Würde meine Deutsche Dogge gerne vor der ersten Läufigkeit kastieren lassen,hat jemand Erfahrung damit vor der ersten Läufigkeit zu kastrieren?Da sich die Meinung sehr teilen und angeblich die Hunde auf dem Stand eines Welpen stehen bleiben und sich nicht weiter entwickeln würden!Würde gerne Erfahrungsberichte haben wie sich Eure Hunde entwickeln oder Meinungen dazu!
Vielen Dank im Vorraus!
Hi
ein kleiner Tipp:
Schau mal im Archiv hier nach. Am Besten die Stichworte eingeben.
Wenn du dann noch Fragen hast, speziell stellen oder einfach Johnny unseren TA hier fragen.
Aber erst Ende Dezember hatten wir das Thema hier intensiv beantwortet…
Gruß Steffen
Hallo,
meine Hündin wurde vor der 1. Läufigkeit kastriert und ich kann dir bestätigen sie ist ein ganz normaler Hund und hat sich ganz normal entwickelt und u.a. diverse Ausbildungen durchlaufen.
Sie ist sicher nicht im Welpenalter stehen geblieben. Das einzige was man ihr nicht ansieht, ist ihr Alter. Da hat sie sich ein gewisses welpenhaftes Aussehen behalten, aber ansonsten ist sie mit ihren 12 Jahren topp fit und ein ganz normaler Hund.
Ich persönlich habe mit dieser Art der Kastration nur gute Erfahrungen gemacht und würde es immer wieder tun.
Also lass dir nichts einreden 
Mfg.
BelRia
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Hallo!
Persönlich bin ich der Meinung, daß dieses „Nie richtig erwachsen geworden weil vor der ersten Läufigkeit kastriert“ eine hübsche Ausrede ist, um seinen Hund nicht vernünftig zu erziehen. Man kann seine Unerzogenheit ganz toll mit dieser Aussage begründen und viele (die auch bloß keine Ahnung haben) nicken verständnisvoll und der Hund macht weiter, wie er will.
Meine Hündin wurde zwar (leider) nach der ersten Läufigkeit kastriert, aber auch bloß, weil das richtige Alter nicht bekannt war und sie schneller läufig wurde als erwartet. Termin stand schon fest. Vorteil von Frühkastration ist z.B. das Risiko für Gesäugeleistenkrebs ist WESENTLICH geringer als nach der 2. Läufigkeit. Danach bleibt’s gleich. Nächster Vorteil ist, daß auch bei der ersten Läufigkeit was passieren kann. Und dann bekommt ein viel zu junger Hund Junge. Das wird durch Frühkastration verhindert.
Viele Grüße
ausnahmefall
Hallo!
Persönlich bin ich der Meinung, daß dieses "Nie richtig
erwachsen geworden
Da meine Hündin vor der 1. Läufigkeit kastriert wurde und nun schon 12 Jahre mit mir zusammen lebt, kann ich sagen, dass sie ein ganz normaler entwickelter, erwachsender Hund ist.
Das Märchen mit dem nicht erwachsen werden, lässt sich leider nicht ausrotten.
eine hübsche Ausrede ist, um seinen Hund nicht vernünftig zu
erziehen.
Was hat denn das nun mit der Kastration zu tun. Meine Überlegungen und die Gespräche mit dem Tierarzt gingen dahin, dass Krebserkrankungen im Bereich der Gebärmutter, Gesäugekrebs und andere Krebsarten keine Chance mehr hatten bzw. haben.
Ein Hund wird nicht besser oder schlechter erzogen ob dieser vor der 1. Läufigkeit oder nach der 1. - 2. Läufigkeit, kastriert wird. Erzogen werden muss der Hund so oder so.
Man kann seine Unerzogenheit ganz toll mit dieser
Aussage begründen und viele (die auch bloß keine Ahnung haben)
nicken verständnisvoll und der Hund macht weiter, wie er will.
Das hat doch gar nichts mit der Kastration zu tun. Das machen auch viele Hunde die nicht kastriert sind.
Vorteil von Frühkastration ist z.B.
das Risiko für Gesäugeleistenkrebs ist WESENTLICH geringer als
nach der 2. Läufigkeit. Danach bleibt’s gleich.
Gleich bleibt es nicht, aber bringt auch nicht mehr viel.
Nächster
Vorteil ist, daß auch bei der ersten Läufigkeit was passieren
kann. Und dann bekommt ein viel zu junger Hund Junge. Das wird
durch Frühkastration verhindert.
Viele Hündinnen sind nicht kastriert und bekommen keine Welpen. Hier muss der Halter besonders aufpassen.
Das sind keine wirklichen Argumente 
Frühkastration stand für mich fest in dem Sinne dem Krebs keine Chance zu geben.
Wer sich unsicher ist, sollte sich mit seinem TA beraten 
Gruß
BelRia
Das ist ja das, was ich sage! Es ist eine hübsche AUSREDE seinen Hund nicht erziehen zu müssen. Das machen viele! Wie oft habe ich schon, nachdem ein Hund mich (durchaus freudig) angesprungen hat, gehört: „Oooooh, tut mir leid, die/der wird halt nie richtig erwachsen, die/der wurde viel zu früh kastriert.“ Ja nee, ist klar. MIR ist durchaus bewußt, daß es nicht stimmt! Ich glaube, du hast meinen Post nicht richtig gelesen oder falsch verstanden.
Und zum letzten Teil: Ja, viele passen aber nicht auf! Meine Hündin war leider auch 1x läufig. Sie lief selbstverständlich an der Leine. Ich war spazieren, mein 3 Monate altes Kind im Tragetuch vor mir. Kommt mir ohne Leine ein unkastrierter Bullterrier entgegen, der unbedingt rauf wollte. Ich kannte das Tier nicht. In dieser Situation wäre ich NICHT dazwischen gegangen, wenn der rauf wäre! Mußte ja auch an mein Kind denken! Habe zwar meine weggezogen etc. Und sein Herrchen war auch sofort zur Stelle und der Hund hat 1A gehört. Aber einem geilen Hund, den ich nicht kenne hätte ich körperlich nicht „angegriffen“, damit er nicht rauf geht. Hinterher haben wir uns noch einige Male getroffen und der Hund ist sooooooooo lieb, den hätte ich da theoretisch durchaus runterholen können. Aber weiß man’s? Es ist ja nicht nur der eigene Hund involviert. Und das ist das Restrisiko, wenn man nicht VOR der ersten Läufigkeit kastriert. Und wenn ausgerechnet beim ersten Mal sowas passiert, dann ist der Hund nunmal erheblich zu jung.
So far…
ausnahmefall
Das ist ja das, was ich sage! Es ist eine hübsche AUSREDE
seinen Hund nicht erziehen zu müssen. Das machen viele! Wie
oft habe ich schon, nachdem ein Hund mich (durchaus freudig)
angesprungen hat, gehört: „Oooooh, tut mir leid, die/der wird
halt nie richtig erwachsen, die/der wurde viel zu früh
kastriert.“
Eine Frühkastration hat nicht damit zu tun, dass Hunde nicht erzogen werden müssen. Diese Aussage höre ich meistens von Rüdenbesitzern die durch eine Kastrationen meinen ihre Rüden würden dann ruhiger und würden besser gehorchen, was natürlich auch quatsch ist.
MIR ist durchaus bewußt, daß es
nicht stimmt! Ich glaube, du hast meinen Post nicht richtig
gelesen oder falsch verstanden.
Da seid dir mal sicher, dass ich gut lesen kann *g*
Und zum letzten Teil: Ja, viele passen aber nicht auf!
Tja, ein Hündinnenhalter der mir seiner läufigen Hündin spazieren geht, sollte immer davon ausgehen, dass ihm Rüden und auch unangeleint begegnen oder man geht zu der Zeit andere Wege wo einem möglich wenig Hunde begegnen.
Kommt mir ohne Leine ein unkastrierter
Bullterrier entgegen, der unbedingt rauf wollte. Ich kannte
das Tier nicht. In dieser Situation wäre ich NICHT dazwischen
gegangen, wenn der rauf wäre!
Wenn er drauf gewesen wäre, darf man die Tiere auch nicht trennen,
aber so schnell geht das im allgemeinen nun doch nicht.
Und das ist das Restrisiko, wenn man nicht VOR der
ersten Läufigkeit kastriert.
Viele Hündinnen werden nie im ihrem Leben kastriert und haben nie in ihrem Leben Welpen und warum, weil ihre Halter in der kritischen Zeit aufpassen 
Für eine Frühkastration hatte ich mich entschieden, um dem Krebs keine Chance zu bieten. Je eher kastriert wird um so geringer das Risiko an Gesäuge- oder Gebärmutterkrebs zu erkranken.
Alle anderen Hündinnenhalter müssen halt aufpassen 
Gruß
BelRia