Ich möchte doch mal Eure Meinung zu der derzeit gestarteten Kampagne „Kat-Zwang für Motorräder“ hören.
Das ein Kat und eine Abgasuntersuchung prinzipiell nichts schlechtes ist, ist unbestritten. Ganz im Gegenteil!
Was haltet Ihr aber davon, dass Besitzer von Motorrädern ohne Kat mit überhöhten Steuern zum Umrüsten gezwungen werden sollen? Na ich weiß nicht … da wäre doch sicher ne finanzielle Förderung des Kat-Einbaus durch die Regierung - wie es in den 80ern bei den Autos war - sinnvoll?! (Ich hab damals glaub ich 400 Märker für einen ungeregelten Kat in meinen Peugeot 104 bekommen.)
Kann man dahingehend auf den Gesetzgeber einwirken, oder müssen wir uns das einfach so reindrücken lassen?
Eure Meinung?
Wieviel PS/kW nimmt so ein Teil eigentlich weg?
Nicht dass der Leistungsverlust durch nen lauten Sportauspuff wettgemacht werden muss
Hallihallo Walter!
Die Steuern für mein Auto sind um sage und schreibe 200% erhöht worden, weil´s keinen KAT hat. Für mein Motorrad zahle ich trotz geregeltem KAT genausoviel Steuern wie andere Motorradfahrer ohne Kat. Das riecht doch irgendwie nach Ungerechtigkeit, oder?
Denkbar wäre jedoch auch, daß unsere „liebe Regierung“ bei ein paar katlosen Mopeds bis jetzt keine allzu ergiebige Steuereinnahmequelle witterte - ganz im Gegensatz dazu ließen sich bei den Autofahrern (und das sind nunmal einige mehr) vortrefflich Steuern in ungeahnter Höhe eintreiben und nun geht´s halt auch den Motorradfahrern an´s Leder. Deshalb scheint mir die Gerechtigkeit bei dieser Betrachtung fehl am Platz- auch der hochgelobte Umweltgedanke verblaßt angesichts leerer Rentenkassen. Es geht mal wieder nur um´s Geld - um UNSER Geld. Und von denen, die gerne Auto oder Motorrad Fahren wird man immer Geld abpressen können… oder? wie lange geht das noch gut???
Gruß
Jörg, der in letzter Zeit öfter mal wieder Fahrrad fährt
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Ich möchte doch mal Eure Meinung zu der derzeit gestarteten
Kampagne „Kat-Zwang für Motorräder“ hören.
Das ein Kat und eine Abgasuntersuchung prinzipiell nichts
schlechtes ist, ist unbestritten. Ganz im Gegenteil!
Was haltet Ihr aber davon, dass Besitzer von Motorrädern ohne
Kat mit überhöhten Steuern zum Umrüsten gezwungen werden
sollen? Na ich weiß nicht … da wäre doch sicher ne
finanzielle Förderung des Kat-Einbaus durch die Regierung -
wie es in den 80ern bei den Autos war - sinnvoll?! (Ich hab
damals glaub ich 400 Märker für einen ungeregelten Kat in
meinen Peugeot 104 bekommen.)
Kann man dahingehend auf den Gesetzgeber einwirken, oder
müssen wir uns das einfach so reindrücken lassen?
Eure Meinung?
Wieviel PS/kW nimmt so ein Teil eigentlich weg?
Nicht dass der Leistungsverlust durch nen lauten Sportauspuff
wettgemacht werden muss
Ich hoffe auf eine rege Diskussion!
Grüße
Walter
Hallihallo Walter!
Die Steuern für mein Auto sind um sage und schreibe 200%
erhöht worden, weil´s keinen KAT hat. Für mein Motorrad zahle
ich trotz geregeltem KAT genausoviel Steuern wie andere
Motorradfahrer ohne Kat. Das riecht doch irgendwie nach
Ungerechtigkeit, oder?
Denkbar wäre jedoch auch, daß unsere „liebe Regierung“ bei ein
paar katlosen Mopeds bis jetzt keine allzu ergiebige
Steuereinnahmequelle witterte - ganz im Gegensatz dazu ließen
sich bei den Autofahrern (und das sind nunmal einige mehr)
vortrefflich Steuern in ungeahnter Höhe eintreiben und nun
geht´s halt auch den Motorradfahrern an´s Leder. Deshalb
scheint mir die Gerechtigkeit bei dieser Betrachtung fehl am
Platz- auch der hochgelobte Umweltgedanke verblaßt angesichts
leerer Rentenkassen. Es geht mal wieder nur um´s Geld - um
UNSER Geld. Und von denen, die gerne Auto oder Motorrad Fahren
wird man immer Geld abpressen können… oder? wie lange
geht das noch gut???
So lange wir das akzeptieren.
Ich jedenfalls habe diese Idioten nicht gewählt.
Man sollte sich mal überlegen, wieviele Kilometer p.a. mit dem durchschn. Mopped gefahren werden und dann den Sinngehalt des Vorstosses einiger total realitätsferner Lehrerökos nochmals überprüfen…
Mein Bock jedenfalls bekommt jetzt erst einmal einen anständigen Sportauspuff und größere Vergaser. Ich habe nämlich einen grünen Lehrer als Nachbarn und den Arsch werde ich damit vortrefflich ärgern können…
Zur Kfz-Steuer an sich: eine pauschale Autobahngebühr von DM 200 p.a. für ALLE (also auch Ausländer) wäre die verwaltungstechnisch einfachste Lösung. Was bitte hat das für einen Sinn, jedes Fahrzeugmodell anders zu besteuern. Das sind 10.000 überbezahlte und überversorgte Beamte zu viel, die wir für diese Farce brauchen! Übrigens wäre dann der Benzinpreis auch wieder fair, da jeder wirklich nach Nutzungsdauer bezahlt.
Gruß,
Mathias
Gruß
Jörg, der in letzter Zeit öfter mal wieder Fahrrad fährt
mittlerweile ist es ja offenkundig, daß die meisten Entscheidungen in der Politik danach getroffen werden wie man dem Bürger am sichersten das Geld aus der Tasche holt. Als Sekundäreffekt werden Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Behörden, Beamte und öffentlicher Dienst gern mitgenommen.
Irgendwann gab es so etwas wie eine Zweckgebundenheit der Mittel, KFZ-Steuer für den Straßenbau usw., später wurden die Mittel zwar zweckentfremdet aber man war noch bemüht war, diese Tatsache zu kaschieren. Heute ist das Ehrgefühl unserer Politiker anscheinend so weit gesunken, daß man selbst diese Kaschierung als überflüßig ansieht und zum Beispiel ganz offen von der Mineralölsteuer für die Rentenversicherung spricht.
Natürlich wird früher oder später irgendwer auf den Gedanken kommen die Steuer für katlose Motorräder zu erhöhen. Ein paar Mark sind es schließlich auch. Umweltpolitisch hätte es den gleichen Effekt wenn man die Steuer für Kat-Motorradfahrer abschaffen würde. Wetten, daß das nicht geschieht ?
Aber was soll es - wir werden es bezahlen. Was sollen wir auch sonst machen ?
Bereits im Mittelalter hat eben irgendein Landesfürst den Zehent (die damalige Steuer) festgelegt und nach Belieben an die Knirschgrenze seiner Untergebenen angehoben. Es hat sich nichts geändert, doch eines schon, damals wurde ein Einkommen nur einmal besteuert heute besteuern wir mehrfach.
Fazit: Ich glaube die Besteuerung der Katlosen Bikes kommt, ich werde es bezahlen und bei jeder Ausritt auf einer unserer schönen Alpenstraßen kurz an einen Politiker denken der in Berlin in einem stinkenden Sitzungssaal sitzt und über seiner Zeitung eingeschlafen ist. Übrigens ist es vollkommen egal ob dieses Fossil dann grün, blau, rot oder schwarz ist.
ciao
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Und wieder zieht ein Schlagwort die Leute von der Sportschau weg um sich zu am Stammtisch zu angagieren.
Kat für sich ist was gutes.
Was Deutschland draus macht ist Mist.
Alter Hut, den die Zeitschrift Motorrad neu entdeckt hat.
Die Elektroniken von Kat-Fahrzeugen werden so „optimiert“, das die Fahrzeuge den Prüfzyklus bemerken und auf einem Sparmodus schalten (zuerst beim Toyota mit Mager Mix Motor entdeckt und zuletzt bei der BMW F650).
Machen tun das aber letztendlich ALLE Hersteller.
So „optimiert“ fahren aber Motoren nicht.
Bei normaler Fahrt ist wieder der normale Modus angsagt mit Power, die jeder will und hohen Abgaßen.
Die Leute freuen sich über diesen Selbstbetrug, weil sie Abgaswerte auf dem Papier haben, die im Alltag nie erreichbar sind.
Genauso funktioniert die Lüge mit dem Diesel der niemals billig war oder ist, die Lüge mit dem 3-Liter Auto das im Alltag sowieso dann wieder 6 Liter braucht und und und.
Seltsamerweise gibt es in Amerika schon seit Jahren Techniken und Fahrzeuge die viel sauberer wie alles ist, was in Deutschland fährt, das erkennt man aber hier nicht an.
Und die neue Generation der Fahrzeug im Kriegstreiber-Amerika sind sogar 0-Emisions-Fahrzeug und wir machen uns im alten Kaiserland noch Gedanken, wie wir die Abgaswerte auf die Räder bekommen, die weltweit das Schlußlich bilden, mit der typisch deutschen Arroganz.
Der Mensch ist halt einfach so.
Ein Schlagwort um zu motivieren, eine Lüge um sein Gewissen zu beruhigen und wieder scheint die Sonne über Deutschland und der Bildzeitung.
Bravo, Mathias!
Du sprichst mir aus der Seele.
Die Abzockerei dieser rot-grünen Schwachköpfe führt darauf hinaus, dass wir nur als rasende Rentner willkommene Staats-
bürger sind, die sich durch hohen Benzinverbrauch im Rote-Welle-
Stau stehend unsere Rente selber finanzieren.
Gruss, --Peter–
Motorradfahrer sind asoziale Krachmacher und demzufolge keine steuerliche Förderung wert.
Wer so ein Krachdings fährt, soll gefälligst bis zum Weißbluten dafür löhnen, damit unser bettelarmer Berufsstand was zum Verbummfiedeln hat.
Eines Tages wird vielleicht jemand auf den Gedanken kommen, das es einfacher und lohnender ist, sich mit dem Knüppel an die Ecke zu stellen. Bis dahin gilt das, was bei Hägar dem Schrecklichen am Finanzamtsbriefkasten steht : „Wir haben unser Steuersystem vereinfacht. Bitte stecken Sie Ihr ganzes Geld hier rein“.