Also mittlerweile geht unsere Katze aufs Klo und frisst aus der Hand.
Allerdings hat sie es sich nun angwöhnt, stundenlang auf der Fensterbank zu sitzen, raus zu starren und zu miauen.
Könnt ihr mir sagen wieso sie das macht?
LG Fynn
[MOD: Artikeltitel fürs Archiv aussagekräftiger gemacht]
Hallo,
Könnt ihr mir sagen wieso sie das macht?
Du hast sie vom Bauernhof, richtig? Ich würde darauf tippen, dass sie raus will und/oder sich langweilt.
Gruß,
Myriam
Hi Myriam
Wie kann ich sie denn beschäftigen?
Wir haben schon etliches ausprobiert, von Papierkügelchen rascheln und hin und her rollen bis zum „Maus am Faden“ Spiel… aber irgendwie will sie nicht so recht, sie schaut sich zwar das ganze an aber reagieren tut sie nicht
Ist sie noch jung? Dann ist da ein natürlicher Spieltrieb! Einfach mal mit ihr durch die Wohnung jagen (Bewegung!!!), sie auch mal ein bisschen ärgern um den Jags- und Spieltrieb herauszufordern, Leckerlies geben indem man das Futter hoch hält, so dass die Katze sich strecken und recken muss um ran zu kommen.
Ich kann mir nicht vorstellen dass sie bei dem Faden-Spiel nciht mit macht.
Hast du genug Geduld mit ihr?
Hallo Kristin
Einfach mal mit ihr durch die Wohnung jagen (Bewegung!!!), sie
auch mal ein bisschen ärgern um den Jags- und Spieltrieb
herauszufordern, Leckerlies geben indem man das Futter hoch
hält, so dass die Katze sich strecken und recken muss um ran
zu kommen.
Mach ich lieber nicht, da sie noch ziemlich wild ist und ich sie wohl eher verschrecken würde als unterhalten.
Tut mir leid dass das in diesem Beitrag nicht so ersichtlich war (wegen Wild) 
Aber ich bin ja stolz auf sie, dass sie nun das Katzenklo benutzt und etwas zutraulicher geworden ist.
Ich habe es so gemacht wie es viele empfohlen haben, sie auf mich zukommen lassen und sie nicht gedrängt.
Nun mal noch eine (dumme?) Frage zu der Zweitkatze :
Wie schon vorher erwähnt wollte ich mir eine zweite Katze dazu holen.
Dies habe ich meiner Schwiegermutter erzählt, worauf sie meinhte dass es keine so gute Idee sei, denn dann würde sich die Katze mehr auf die andere konzentrieren und würde keine richtige Bindung mit dem menschen eingehen, da sie ja nun einen Spielgefährten hat.
Um ganz ehrlich zu sein, ich hab keine Ahnung was ich nun glauben und machen soll.
Ich würde mich sehr über Tipps von euch freuen!
Gruß Fynn
Ahhh okay, das war mir nicht so klar dass sie sonst recht wild ist. Dann denke ich aber auch nicht das ihr die Bewegung fehlt und sie deswegen raus will. Selbst wenn sie als Baby draußen war kann sie sich doch daran nicht mehr erinnern.
Wie alt ist sie denn jetzt?
Ich glaube nicht, dass etwas gegen eine zweite Katze spricht, wenn man trotzdem auf die Tiere eingeht gehen sie auch eine menschliche Bindung ein. Habe noch nicht gehört das Katzen sich lieber mit sich selbst beschäftigen etc. immerhin ist der Mensch der Futtergeber und derjenige der sie verwöhnt, streichelt, mit ihnen redet…
Naja so alt ist sie noch nicht, wir haben sie ja erst seit 4 Tagen.
Dies habe ich meiner Schwiegermutter erzählt, worauf sie
meinhte dass es keine so gute Idee sei, denn dann würde sich
die Katze mehr auf die andere konzentrieren und würde keine
richtige Bindung mit dem menschen eingehen, da sie ja nun
einen Spielgefährten hat.
Das ist Blödsinn, ganz ehrlich. Diese Erklärung ist schon bei Wellensittichen einfach Tierquälerei, die man mit dieser Begründung in Einzelhaft hält.
Eine Zweitkatze ist nicht das Allheilmittel für allerlei Probleme. Es kann gut sein, dass Deine Katze sich dann weniger langweilt, weniger kaputt macht, weniger agressiv ist, zutraulicher wird - es kann aber genau so gut sein, dass eine Zweitkatze kaum Einfluss auf die genannten Sachen hat. Was aber relativ sicher ist: für eine junge Katze in Wohnungshaltung ist eine Zweitkatze einfach eine verdammt gute Sache, da sie so mit einem Artgenossen kommunizieren kann. Sie werden sich prügeln, miteinander spielen, sich gegenseitig putzen, sich überfallen, zusammen Unfug machen - alles was Du der Katze nicht bieten kannst, weil Du keine Katze bist.
Gruß,
Myriam
2 „Gefällt mir“
Hallo Fynn,
sieh es mal so: Die Kleine hat gerade ihre Freiheit und ihre Spielkameraden „verloren“ und soll sich jetzt an so ein komisches Etwas gewöhnen, das früher außer Futter nichts Spannendes zu bieten hatte.
Wenn Du es finanziell meistern kannst, plädierte ich auch auf jeden Fall zu einer Zweitkatze. Frag doch mal im ansässigen Tierheim nach. Dort gibt es immer Schützlinge, die bereits ein drei Viertel / ein Jahr alt sind, schon kastriert und Menschen-zahm. In dem Alter sind sie auch noch verspielt, können aber die Kleine auch etwas „erziehen“ (für meinen letzten kastrierten Tierheim-Kater habe ich gerade mal 25 Euro Schutzgebühr zahlen müssen). Bei einer zweiten „Wilden“ in dem Alter kann durchaus die Gefahr bestehen, dass die beiden weniger anhänglich Dir gegenüber werden - aber das ist bei Katzen nun einmal so: Du weißt nie, was Dich erwartet. Meine „Wilde“, die ich erst als Wohnungskatze gehalten habe, ist letztlich erst zutraulich geworden, als sie zum Freigänger wurde.
Falls es nicht finanziell mit der Zweitkatze klappen sollte (ich greife das Thema, dass auch Wohnungskatzen regelmäßige Tierarztbesuche benötigen, nicht noch einmal auf): Wie hast Du denn Deine Wohnung für die Katze eingerichtet? Gibt es einen Katzenbaum, genügend Rückzugsmöglichkeiten (außer unterm Sofa), höher gelegene Schlafplätze, ausreichend Spielzeug?
Zum Spielen mit Dir gehört natürlich eine ganze Portion Vertrauen. Dies wirst Du - wie schon mehrfach erwähnt - nur mit Geduld erobern.
Viele Grüße
Kathleen
Hi,
Fensterbank zu sitzen, raus zu starren und zu miauen.
Könnt ihr mir sagen wieso sie das macht?
zu Langeweile und Spielkameraden wurde ja schon alles Wichtige gesagt, auch ich plädiere für die Zweitkatze.
Aber ein Tipp noch, damit der Kleine ein bisschen mehr von „draußen“ hat: Bring an mindestens einem Fenster ein Katzennetz an (besser noch am Balkon, falls vorhanden). Dann kann er am offenen Fenster sitzen und den Wind genießen und den Vögeln hinterhergackern (das haben meine gemacht, als sie noch Hauskatzen waren). Das ist aufregender als am geschlossenen Fenster.
Gruß
Cess
Hi Kathleen
Wie schon vorher erwähnt bin ich mir der finanziellen Sache bewusst 
Sie hat genügend Rückzugsmöglichkeiten sowie einen Kratzbaum und Spielzeug.
Wenn es danach ginge dürfte ihr nicht langweilig sein.
Das andere Problem ist (Was ich glaube in meinem vorherigen Eintrag schon schrieb) ist, dass sämtliche Tierheime hier und Umgebung nur „Alte“ Katzen haben die dazu noch Freigänger sind.
LG Fynn
Liebe Fynn,
Rottorf? Winsen/Luhe? Das ist ein „Katzensprung“ (um beim Thema zu bleiben) von hier. Ich kann Dir gern einen Kontakt zu einer fürs Tierheim ehrenamtlichen arbeitenden Frau vermitteln, die ein richtig gutes Händchen hat.
Wenn Du magst, kannst Du mir gern eine Mail schicken.
Viele Grüße
Kathleen
[MOD: Überflüssiges Vollzitat entfernt.]