wenn ich Püree mache, dann brauche ich dazu mehr Kartoffeln pro Esser als für Salzkartoffeln; es wird einfach mehr davon gegessen.
Das liegt wohl nicht allein daran, dass alle Püree gern essen. Könnte es sein, dass sich bei Püree das Sättigungsgefühl nicht so schnell einstellt?
bei mir nicht!
Die Kartoffeln wiege ich eigentlich nie ab, sondern mache das Pi mal Daumen. Nun wollte ich es doch mal genauer wissen, habe in Rezeptbüchern nachgeschaut, und da wird 1kg für 4 Personen vorgeschlagen - das entspricht Deiner Angabe.
Wir sind meistens 3 Esser, und bei der letzten Püree-Zubereitung habe ich meine Pi-mal-Daumen-Mengenentscheidung aus Jux mal abgewogen: das war mehr als ein Kilo, und alles wurde aufgegessen.
Normalerweise wiege ich die Kartoffeln nicht, sondern schaue mir die Menge nur an und entscheide Pi mal Daumen.
Vor ein paar Tagen wollte ich es mal genau wissen und habe mein Augenmaß gewogen: es waren etwa 1,2 kg, und die wurden von 3 „Normalessern“ locker weggeputzt.
na logisch. Sparst du vielleicht an Butter und sowas?
Kochen, dämpfen, stampfen, passieren und dann heiße Milch und kalte(!) Butter unterarbeiten.
Oder bei neuen Kartoffeln besonders gut: Spitzenolivenöl und frischen Zitronensaft.
Spitzenköche nehmen Pellkartoffeln, bin ich wiederum zu faul dazu.
meine letzten beiden Pürees habe ich mit neuen, mehligen Kartoffeln zubereitet. Die Kartoffeln habe ich auf dem Markt gekauft, von einigem hiesigen Gemüsebauern. Da waren Konsistenz und Geschmack völlig in Ordnung.
warum empfiehlst Du kalte Butter?
Ich habe früher auch immer ein Stück von der Butter aus dem Kühlschrank genommen und ins Püree gemischt. Die lange Rührerei bis zur kompletten Schmelzung und Verteilung der Butter ging mir irgendwann auf den Keks, und seitdem verflüssige ich die Butter in der erhitzten Milch.
Hat es mit der kalten Butter eine besondere Bewandtnis?