ich wohne im gleichen Haus wie meine Eltern und habe seit ca. Janur einen nun 9 Monate alten Kater.
Seit 3 Tagen haben meine Eltern, angesteckt von mir, ein kleines (11 Wochen altes) Kätzchen.
Wir möchten die beiden aneinander gewöhnen, da sie dann des öfteren zusammen „spielen“ könnten. Wäre von den räumlichkeiten her kein Problem.
Gestern haben wir die zwei das erste mal zusammen gebracht. Zuerst hat mein Kater die Haare gesträubt und gefaucht. Mittlerweile ist es so, dass er „normal und locker“ auf sie zu geht, sie aber einen Buckel macht und ihn anfaucht. Dann kommt es dazu das er nach ihr haut, meiner Meinung nach aber ohne krallen und lediglich zwecks Rangordnung.
Meine Frage ist nun, da ich damit keine Erfahrung habe, wie lange es in etwa dauert, bis die zwei sich aneinander gewöhnen und wie man am besten dabei vorgeht.
Derzeit habe ich meinen Kater immer an der Katzenleine, an diese ist er von klein auf gewöhnt.
Besteht die Gefahr, dass er ihr etwas antun würde, sprich sie so sehr haut, dass sie Verletzungen davon trägt?
Mit „immer an der Katzenleine“ meine ich natürlich bei den Zusammentreffen. In meiner Wohnung läuft er natürlich frei rum.
Vllt. sollte man auch noch anmerken, dass die Katzen nicht zusammen wohnen werden, sondern halt ab und an den anderen besuchen gehen sollen.
Mein Kater z.b. läuft sobald die Haustür auf ist (gewollt), von alleine zu der schräg gegenüberliegenden Wohnung meiner Eltern, um sie zu besuchen.
ich denke mal nicht, dass dein Kater dem Kätzchen etwas tun würde,
warum auch? er ist ja selbst noch so 'ne halbe Portion; sie müssen
das einfach gegenseitig austesten, wie weit man beim anderen gehen
kann; ich hätte dabei keine Bedenken…
viel Spaß weiterhin mit den beiden!
liebe Grüße
Martina
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Hallo,
habe vor ein paar Monaten dieselbe Situation gehabt. Man sollte nach Möglichkeit das Zusammentreffen an einem " neutralen " Ort stattfinden lassen ( also kein bestehendes Revier ). Würde die Leine abmachen und dann einfach abwarten. Die beiden werden sich nicht groß verletzen, Katzen wissen ( im Gegensatz zu manchen Menschen ) wann sie besser gehen sollten. Beeinflussen kann man die ganze leider nicht, entweder sie mögen sich, oder eben nicht.Bei uns hat es nicht so gut geklappt, man geht sich aus dem Weg, aber jedem für sich geht es gut.
Gruß
Susanne
Gestern haben wir die zwei das erste mal zusammen gebracht.
Kommt doch bitte mal alle davon ab, zu meinen, Katzen bräuchten unbedingt Artgenossen um sich herum. Die meisten wollen mit Artgenossen nichts zu tun haben, wenn sie erstmal Einzelkatzen sind.
Wenn Ihr ihnen einen Gefallen tun wollt, lasst ihnen ihre Ruhe vor anderen Katzen und kümmert Euch lieber selbst mehr drum.
Kommt doch bitte mal alle davon ab, zu meinen, Katzen
bräuchten unbedingt Artgenossen um sich herum. Die meisten
wollen mit Artgenossen nichts zu tun haben, wenn sie erstmal
Einzelkatzen sind.
soweit muss man es aber nicht kommen lassen - hier geht es um sehr junge Katzen.
Katzen sind soziale Einzelgänger - die beschriebene Kombi ist für reine Wohnungskatzen eigentlich optimal: Eigenes Revier, in dem man der Chef ist, aber in der Nähe eine andere Katze, zu der man hin kann.
Ich stimme zu, dass ein Freigänger keinen Artgenossen zu Hause braucht - aber Katzen als Einzelkatze im Haus zu halten mit dem Hintergedanken „wenn sie erstmal dran gewöhnt ist“ halte ich für grausam.
Ich stimme zu, dass ein Freigänger keinen Artgenossen zu Hause
braucht - aber Katzen als Einzelkatze im Haus zu halten mit
dem Hintergedanken „wenn sie erstmal dran gewöhnt ist“ halte
ich für grausam.
Warum? Ich glaube, das ist nur Projektion menschlichen Gesellschaftsbedürfnisses auf Katzen.
Wenn man Katzen erst „aneinander gewöhnen“ muss, ist doch offensichtlich, dass sie lieber ohne einander wären.
Ist unnötiger Stress, sie zur Nähe von Artgenossen zu zwingen, die sie offensichtlich nicht leiden können.
Was anderes ist es, wenn man gleich zwei kleine Kätzchen holt oder
eben den eigenen Wunsch nach zwei Katzen für wichtiger erachtet als das, was die Katze will.
Ich stimme zu, dass ein Freigänger keinen Artgenossen zu Hause
braucht - aber Katzen als Einzelkatze im Haus zu halten mit
dem Hintergedanken „wenn sie erstmal dran gewöhnt ist“ halte
ich für grausam.
Warum? Ich glaube, das ist nur Projektion menschlichen
Gesellschaftsbedürfnisses auf Katzen.
Nein, das ist die Schlussfolgerung aus der Beobachtung der natürlichen Lebensweise von Katzen. Literatur dazu gibt’s in der Bibliothek Deiner Wahl.
Meine Frage ist nun, da ich damit keine Erfahrung habe, wie
lange es in etwa dauert, bis die zwei sich aneinander gewöhnen
und wie man am besten dabei vorgeht.
gib den beiden ein paar Wochen Zeit.
Derzeit habe ich meinen Kater immer an der Katzenleine, an
diese ist er von klein auf gewöhnt.
Das würde ich lassen.
Besteht die Gefahr, dass er ihr etwas antun würde, sprich sie
so sehr haut, dass sie Verletzungen davon trägt?
Zumindest keine ernsthaften. Kater haben eher mit Geschlechtsgenossen „blutige“ Kämpfe, mit Weibchen geht das deutlich gewaltärmer ab. Ich würde mir das entspannt zwei Monate anschauen, die beiden nie zwingen, aufeinander zu treffen und wenn sie es tun, sie das miteinander ausmachen lassen. Eingreifen würde ich nur in wirklich extremen Situationen, und da gehört ein keifendes und fauchendes Knäuel aus zwei Katzen noch nicht dazu. Der Kater ist hoffentlich kastriert, ja? Die Katze solltet ihr auch sterilisieren lassen.
Ich stimme zu, dass ein Freigänger keinen Artgenossen zu Hause
braucht - aber Katzen als Einzelkatze im Haus zu halten mit
dem Hintergedanken „wenn sie erstmal dran gewöhnt ist“ halte
ich für grausam.
Warum? Ich glaube, das ist nur Projektion menschlichen
Gesellschaftsbedürfnisses auf Katzen.
Nein, das ist die Schlussfolgerung aus der Beobachtung der
natürlichen Lebensweise von Katzen.
Wer aus einer Beobachtung des gegenseitigen Anfauchens und Zerfleischens des neuen Mitbewohners den Wunsch nach Zusammenleben
schlussfolgert, der zeigt höchstens den gleichen Mangel an Urteilsvermögen, wie die Autoren derjenigen Katzenbücher, die Ahnliches schlussfolgern sollten - mit Tatsachen hat das jedoch wenig zu tun.
Derzeit habe ich meinen Kater immer an der Katzenleine, an
diese ist er von klein auf gewöhnt.
Das würde ich lassen.
Warum? Wenn er dran gewöhnt ist?
Besteht die Gefahr, dass er ihr etwas antun würde, sprich sie
so sehr haut, dass sie Verletzungen davon trägt?
Zumindest keine ernsthaften.
Das kommt ganz drauf an…
die weniger temperamentvollen Rassen wie Perser beispielsweise, bei denen kann es tendenziell etwas friedlicher zugehen.
Kater haben eher mit
Geschlechtsgenossen „blutige“ Kämpfe, mit Weibchen geht das
deutlich gewaltärmer ab.
Nein, das spielt überhaupt keine Rolle. Auch ein weibliches Kätzchen würde von einem alten Einzel-Kater verbissen werden bzw. ein Katerchen von einer eingefleischten Einzelgängerin.
Wichtig ist: Wenn man unbedingt eine zweite Katze haben will, muss man eine Rangordnung festlegen und die ältere eindeutig bevorzugen.
Sonst machen die so lange weiter, bis sie das selbst ausgefochten haben und das kann ewig dauern.
Nein, das spielt überhaupt keine Rolle. Auch ein weibliches
Kätzchen würde von einem alten Einzel-Kater verbissen werden
bzw. ein Katerchen von einer eingefleischten Einzelgängerin.
nicht in dem Alter. Es geht hier um Jungkatzen, die noch nicht vermurkst sind.
Wichtig ist: Wenn man unbedingt eine zweite Katze haben will,
muss man eine Rangordnung festlegen und die ältere eindeutig
bevorzugen.
Das ist nicht richtig. Sowas wie Rangordnungen bei Hunden gibt es bei Katzen ist. Die klären zwar dauernd, wer der „Chef“ ist, das ist aber nicht so starr.
Davon abgesehen machen die Katzen das selber aus, was auch gesünder ist.
By the way, Monate und Jahre dauert es selten, bis Katzen aneinander gewöhnt sind, vor allem, wenn sie nicht dazu gezwungen werden und genug Ausweichmöglichkeiten haben, wie es hier ja der Fall zu sein scheint.
Wer aus einer Beobachtung des gegenseitigen Anfauchens und
Zerfleischens des neuen Mitbewohners den Wunsch nach
Zusammenleben
schlussfolgert, der zeigt höchstens den gleichen Mangel an
Urteilsvermögen, wie die Autoren derjenigen Katzenbücher, die
Ahnliches schlussfolgern sollten - mit Tatsachen hat das
jedoch wenig zu tun.
andernorts wirfst du vor, dass Menschliches auf Tiere übertragen wird - das tust aber du hier. Katzen sollten einfach nicht alleine gehalten werden, und wenn sie eine solche gute Möglichkeit haben, in jungen Jahren noch Kontakt mit anderen Katzen zu lernen, ohne dazu gezwungen zu werden (hier sind es ja getrennte Wohnungen), dann ist das perfekt.
Selten „zerfleischen“ Katzen sich - meine gehen auch mal rüde miteinander um, aber die können das ab, auch wenn es mir weh tun würde.
Tut mir leid, aber du scheinst weniger Ahnung zu haben als hier das Einzelhalten von Katzen rechtfertigen zu wollen. Einzelhaltung von Katzen ist purer Egoismus, nicht ihnen Möglichkeiten zu geben, Kontakt zu anderen Katzen zu haben. Wenn das nicht klappt, kann man es immer noch lassen.
es ist schon erstaunlich, welche Sorgen sich viele Menschen um das Zusammenleben zweier Katzen machen??
ich selbst halte seit 30 Jahren, Katzen und Hunde gemeinsam, sowohl im Haus als auch im Garten, es dauert in der Regel 14 Tage, dann ist die Rangordnung im Team hergestellt und fertig isset.
…und dies geht alles ohne große Schäden für die
Beteiligten ab ohne das der Mensch als „Übervater“ hier
versucht, das Zusammenleben bzw. Kennenlernen zu reglementieren.
…also Melanie nicht so ängstlich, es wird schon werden…
Gruß Jukaido