Die Hausgemeinschaft wünscht sich schon seit längerem eine
Katze, allerdings möchte ich auf jeden Fall vermeiden, dass
sie jemandem gehört…
Ich frage mich, ob ein Tierarztbesuch in diesem Falle schon
sinnvoll ist. Wir könnten höchstens versuchen, ihr die Zecken
rauszumachen, aber danach wird sie wahrscheinlich so oder so
nie wieder kommen… 
Hallo laralinda,
auch wir Katzen haben ein Grundrecht auf freie Wahl des Aufenthaltsortes. Fütter meine Mitschwester (oder ist es ein Bruder?) ruhig, lass sie, wenn sie will, in die Wohnung (wir Katzen sind von Natur aus stubenrein), aber sperr sie nicht ein, wenn sie will, lass sie ruhig gehen. Sie wird Dir schon zeigen, was sie davon hält. Und wenn sie handzahm ist, versuch ruhig, ihr die Zecken zu entfernen. Wenn Du es ohne Zwang versuchst, wird sie es zumindest nicht übelnehmen, vielleicht hat sie es ja sogar gerne.
Und um Dein Gewissen zu beruhigen - such mal in der Umgebung die Bäume ab. Wenn die Menschen, die ihre frühere Wohnung mitbenutzen durften (falls sie eine hatte), wirklich Sehnsucht nach ihr haben, werden sie möglicherweise eine Suchanzeige an die Bäume nageln.
Und wenn Du wirklich eine solche Anzeige findest, ist es doch besser, Du weißt, wo sich meine Schwester aufhält, als wenn Du sagen musst: „Na, ja, ich hab sie mal gesehen, aber mich nicht weiter drum gekümmert. Wo sie jetzt ist, weiß ich nicht“.
Gib deinem Herzen einen Stoß, meine Mitschwester hat JETZT Hunger.
Werde die Sache im Auge behalten
Wenn das Auge auch auf den Futternapf achtet, ist nichts dagegen einzuwenden.
Grüße
Laralinda
Auch Grüße
Lizzy
Sekretariatskatze von merimies