wir haben nächsten Sonntag um 10 Uhr einen Termin im Tierheim, da wir uns entschlossen haben, eine (ältere) Katze zu uns zu holen. Sicherlich (so hoffe ich) wird uns die Dame aus dem Tierheim beraten, ich möchte allerdings etwas vorbereitet sein.
Folgende Rahmenbedingungen: Wir haben bereits einen 8-jährigen Kater, der überaus verschmust und anhänglich ist und in seinen ersten sechs Jahren auch mit anderen Katzen (die leider verstorben sind) zusammen war. Zudem haben wir zwei große Hunde, die sich mit dem Kater hervorragend verstehen (gemeinsames Schmusen, Spielen etc.). Der eine Hund jagd aber schon fremde Katzen…Wir leben auf dem Land, haben einen riesigen Garten, an den große Wiesen anschließen, und das Grundstück grenzt an keine viel befahrene Straße. Keine der Katzen, die wir bisher hatten, wurde überfahren.
Meine Vorstellung ist jetzt: Entweder eine Katze, die Hunde und andere Katzen kennt (also „sozial“ ist) oder aber zwei „wilde“ Katzen (so werden sie auf der Internetseite des Tierheims beschrieben, da sie ohne großen Menschenbezug von einem Bauernhof stammen), die wirklich nur einen „Dosenöffner“ brauchen.
Was meint Ihr? Welche Fragen sollte ich noch stellen? Bisher hatte ich immer nur Katzenwelpen!
…wilde Katzen wird Euer Hund wohl auch jagen, weil sie nicht wirklich zu Euch gehören und immer Eindringlinge sein werden. Meistens liegt das Problem ja auch im Verhalten der Katze begründet - rennt sie weg - wird hinterher gerannt ;o)
Unser Hund hat fremde Katzen auf ihrem eigenen Grundstück respektiert - sobald die selben Tiere auf seinem Grundstück waren wurden sie gejagt.
ich würde dazu tendieren mir eine Hunde erfahrene Katze zu holen.
Viel Glück!!!
Alexandra *die aktuell überlegt nen katzenerfahrenen Hund aus dem TH zu holen*
…und manchmal muss man sich mehrer TH und viele Katzen anschauen, um das Tier zu finden, welches wirklich zu einem passt. Das haben wir mit unseren Katzen und dem Hund auch so gemacht.
ich habe vorhin noch dem Tierheim eine Mail mit meinen Rahmenbedingungen geschickt und erhielt eben eine Antwort: Zwei wild Geborene (Geschwisterpaar) würden sie mir sehr ans Herz legen, da sie aufgrund ihrer Scheu wohl so gut wie gar nicht vermittelbar seien. Sie sind aber noch recht jung (erst im letzten Jahr geboren). Meine Hoffnung ist ja, dass sie zu zweit mit ihren natürlichen („wilden“) Instinkten besser mit zwei Hunden klar kommen.
Mir geht es ja gar nicht darum, dass sie Schmusekatzen werden…
Ist das schwer - besonders, da ich jetzt auch schon Fotos von den beiden gesehen habe…
Aber Du hast ja eben dafür plädiert, Hunde-erfahrene Katzen zu favorisieren…
Kann mich noch jemand in der Entscheidung unterstützen, die beiden Wilden zu sich zu nehmen???
Danke und viele Grüße
Susan
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ich habe eben 30 Minuten mit einer privaten „Pflegemutter“ des Tierheims telefoniert, die mir einen Problemfall (da er regelmäßig Antibiotikum benötigt) ans Herz gelegt hat (die beiden „Wilden“ sind wohl nicht einzufangen). Aber „Krümel“ mag Hunde!
Hallo!
Wir haben bei uns auf dem Hof auch eine wilde Katze, die keinen großen Menschenbezug hat, aber trotzdem braucht sie auch ihre Impfungen, Entwurmungen und Anti-Zecken Mittel. Und die Katze in eine Transportbox zu kriegen ist immer ein Kräfteakt, geschweige denn das Stillhalten beim Tierarzt. Als etwas mehr als nur Dosenöffnen ist da schon nötig. Außerdem brauchen solche Katzen auch im Winter ein warmes, trockenes Plätzchen. Unsere lebt dann im Stall in der Ecke, wo wir das Stroh lagern.