Alle hier kultivierten Zuchtformen sind nicht sukkulent.
Gruß
Anja
witzig, in all meinen Büchern steht beim Kartoffelbäumchen (ja solanum rantonetti) „dunkel, 4-10°“ und bei der Pelargoni „hell, 5°“.
Was ich wissen wollte, war ja wie ich mich bezüglich Blüte und Blatt - und Frost - verhalten soll. Aber dann muss ich wohl bei anhaltend drohenden Frösten die Blüten kappen und die Töpfe dann wegstellen. Evtl. geht dann auch der Dachboden (mit Fenstern), werd mal die Nachbarn fragen.
Es sind halt Eigentümer, ich Mieterin, da sind die Meinungen, was der eine darf und der andere nicht schon mal etwas ausgeprägter.