Hallo Isolde,
aus eigenem Erleben weiß ich das es besser ist es ihm zu erklären, und wie auch schon andere schrieben wwenn möglich sich einen Platz im Garten suchen um ihn zu beerdigen. Mir hat es damals bei unserer Waldi gut getan zu wissen wo ihr Körper liegt, und das ihre Seele halt im Hundehimmel ist. Im übrigen hatte ich sie damals morgens tot im Körbchen gefunden und zum Glück hatten wir damals zwei Hunde und so konnte ich mich auch auf Dolly konzentrieren um das zu verarbeiten.
Ich war dann 19 als Dolly im Alter von 19 Jahren eingeschläfert wurde und zwar ohne mein Wissen. Das nehme ich übrigens meinen Eltern heute noch übel. Bei mir hätte sie ihr Gnadenbrot auf jeden Fall weiter bekommen auch wenn sie blind war.
Die diversen Katzen die ich im Laufe der Jahre hab kommen und gehen sehen waren für mich nie so schlimm. Allerdings war es aufgrund der Örtlichkeiten auch so das dann und wann mal eine Katze das Verlangen hatte auf Wanderschaft zu gehen und einfach vom Lager auf dem LKW ging sich versteckte und in HH sich dann dort als Lagerkatze verdingte *grins*
Ich habe halt früh gelernt das es einen natürlichen Kreislauf gibt auf den man keinen Einfluß hat, der Glaube daran das es den Tieren allerdings danach besser geht hat mir stets geholfen.
Persönlich finde ich es jedoch besser wenn der Tod natürlich eintritt, dies läßt sich leichter erklären als wenn man das Leiden halt per Spritze verkürzen muss.
Erklär deinem Sohn wie das bei Katzen so ist und das eine Katze im Alter von 10 Menschenjahren schon ein sehr stattliches Alter erreicht hat (~70). Gib ihm die notwendige Zeit zu verstehen das es besser ist das die Katze eingeschläfert wird damit sie nicht mehr unter ihren Schmerzen leiden muss (merkt man dem Tier die Schmerzen an?) Wenn er dies verstanden hat und diesem schweren gang zustimmt ist das schlimmste, für dich, schon vorbei. Ich habe nachdem unser Kater überfahren wurde auch mit meinen Kindern gesessen und getrauert und geweint. Und er sollte wissen das dies völlig normal ist jemanden zu vermissen der nicht mehr wiederkommen kann. Meinen Kindern hab ich jedoch auch erzählt das sie all ihre Lieben später im Himmel wiedersehen werden und das TicTacOma, Tantchen und Opa Hans und auch Kater Tommi ihnen vom Himmel aus zuschauen und an sie denken.
Mein Jüngster, damals 4, hat diese Argumentation voll aufgenommen. Er hat zwar noch lange immer wieder mal gesagt er vermisse Tommi oder Opa aber er sagte dann auch das sie ja gerade zu ihm runterschauen und das wäre schön.
Letztlich kennst du deinen Sohn am besten und glaub mir wahrscheinlich wird er dich sogar etwas überraschen wenn du mit ihm darüber sprichst.
Wie du es am besten Ausdrückst musst jedenfalls du wissen.
Dies hier sind ales nur Erfahrungsberichte.
Gruß Andea
unsere 10jährige Katze muss eingeschläfert werden. Dies ist
schon für uns sehr schlimm, doch ich habe Angst, es meinem
Sohn, 6 Jahre, zu sagen. Seit er weiß, dass sie unheilbar
krank ist (Tumor), beschäftigt er sich jede Minute mit ihr und
pflegt sie rührend. Es wird zweifellos ein großer Schock für
ihn. Wer weiß Rat, wie ich in dieser Situation am
geschicktesten verhalten kann?
Gruß Isolde