Katze für kurzurlaub mitnehmen?

hallo,

wie schauts eigentlich aus, wenn ich meinen kater (total auf mich fixiert, flippt total aus, wenn ich heimkomm und rückt mir nich von der pelle) für 10 Tage mit zu meinen Eltern nähme?

allgemein wird ja davon abgeraten… katzen für kurzurlaub zu verfrachten, aber ich weiß, dass, wenn ich nicht da bin, schaut max. jemand alle 2 Tage nach ihm.
im haus meiner eltern hätt er genausoviel (sogar noch mehr) auslauf als bei mir.

soll ichs drauf ankommen lassen oder besser gleich daheimlassen?

Gruß

wie schauts eigentlich aus, wenn ich meinen kater (total auf
mich fixiert, flippt total aus, wenn ich heimkomm und rückt
mir nich von der pelle) für 10 Tage mit zu meinen Eltern
nähme?

Wie Du schon sagst, generell wird davon abgeraten. Aber wenn das Tierchen wirklich so auf Dich fixiert ist, kann man es wohl mal auf einen Versuch ankommen lassen.

Deine Eltern sollen sich aber darauf einstellen, daß er sein neues Revier in Anspruch nimmt und auch markiert. Sprich: Möbel und Tapeten werden leiden. Eventuell legt er auch ein Ei, wo er es nicht soll oder fängt das Protestpinkeln an.

Nur alle 2 Tage nach dem Flohfänger schauen ist nicht wirklich eine Alternative. Reine Wohnungskatze? Keine zweite Katze? Der langweilt sich ja kaputt.

Hallo,

Im allgemeinen sagt man ja - lieber nicht! Aber wenn der Katze der Mensch wichtiger ist als ihr Zuhause, dann geht das. Vor allem, wenn sie mit Veränderungen im Allgemeinen gut klarkommt und nicht zum Psychater muss, weil du mal das Sofa verrückt hast…
Unser Chef-Miez ist neugierig, an allem interessiert, und will immer mit dabei sein. Deshalb hatten wir ihn als Jungkatze mal mit im Ferienhaus in Dänemark. Er fand das alles total spannend, fährt gerne Auto und guckt raus, erkundet begeistert alles neue usw - mit so einer Katze kannst du das machen. (Ausserdem reagiert er sehr beleidigt, wenn man wegfährt, ohne ihn mitzunehmen).
Meine Schwiegermutter z.B. pendelt immer zwischen Nord- und Süddeutschland, ihre Katze ist von klein auf dran gewöhnt, auch kein Problem.
Wichtig ist nur, der Katze alles zeigen (vor allem: wo ist das Klo?) und vorher gut prüfen, ob die Möglichkeit zum Abhauen besteht. Eine fluchtwillige Katze quetscht sich durch die kleinsten Lücken.
Wenn die Katze sehr auf mich fixiert ist, würde ich persönlich den Versuch wagen, wenn ich sicher bin, dass ihr in der neuen Umgebung nichts passieren kann. Aber das musst DU entscheiden…

Liebe Grüsse

J.G.

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Guten Morgen ENSI,

als ich noch in Berlin wohnte, habe ich meine 3 Wohnungskatzen regelmäßig (ca. 3-4 Mal im Jahr) mit zu meinen Eltern aufs Land genommen (ca. 3 Stunden Autofahrt), wo sie auch raus durften. Das hat immer hervorragend geklappt. Sie wussten in kurzer Zeit, wo sie rein und raus konnten, wo das Katzenklo stand etc. Auch an den Hund haben sie sich schnell gewöhnt. Die Umstellung klappte immer ohne Verhaltensauffälligkeiten (lach, klar war das Land netter als dann die Rückkehr in die Stadtwohnung). Allerdings war es mir schon wichtig, dass zwischen den Fahrten mindestens 4 Tage lagen, um die Strapazen zu minimieren, habe sie anfangs nachts auch ins Haus geholt etc.

Allerdings waren / sind die drei auch sehr auf mich fixiert, da ich mehr oder weniger 24 Stunden am Tag für sie da war / bin.

Bekannte von mir nehmen ihre Wohnungskatze seit kleinauf mit in den Campingsurlaub. Hier gab es auch noch nie Probleme.

Sicherlich gibt es auch andere Fälle - das kann man leider vorher nicht sagen.

Viele Grüße und einen schönen Kurzurlaub

Kathleen

Hallo,

Ich schliesse mich meinen Vorrednern an.
Im Allgemeinen sollte man die Katze in ihrem gewohnten Umfeld lassen.

Aber ich habe meine Katze auch schon mit in den Kurzurlaub genommen, die ersten 2 Tage war sie etwas verwirrt, aber sie hatte mich immer als Bezugsperson und sie lag dann eben neben mir auf der Couch oder im Bett. Das ging schon. Nur solltest DU in der fremden Umgebung auch immer (naja, natürlich nicht jede Minute, aber eben die meiste Zeit) als Bezugsperson zugegen sein, dann wird das schon gehen.

liebe Grüße
Jasmin

danke…
ja erstmal danke auch allen anderen antwortern.

Deine Eltern sollen sich aber darauf einstellen, daß er sein
neues Revier in Anspruch nimmt und auch markiert. Sprich:
Möbel und Tapeten werden leiden. Eventuell legt er auch ein
Ei, wo er es nicht soll oder fängt das Protestpinkeln an.

seine Form des Protestes besteht in minutenlangem lauten rum-miauen und in „ich werf jetzt mal absichtlich was runter“ -.-

Nur alle 2 Tage nach dem Flohfänger schauen ist nicht wirklich
eine Alternative.

Aber einen anderen „Katzensitter“ find ich halt nicht in der Zeit.

Reine Wohnungskatze?

ja

Keine zweite Katze?

nicht mehr

Der langweilt sich ja kaputt.

der pennt eh den ganzen tag und wird nur aktiv, wenn ich auch da bin. komm ich mal zu ungewohnten Zeiten nach haus, liegt er irgendwo oben aufm Schrank und döst.

wenn ich zu meinen Eltern fahr und ihn mitnehme, bin ich außerdem 24h vor ort. von daher… ich glaub, ich lass es auf einen versuch ankommen :smiley: