Hi an alle
Unser Dino (6 Jahre alt) ist noch ein vollstaendiger Ruede und randaliert und plaerrt aus lauter Liebeskummer seit Dienstag tagsueber, also von 6:00 - 22:00 ohne Pause (nachts ist er dann zum Glueck so fertig dass er schlaeft). Man kann ihn keine Minute aus den Augen lassen, weil er inzwischen sogar schon Fenstergriffe aufbekommen hat und bei jeder Gelegenheit abhaut.
Und ich muss echt gestehen, ich bin inzwischen fix und fertig mit den Nerven. Und auch unser kastrierter Ruede ist langsam sichtlich gestresst.
Fuer heut Nachmittag hab ich jetzt einen Termin beim TA gemacht, weil ich das nicht noch laenger durchstehe.
Und da ich mich dort auch wegen der Kastration erkundigen werde, wollte ich vorher mal wissen wie eure Erfahrungen sind.
Meine einzige Sorge ist naemlich, dass er dann zum absoluten Stubenhocker wird, da er so schon deutlich fauler als unser 2. Hund ist.
Hat irgendjemand schon mal aus diesen Gruenden seinen ausgewachsenen Hund (Malamute) kastrieren lassen und kann mir erzaehlen wie sich der Hund hinterher veraendert hat ? Unser Nanook war schon kastriert als wir ihn bekommen haben, von daher kann ich leider keine Rueckschluesse ziehen wie sich sein Verhalten veraendert hat.
Gruss Claudia *die noch 4 Stunden und 25 Minuten durchstehen muss bis der TA endlich auf hat*
Hi Claudia
mit Hunden hab ich dahingehend keine Erfahrung aber wir hatten mit einem Kater ein ähnliches Problem. (Bevor sich jetzt wieder alle aufregen ich sagte ähnlich da kann keiner Rückschlüsse daraus ziehen(man muss hier echt vorsichtig seien was man sagt))
Wir haben ihn dann auch kastrieren lassen nen stubenhocker ist er nie geworden er war vorher auch schon ruhig und ist auch ruhiger geworden. Aber so wie sich dein Hund auf fürt würde ich sagen der wird auch nie ein so ruhiges tier das er dir sorgen macht (der Carakter wird durch die kastration nich verändert, bei unserem Kater ist wirklich nur das trip verhalten weg gefallen). Bei unserem tier hat es sich so verhalten das er etwas verschmuster geworden ist aber er war trotzdem noch sein 6 Stunden draussen und auch in der Wohnung hat er seine Rennerrei noch gemacht. Er war noch lebhaft aber nicht mehr nervenzerstörend!!
Ich hoffe dir hilfts (auch wenn ich mit nem Hunde fallbeispiel nicht dienen kann
Gruss Isa
Hi claudia
wir hatten isgesamt 4 Rüden, 2 kastriert, 2 nicht, Alaskaner, vieleicht deinem Malamut nicht unähnlich. Die 4 sind im Gespann gelaufen und es gab keinen Unterschied zwischen den Rüden. Einzig die nicht kastrierten waren agresiv. Also haben wir sie erst mal chemisch kastriert, was aber überhaupt keine Veränderung gezeigt hat, dann mussten sie doch zum TA. Jetzt nach 5 Monaten ist das einzige was man beobachten kann, das sie nicht mehr agresiv sind, und ein bisschen ruhiger, was aber eher in die Richtung, nicht mehr so hibbelig geht.
Den Schlitten ziehen sie mit der gleichen begeisterung wie immer und im Riesenfreilauf düsen sie immer noch gerne.
Ich persönlich bin immer für kastrieren, wenn man nicht züchten will, sollte man den Tieren den Stress mit dem unauslebbaren Sexualtrieb nicht antun.
LG Julia
Hallo Julia
Vielen Dank, das gibt Mut !!!
Zugarbeit machen wir naemlich auch (wenn auch nur gemuetliche Touren).
Und wenn er im Zuge der Kastration etwas vertraeglicher mit anderen (nicht kastrierten) Rueden wird, waere das natuerlich ein schoener Nebeneffekt
Nur deshalb alleine wollten wir ihn damals nicht gleich kastrieren lassen als wir ihn uebernommen haben.
Gruss Claudia