ich hoffe, dass das Thema hier richtig ist.
Ich habe gehört, dass man sich, statt Wehr- oder Zivildienst zu machen, sechs Jahr für den Katastrophenschutz verpflichten kann.
Hat dazu jemand genauere Informationen, am besten sogar bezüglich der DLRG als Organisation für den KatS?
Besonders Interessiert mich die Situation als Student in dem Fall.
Wie geht man da mit den Übungen und eventuellen Einsätzen um?
Und bekommt man für ein Auslandssemester „frei“ vom Ersatzdienst?
ich hoffe, dass das Thema hier richtig ist.
Ich habe gehört, dass man sich, statt Wehr- oder Zivildienst
zu machen, sechs Jahr für den Katastrophenschutz verpflichten
kann.
Hat dazu jemand genauere Informationen, am besten sogar
bezüglich der DLRG als Organisation für den KatS?
Besonders Interessiert mich die Situation als Student in dem
Fall.
Wie geht man da mit den Übungen und eventuellen Einsätzen um?
Und bekommt man für ein Auslandssemester „frei“ vom
Ersatzdienst?
bitte wende Dich doch mit Deiner Frage direkt an den für Dich zuständigen Ortsverband der DLRG. Der Umgang mit solchen Dingen ist immer etwas unterschiedlich, aber generell kann man sagen, daß auf solche Umstände Rücksicht genommen wird.
Du wirst also nicht zwingend bei allen Veranstaltungen mit dabei sein müssen, solange Du ein gewisses Soll erfüllst.
Besonders Interessiert mich die Situation als Student in dem
Fall.
Ob du im Berufsleben stehst, eine Ausbildung machst oder arbeitslos bist ist für diese Verpflichtung irrelevant! Dir muss klar sein, dass du dich für 6 Jahre bindest und selbst wenn du es dir nach 5,5 Jahren anders überlegst musst du deinen gesamten Wehrdeinst ableisten.
Wie geht man da mit den Übungen und eventuellen Einsätzen um?
Und bekommt man für ein Auslandssemester „frei“ vom
Ersatzdienst?
Das muss mit der entsprechenden Dienststelle und dem Vorgesetzten geklärt werden. Die Verpflichtung geht im Zweifelsfall aber immer vor. Und im Katastrophenfall auch unter der Woche, rund um die Uhr und unbefristet.
Kurz: Es ist eine tolle Möglichkeit sich zu engagieren und ohne Wehr- oder Zivildienst direkt durchzustarten, allerdings muss man sich wirklich klar darüber sein, dass man sich fest über 6 Jahre bindet und man eben im Normalfall sein Leben daran ausrichten muss.
Dir muss klar sein, dass du dich für 6 Jahre bindest und selbst
wenn du es dir nach 5,5 Jahren anders überlegst musst du
deinen gesamten Wehrdeinst ableisten.
oder Zivildienst, falls er verweigert hat und anerkannt ist.
Dir
muss klar sein, dass du dich für 6 Jahre bindest
Was sind schon 6 Jahre? Wenn man eh studiert, reißt man die 6 Jahre locker runter. Früher warens 10 Jahre,…
Wie geht man da mit den Übungen und eventuellen Einsätzen um?
Das sind alles Pflichttermine. Klausuren o.ä. zählen idR nicht als Entschuldigung.
Und bekommt man für ein Auslandssemester „frei“ vom
Ersatzdienst?
Das muss mit der entsprechenden Dienststelle und dem
Vorgesetzten geklärt werden.
War bei uns auch so. Allerdings finde ich, ist das ganze kein Wunschkonzert, wo jeder mal frei nimmt wie er will.
Man erspart sich (nur noch!) 9 Monate Bund, dafür muss man halt andere Opfer bringen.
Kurz: Es ist eine tolle Möglichkeit sich zu engagieren und
ohne Wehr- oder Zivildienst direkt durchzustarten, allerdings
muss man sich wirklich klar darüber sein, dass man sich fest
über 6 Jahre bindet und man eben im Normalfall sein Leben
daran ausrichten muss.
Zumindest zu meiner Zeit kamen die „Freigestellten“ viel zu gut weg. Sicher, sie mussten ihre Stunden nachweisen, aber im Vergleich mit meiner Bundeswehrzeit (seinerzeit '87-'89) war und ist das echt geschenkt.
Gruß
Wawi (der damals 2 Jahre beim Bund und dennoch -freiwillig- beim KatS war, und deshalb immer etwas mitleidig beäugt wurde ;-D