meine Oma selig hat früher aus übriggebliebenem Kartoffelbrei immer am nächsten Tag so leckere… tja wie soll man es nennen… „Kartoffel-Frikadellen“ gemacht. Die Dinger waren aussen schön kross und innen sehr locker.
Jetzt habe ich schon öfter versucht, auch so was hinzubekommen, aber immer vergeblich. Ich habe ein Ei druntergerührt und dann mit Mehl angedickt, aber alles, was ich bekam war eine klebrige Pampe, die keine Tendenzen zeigte, in der Pfanne am Stück zu bleiben bzw. sich in einem Stück wenden zu lassen und es selbst in meiner besten Antihaft-Pfanne geschafft hat, anzukleben…
auch in unserer Familie sind die gebratenen Kartoffelbreibouletten sehr beliebt. Ich mach das Pürree immer auch mehligkochenden Kartoffeln. (von fertigem Kartoffelbrei gelingen diese Bratlinge nicht, festkochende Kartoffen werden kleisterig.) Also; Kartoffeln gar kochen, mit heisser Milch, einem Stich Butter mit dem Kartoffelstampfer einen Brei machen, mit Salz und Muskatnuss würzen. Wenn das Pürree dann erkaltet ist Bouletten machen und beidseitig mehlieren. Dann in heisser Margarine auf beiden Seiten braten. Ich hoffe, es gelingt Dir und wünsche Dir guten Appetit.
Erika
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Hi Stefan,
ich paniere die Dinger immer. Dann halten sie besser zusammen und werden extra-knusprig (auf einen festen Brei achten und vorsichtig in Butter-Öl-Gemisch braten).
Gruß,
Anja
Meine Oma nennt diese Kartoffeltalerchen „Küchelchen“ und Nepilas Rezept stimmt genau überein. So müsstest du sie gut hinbekommen. Einen schönen grünen Salat dazu - hmmmm! Das perfekte Sommer Gericht!
Gruß, Anna
Hallo Stefan,
da läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen, was?!
Das Mehl lasse ich weg, dafür etwas Milch, oder Quark und etwas Backpulver dazu.
Zum Würzen nehme ich Zwiebeln und Knoblauch, welche vorher in einer Pfanne schon weich geschmurkelt wurden, nach Geschmack frischen Schnittlauch dazu - guten Appetit.
Gruß Iso.Osi