Hallo,
mein 5jähriger Kater kam mir letzte Woche Samstag früh morgens dreibeinig entgegen, er hat sich wohl draußen in der nacht an der Hinterpfote verletzt. Da er sich nie an den Pfoten anfassen lässt, sind wir zum Tierarzt, der hat ihn dann narkotisiert und 2 Schnittwunden festgestellt, einmal hinter dem letzten Ballen und einmal seitlich an der Pfote - genäht, fertig.Ich hab ihm dann 2x/Tag was gegen die Schmerzen gegeben, war dann auch bis einschl. Montag alles gut, er ist allerdings wieder viel rumgesprungen, war wohl zu viel Schmerzmittel. Außerdem hat er sich aus der Wunde hinter dem Ballen die Fäüden gezogen, war ja klar…
Und jetzt humpelt er seit Dienstag wieder ziemlich, ich gebe ihm allerdings auch weniger Schmerzmittel, damit er sich etwas schont und nicht so rumtobt.
Was mach ich denn jetzt - noch mal zum TA? Aber was würde der machen, wieder nähen geht ja nicht. Und Verbände und ähnliches kann man bei meinem Tiger auch vergessen, die könnte man nur in Narkose wechseln, was ja auch nicht so wirklich sinnig ist…
VG,
Katrin
Hallo,
Du solltest schon nochmal zum TA, es könnte ja sein, dass sich eine der Wunden entzündet hat.
Gruß,
Myriam
Das hab ich auch gedacht, ist aber nicht warm (da durfte ich mal kurz fühlen). Hauptsächlich habe ich ein Problem damit, ihm so viele Narkosen zuzumuten…
Danke für deine Antwort, werde noch mal überlegen, beobachten und so…
Gruß,
Katrin
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Katrin!
Ich denke schon, daß Du noch mal zum TA fahren solltest! Erstens muß - je nachdem wie schlimm es aussieht - die Wunde noch mal genäht werden, zweitens kann sich in den klaffenden Schnitt ein Fremdkörper gesetzt haben, der jetzt piekst und drittens kann sich so eine offene Wunde infizieren oder es bildet sich „wildes Fleisch“, weil die Schnittwunde unkontrolliert zusammenwächst.
Dann in Narkose Halskragen aufziehen und für 10 Tage drauf lassen (!!!) - nicht erweichen lassen, die Kerlchen stellen sich an, als würden sie sterben, können aber sehr schnell damit fressen und trinken!
Liebe Grüße und gute Besserung!
Archie
Hauptsächlich habe ich ein Problem damit,
ihm so viele Narkosen zuzumuten…
Es gibt Tiere (besonders Katzen), bei denen müssen wir über längere Zeit täglich eine Kurznarkose machen, weil sie entweder nicht wirklich kooperativ sind oder die Behandlung schmerzhaft ist. Das verkraften sie ganz gut - mach Dir da keine Sorgen! Lieber jetzt einmal, als hinterher den Ärger mit langen Antibiotika-Gaben, Wundspülungen etc.!
Schönes Wochenende!
Archie