Katze für Junggesellen

Hallo und guten morgen an alle!

ich habe mein leben lang Katzen gehabt und kann mir mein leben ohne Katze nicht vorstellen…

Wie auch immer, es geht hier um meinen Nachbar und ich möchte euch um eure persönliche Meinung bitten, da ich etwas zwischen des Stühlen stehe.

Mein Nachbar ist alleinstehend, voll berufstätig und liebt Katzen.
Im Sommer steht er auf dem Balkon und hofft, das meine Katze zu ihm rüber marschiert (wir teilen uns einen großen Balkon, der über die ganze Länge des Hauses geht). Er möchte unbedingt eine Katze haben. Er hatte früher auch Katzen als Kind und als er noch verheiratet war, hatte seine Exfrau eine Katze. Er ist also nicht ganz fremd in der Materie.

Nun hat der Gute eine schwarze Ledercouch, riesen Stereoanlage, riesen Bildschirm mit Beamer und natürlich ein Wasserbett …
Single Mann eben.

Er möchte eine ruhige Hauskatze. Ich habe ihn soweit schon etwas beraten, in Bezug auf Zeit- und Arbeitsaufwand, abgesehen von den Annehmlichkeiten die eine Katze mit sich bringt :smile:

Ich habe ihm zu einer Kurzhaar geraten, da ich ihn und seine Faulheit kenne. Es sollte also eine Katze mit „geringem Aufwand“ sein. Eine Meschenfreundliche für Anfänger.

Dien Katzenliebhabern im Forum bitte ich meinen Ausdruck zu endschuldigen. Ich möchte hier nicht jedes Detail ins Kleinste aufbröseln nur um allen Katzenliebhabern gerecht zu werden … Mir ist schon klar was eine Katze bedeutet, also bitte nicht über nehmen wenn ich mich so ausdrücke :smile:

Ich selber, habe wie gesagt, mein ganzes Leben lang Katzen gehabt( meine Familie schon bereits als ich noch eine Baby war), so ganz fremd bin ich in der Katzenwelt nicht. Meine jetzige habe ich bereits seit 14 Jahren und hoffentlich noch 10 Jahre länger.

Auch sagte ich ihm, dass er unter Umständen mit 20 Katzenjahren rechnen muss, also riet ich ihm zu einer Katze aus dem Tierheim, auch um die Katze etwas kennen zulernen - und vielleicht findet er ja eine, in die er sich sofort verliebt.

Das die Ledercouch das nicht lang mitmacht ist klar. Aber mit Wasserbetten kenn ich mich gar nicht aus (würde ich auf Grund meiner Katze NIE kaufen). Geht das überhaupt mit Katze? Oder wird es das Wasserbett auch nicht überleben?
Die laute Stereoanlage kann er auch vergessen, über den verstärkten Hörsinn habe ich ihn bereits aufgeklärt. Laut geht gar nicht.

Ich persönlich weiss genau worauf ich zu achten habe.Meine Wohnungen waren immer katzengerecht. Nur in seiner Wohnung ist alles so „anders“. Vielleicht bin ich einfach viel zu blind um die Undinge für Katzen zu erkennen. Deshalb bitte ich euch um Meinungen und vielleicht Tipps, die ich noch übersehen habe. Bevor ich mich mit ihm aufmache und die Tierheime abklapper.

liebe Grüße
Jasmin

Hallo,

wenn der nachbar den ganzen Tag berufstätig ist und die Katze kein Freigänger werden soll, dann bitte 2 Katzen nehmen, weil der einen alleine sonst der Zuspruch fehlt und die Umgebung zu reizarm ist.

Mein Nachbar ist alleinstehend, voll berufstätig und liebt
Katzen.

wenn der nachbar den ganzen Tag berufstätig ist und die Katze kein Freigänger werden soll, dann bitte 2 Katzen nehmen, weil der einen alleine sonst der Zuspruch fehlt und die Umgebung zu reizarm ist…

Im Sommer steht er auf dem Balkon und hofft, das meine Katze
zu ihm rüber marschiert (wir teilen uns einen großen Balkon,
der über die ganze Länge des Hauses geht).

…Es sei denn sie kann in seiner Abwesenheit ungehindert zu Dir.

Nun hat der Gute eine schwarze Ledercouch, riesen
Stereoanlage, riesen Bildschirm mit Beamer und natürlich ein
Wasserbett …
Single Mann eben.

Das Wasserbett ist mit einer guten Auflage (im Geschäft fragen!) nicht gefährdet, ohne Auflage dagegen…
Was die Ledercouch angeht, würde ich die anfangs abdecken bis die Katzen gelernt haben wo ihre Wcs stehen (Anzahl der benötigten Wcs= Anzahl der Katzen + 1) und wo sie kratzen dürfen. Dementsprechend darf es auch an Katzenmöbeln bzw. Kratzgelegenheiten nicht mangeln. Sich eine Blumenspritze für Erziehungsmaßnahmen zuzulegen ist nicht verkehrt.
Katzen mögen permanent laute Umgebungen nicht, was natürlich jetzt nicht heißt, dass man nurmehr mit Kopfhörern seine Hifi Geräte nutzen dürfte, aber es sollte sich in Grenzen halten.
Warum Du den Beamer erwähnst ist mir allerdings nicht ganz klar…
Sicher, die Einrichtung wird sich im Laufe der Zeit verändern, denn Katzen erziehen zur Ordnung, und Nippes wird sich in den Regalen ganz oben wiederfinden ;o)
Ganz ohne Erziehung gehts aber auch bei Katzens nicht.

Ruhige Katzen…entweder im Tierheim nach einem älteren Katzenpärchen schauen, oder wenn es Rassetiere sein sollten ruhigere Rassen wie Perser oder auch Britisch Kurzhaar anschauen.
Er soll sich mal in Tierheimen und bei Züchtern umschauen, ob er denn von jemandem ausgesucht wird.
Das ist durchaus ernst gemeint, Katzen suchen sich ihre Menschen selbst aus, wenn er ihnen daher den Vortritt lässt kann das nur gut gehen ;o)

Die Urlaubsvertretung müßte er noch klären und am besten ein Sparkonto mit monatlichem Eingang für Tierarztbesuche anlegen.

Gruß
Maja

Hallo,

Das Wasserbett ist mit einer guten Auflage (im Geschäft
fragen!) nicht gefährdet, ohne Auflage dagegen…

Danke! werd ich ihm sagen. Da kenne ich mich wirklich gar nicht mit aus …

Was die Ledercouch angeht, würde ich die anfangs abdecken

Ich denke das wird auf Dauer nichst nützen. Das liegt wirklich nur an der Katze. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Couch kaputt geht ist höher als alles Andere. Ich hatte genügend Katzen in meinem Leben ums das zu wissen :wink:

Kratzgelegenheiten nicht mangeln.

Das ist klar, das werde ich mit ihm zusammen kaufen. Auch Sonstiges was man so braucht. Da kenn ich mich wiederum aus.

Sich eine Blumenspritze für Erziehungsmaßnahmen zuzulegen

Hab ich in meinem ganzen Leben noch nie benötigt, aber daran solls ja nicht liegen, das sind Pfennigartikel :smile:

Warum Du den Beamer erwähnst ist mir allerdings nicht ganz
klar…

Ja, sorry. Weil der riesengross ist (ein Kinobeamer) und auf dem Fussboden im Wohnzimmer liegt und dann auf die Wand im Wohnzimmer projeziert.
Das bei Katzen die Haare überall, sogar bis ganz oben ins Regal unter der Zimmerdecke fliegen, hab ich ihm bereits erklärt.

und Nippes wird sich in den
Regalen ganz oben wiederfinden ;o)

War bei mir auch noch NIE der Fall, dafür habe ich genügen Katzenbäume, die werden genutzt.

Ruhige Katzen…entweder im Tierheim nach einem älteren
Katzenpärchen schauen, oder wenn es Rassetiere sein sollten
ruhigere Rassen wie Perser oder auch Britisch Kurzhaar
anschauen.

Genau den Perser wollte er und ich riet ihn davon ab. Weil mein Nachbar weder die Zeit hat, noch die Geduld und den Elan die Katze jeden Tag zu bürsten. Er braucht auf jeden Fall eine pflegeleichte Katze. Deswegen riet ich ihm zum Tierheim zu gehen.

Das ist durchaus ernst gemeint, Katzen suchen sich ihre
Menschen selbst aus,

Das weiss ich, das sagte ich ihm auch. deswegen tendiere ich in seinem Fall eher zum Tierheim. Auch aus vielen anderen Gründen, die eigentlich selbst erklärend sind :smile:

Sparkonto mit monatlichem Eingang für Tierarztbesuche anlegen.

das muss ich ihm noch sagen!
Er weiss es zwar, weil er oft schon mitbekam wenn ich mit meiner Katze zum TA ging und ich ihm von den Kosten erzählt hatte. Und auch wenn er meine Katze sitten „durfte“, wenn ich im Urlaub war, hatte ich immer einige Hunderter für „Notfälle“ hinterlegt. Letzten Winter hatte sie eine Visrusinfektion und ich war innerhalb 5 Tagen 400 Euro los. Davon hatte ich ihm damals erzählt. Aber ich möchte es ihm noch einmal nahe legen.

vielen dank für deine Mühe!
Jasmin

Hi Jasmin!
Mööönsch, so ne tolle Nachbarin wünschen sich Andere zeitlebens…
Ich hoffe, dass dein Nachbar aber auch gut mit seinen Samtpfötchen zurechtkommt, sonst kann es dir vielleicht passieren, dass du irgendwann 1 oder 2 Katzen mehr hast???
Wasserbett: die Katze eines Freundes hat dessen Bett trotz Auflage irgendwie gekillt, Gottlob war er zuhause, so ist nichts schlimmeres passiert…rate mal, wer kein Wasserbett mehr haben möchte??
Ich wünsche euch beiden viel Glück !!!
LG
Bicy

Hallo,

ich habs ihm jetzt erst mal ausgeredet. Sicher moechte er gerne eine Katze. Aber eine Symbiose wuerde es mit ihm und einer Katze nicht werden. Die Katze waere klar im Nachteil. Den ganzen Tag alleine zu Hause usw. das geht einfach nicht. Er hat es auch eingesehen. Urlaube hatte er auch nicht bedacht. Ich denke kaum, dass wir die naechsten 20 Jahre lang Nachbarn sein werden … was macht er dann mit der Katze? das klappt einfach nicht. Aber er versteht es auch. Seine Ledermoebel waren auch ein Argument.
Naja, schade. Aber so ist es besser. Ich denke eine Katze waere in seinem momentanen Umfeld wirklich sehr ungluecklich. Er kann sich ja Meine ausleihen wenn er mal ein haarendes, fressendes, pupsendes Schmusemoster will. Fuer einen Tag oder so.

liebe Gruesse
Jasmin

Sich eine Blumenspritze für Erziehungsmaßnahmen zuzulegen

Hab ich in meinem ganzen Leben noch nie benötigt, aber daran
solls ja nicht liegen, das sind Pfennigartikel :smile:

Blumenspritzen haben zu wenig Druck, dass interessiert die meisten gar nicht nach einer gewissen Zeit (hab die Erfahrung 2 mal gemacht. Am besten sind die Spritzen, bei denen man pumpen muss und via Unterdruck das Wasser raus kommt. Tut nicht weh, aber es kommt soviel raus, dass Katze es sich merkt.

Warum Du den Beamer erwähnst ist mir allerdings nicht ganz
klar…

Ja, sorry. Weil der riesengross ist (ein Kinobeamer) und auf
dem Fussboden im Wohnzimmer liegt und dann auf die Wand im
Wohnzimmer projeziert.
Das bei Katzen die Haare überall, sogar bis ganz oben ins
Regal unter der Zimmerdecke fliegen, hab ich ihm bereits
erklärt.

Dafür gibt es sowas wie: Sauber machen, aufschrauben und mitm feinem bzw. weichem Pinsel säubern. Muss ich regelmäßig bei den Laptops machen bzw. den restl. High-End-Geräten. Kommt man nicht drum herum, wenn man Tiere hat…Egal ob Hund, Katze oder z.B. Vögel.

und Nippes wird sich in den
Regalen ganz oben wiederfinden ;o)

War bei mir auch noch NIE der Fall, dafür habe ich genügen
Katzenbäume, die werden genutzt.

Oh ja… das kann sehr gut passieren…meine z.B. spazieren liebend gern in luftigen Höhen und legen dort auch gerne Dinge ab :wink:

Genau den Perser wollte er und ich riet ihn davon ab. Weil
mein Nachbar weder die Zeit hat, noch die Geduld und den Elan
die Katze jeden Tag zu bürsten. Er braucht auf jeden Fall eine
pflegeleichte Katze. Deswegen riet ich ihm zum Tierheim zu
gehen.

EINSPRUCH! Ich hab einen Perserkater (und 2 Hauskater) und ich muss ihn kaum bürsten, da er sich selbst perfekt pflegen kann. Er hat sehr selten mal Fellknäule…Nur weil er langes Haar hat, heißt das nicht das er nicht „pflegeleicht“ ist. Und Haare verliert er sogar weniger, als meine EKH.

Sparkonto mit monatlichem Eingang für Tierarztbesuche anlegen.

das muss ich ihm noch sagen!
Er weiss es zwar, weil er oft schon mitbekam wenn ich mit
meiner Katze zum TA ging und ich ihm von den Kosten erzählt
hatte. Und auch wenn er meine Katze sitten „durfte“, wenn ich
im Urlaub war, hatte ich immer einige Hunderter für „Notfälle“
hinterlegt. Letzten Winter hatte sie eine Visrusinfektion und
ich war innerhalb 5 Tagen 400 Euro los. Davon hatte ich ihm
damals erzählt. Aber ich möchte es ihm noch einmal nahe legen.

Na ja, dass hab ich allerdings nie gehabt, bis dato nur eine Bauchspeichelentzündung und einmal Harngrieß + 2 Kastrationen bzw. Bauchnabelbruch… Aber so extrem viel hat mich das nie etwas gekostet.
Was wichtig ist vorallem das Futter… Das wäre vllt.noch erwähnenswert…
Ich z.B. kann nur das teure (royal) kaufen, da ansonsten mein Lieblingskater Kotzerei und Dünnpfiff bekommt… Darauf unbedingt achten…

Hi Jasmin!!
Gut gemacht, liebe Katzenmama!!
Ein Haustier zu halten bedeutet Verantwortung und man zahlt einen (manchmal mehr oder weniger hohen) Preis für die Liebe seines Vierbeiners! Und wenn man den nicht gewillt ist zu zahlen (meine Meerlis haben auch schon meine Tapete angeknabbert als sie aus dem Gehege ausgebüchst sind!!! Und Urlaub hab ich auch selten gemacht - beidseititger Trennungsschmerz…)…
dann leiht man sich halt Nachbarins Samtpfötchen!!!
(oder knuddelt meine verschmusten Meerlis,wenn man zu Besuch kommt…)
Liebe Grüße
Bicy

Also seit mir nicht böse, aber ist es nicht eigentlich seine Entscheidung?
Und die „Argumente“ na ja… Ich hatte meinen Kater auch eine sehr lange Zeit alleine und ich war froh drüber…in der Zeit kam er von alleine an zum schmusen, vorher mit 2 Katzen undenkbar… Es gibt immernoch Tiere die auch alleine zurecht kommen und gar keinen 2.ten Artgenossen brauchen.
Urlaub ist eine schlechte Ausrede, dafür gibt es immer Freunde, Bekannte, Verwandte, Familie die man ansprechen kann.

Sei mir wirklich nicht bös, aber es schaut so aus, als ob du es ihm wegen irgendetwas anderem ausgeredet hast…Keine Ahnung was, aber dein einer Satz läßt sowas rausklingen… Kann mich aber auch irren…

Nur man sollte nicht nur von sich ausgehen und dann den Willen anderen aufhalsen und die schlimmsten aller Dinge aufzählen, nur damit man seine „Befürchtungen und Gedanken“ durchsetzen kann…
Ich finde er sollte die Erfahrung selbst machen… Zudem scheint er nicht SO dumm zu sein, dass er die Bedürfnisse einer Katze nicht befriedigen könnte…
Was auch nicht allzu schwer ist, wenn man sich ein paar Std. am Tag mit ihnen auseinandersetzt.

Ich bin selbst Vollzeitkraft und mit Hin-und Rückfahrt knapp 12Std. ausser Haus, manchmal sogar länger…Und? Es geht ihnen fantastisch. Ich werd jeden Tag auf`s neue begrüßt und bemauzt, dann die große Streichelaktion, vllt. Leckerchen und dann wollen sie ihre Ruhe…Katzen sind nicht solche Tiere, die man ständig betütteln muss… Wie sagt Ralf Schmitz? Hunde haben Herrchen, Katzen haben Diener…und so ist es und nicht anders… *argl* Es sind selbstständige Tiere die ihren eigenen kopf haben…
Es hört sich hier so an, als ob man sich stets und ständig um sie sorgen müsste…*kopfschüttel*

Egal… hast es ja geschafft ihm es auszureden… Herzlichen Glückwunsch dazu… *nichtnachvollziehenkann*

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi

Urlaub ist eine schlechte Ausrede, dafür gibt es immer
Freunde, Bekannte, Verwandte, Familie die man ansprechen kann.

Das ist falsch formuliert: Man muß Freunde, Bekannte, Verwandte… ansprechen, wenn man in Urlaub fahren will. Es bleibt einem gar nichts anderes übrig.

Nur man sollte nicht nur von sich ausgehen und dann den Willen
anderen aufhalsen und die schlimmsten aller Dinge aufzählen,
nur damit man seine „Befürchtungen und Gedanken“ durchsetzen
kann…

Eine Tierhaltung bedeutet nun mal auch Verantwortung und es ist sehr gut sich vorher zu überlegen, ob man diese übernehmen will/kann.

Ich finde er sollte die Erfahrung selbst machen.

Aber nicht wenn es auf Kosten eines anderen Lebewesen geht.

man ständig betütteln muss… Wie sagt Ralf Schmitz? Hunde
haben Herrchen, Katzen haben Diener…

Er sagt: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal.
Aber der genaue Satz ist ja nicht so wichtig :wink:.
Nur würdest Du Personal haben wollen, daß fast nie zuhause ist?

Es hört sich hier so an, als ob man sich stets und ständig um
sie sorgen müsste…*kopfschüttel*

Das muß man bei Katzen sicherlich nicht, aber ganz ohne Kümmern geht es auch nicht. Und immer nach Hause kommen und sich dann lange um die Katzen kümmern ist ja auch nicht drinnen. Schließlich hat man ja auch noch ein eigenes Leben - die meisten Menschen jedenfalls.

Ich habe mich übrigens aus den gleichen Gründen wie der Nachbar nach dem Tod meiner Katze entschlossen, keine Katzen mehr zu halten. Obwohl ich eigentlich mein Leben lang von Katzen umgeben war und Katzen nach wie vor sehr gerne habe.
Auch wenn Katzen unabhängig sind, mögen sie doch meist ihren Dosi und haben seine Gesellschaft gerne. Sei es aus Unterhaltungszwecken - wie schnell kriege ich den Dosi hoch, wenn ich beginne am Teppich zu würgen - oder einfach als warmer Schlafplatz oder Lieferant von Streicheleinheiten

Gruß
Edith

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Hallo,

Also seit mir nicht böse, aber ist es nicht eigentlich seine
Entscheidung?

War es ja auch.

Urlaub ist eine schlechte Ausrede, dafür gibt es immer
Freunde, Bekannte, Verwandte, Familie die man ansprechen kann.

Er ist ein erwachsener intelligenter Mann mit eigener Firma. Mit Pilotenschein und Racing-Bike.
Bedeutet er ist auch gerne mal ueber die Wochenenden weg … und sehr aktiv ausser Haus. Abgesehen davon selbstaendig und auch oft mal bis spaet in die Abendstunden hinein ausser Haus.
Ich wollte nicht unbedingt sein ganzes persoenliches Profil ins Internet stellen. Aber glaube mir, es ist so besser. Und er weiss das auch. Und eine Nachbarin wie ich, die nach der Katze schauen kann, ist ihm nicht fuer die naechsten 20 Jahre garantiert.

Sei mir wirklich nicht bös

bin ich nicht,

aber es schaut so aus, als ob du
es ihm wegen irgendetwas anderem ausgeredet hast…

Stimmt, aus gutem Grund und mit gutem Gewissen. Trotzdem haette ich es ihm nicht ausreden koennen, wenn meine Argumente nicht real gewesen waeren. das weiss mein Nachbar auch.

Nur man sollte nicht nur von sich ausgehen und dann den Willen
anderen aufhalsen und die schlimmsten aller Dinge aufzählen,
nur damit man seine „Befürchtungen und Gedanken“ durchsetzen
kann…

Von wem genau redest Du?

Ich finde er sollte die Erfahrung selbst machen…

Und die arme Katze?

scheint er nicht SO dumm zu sein, dass er die Bedürfnisse
einer Katze nicht befriedigen könnte…

könnte ist das Schlagwort! Wollen wuerde er es wirklich gern!! Aber am Koennen hapert es leider. Er ist nun mal nicht oft zu Hause und Freigaenger sind auf Grund der Lage und des Hauses leider nicht moeglich.

Es hört sich hier so an, als ob man sich stets und ständig um
sie sorgen müsste…*kopfschüttel*

Sollte man schon, auch wenn man sie nicht immer dabei anfassen muss. Aber sorgen tu ich mich eigentlich immer um meine Katze. Das geht schon beim Einkauf meiner neuen Moebel los…

liebe Gruesse
Jasmin

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Hallo,

Also seit mir nicht böse, aber ist es nicht eigentlich seine
Entscheidung?

Wenn die Vorkenntnisse nicht ausreichen um dementsprechende Entscheidungen zu treffen ist man nicht falsch beraten, wenn man sich auf Freunde mit Fachkenntnis verlassen kann.

Wenn ein Freund Dich beispielsweise als KFZ-Experte zu einem Autokauf befragen würde, würdest Du sicher nicht sagen, es sei seine Entscheidung, wenn drauf und dran wäre die Rostlaube oder das völlig ungeeignete Fahrzeug zu kaufen oder?
Überhaupt werden Tiere viel leichtfertiger angeschafft, als um beim Beispiel zu bleiben ein Auto…da wird verglichen, informiert, Bekannte/Verwandte nach Zufriedenheit befragt etc pp und ein empfindungsfähiges Lebewesen das Bedürfnisse hat soll man sich gerade mal eben so anschaffen?! Das ist nicht Dein Ernst…

Und die „Argumente“ na ja… Ich hatte meinen Kater auch eine
sehr lange Zeit alleine und ich war froh drüber…

Ja Du…und er?

in der Zeit
kam er von alleine an zum schmusen, vorher mit 2 Katzen
undenkbar…

War das vorher vielleicht gar nicht nötig?
Wenn kein Artgenosse da ist, was soll er sonst anderes machen, als sich näher dem einzigen Ansprechpartner anschliessen, der ihm geblieben ist?

Es kommt sicher auch ab und an vor, dass zwei Katzen von Menschenhand zusammengetan sich so gar nicht verstehen…selbst dann kommt es auf den Menschen an diese Situation zu lösen. Zur Not, auch wenns dem Menschen schwerfällt muß dann für eine der beiden Katzen ein neues Zuhause gesucht werden…

Es gibt immernoch Tiere die auch alleine zurecht
kommen

ja, aber nur zwangsweise, da sie vorher schon isoliert gehalten wurden und nun unverträglich sind, weil sie die Anwesenheit und dem Umgang mit Artgenossen gar nicht kennengelernt haben. Das gehört durchaus in den Bereich Verhaltensstörung.

und gar keinen 2.ten Artgenossen brauchen.

Anschluß brauchen auch sie, nur schliessen diese Tiere sich eben zwangsweise dem Menschen an, weil sie es gar nicht anders gelernt haben. Brauchen täten sie den Artgenossen aber eigentlich schon…nur schließt Mensch nur allzu gerne von dem was er für sich als positiv empfindet darauf, dass es der Katze automatisch genau so geht, was leider so nicht immer der Fall ist.

Urlaub ist eine schlechte Ausrede, dafür gibt es immer
Freunde, Bekannte, Verwandte, Familie die man ansprechen kann.

Nicht umsonst fragt man vor der Anschaffung, ob beispielsweise alle Familienmitglieder mit dem neuen Haustier einverstanden sind.
Wenn man auf Andere angewiesen ist, wäre es ratsam auch solche Enstcheidungen nicht ganz alleine zu fällen…

Nur man sollte nicht nur von sich ausgehen und dann den Willen
anderen aufhalsen und die schlimmsten aller Dinge aufzählen,
nur damit man seine „Befürchtungen und Gedanken“ durchsetzen
kann…

Genau, und deshalb muß man sich auch in so ein Tier hineinversetzen und schauen ob man nur seine eigenen Bedürfnisse befriedigen will, oder ob man auch die des Tieres befriedigen will und kann und in der Lage ist beides einigermaßen von einander zu unterscheiden und dennoch unter einen Hut zu bringen.

Ich bin selbst Vollzeitkraft und mit Hin-und Rückfahrt knapp
12Std. ausser Haus, manchmal sogar länger…Und? Es geht ihnen
fantastisch. Ich werd jeden Tag auf`s neue begrüßt und
bemauzt, dann die große Streichelaktion, vllt. Leckerchen und
dann wollen sie ihre Ruhe…

Hast Du jetzt doch mehrere?

anders… *argl* Es sind selbstständige Tiere die ihren eigenen
kopf haben…
Es hört sich hier so an, als ob man sich stets und ständig um
sie sorgen müsste…*kopfschüttel*

Nein ganz sicher hört sich das nicht so an. Für ein Einzeltier ohne Freigang, mit vollzeit berufstätigem menschlichen Ansprechpartner wäre eine Wohnung, in der nichts los ist, einfach zu reizarm. Katzen pflegen keine engen sozialen Hierarchien wie Hunde das tun…daher kommt übrigens das mit der „Selbständigkeit“ und dem „eigenen Kopf“ und haben daher auch ein ganz anderes Sozialverhalten. Aber ohne Reize, Ansprache und Abwechslung verkümmern diese Tiere psychisch und ihr Verhalten reduziert sich auf Fressen und Schlafen und was sonst noch zum Überleben nötig ist.
Sie verlieren selbst die Lust zu spielen.
In ganz extremen Fällen durchaus mit den Kaspar-Hauser Tests vergleichbar.

Gruß
Maja

2 „Gefällt mir“

Hallo,

ich habs ihm jetzt erst mal ausgeredet.

Vielen Dank, nach Deiner bisherigen Beschreibung ist das auf jeden Fall die beste Lösung für alle Beteiligten.

Gruß,

Myriam

Hallo,

ich habs ihm jetzt erst mal ausgeredet.

Vielen Dank, nach Deiner bisherigen Beschreibung ist das auf
jeden Fall die beste Lösung für alle Beteiligten.

Ich denke auch.
Und er denkt auch so. Er weiss ja, dass es auch eine große Verantwortung ist. Er hat mir zugestimmt in allen meinen Punkten.

Ich liebe Katzen und würde jeden Menschen zu einer neuen Katze beglückwünschen. Aber der Katze soll es auch in ihrem neuen zu Hause gut gehen.

liebe Grüße
Jasmin

Hi,

Ich hatte meinen Kater auch eine
sehr lange Zeit alleine und ich war froh drüber

ja, du! Die Frage ist, wie es der Katze damit geht. Und darüber macht sich die UP in erster Linie Gedanken. Absolut löblich.

kam er von alleine an zum schmusen, vorher mit 2 Katzen
undenkbar…

Habe ich noch nie erlebt, auch bei Neukatzen nicht. Also dass sie nicht zum Schmusen kommen, nur weil weitere Katzen da sind.

Es gibt immernoch Tiere die auch alleine zurecht
kommen und gar keinen 2.ten Artgenossen brauchen.

Das ist schlichtweg falsch. Katzen brauchen Artgenossen - klar können sie „klarkommen“, aber wenn man das Beste für das Tier möchte, dann soll es nicht nur klarkommen sondern möglichst glücklich sein.

Aber stimmt, es gibt genug versaute Tiere in den Tierheimen, die so kaputt sind, dass sie keine Artgenossen mehr um sich rum ertragen können …

Was anderes ist es allerdings, wenn die Katze raus kann - dann ist Einzelhaltung kein Problem.

Urlaub ist eine schlechte Ausrede, dafür gibt es immer
Freunde, Bekannte, Verwandte, Familie die man ansprechen kann.

Das ist schon ein Argument, das man bedenken sollte. Ich kenne persönlich genug Personen, die sich um meine Katzen kümmern würden, nur sind viele davon einfach nicht in der Nähe. Das sollte also geklärt sein, bevor man sich ein Tier anschafft.

Nur man sollte nicht nur von sich ausgehen und dann den Willen anderen aufhalsen und die schlimmsten aller Dinge aufzählen, nur damit man seine „Befürchtungen und Gedanken“ durchsetzen kann…

Das sehe ich hier nicht. Sie macht sich halt Gedanken und berät ihn, sowas kommt viel zu selten vor.

Ich finde er sollte die Erfahrung selbst machen…

Auf Kosten des Tieres?

scheint er nicht SO dumm zu sein, dass er die Bedürfnisse einer Katze nicht befriedigen könnte…

Man muss dafür nicht dumm sein, sondern nur unwissend. Und das kann durch Hilfe anderer verbessert werden.

Was auch nicht allzu schwer ist, wenn man sich ein paar Std. am Tag mit ihnen auseinandersetzt.

Und den Rest der Zeit? Bei Einzelhaltung in der Wohnung? Sorry, aber das befriedigt die Bedürfnisse keiner Katze.

Katzen sind nicht solche Tiere, die
man ständig betütteln muss…

Nicht wenn sie mindestens zu zweit in Wohnungshaltung sind oder Freigänger.

Gruß
Cess

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Was habt ihr für Katzen?

Ich schreib mal aus meiner Erfahrung:

Mein Liebling hatte ich mit seinem Bruder zusammen… Nur es gab 2 große Probleme an der Sache:

  1. Absolute Randale in der Wohnung (ich hatte sehr wohl VIEL Zeit, Dank der Gesundheitsreform damals) z.B. Dunstabzugshaube samt Dübel aus der Wand gerissen, Gardinen samt Stange und Dübeln aus der Wand, Vasen und einen Glaskopf von einer hohen Vitrine geschmissen, Kartoffelpüree oder Nudeln quer durch die ganze Wohnung verteilt, Tapeten hochgesprungen und zerfetzt und einige andere Dinge. und das alles nur, weil die beiden meinten sie müssen sich jagen.

  2. Mein „Dicker“ kam nicht ein einziges mal zum streicheln oder schmusen o.ä. Er hat es partout gemieden.

Ab dem Zeitpunkt, als sein Bruder zu Freunden ging war Ruhe… Spielen machte Spaß mit im (mach ich noch immer gern), Verstecke neu auskundschaften und Abwechslung etc.

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Hallo,

Ich schreib mal aus meiner Erfahrung:

Mit verdammt viel Zuneigung und extrem viel Zeit, hab ich ihm

zeigen können, dass es was schönes ist sich streicheln zu
lassen und zu schmusen oder mal alle 4 von sich zu lassen.

Die Erfahrungen können ganz unterschiedlich sein. Ich hatte auch mal einen Kater, der seine ersten Lebensmonate in einem Treibhaus verbracht hat, bevor er zu mir kam und ich habe 9 Monate gebraucht, bis er überhaupt mal hinter der Couch vorkam und tagsüber gefressen hat oder tagsüber sein Wc benutzt hat.
Gaaaanz langsam und mit Engelsgeduld -ganz so wie bei Dir- konnte ich ihn überzeugen Vertrauen zu fassen.
Richtig aufgetaut ist er als er seinen Freund gefunden hatte. Fortan sah man die Beiden nur noch im Gespann, die Schwänze umeinandergeringelt. Er traute sich sogar ein wenig mehr, weil er sich sicher fühlte in Gegenwart seines Freundes. Das hat aber Jahre gedauert.

Und was ist daran schlimm, dass ich Vollzeit bin und weniger
Zeit hab als ne Teilzeit oder Hausfrau?

Daran ist gar nichts auszusetzen, es hat ja auch niemend Deine persönliche Situation angesprochen.
Hier tauchen oft Fragen danach auf, was alles auf einen zukommen kann, wenn man sich ein Tier holt. Zum Glück tauchen hier diese Fragen auf, denn schon macnher hat feststellen müssen, dass zuviele Abstriche gemacht werden müßten und dann Abstand genommen dem Tier zuliebe.

Wir hier gehen natürlich vom Optimum aus und auf alle Evantuelitäten ein, damit der potentielle Dosenöffner die Risiken für sich selbst abschätzen kann und zwar alle und weiß, auf was er sich einlässt. Da wir nicht wissen wer im Einzelnen wo Kompromisse schliessen muß wird eben grundsätzlich vom Optimum ausgegangan, auch wenn das individuell anpassungsfähig ist…

Sie haben immer was neues, dafür sorg ich sehr wohl, das macht
nicht nur ihnen Spaß. Was in Gottes Namen ist daran schlimm?
Sie können sich sehr gut allein beschäftigen… Diese Tiere
können wirklich „denken/verknüpfen“… man soll es nicht
glauben… und wenn man neue Verstecke und neue Spielzeuge
hinlegt, wo sie ihren Kopf auch noch anstrengen müssen, um
z.B. ans Leckerchen zu kommen, was is daran auszusetzen?

So, das machst jetzt Du. Aber hier lesen auch andere mit, die vielleicht nicht soviel Erfahrung haben. Haben die denn nicht ein Recht darauf alle Facetten beleuchtet zu bekommen?
In diesem Zusammenhang sei auch nochmal Clickertraining für Katzen erwähnt auch das ist machbar :o)
zB. ISBN-10: 3861271249 Buch anschauen

Zum Urlaub: Eigentlich hat man dort, wo man wohnt (und ich
kann behaupten, ich bin schon verdammt oft umgezogen) immer
jemanden bzw. kennt einen Menschen der auf seine Tiere
aufpassen würde. Wer sagt da schon nein? Außer er/sie hat eine
Katzenallergie…Blöd gelaufen dann…

Naja, also darauf verlassen würde ich mich persönlich nicht, und würde das auch niemand anderem zumuten. Oft wird dieser Aspekt auch einfach vergessen…das ist leider so.

Was macht ihr erst dann mit einem Aquarium? Schlangen?
Spinnen? Echsen? Das ist nichts anderes… und diese Menschen
schaffen es ebenfalls Urlaub zu machen und vor solchen Tieren
haben mehr Menschen Angst, als vor einer Katze…

Das sind völlig unterschiedliche Tiere mit gänzlich unterschiedlichen Bedürfnisssen. Schlangen futtern 1 mal im Monat und haben keinerlei Beziehung oder einen Bezug zu ihrem Menschen, sie sind und bleiben wilde Tiere und werden nicht zahm…
Ein solide laufendes Aquarium kann man locker 2 Wochen alleine lassen, da passiert gar nichts. Kein Fisch wird verhungern, im Zweifelsfall gibts Futteratuomaten. Der Stoffwechsel von Fischen ist nicht mit denen von Warmblütern zu vergleichen.
Natürlich könnte die Technik anfangen zu spinnen weshalb auch hier jemand zumindest nach dem Rechten sehen muss.

Dennoch muß man grundsätzlich bei jedem Haustier darüber nachdenken wer im Urlaub oder Krankheitsfall zur Verfügung steht und das klärt man im Vorfeld und nicht wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Nicht umsonst gibt es Tierpensionen oder Selbsthilfevereine wie Pflege ich Dein Tier pflegst Du msins.
Einen Hund oder ein Käfigtier kann man mal woanders unterbringen, aber eine Katze sollte in ihrem angestammten Zuhause gepflegt werden, da sie recht ortsgebunden sind. Dann braucht man schon jemandem, dem man vertrauen kann.

Ja Himmel, wie soll man denn sonst an eine Erfahrung gelangen?
Von Worten? Aufzeichnungen? Video`s von Youtube?
Angstmachungen?
Funktioniert wirklich gut… Ernsthaft…

Man kann sich darauf einlassen Erfahrungen zu sammeln, wenn man weiß auf was man sich einlässt und die Risiken abschätzen kann. Es ist eine ganz schlechte Idee völlig unbedarft in so ein Abenteuer zu springen.
Man kann dabei selbst viele Fehler machen deren Konsequenzen nachhaltig sein können. Am nachhaltigsten für das Tier das nicht selten dann wieder abgeschoben wird. oder das Hobby an den Nagel gehängt wird, weil man nicht klarkommt, wie das zB in der Aquaristik häufig der Fall ist.Dabei hätte man evtl. vorbeugen können wenn man gewusst hätte was…Du verstehst?
Es gibt auch Erfahrungen die man gar nicht erst machen muß…wie das mit der heissen Herdplatte zum Beispiel.

Zum Thema unwissend: Dafür gibt es eine super Lexika namens
Internet… man erfährt sehr viel dort… oder man besucht
z.B. einen Züchter oder Menschen mit diesen Tieren und schaut
sich an wie die Tiere dort leben, was sie haben und
brauchen…nebenher mal erwähnt(weil`s in einem der Artikel
oben angesprochen wurde):

Das weißt Du. Setzt Du voraus, dass andere den gleichen Wissenstand wie Du haben? Das ist nicht immer von Vorteil.Besser ist es davon auszugehen, einen Anfänger vor sich zu haben, deshalb weil eben noch mehr Menschen hier lesen, wird auch das erwähnt. Es dauert mitunter recht lange bis man sein Tier gefunden hat. Dabei kann man nur von den Erlebnissen, die man bis dahin gemacht hat lernen.

Haufenweise Kratzbäume bringens auch
nicht… hab 2 sehr große (2,20m mal 2,70m) und sie schauen die
Dinger nur zum schlafen oder kratzen mal an.

Da ist jede Katze anders. Meine mochten die selbstgebastelten Bäume auch lieber aber so ein deckenhoher Baum mit langen durchgehenden Säulen hat noch keine links liegen lassen. Unbehandeltes Holz wird auch gerne genommen.
Einmal hatte ich eine Dame die kratzt nur auf der Seite liegend an einem Babykratzbaum…

Anschaffung vs. Auto:
Man sollte sich IMMER informieren, aber SO ÜBERTREIBEN muss
man auch nicht,

Das ist nicht übertrieben, sondern umfassen. Wie schon erwähnt können wir nicht wissen wo sich nacher Konmpromisssituationen ergeben, dennoch werden alle Aspekte angesprochen für eine optimale Haltung.

dass kann ich bei einer Giftschlange machen.
Es ist ein Tier JA, es hat Empfindungen JA, es braucht
Zuwendungen, wie ein Mensch und Abwechslungen JA… Aber es hat
noch immer einen eigenständigen Charakter und
„denkt/verknüpft“ auch für sich selbst. Das Tier kann sich
somit sogar allein beschäftigen.

Wenn es etwas hat womit es sich beschäftigen kann, wie zB. jagen, oder mit Artgenossen spielen…spielen Deine Katzen ohne Dich mit ihrem Spielzeug…ich meine jetzt länger als kurz ein Bällchen wegzukicken? Das würde mich jetzt interessieren.

Von Menschenhand trennen/zusammengefügt:
Meine Katzen waren Brüder, ich hab da gar nichts
zusammengeführt, sondern einfach beide mitgenommen, da den s/w
Kater keiner haben wollte und er getötet werden sollte!

Ich habe Deine persönliche Situation nicht angesprochen, aber es schade, dass zwei Geschwister so derart unterschiedlich sind. Vielleicht hätte man da früher reagieren sollen.

Sorry, Personal…obwohls im Enddefekt aufs Gleiche raus
kommt…
Du kannst ein Tier nicht mit einem Menschen vergleichen,

Wir versuchen hier krampfhaft genau das zu vermeiden. Katzen haben artspezifische Bedürfnisse, die sich nicht unbedingt mit den Vorstellungen der Menschen decken.

Menschen denken, Tiere verknüpfen Situationen und die daraus

Äh, hast Du nicht weiter oben erwähnt dass katzen denken/vernüpfen und sich gearde deshalb alleine beschäftigen können? Irgendwie widerspricht sich das.

resultierende Konsequenz, egal ob pos. oder neg.
Und warum nicht? Wenn sie dann da sind, springen sie eh nach
meiner Nase. *lach*

So und wenn gar nichts passiert, was macht Katze dann? Abstumpfen. Weil ja gar keine Eindrücke da sind, wenn die Katze den ganzen Tag ganz alleine zuhause ist.
Aber weil wir beim Thema verknüpfen und konditionieren sind…
Es gab vor vielen Jahren mal ein Experiment mit Ratten in diversen Käfigen oder labyrinthen. In einem passierte etwas für sie positives in einem etwas neagtives und in einem passierte gar nichts.
Man ließ nachdem die Ratten wußten was in welchem Käfig passierte, sie frei wählen. Zuerst wählten sie den Positiv en, und dann nicht etwa den Bereich in dem nichts passierte, sondern die zweite Wahl fiel auf den Käfig, der ihnen negative Erlebnisse einbrachte und ganz weit abgeschlagen der Bereich in dem gar nichts passierte. Schade dass ich dafür keine Quelle habe.
Es war ihnen also egal was passiert, Hauptsache es passiert irgendetwas.

Ihr tut so als ob es meinen Tieren schlecht ginge… Schlecht

Von Deinen Tieren hat bisher gar niemand gesprochen. Ich glaube nicht, dass es Deinen Tieren schlecht geht, aber das war hier nicht das Thema. Du solltest Dich nicht persönlich angegriffen fühlen, das ist hier nicht beabsichtigt. Du bist auch noch ganz neu hier, schau doch erstmal ein bisschen wie es hier so läuft, dann wird das schon…

Gruß
Maja

5 „Gefällt mir“

Die Erfahrungen können ganz unterschiedlich sein. Ich hatte
auch mal einen Kater, der seine ersten Lebensmonate in einem
Treibhaus verbracht hat, bevor er zu mir kam und ich habe 9
Monate gebraucht, bis er überhaupt mal hinter der Couch vorkam
und tagsüber gefressen hat oder tagsüber sein Wc benutzt hat.
Gaaaanz langsam und mit Engelsgeduld -ganz so wie bei Dir-
konnte ich ihn überzeugen Vertrauen zu fassen.
Richtig aufgetaut ist er als er seinen
Freund gefunden hatte. Fortan sah man die Beiden nur noch im
Gespann, die Schwänze umeinandergeringelt. Er traute sich
sogar ein wenig mehr, weil er sich sicher fühlte in Gegenwart
seines Freundes. Das hat aber Jahre gedauert.

Das war ein Bsp. :smile:

Daran ist gar nichts auszusetzen, es hat ja auch niemend Deine
persönliche Situation angesprochen.

Nein, nur das ich wenig Zeit hab für die Tiere und das nicht gerade pos. aufgefasst wird…

Hier tauchen oft Fragen danach auf, was alles auf einen
zukommen kann, wenn man sich ein Tier holt. Zum Glück tauchen
hier diese Fragen auf, denn schon macnher hat feststellen
müssen, dass zuviele Abstriche gemacht werden müßten und dann
Abstand genommen dem Tier zuliebe.

*schmunzel* Wenn das mal der Standard wäre

So, das machst jetzt Du. Aber hier lesen auch andere mit, die
vielleicht nicht soviel Erfahrung haben. Haben die denn nicht
ein Recht darauf alle Facetten beleuchtet zu bekommen?
In diesem Zusammenhang sei auch nochmal Clickertraining für
Katzen erwähnt auch das ist machbar :o)
zB. ISBN-10: 3861271249 Buch anschauen

Das hat nichts mit Erfahrung zu tun…Diese Dinge hab ich mir selbst „ausgedacht“. Man muss nur weiterdenken, als bis zur „Wohnungstür“. Oder?
Das mit dem Clickertraining klingt interessant…Werd ich ausprobieren… Da sie ansich schon von Natur aus apportieren (Bällchen werf, holen und in die Hand legen)

Naja, also darauf verlassen würde ich mich persönlich nicht,
und würde das auch niemand anderem zumuten. Oft wird dieser
Aspekt auch einfach vergessen…das ist leider so.

Verlassen nicht…nur ich kenn wirklich niemanden in meinem Bekanntenkreis der ansatzweise nein sagen würde, obwohl einige dabei sind, die eher Hundehalter sind :wink:

Das sind völlig unterschiedliche Tiere mit gänzlich
unterschiedlichen Bedürfnisssen. Schlangen futtern 1 mal im
Monat und haben keinerlei Beziehung oder einen
Bezug
zu ihrem Menschen, sie sind und bleiben wilde
Tiere und werden nicht zahm…

  1. es gibt vers. Arten die nicht nur 1mal im Monat gefüttert werden müssen, sondern wöchentlich und mit „viel“ Glück auch noch Futterspezie`s sind.

  2. Keinerlei Beziehung wie eine Katze, dass ist richtig, aber als „Futterlieferant“ wird man alle Male erkannt… Wenn nicht immer mit einer sehr netten und freundlichen Begrüßung. :wink:

Man kann sich darauf einlassen Erfahrungen zu sammeln, wenn
man weiß auf was man sich einlässt und die Risiken abschätzen
kann. Es ist eine ganz schlechte Idee völlig unbedarft in so
ein Abenteuer zu springen.

Das sagt keiner, aber nur die Nachteile aufzuzählen ist auch nicht richtig.

Man kann dabei selbst viele Fehler machen deren Konsequenzen
nachhaltig sein können. Am nachhaltigsten für das Tier das
nicht selten dann wieder abgeschoben wird. oder das Hobby an
den Nagel gehängt wird, weil man nicht klarkommt, wie das zB
in der Aquaristik häufig der Fall ist.Dabei hätte man evtl.
vorbeugen können wenn man gewusst hätte was…Du verstehst?

Ich verstehe sehr wohl.

Das weißt Du. Setzt Du voraus, dass andere den gleichen
Wissenstand wie Du haben? Das ist nicht immer von
Vorteil.Besser ist es davon auszugehen, einen Anfänger vor
sich zu haben, deshalb weil eben noch mehr Menschen hier
lesen, wird auch das erwähnt. Es dauert mitunter recht lange
bis man sein Tier gefunden hat. Dabei kann man nur von den
Erlebnissen, die man bis dahin gemacht hat lernen.

Ich geh davon aus, dass ein Mensch weiterdenken kann und nicht nur „denkt(wie es viele sagen)/verknüpft“ wie z.B. eine Katze.
Oder man nennt es auch mitdenken… Kann man drehn und wenden wie man möchte… :smile:

Wenn es etwas hat womit es sich beschäftigen kann, wie zB.
jagen, oder mit Artgenossen spielen…spielen Deine Katzen
ohne Dich mit ihrem Spielzeug…ich meine jetzt länger als kurz
ein Bällchen wegzukicken? Das würde mich jetzt interessieren.

Der Dicke hat damals, als Einzelgänger, super gerne und stundenlang mit Kartons gezockt und sich in ihnen vergraben, gekratzt und sich immer tierisch erschrocken, wenn man mal vorbeischaute um zu sehen, was denn da drinnen so interessantes ist…
Der Kleinste zockt ebenfalls stundenlang mit seinem „Bällchen“, aber nur das mit dem speziellen Glockenton… Das kann einem nach 2-3Std. auf`n Senkel gehen, aber er hat dabei riesen Spaß und ich lass ihm die Freude.
Ich würd sagen: Ja, sie machen das. Seh ich zumindest, wenn ich zuhause bin und das Standardbegrüßungskomitee wieder abzieht.

Ich habe Deine persönliche Situation nicht angesprochen, aber
es schade, dass zwei Geschwister so derart unterschiedlich
sind. Vielleicht hätte man da früher reagieren sollen.

Früher? Also mit knapp 5Mon., also 3Monatenaufenthalt bei mir, hab ich ihn sehr guten Freunden gegeben. Also die Zeit wollte ich den beiden schon geben…

Äh, hast Du nicht weiter oben erwähnt dass katzen
denken/vernüpfen und sich gearde deshalb alleine beschäftigen
können? Irgendwie widerspricht sich das.

Deshalb stand zur Verständigung das in „denken/verknüpfen“ da… Damit es sich (hoffentlich) nicht widerspricht. Aber wie oben beschrieben: denken sagen viele Menschen, obwohl es mehr verknüpfen ist.

Aber weil wir beim Thema verknüpfen und konditionieren sind…
Es gab vor vielen Jahren mal ein Experiment mit Ratten in
diversen Käfigen oder labyrinthen. In einem passierte etwas
für sie positives in einem etwas neagtives und in einem
passierte gar nichts.
Man ließ nachdem die Ratten wußten was in welchem Käfig
passierte, sie frei wählen. Zuerst wählten sie den Positiv en,
und dann nicht etwa den Bereich in dem nichts passierte,
sondern die zweite Wahl fiel auf den Käfig, der ihnen negative
Erlebnisse einbrachte und ganz weit abgeschlagen der Bereich
in dem gar nichts passierte. Schade dass ich dafür keine
Quelle habe.
Es war ihnen also egal was passiert, Hauptsache es passiert
irgendetwas.

Also wenn ich daran denke, wie meine auf eine Wasserspritze reagieren, verknüpfen sie sehr gut. Oder sie verknüpfen sehr wo ihre Leckerchen sind und wie man den Menschen erklärt, dass er sie gefälligst rauszurücken hat.
Und hinsichtlich passieren: Dafür gibts einen abgesicherten Balkon (nicht unbedingt im Winter frei zugänglich).
Um zu erwähnen: zumindest bei mir… :smile:)

Du solltest Dich nicht persönlich
angegriffen fühlen, das ist hier nicht beabsichtigt. Du bist
auch noch ganz neu hier, schau doch erstmal ein bisschen wie
es hier so läuft, dann wird das schon…

Ich fühl mich nicht angegriffen, ich kann`s nur nicht nachvollziehen, dass man alles zerpflücken muss und nur die negativen Seiten erzählt, klar gehört auch dazu, aber es gibt auch soviel positives.
Und wegen dem oben Urlaub usw. das sind Dinge wo man voraussetzt, dass ein Mensch soviel Verstand besitzt und weiterdenkt, genau aus dem Grund, weil so oft darüber berichtet wird z.B.
Ich geh auch davon aus, dass Menschen z.B. mal ihren Verstand einsetzen und daran z.B. denken die Tiere in Körbe zu packen die man anschnallen kann oder die richtige Größe besitzen… Ich weiß hinsichtlich vieler Hundehalter braucht man da gar nicht erst diskutieren.

Und neu *schmunzel* Nein, bin ich nicht, ich weiß nur nicht mehr meine alten Daten zum einloggen.

Hi,

das Problem ist, dass du die Antworten auf dich und deine Situation beziehst, dabei ging es um die UP.

Nein, nur das ich wenig Zeit hab für die Tiere und das nicht gerade pos. aufgefasst wird…

Wer sagt das? Es wurde nur gesagt, dass es nicht gut für eine alleingehaltene Wohnungskatze ist, wenn man nicht genug Zeit für sie hat. Und dass reine Wohnungskatzen daher nicht alleine gehalten werden sollten.

Verlassen nicht…nur ich kenn wirklich niemanden in meinem Bekanntenkreis der ansatzweise nein sagen würde

Und wieder: du! Aber um dich ging es doch überhaupt nicht. Darum ist es doch sinnvoll, wenn man jemandem, der sich ein Tier anschaffen möchte, rät, sich erstmal damit auseinanderzusetzen, wer sich bei Bedarf um die Tiere kümmert.

Das sagt keiner, aber nur die Nachteile aufzuzählen ist auch nicht richtig.

Hier wurden keine Nachteile aufgezählt, es wurden lediglich Hinweise gegeben, worauf man achten muss.

aber es gibt auch soviel positives.

Klar. Aber wenn man die möglichen negativen Folgen nicht bedenkt, zählt das nicht mehr viel. Erstmal muss abgewogen werden, ob man einem Tier ein ordentliches Zuhause bieten kann. Ist das der Fall, kann man sich immer noch über das freuen, was dann auf einen zukommt.

Gruß
Cess

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