Hallo,
unser Kater (7 Jahre) sieht schlecht. Wir merken es daran, dass er über herumliegende Schuhe etc. stoplert und auch beim Treppelaufen etwas unsicher erscheint. Seit wann das so ist, kann ich nicht sagen. Es wurde erst nach unserem Umzug deutlich, als er sich in der neuen Umgebung entsprechend vorsichtig bewegte. Der TA konnte nichts feststellen, also weder grauen Star noch Diabetes (durch Blutuntersuchung). Er scheint auf die Entfernung noch ganz brauchbar zu sehen, nur wenn etwas direkt vor Augen liegt ist es „unsichtbar“. z.B. kann man mit einer Katzenangel vor seinen Augen rumwedeln. Wenn er den Luftzug nicht spürt oder etwas hört, reagiert er nicht darauf. Ein Vogel, der in einiger Entfernung vorbeifliegt, wird aber mit den Augen verfolgt (kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass er ihn eher mit den Ohren verfolgt, aber er bewegt den ganzen Kopf in Richtung Vogel).
Nun stellt sich mir die Frage, ob ich ihn zur 130 km entfernten Augenpraxis fahren soll. Er hasst Autofahren wie die Pest und schon die Fahrt zum TA (8 km) ist eine Tortur. Ich will halt auch nicht, dass wir mehrmals dort hin müssen und am Ende nichts gewonnen ist.
Klar muss ich das selber entscheiden, wollte aber mal hören, was ihr so denkt.
Gruß, Niels
Hallo,
bei einem meiner Kater ist es ähnlich, er sieht allerdings noch nicht so schlecht wie Deiner. Die Pupille ist teilweise gelähmt, da sich im Auge Fibrinfäden befinden, vermutlich aufgrund einer alten Verletzung. Man sieht das auch wenn man ihn anschaut:
http://www.napfsuelze.de/ebay/satan_eyes.jpg
Da er kein Außenkater ist und nicht darunter leidet, sehe ich keinen Handlungsbedarf, zumal es wohl auch sowieso keine großen Heilungschancen gibt.
Bei Deinem Kater würde ich zumindest mal checken lassen, woran es denn nun liegt und ob eine Verbesserung möglich ist, vor allem wenn er Freilauf hat.
Gruß,
Myriam
Hallo Niels,
hast du auch die Nierenwerte kontrollieren lassen?
Schlechte Nieren erzeugen hohen Blutdruck dadurch kann die Katze erblinden.
Würde vielleicht doch mal die Augen untersuchen lassen.
Ich habe schon eine Antwort an Bonnie geschrieben.
Schau mal unter Narkose bei alter Katze .
Grüßle Marion
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Lieber Tierfreund
Wir würden eine weitere Kontrolle empfehlen:
wie Marion meint, die Nierenwerte überprüfen
und allenfalls eine Ueberprüfung eines mögl.
Tumors im Kopf in Betracht ziehen.
Andrerseits ist der Kater nicht so behindert, dass
ein artgerechtes Leben nicht mehr möglich ist,
er wird sich an die (leichte) Behinderung gewöhnen.
Noch etwas zu den grossen Pupillen nach einer
Narkose, das kann daher kommen, dass die Augen
dabei offen bleiben, es sollte sich aber nachher
wieder normalisieren.
Dazu ein Beitrag von Prof. Dr. S. aus unserem Forum
http://2001456.homepagemodules.de/t504033f11747314-B…
Mit tierfreundlichen Grüssen
Marc für http://www.dbi.ch/Tierinformation/
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