Kastration Junghündin - wann?

Hallo allerseits!

Wir haben seit kurzem eine Pointerhündin, ca. 4 bis 5 Monate alt und stellen uns nun die Frage, wann der geeignete Zeitpunkt für eine Kastration ist. Vor der ersten Läufigkeit, nach der ersten Läufigkeit, nach der zweiten etc. usw. usf…???

Ich wäre dankbar für Eure Meinungen/Euer Wissen hinsichtlich dieser Thematik.

Besten Dank im voraus.

Gruss

Pauli

Hallo Pauli

Da Ihr das sicher nicht bei Euch in der Küche selbst machen werdet, würde ich jetzt einen ganz normalen Tierarzt fragen. Die machen das fast täglich!

mfgconrad

jetzt
Hallo Spatenpauli,

wenn Ihr das unbedingt wollt/tun müsst
dann wäre jetzt
also vor der ersten Läufigkeit
der Beste Zeitpunkt

Gruss
Ray

Hallo allerseits!

Wir haben seit kurzem eine Pointerhündin, ca. 4 bis 5 Monate
alt und stellen uns nun die Frage, wann der geeignete
Zeitpunkt für eine Kastration ist. Vor der ersten Läufigkeit,
nach der ersten Läufigkeit, nach der zweiten etc. usw.
usf…???

Ich wäre dankbar für Eure Meinungen/Euer Wissen hinsichtlich
dieser Thematik.

Besten Dank im voraus.

Hallo, Pauli,

unsere Tierärztin hat uns damals auch geraten, die Kastration vor
der ersten Läufigkeit vorzunehmen, denn mit jeder Läufigkeit steigt
prozentual das Risiko, dass das Tier später an Gebärmutter- und/oder
Milchleistenkrebs erkrankt.

Viele Grüße
Lily

Gruss

Pauli

Hallo Pauli,

wir haben mitleriweile unsere 3. Deutsche Schäferhündin. Die beiden vorgängerinnen sind an Brustkrebs bzw. Milchleistenkrebs gestorben. Bei der 3. Hündin wollten wir umbedingt das wieder vermeiden. Es ist völlig klar, das man das nie ganz ausschließen kann. Wir haben um das Risiko so gering wie nur irgendmöglich zu halten sie vor der 1. Hitze kastrieren lassen. Das ist auch überhaupt gar kein Problem gewesen. Wir haben sie Freitags operieren lassen und Sammstags mussten wir sie schon wieder ruhig halten. Allerdings gibt es auch Stimmen die sagen, der Hund wird durch die 1. Hitze erst richtig erwachsen. Also Fakt ist sie ist super verspielt und verträgt sich gut mit Artgenossen. Sowohl mit Rüden als auch mit Hündinen. Sie hat sogar schon mit einer heißen Hündin gespielt. Also ich aus meiner Warte kann dir nur zu einer solchen Operation raten. Vor allem noch hat sie gutes Gewebe und es verheilt schnell wieder. Bei meiner Hündin siehst du die Narbe gar nicht mehr. Und sie ist inzwischen zwei Jahre alt.

Also der Hund ist jedenfalls kerngesund und verträglich. Wenn einige Besitzer endlich auf den Trichter kämen sich für eine Kastration zu entscheiden egal ob Rüde oder Hündin gäbe es aus meiner Sicht wesentlich weniger Beißereien… Aber das ist Ansicht- Sache.

Mit freundlichen Grüßen Stefan

Hallo Pauli,

wenn es hauptsächlich um das Risiko der Gesäugetumore geht, ist sicher der Termin VOR der ersten Läufigkeit der beste. Wenn es auch darum geht, die Hündin etwas erwachsener werden zu lassen, wird auch häufig der Termin vor der 2.ten Läufigkeit empfohlen. Danach sinkt der Vorsorgeaspekt bezüglich Gesäugetumore ganz rapide.

Bei einer Hündin über 20 kg ist das Risiko von anschließender Inkontinenz allerdings nicht unerheblich und außerdem wird sich voraussichtlich das Fell verändern. Das sollte man bei einer solchen Entscheidung auch berücksichtigen. Bei meiner Setterhündin, die aus gesundheitlichen Gründen kastriert werden mußte, ist beides eingetreten.

Eine Bekannte hat mir von einer endoskopischen Kastration erzählt, die für die Hündin noch weniger belastend ist als eine „richtige“ Operation. Meine damalige Tierärztin hat abgeraten (weil sie keine Anhnung hatte). Ich würde mich aber danach erkundigen, wenn unsere andere Hündin auch kastriert werden müßte.

Viele Grüße
Gordie

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Hallo Pauli!

Eine schwierige Frage, da das Thema Kastration polarisiert und sich auch die Ärzte nicht ganz einig darüber sind, wann denn nun der „richtige“ Zeitpunkt ist.

Als gesichert gilt: Je früher die Kastration erfolgt, umso geringer das Krebs/Turmor-Risiko. Dass deine Pointer-Hündin ein sog. Babyfell bekommt, scheint mir schon aufgrund der Rasse/Fellbeschaffenheit völlig abwegig zu sein.

Erkundige dich vor der OP beim TA, ob er lediglich die Eileiter durchtrennt (das wäre dann eine Sterilisation und ist veterinärmedizinisch nicht zeitgemäß) oder eine Total-OP macht (= Gebährmutter raus).

Viel Glück!
Manu