Hallo zusammen,
wir werden in den nächsten Tagen unsere Tannen zu Fall bringen. Im hinteren Teil unserem Grundstücks habe ich immer überflüssige Bäume gepflanzt die möchten wir jetzt als Ersatz nehmen. Da hab ich nun eine ca. 3,5 m hohe Kastantie und einen ebenso grossen Ahorn. Stellt sich die Frage wer ist Tiefwurzler wer ist Flachwurzler und wie tief mag wohl die Wurzel sein? In welchem Abstand vom Stamm buddelt man? Wer lässt sich leichter umsetzen?
wir werden in den nächsten Tagen unsere Tannen zu Fall
bringen. Im hinteren Teil unserem Grundstücks habe ich immer
überflüssige Bäume gepflanzt die möchten wir jetzt als Ersatz
nehmen. Da hab ich nun eine ca. 3,5 m hohe Kastantie und einen
ebenso grossen Ahorn. Stellt sich die Frage wer ist
Tiefwurzler wer ist Flachwurzler und wie tief mag wohl die
Wurzel sein?
Du misst den Umfang der Krone und ihre Höhe und rechnest bitte damit, dass das Wurzelsystem eher noch umfangreicher ist
dementsprechend wirst Du nicht umhin kommen, sowohl Kastanie als auch Ahorn einen großen Teil der Wurzeln zu amputieren
da jetzt schon die Säfte im Baum steigen, ist es schon fast zu spät für die Umpflanzaktion
In welchem Abstand vom Stamm buddelt man? Wer
lässt sich leichter umsetzen?
„baumschulmäßig“ buddelt man jetzt nur einen halbkreisförmigen Graben in vernünftiger Entfernung vom Stamm. Du kannst niemals das gesamte Wurzelsystem ausheben und umpflanzen. Dazu bräuchtest Du einen Kran.
Schon im 17. Jahrhunder hat man aber im ersten Jahr jeweils einen Halbkreis im Frühling einen im Herbst um den zu versetzenden Baum gegraben.
Dabei werden die feinen Saugwurzeln natürlich zerstört und vielleicht auch einige dicke Ankerwurzeln abgehackt. Wenn aber der Graben mit guter Erde aufgefüllt wird, bildet der Baum ein neues, „kürzeres“ Saugwurzelsystem.
Damit kann man das gute Stück im Folgejahr ausgraben und erfolgreich versetzen.
… versteht sich, dass die Krone zur weiteren Unterstützung nach dem Umpflanzen stark ausgelichtet, dicke Äste gekappt werden müssen.
Ein versetzter Baum verdurstet in der Regel, weil er mit intakter Krone zuviele Blätter hat, die mit Wasser versorgt werden müssen.
Mit Gießen rettest Du da nichts.
Bei 3,5 Metern verdunstet ein Laubbaum pro Tag etliche Badewannen voll Wasser.
ch habe ganz starke Zweifel, ob ein nie verschulter Baum mit dieser
Höhe und der entsprechenden Wurzelmasse das Umsetzen überlebt. Der
von Geli beschriebene Vorgang hätte schon vor Jahren vorgenommen
werden müssen. Wenn man schon weiß, dass man sich in der Ecke seine
private Baumschule einrichtet, muss man die Pflanzen auch
entsprechend behandeln, damit sie später gefahrlos umgepflanzt werden
können.