Guten Tag,
wie befürchtet hat sich der Verdacht eines bösartigen Tumors bei meinem 10-jährigen Kater bestätigt.
Der Befundbericht spricht von „Plattenepithelkarzinom der Mundschleimhaut - den Knochen infiltrierend“
TA spricht von „wenigen Wochen“ - schlägt vor mit Kortisonspritzen Entzündungen zu hemmen. Ich habe Vertrauen zu der TA - sollte ich
Empfehlungen z.B. von Tierheilpraktiker einholen um ggfs. mit Naturheilmitteln auftretende Schmerzen zu lindern ?
( Hat jemand Adressen im Großraum Düsseldorf ?)
Es wird ein für uns beide schmerzvoller Weg - aber ich möchte meinen Kater nicht ‚meiner Selbst wegen‘ leiden lassen und hoffe den Zeitpunkt zu merken wo mein lieber ‚Lebensbegleiter‘ Erlösung braucht.
Alles ist sehr traurig und schmerzvoll - für Ratschläge und Informationen bin ich dankbar.
wie schade! Aber etwas ähnliches habe ich mit meinem Hund mitgemacht. Allerdings war der Gute schon 17 Jahre alt. Zum Schluss bekam er einen Tumor am/im Hoden. Allerdings war er schmerzfrei, Gott sei Dank. Der TA sagte damals, dass eine Operation möglich wäre, wegen des schon altersschwachen Herzens aber nur eine Chance von 50:50 bestünde. Er gab ihm noch maximal 4 Wochen. Habe dann einen Termin ausgemacht kurz vorher und man konnte in den letzten Tagen dem Hund deutlich anmerken, dass die Zeit ablief. Länger hätte ich - zu seinen Gunsten - nicht mehr warten dürfen.
Trotzdem war alles sehr sehr schwer! Die „Angelegenheit“ selbst allerdings überhaupt nicht, dass drumherum dafür um so mehr. Da muss man dann durch.
Der Zeitpunkt ist gekommen, wenn dein Kater seine Lebensqualität einbüßt. Leider können die Tiere Schmerz und Leid nicht so ausdrücken wie wir. Aber wenn wir unseren Vierbeiner lange genug kennen, wissen wir ja, wie er drauf ist.
Ich wünsche dir für die nächste Zeit ganz viel - ja, was? Glück wäre falsch, Durchhaltevermögen evtl.?
dann wünsche Ich Euch die Möglichkeit Eure verbleibende Zeit zu nutzen.
Meine Empfehlung: wenn Du seine Schmerzen lindern willst, dann nimm etwas, was sicher hilft. Ich bin sicher nicht gegen Tierheilpraktiker - aber wenn Du Deinem Tierarzt vertraust und ihr bei ihm immer wart, dann bleibe bei ihm und traue ihm auch in dieser Beziehung…
Beobachte Dein Katerle, dann wirst Du ihn nicht zu lange leiden lassen. Eure Beziehung wird wohl inniger werden und wenn Du ihn jetzt als Deinen „Lebensbegleiter“ bezeichnest, geht Dir sicher sehr nahe und Du wirst es merken.
Fühlt Euch mal gedrückt - Alles Liebe und viel Kraft
Uschi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]