ich habe zwei Freundinnen, beide Rüdenbesitzerinnen, beide Hunde knapp 2 Jahre alt.
beide besprachen kürzlich mit ihren Tierärzten das Thema Kastration beim Rüden.
der eine sagte; Kastration beim Rüden kann nie zu einer Inkontinenz führen,
der andere sagt: es kann sehr wohl passieren.
beide Freundinnen haben dann in ihrem Bekanntenkreis rumgefragt, was die Tierärzte seinerzeit bei anderen Hundehaltern gesagt haben und es gibt wirklich diese zwei absoluten Meinungen:
A: Rüden können durch die Kastration nicht inkontinent werden
danke Fingersmith, das ist das, was ich bis jetzt eben auch dachte. aber es sind 3 Tierärzte, die verneinen, dass das möglich ist beim Rüden. und zwar total. das irritiert mich…
ja es gibt eine Menge Möglichkeiten der Inkontinenz, auch beim Rüden…
Folgende Möglichkeiten sind in Betracht zu ziehen:
> Verhaltenveränderungen
Hier sei die Altersvergesslichkeit erwähnt. Der Hund
vergisst das er draussen zu urinieren hat.
> Stresssituationen, wie grosse Aufregung, Angst oder
Freude können zu unkontrolliertem Harnabsatz führen.
> Abbau von Muskelmasse
Muskelgewebe ist in der Blasenwand und Harnröhre
vorhanden. Durch den Alterungsprozess bei dem Hund
kann ein Abbau zu einer Abnahme der Blasenfüllung oder
zu einem Absinken des Harnröhrenverschlusses führen.
Weitere Möglichkeiten können sein:
> Nierenerkrankung
> Zuckerkrankheit
> hormonelle Störungen
> Leberversagen oder auch verschiedene Medikamente
können auch zur Inkontinenz führen.
Merkmal dieser Erkrankungen ist, dass der Harn wenig
konzentriert ist und sehr wässrig erscheint.
Desweiteren sind folgende Möglichkeiten zu bedenken:
> Immunabwehrschwäche
> Infektionen in den Harnwegen
> Harnsteine
> Tumor
ja es gibt eine Menge Möglichkeiten der Inkontinenz, auch beim
Rüden…
Wobei es hier mehr um einen kastrierten Rüden ging. Deine Aufführungen sind allgemein gehalten.
U.a. steht in dem von dir aufgeführten Link folgendes:
Rüden neigen weniger häufig zu Harninkontinenz.
Da kastrierte als auch nicht kastrierte Rüden gleichermaßen
betroffen sind, kann davon ausgegangen werden,
dass kein direkter Zusammenhang mit einer Kastration
bestehen muss.