Hallo. Ich halte morgen einen Vortrag über den Aufbau eines Kathodenstrahlrohres und wollte mal fragen, ob die KSR so funktioniert oder ob ich wesentliche Aspekte vergessen habe:
abgeschlossener Glaskolben mit einer Glühkathode (indirekt erhitze Bariumkathode)
vor der Kathode liegt Wehneltzylinder und eine Anode in Form einer Lochblende
Leuchtschirm am anderen Ende des Kolbens
wird zwischen der geheizten Kathode und der Anode eine hohe elektrische Spannung (ca. 17.000 Volt bei Fernsehbildschirmen) erzeugt, so werden die aus der Kathode ausgetretenen Elektronen beschleunigt
Wehneltzylinder (negative Spannung) dient zur Steuerung der Helligkeit/Intensität
Elektronen verlassen durch die Anode das Beschleunigungsfeld
Lochblende bündelt Elektronen zu einem Strahl
Ablenkplatten: X-Ablenkplatten (waagerecht) und Y-Ablenkplatten (vertikal):
waagerechtes Paar steuert Auf- und Abwärtsbewegung, vertikales Paar die Rechts- und Linksbewegungen des Elektronenstrahles
Ablenkplatten: X-Ablenkplatten (waagerecht) und
Y-Ablenkplatten (vertikal):
waagerechtes Paar steuert Auf- und Abwärtsbewegung,
vertikales Paar die Rechts- und Linksbewegungen des
Elektronenstrahles
So ist es. Diese Art der Ablenkung hat allerdings den Nachteil, relativ kleine Ablenkwinkel zu bewirken. Dafür ist sie sehr schnell. Wehalb man sie nicht im TVGerät, sondern vor allem in Oszilloskopen verwendet.
die Ablenkung entsteht durch magnetische Felder
Das ist die Alternative zur Ablenkung oben. Die erreichbaren Winkel sind relativ groß, dafür kann man den Winkel nur relativ langsam ändern. Weshalb man sie in TVGeräten verwendet.
das wäre etwas zu vereinfacht. Die magnetische Ablenkung geschieht mittels stromdurchflossenen Ablenkspulen, so wie im Fernseher verwendet. Die von dir angesprochenen Ablenkplatten findet man in Oszillographenröhren und die Ablenkung geschieht dort elektrostatisch.
Deine Strahlerzeugung ist eine theoretische. In der Praxis hat man Kathode, Wehneltzylinder, Steuergitter, Schirmgitter, Fokusierung und Anode. Danach kommt die Nachbeschleunigung, welche an der Abschirmung der Röhre angeschlossen ist. Die Hochspannung verteilt sich zur Nachbeschleunigung hin zunehmend und Plus liegt auf Masse / Abschirmung.
Das heisst der hochspannungsgefährdete vor Berührung zu schützende Bereich liegt dann an der Kathode. Bei der Fernsehröhre hat man das anders verteilt, weil dort die Nachbeschleunigungsanode in der Röhre integriert ist.
Am besten googelst du noch einmal bevor du kurz vor dem Vortrag merkst, dass du eigentlich gar nichts weisst. Da gibt es auch Bilder der „Elektronenkanone“ .Eine wietere Sonderform / Weiterentwicklung davon ist das Elektronenmikroskop.
Viel Spass
Lothar
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Hallo. Ich halte morgen einen Vortrag über den Aufbau eines
Kathodenstrahlrohres und wollte mal fragen, ob die KSR so
funktioniert oder ob ich wesentliche Aspekte vergessen habe:
Du bist aber auch früh dran mit deinen Fragen !!
abgeschlossener Glaskolben mit einer Glühkathode (indirekt
erhitze Bariumkathode)
Da fehlt noch, dass nix im Kolben ist -> Vakuum
vor der Kathode liegt Wehneltzylinder und eine Anode in Form
einer Lochblende
Leuchtschirm am anderen Ende des Kolbens
wird zwischen der geheizten Kathode und der Anode eine hohe
elektrische Spannung (ca. 17.000 Volt bei Fernsehbildschirmen)
erzeugt, so werden die aus der Kathode ausgetretenen
Elektronen beschleunigt
Beim Farbfernsehen sind es 25-30 kV.
Wehneltzylinder (negative Spannung) dient zur Steuerung der
Helligkeit/Intensität
Elektronen verlassen durch die Anode das Beschleunigungsfeld
Lochblende bündelt Elektronen zu einem Strahl
Ablenkplatten: X-Ablenkplatten (waagerecht) und
Y-Ablenkplatten (vertikal):
waagerechtes Paar steuert Auf- und Abwärtsbewegung,
vertikales Paar die Rechts- und Linksbewegungen des
Elektronenstrahles
Hier erfolgt die Ablenkung durch eine elektrisches Feld.
die Ablenkung entsteht durch magnetische Felder
Wie schon geschrieben wurde:
Das gilt nur bei Ablenkung durch Magnetspulen.