Katze oder keine Katze?

Hallo, Gemeinde.

Wie ich an anderer Stelle schon schrub, werde ich mich mögleinerweise beruflich nach Düsseldorf verändern und dort eine Wohnküche mit Schlafklo für die Woche anmieten, d.h. am Wochenende in die Heimat düsen.

In Kassel ist mir aus verschiedenerlei Gründen die Haltung einer Katze nicht vergönnt; nun denke ich daran - wenn es vermieterseitig passt (worauf ich achten werde) - mir in D eine zuzulegen, zwäx Einsamkeitsvermiderung … es wird sich bestimmt ein Tiger light finden lassen, wo auch 1x die Woche mit mir auf Tournee nach KS geht :wink:

Dumm ist, da ich ja tagsüber arbeiten werde, dass Mieze dann allein sein würde (max. 12 Stunden), was nicht so optimal ist; andererseits sind 2 Katzen + 1 Eillicht ein bisschen viel für das, was mir so als Behausung vorschwebt.

Was meint ihr? Katze oder keine Katze? Wenn, dann würde es ein Tierheimtiger werden …

Gruß Eillicht zu Vensre

Hallo Eillicht,

ich bin zwar kein Katzenfan, aber zum Thema zwei Katzen in Kleinwohnung kann ich evtl. was beitragen:
Eine Bekannte hat auch zwei Katzen in einer 25m²-Wohnung, und das paßt perfekt. Die Biester sind ziemlich faul, insbesondere bei Tierheimkatzen kann man nach sowas ja selektieren. Außerdem hat sie viele Klettermöglichkeiten eingebaut und den Tieren die dritte Dimension erschlossen (Bretter oben an der Wand lang usw.). Ich habe nicht den Eindruck, daß die Kerle zu wenig Platz haben. Andererseits kenne ich eine 120m²-Wohnung mit zwei Jungkatzen, die zwar großzügig geschnitten und toll designermäßig eingerichtet ist, aber keinerlei Betätigungsfeld für die Katzen liefert. Sie können den Flur langrennen, ja, aber das wars dann schon. Und Langstreckenläufe sind glaub ich nicht so ganz die kätzische Lieblingsbeschäftigung. Sind ja keine Pferde.
Gruß

Claudia

Dumm ist, da ich ja tagsüber arbeiten werde, dass Mieze dann
allein sein würde (max. 12 Stunden), was nicht so optimal ist;
andererseits sind 2 Katzen + 1 Eillicht ein bisschen viel für
das, was mir so als Behausung vorschwebt.

Was meint ihr? Katze oder keine Katze? Wenn, dann würde es ein
Tierheimtiger werden …

Gruß Eillicht zu Vensre

Hallo,

ich würde von einer Einzelkatze abraten, wenn sie wirklich 12 Stunden allein bleiben soll und keinen Freilauf hat. Die einzig denkbare Alternative wäre eine unverträgliche Katze, die sonst nicht vermittelbar ist.

Allerdings kommt man da schnell in die Bredouille, denn: unverträglich werden Katzen oft dann, wenn sie früh entwöhnt und dann einzeln gehalten werden. Und die Folge solcher Haltung ist unter anderem sehr oft, dass die Katzen unflexibel sind und auf jegliche Veränderungen mit totaler Hysterie reagieren. Demnach wäre ein Hin- und Herrreisen mit dem Tier eine Quälerei für Euch beide.

Ein Wohnklo mit Küche ist für eine Katze dann auch noch eine relativ langweilige, reizarme Umgebung, wobei sich da evtl. noch was reißen liesse. Trotzdem klingt das ganze suboptimal.

Gruß,

Myriam

keine Katze
Hallo,

ich würde Dir von der Katzenhaltung abraten, weil mehrere Gründe dagegen sprechen. Erstens: Katzen gehen nicht gerne „auf Tournee“. Katzen sind kein Kofferinhalt, der mit Dir mal eben in die Heimat reist. Und was, wenn mal ein langes Wochenende ansteht? Dann: Kleine Wohnung ist für Katzen ungünstig. Einsamkeit mit einer zweiten katze bekämpfen zu wollen, ist aber nicht nur wegen der kleinen Wohnung problematisch. Nicht jede Katze verträgt sich mit jeder anderen. Meine zwei Tiger haben drei Monate gebraucht, um sich aneinander zu gewöhnen. Ich war die ganze Zeit zu Hause - was für ein Glück! Denn heftige Kloppereien waren an der Tagesordnung. Es wird also nicht nur putzig und niedlich miteinander gespielt.

Vielleicht sind Fische im Aquarium doch die bessere Alternative für einen Wochenendheimfahrer?

Viele Grüße
Anna

Hi,

Was meint ihr? Katze oder keine Katze? Wenn, dann würde es ein
Tierheimtiger werden …

ich tendiere bei der Beschreibung zu „keine Katze“. Zwar gibt es Katzen, die ausschließlich zur Einzelhaltung taugen, aber die brauchen dann wenigstens von deiner Seite her Aufmerksamkeit, und da sind zwölf Stunden Abwesenheit plus Fahrerei am Wochenende einfach nicht hilfreich.

Sorry, meine Meinung.

Gruß
Cess

Hallo Eillicht,

definitiv - keine Katze. Mit einer Katze jedes Wochenende auf Reisen zu gehen finde ich für die Katze unzumutbar.
Eine Katze ist doch kein Koffer. Es gibt kaum Katzen, die gerne Auto fahren - ganz im Gegensatz zu Hunden.
So lange du so oft verreist, solltest du ganz auf Tiere verzichten.
Ich finde die Abwesenheit von 12 Stunden am Tag auch für die Katze sehr heftig. Du gehst doch dann auch noch ab und zu aus, wenn du dort Freunde gefunden hast, oder nicht?
Verzichte auf ein Tier, bis zu mal mehr Zeit hast.
Petra

Hallo, Eillicht zu Vensre,
Katzen sind revierbezogene Tiere, die in den allermeisten Fällen Veränderungen jeglicher Art - speziell räumliche Änderungen - hassen/ablehnen.
Schaff Dir zum Kuscheln eine Plüschkatze/ein Plüschtier - gibt es auch in XXL - an. Das muss nicht mit verreisen, erträgt Einsamkeit ohne Probleme, muß nicht gefüttert werden und kommt somit auch mit längerer Abwesenheit Deinerseits klar.
Und Dein Vermieter muß nicht einmal zustimmen.
MfG M.P.

Einfach mal nachfragen…
Hallo Eillicht,

Versuch macht klug!
Einfach mal im Tierheim vorbeischauen und kurz
das Anliegen schildern.
Und abwarten, wie man dort die Sache sieht.
Vielleicht haben sie ja einen Kater, dem es
nichts ausmacht, 12 Stunden in einer kleinen
Wohnung auf seinen Untermieter zu warten.
Es kann ja ein etwas „älteres Modell“ sein.

Ich glaube, viele Katzen würden es vorziehen,
lieber 12 Stunden allein zu sein, als ständig
im Tierheim zu hocken…!

LG
Esther

definitiv - keine Katze. Mit einer Katze jedes Wochenende auf
Reisen zu gehen finde ich für die Katze unzumutbar.
Eine Katze ist doch kein Koffer. Es gibt kaum Katzen, die
gerne Auto fahren - ganz im Gegensatz zu Hunden.

Hallo Petra,

einer meiner Kater ist bis vor 4 Jahren mit mir gependelt. Jeden
Freitag hin, jeden Sonntag zurück. Er kannte das allerdings von klein
auf und fährt auch heute noch total gern Auto. Meistens schläft er
oder schaut zum Fenster raus. Das einzige was ihn nervt ist sein vor
3 Jahren hinzugekommener Katerkumpel, der nicht so gern Auto fährt
und ihm die ganze Zeit die Ohren volldröhnt(wenn es denn mal
gemeinsam zum Tierarzt geht). Mein Fazit: gewöhnt man die Katze schon
als Kitten daran ist es meist überhaupt kein Problem. Genauso gibt es
übrigens Hunde, die Autofahren im Welpenalter nicht gelernt haben und
es schrecklich finden.

Gruß, Maja

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Hallo, Gemeinde.

Hallo Vater ;o)

nun denke ich daran - wenn es
vermieterseitig passt (worauf ich achten werde) - mir in D
eine zuzulegen, zwäx Einsamkeitsvermiderung …

also mal zu DEINER Einsamkeitsvermeidung;o)

es wird sich bestimmt ein Tiger light finden lassen,
wo auch 1x die Woche mit mir auf Tournee nach KS geht :wink:

sicher gibt es reisefreudige Katzen, die eher personen- als revierbezogen sind und mit der Reiserei keinen Stress habe. Mein ansonsten eher zurückhaltender und zur Hysterie neigender Fussler hat überhaupt KEIN Problem damit mit mir zusammen am Wochenende zu meinem Freund zu fahren und am Sonntag wieder zurück

Er (der Fussler) ist aber auch extrem personenbezogen (lässt sich sonst von niemandem anfassen geschweige denn bürsten oder hochheben) … wo er lebt ist egal, hauptsache ich oder meine Klamotten ;o) ) bin/sind auch da

Dumm ist, da ich ja tagsüber arbeiten werde, dass Mieze dann
allein sein würde (max. 12 Stunden), was nicht so optimal ist;

meiner kommt in Stress wenn jemand tagsüber zu hause ist - da möchte er nämlich in Ruhe schlafen, dösen, fressen, schlafen, trinken, schlafen, fressen, schlafen …) - für ihn wäre das Leben wie du es führst und ich eben auch gerade führe nahezu perfekt

ABER er ist eine Ausnahme (!!!) und absolut nicht katzentypisch und du musst schon viel glück haben eine/n Katze/Kater zu finden, die/der das genau SO auch haben möchte :-\

andererseits sind 2 Katzen + 1 Eillicht ein bisschen viel für
das, was mir so als Behausung vorschwebt.

meiner ist z.B. absolut unverträglich mit anderen Katzen - hab ich nochmal Glück gehabt - und er auch

Was meint ihr? Katze oder keine Katze? Wenn, dann würde es ein
Tierheimtiger werden …

für viele Tierheimtiger wäre das (unperfekte Katzen-)Leben das du ihnen zu bieten hast 1 Mio-mal besser, als das was sie jetzt haben oder vorher hatten - es kommt auf einen Versuch an.

Gerade ältere Hauskatzen aus Einzelhaltung sind meistens schwer vermittelbar und dankbar um so ein Plätzchen

Amen Gruß
H.

Hi,

Ich glaube, viele Katzen würden es vorziehen,
lieber 12 Stunden allein zu sein, als ständig
im Tierheim zu hocken…!

du glaubst. Ich glaub das nicht. Tierheim ist erstmal für uns ein schlimmer Gedanke. Und sicher gibt es viele Menschen, die den Tieren da ein besseres Leben bieten können. Aber glaubst du wirklich, ein Tier ist glücklicher, wenn es den ganzen Tag alleine in einer kleinen Wohnung sitzt, um dann ein kleines bisschen bespaßt zu werden und dann wieder alleine zu sein - im Gegensatz zu einem Tierheim, wo immer was los ist, Menschen, andere Tiere …

Ich würde das keinem Tier antun wollen - und ich glaube, das „dem Tier gehts immerhin besser als im Tierheim“ ist nur ein Schönredenwollen. Im Endeffekt ist die Art der Tierhaltung purer Egoismus.

Gruß
Cess

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Mistverständnus …
Aloha.

Also, es gäbe schon die Möglichkeit für Mieze, tagsüber strunzen zu gehen. Garten wäre vorhanden.

Das nur zur Ergänzung.

Gruß Eillicht zu Vensre

Die Geschichte von Kalli

Ich würde das keinem Tier antun wollen - und ich glaube, das
„dem Tier gehts immerhin besser als im Tierheim“ ist nur ein
Schönredenwollen. Im Endeffekt ist die Art der Tierhaltung
purer Egoismus.

Ich habe nicht gesagt, dass die Umstände ideal sind.
Ich habe angeregt, einmal die Experten im Tierheim zu fragen.

Möglichkeit Nr. 1: Guter Mann, vergessen Sie es!
Möglichkeit Nr. 2: Hm, da haben wir doch Kalli.

Kallis Besitzer ist leider verstorben und die Erben haben ihn
ins Tierheim gebracht, so er mittlerweile seit 3 Jahren einsitzt.
Mittlerweile bereits im einem grossen Raum mit vielen, vielen
Artgenossen. Kalli ist ausgesprochener Single und verkriecht sich
immer in eine Ecke. Die Vermittlungsprognose ist schlecht, denn
Kalli ist kein junger Hüpfer mehr.Und die Leute wollen lieber
junge Miezen.
Eillricht kommt und nimmt Kalli mit.
Beide sind glücklich. Und verbringen noch viele gute Jahre
miteinander.
Abspann - Musik!

im Gegensatz zu einem Tierheim, wo immer was los ist,
Menschen, andere Tiere …

Das ist es ja! Und das findet nicht jede Katze gut!

Gruss
Esther

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Hallo Eillicht!

Habe während meines ganzen Studiums ein Wanderleben geführt. Da ich ganz am Anfang dieser wunderbaren Jahre von dem perfekten Kater adoptiert wurde, mußte er diese Leidenschaft teilen, was er auch sofort zur Schau stellte. Anständig in seiner Kiste auf dem Beifahrersitz meines Pandas angschnallt, traktierte er meine Hand bei jedem Schalten und maunzte so kläglich, daß ich nach langer Überlegung (ca. 5 km) die Türe der Transportbox öffnete und ihn auf meinen Schoß krabbeln ließ. Dort rollte er sich zusammen und war für die restlichen 160 km zufrieden und still (ich weiß - sträflich leichtsinnig, aber bei uns hat’s geklappt). Wir sind jedes Wochenende nach Hause gefahren, er hat mich in den Urlaub begleitet und konnte er mal nicht mit, war er tödlich beleidigt. Erst hab’ ich in einer WG gewohnt, dann alleine, dann mit Freund mit Kind - dem Kater war’s recht (außer der Freund), auch wenn ich viel weg war. Zuhause in Wuppertal hätte er raus gekonnt und Action gehabt - wollte er aber nur, wenn ich auch da war. Als er drei Jahre war, hat er eine andere Katze adoptiert; die fährt nicht so gerne Auto, hat sich aber auch mit der Notwenigkeit arrangiert, ebenso wie die anderen zwei, die mein Nomadenleben zumindest teilweise teilen.
Ich bin der Ansicht, daß die Standorttreue als kätzisches Prizip überschätzt wird. Katzen bleiben da, wo’s ihnen gut geht! Und wenn das an Deiner Seite ist (und davon gehe ich aus), dann können sie auch mit einer Macke leben, wie jedes Wochenende nach Kassel zu düsen - und vielleicht findest Du ja auch ein nettes Mitbewohner, das Deinen Tiger füttert und bespaßt.
Ansonsten bringst Du sie halt in W-Tal vorbei, wir haben im Moment fünf, da kommt’s auf einen Wochenend-Gast auch nicht mehr an (grins)!
Und dann kommt endlich mal wieder ein Barde in unser Lager!!!
Liebe Grüße

Archie

Hallo.

Ansonsten bringst Du sie halt in W-Tal vorbei, wir haben im
Moment fünf, da kommt’s auf einen Wochenend-Gast auch nicht
mehr an (grins)!
Und dann kommt endlich mal wieder ein Barde in unser Lager!!!

Also, das nenne ich mal ein Angebot. Wenn es alles so abläuft, wie ich es mir im Moment vorhalluziniere, weiß ich auch schon, welchen Tierarzt wir aufsuchen werden … vorausgesotzen, Du nimmst Kleintiere?

Besten Dank schon mal als, und fall nicht in ein Stecher-Nest.

Gruß Eillicht zu Vensre

Also, es gäbe schon die Möglichkeit für Mieze, tagsüber
strunzen zu gehen. Garten wäre vorhanden.

Nun denn, das ändert das Bild schon etwas. Du benötigst also eine flexible, nicht stark reviergebundene Katze, die gerne Auto fährt und auch zuverlässig nach Hause kommt (damit Du pünktlich losfahren kannst). Sicherlich nicht die besten Voraussetzungen, aber es könnte klappen. Ich empfehle ein gut sozialisiertes junges (ab 1 Jahr) kastriertes Weibchen, möglichst besonders menschbezogen, denn die lassen sich gut handeln (Stichwort Transportbox).

Gruß,

Myriam

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Auch hallo!

Melde Dich, wenn das Flusenmonster eingezogen ist und es akut wird! Haben in Wuppertal leider keine Begrüßer, die Dir das abnehmen könnten

Bis denne!

Archie

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