Hallo liebe WWW-Gemeinde,
mein Kater war von je her ein Schisser. Staubsauger, Gewitter, große Gegenstände, fremde Menschen haben ihm schon immer Angst eingejagt. Neuerdings habe ich aber das Gefühl, das er Gespenster sieht. Grundlos zieht er den Schwanz ein, schleicht rum und versteckt sich unter der Bettdecke.
Ich hab mal gehört, das man mit Bachblüten-Therapie Tiere beruhigen kann. Hat da schon jemand damit Erfahrung? Wie funktioniert das?
Danke und Gruß
Sabine
Hallo,
Rumschleichen, Verstecken und Zurückziehen klingt weniger nach Angst als nach Krankheit. Katzen ziehen auch nicht den Schwanz ein, wenn sie Angst haben. Ist sichergestellt, dass körperlich alles OK mit dem Kater ist?
Bachblüten beruhigen eher den Halter als den Kater, dank Placebo-Effekt. Es gibt ein kleines Handbuch „Bachblüten für Katzen“ in dem die Mischungen beschrieben werden.
Gruß,
Myriam
Hallo!
Ich würde ihn auch mal durchchecken lassen. Auch Angst kann ein Krankheitssymtom sein.
Ansonsten: Es gibt Tierärzte die sich mit Bachblüten und Homöpathie gut auskennen. Ich selbst hab mit Homöopathie gute Erfahrungen gemacht. Allerdings muss man mit der Dosierung vorsichtig sein, da die für Mensch und Tier natürlich nicht gleih sind. Also führt der Weg sowieso mal zuerst zum Tierarzt.
lg infi
Hallo Sabine
Ist er eine drinnen-Katze? Oder darf er raus? Deine Beschreibung bringt mir nicht sehr viel - er könnte meiner Meinung nach genauso „verstecken“ und „Achtung, fruchtbares Monster unterwegs“ spielen mit sich selbst (mangels Spielpartner oder aus Langeweile, Übermut etc.) wie auch wirklich Angst haben. Ersteres würde ich mir bei einer ausschliesslichen Wohnungskatze eher vorstellen können, bei einer Draussen-Katze jedoch eher weniger.
Falls er wirklich Angst hat und nicht einfach nur „Angst haben“ spielt (ich will Dir hier auf keinen Fall unterstellen, Du könntest Deine Katze nicht lesen, für mich sind Deine Angaben schlichtweg zu wenig aufschlussreich, weshalb ich versuche alles in Frage kommende in Betracht zu ziehen) könnte es auch mit einem Geräusch verbunden sein, das wir nur bedingt wahrnehmen. Das kann etwas sein im Hochfrequenzbereich, kann aber auch etwas sein, das wir nicht mehr bewusst wahrnehmen, weil es ein Alltagsgeräusch ist.
Auch wenn es schwerfällt: trösten hilft nichts. Sollte es wirklich ein solches Geräusch sein, wird es praktisch unmöglich herauszufinden sein, was genau es ist. Versuche ihn mal bewusst abzulenken, bzw. mit ihm zu spielen, möglichst bevor er abhaut (bei zu grosser Angst vergeht einem verständlicherweise das Spielen).
Ich persönlich bein kein ausgesprochener Fan von Bachblüten. Schaden tut es aber bestimmt nicht und manche wollen ja tatsächlich Erfolge damit gefeiert haben.
Vielleicht hilft Dir das etwas weiter?
Gruss,
Semiramis
Hallo Sabine,
wie schon gesagt, zunächst bitte mal evtl. Krankheiten abklären.
Wenn dem Guten nix fehlt, dann um Gottes willen nicht noch in seiner Angst bestärken durch gutes Zureden, Trösten oder Streicheln, das führt nämlich unweigerlich zu einer auf Dauer hochgradig unerquicklichen Konditionierung.
Ich habe den allergrößten Schisser der Welt am Start, irgendwann, da es ja mit seiner Schutzbedürftigkeit irgendwie niedlich wirkte zunächst, bekam er jedesmal nen Anfall, wenn nur draußen ein wenig der Wind blies oder es-gottbewahre-etwa anfing, zu regnen.
Bei Geräuschen im Treppenhaus kroch er unter die Decke und stellte sich tot.
Wenn ich ohne ihn ins Bad ging, versuchte er unter lautem Gezeter, die Badtür einzutreten.
Ganz furchtbar das, auf Dauer. Ich weiß, wovon ich rede.
Ruhig bleiben und das Ganze ignorieren, mittlerweile ist das Weichei schon etwas gelassener, wobei etwaiger Besuch ihn nach wie vor nicht zu Gesicht bekommt, aber was soll´s.
Also tapfer bleiben.
Liebe Grüße Awful Annie
Hallo Sabine!
Wir haben auch so eine Schiss-Maus, die sich vor allem versteckt. Außerdem ist sie phasenweise sehr kratzbürstig, vermutlich auch aus Angst/Misstrauen. Ich habe es schon mal mit BBs probiert, aber es hat überhaupt nichts gebracht. Vielleicht gibt es eine Bachblüten-Immunität?
Den größten Fortschritt haben wir dadurch erzielt, dass wir eine selbstbewusste, freundliche Katze ins Haus geholt haben, die unserer Schisser-Katze zeigt, dass es gar nichts gibt, wovor man Angst haben muss. So ist selbst der Tierarzt kein so großes Drama mehr.
In der Angst Bestätigen gibt’s bei uns aber auch nicht. Wenn sie sich versteckt, versteckt sie sich, wenn sie rauskommt, kommt sie raus.
Ich hoffe, Ihr findet eine gute Lösung für Euer Problem!
Liebe Grüße
ash
Hallo Sabine,
ich habe mit meiner Katze in einem ähnlichen Fall gute Erfahrungen mit Bach-Blüten gemacht. Gegen Angst generell wirken Aspen und Mimulus. Für mehr Infos kannst du dich gerne melden.
Gruß
Lexa
Hallo Sabine,
habe gerade Deinen Artikel gelesen.
Bachblüten sind sehr gut gegen Panikattaken.
Mimulus hilft sehr gut bei Ängsten, aber vielleicht ist Dein Kater aber nur geräuschempfindlich.
Da müssten wir noch ein wenig diskutieren.
Alles Liebe Sabine P.
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Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für die vielen Tipps und Ratschläge. Ich werd mich mal schlau machen und mit dem Tierarzt drüber reden.
Sabine