Hallo Petra,
Guten Tag, meine Maine Coon Katze (3) bekommt im abstand von
ca, 3 Monaten plötzlichen Fellausfall nur am Kopf der auch
teilweise nässend ist .
bei Hautveränderungen, speziell im Kopfbereich, denkt man bei der Katze als erstes an Futtermittelallergien. Diese manifestieren sich bei Katzen fast immer am Kopf.
Hin und wieder schwillt auch ein Körperteil an , mal das
Rechte Bein mal das linke mal nur eine Gesichtshälfte . Es tut
ihr aber nicht weh und ist nach 12 Stunden wieder weg aber ist
auch nicht jedesmal wenn das Fell ausfällt.
Das spricht auch für ein allergisches Geschehen.
Sobald das mit dem Fell anfängt gehen wir zum Tierarzt sie
bekommt dann Cortison (Schwellungen sind vor der Spritze ) und
es fängt dann innerhalb der nächsten 6 Stunden an zu trocknen
. Dann ist wieder ca. 3 Monate ruhe .
Dass mehrere Monate Ruhe ist, könnte an einem Depotcortison liegen.
Futter wurde auch nicht verändert den eine Allergie hätte sie
ja immer das Problem .
Nicht unbedingt. Zum einen wechselt die Zusammensetzung von Charge zu Charge, zum anderen könnte es eine ganz bestimmte Kombination von Normalfutter plus eine andere Noxe sein, z.B. Futter + Stubenfliege, Futter + Gras oder etwas, was sie nur hin und wieder zu sich nimmt.
Sollte es sich um eine Futtermittelallergie handeln, ist es speziell bei der Katze enorm schwierig, diese zu diagnostizieren. Der Patient dürfte für mindestens 10 - 12 Wochen nur je eine Eiweiß- und eine Kohlenhydratsorte bekommen, beide möglichst ausgefallen (…und daher auch teuer) - nur dann ist es ziemlich sicher, dass sie in keinem Fertigfutter vorkommen. Günstig wäre evtl. Antilopenfleisch und Süßkartoffel. Erst wenn nach einigen Monaten dieser speziellen Diät keine Symptome mehr auftreten, kann man mit zusätzlichen Eiweiß- bzw. Kohlenhydratquellen versuchen eine Reaktion zu provozieren. Auf diese Art und Weise ist es evtl. möglich herauszufinden, worauf der Patient reagiert.
Leider scheitert das Unternehmen i.d.R. an der „Zusammenarbeit“ mit der Katze. Die meisten Patienten verweigern entweder die Diät oder werden so unleidlich, dass ein unbeschwertes Zusammenleben mit ihnen nicht mehr möglich ist. Mit Freigängerkatzen klappt es von Haus aus nicht, da sie ja draußen unkontrolliert alles mögliche zu sich nehmen können.
In der Praxis läuft es i.d.R. darauf hinaus, dass bei Bedarf mit Cortison so ein Schub abgefangen wird und der Patient wieder möglichst lange Ruhe hat.
Alles Gute
Johnny