mein Kater (3 Jahre EHK Freigänger) ist schon wieder krank.
Schon wieder Magenprobleme.
Hatten wir erst im April/Mai, haben sechs Wochen an ihm rumgedoktert, sogar meine TAin war fast am verzweifeln, nix hat geholfen, kein Paspertin, Spritzen nur kurzzeitig und die Kratzer von dem Versuch, Tabletten zu geben, sieht man noch heute…
Gestern saß er schon wieder zusammengekauert unter der Couch, leckte sich dauern das mäulchen und bewegt sich nicht mehr.
Als Soforthilfe Revet 25 gegeben, aber ich weiß jetzt schon, daß er nix trinken wird, spätestens am Do bin ich dann beim Doc für eine Infusion…
Frage an alle: woher könnte das kommen? TÄin meint evtl Noro oder „Freiwild“ wobei das zumeist Mäuse aus der benachbarten Wiese sind.
Weiß irgendjemand Rat zur Vorbeugung? Oder Tipps, ihn zum trinken zu bewegen?
Er würde nicht mal extra gekochte Hühnerbrühe trinken!
Tunfischsaft ( der Tunfisch im eig. Saft) ist meist die letzte Möglichkeit die ich kenne. Sahne ins Wasser geht/darf/mag er auch nicht ?
Wie seid ihr auf Magenprobleme gekommen ?
Habt ihr auf Giardien getestet ? Futter gewechselt ?
Hat er mal Cortison bekommen ?
Zähne sind ok ? Blutbild gemacht ?
Das kann ja soviel sein…leider.
Bei einem Hund meiner Freundin wurd jetzt chron. Darmentzündung festgestellt, das ist ja ähnlich. Ihr hatte ich den Link über IBD geschickt, soll es bei Katzen ja auch geben. Ich setze den hier auch mal ein… http://www.lupovet.de/unsereprodukte/premiumtiernahr…
Hat Deine Tierärztin einfach so auf Verdacht das Paspertin verordnet oder wurde zunächst eine Magenspiegelung vorgenommen? Ich vermute mal eher nicht.
Ich muss selber lebenslang ein Magenmedikament einnehmen, hätte das aber ohne vorherige Spiegelung und klare Diagnose meiner Problemtik nicht erhalten.
Falls noch nicht geschehen, wäre es ja vielleicht mal interessant in einer Tierklinik einen Blick „ins Tier“ zu werfen (am Besten gleich Magen- und Darmspiegelung, wenn schon mal in Narkose). Soweit ich weiß, müssen Geräte aus der Kinderchirurgie verwendet werden, hat also nicht jeder Haustierarzt bei sich rumliegen.
danke für den Tipp mit dem Thunfischsaft, heute gibts thunfisch und spaghetti für mich und T.-Wasser für ihn, mann wird schwesterchen neidisch sein!
Blutbild war beim letzten mal i. O., Zähne und Zahnfleisch auch OK (nachdem mir wg Ephitelkarzinom hier angst gemacht wurde), naja Giardien werde ich heute gleich beim TA ansprechen
Futter wurde nicht gewechselt, es steht TroFu dauernd zur Verfügung und morgens und abens gibts Dose nach Bedarf.
Da er den ganzen Tag draussen ist und nicht zu dick ist, darf er soviel fressen wie er möchte.
Dann würde ich das Futter aber mal wechseln. Evtl. ein Diätfutter ( wovon ich eigentlich sonst weniger halte) oder selber kochen.
Ich nehme immer Suppenhuhn( oder Hahn, ist nicht so fett ) koche das ganz mit sehr vielen Möhren zusammen, über 2 Stunden.Dann etwas Reis oder Nudeln dazu.
Evtl. etwas pürrieren.
Notfalls gebe ich kranken Katzen auch schon mal Hipp Hühnchen, da sind die auch ganz wild drauf. Nur wenn Du länger selber kochst, mußt Du auf Taurin achten, das brauchen Katzen ja zusätzlich.
Mach Dich dann mal bei den Barfern schlau über evtl. Menge.
evtl würde ich mal das Trockenfutter ganz weglassen und nur Dosenfutter (mit Wasser gestreckt) geben.
einen anderen Rat, außer vielleicht noch das Futter mal zu wechseln, kann ich leider auch nicht geben.
viel Glück
LG
Martina