Wir haben seit einer Woche eine ca. 4 Jahre alte kastrierte Katze, die eine Bekannte wg. plötzlicher Allergie abgeben mußte.
Generell ist sie ja ganz lieb, stubenrein, schmusig und schläft viel, aber ansonsten ist sie seit ein paar Tagen die meiste Zeit am miauen. Vor allem morgens früh, wenn man mal ausschlafen möchte…
Wir haben keine Ahnung warum. Sie hat genug zu fressen, Wasser und Katzenmilch, einen Kratzbaum, kann schlafen, wo sie will und kann auch raus, wann sie will.
Und das ist es auch: sie steht an der Tür, kratzt daran und miaut (laute und lange Schreie). Wir machen die Tür auf, sie geht zwei Schritte raus, schaut sich um, geht dann wieder rein und schreit weiter. Und auch dabei schmust sie uns um die Beine.
Und selbst wenn sie raus geht, ist sie nach einer halben Stunde wieder da und will rein - und schreit dann auch wieder, wenn sie drinnen ist.
Woran mag das liegen? Heimweh? Oder ist sie rollig, denn sie kugelt sich draußen immer als erstes auf dem Boden herum, bevor sie losstromert. Aber eigentlich vergeht das doch bei Katzen, wenn sie kastriert wurden, oder?
eigentlich kann die Katze nicht mehr rollig werden, wenn sie kastriert ist. Sie scheint einfach nur ihr Revier zu markieren mit dem Rumrollen. Dabei verteilt sie ja auch ihren duft durch die Duftdruesen am Kopf.
Scheint als habe sie vielleicht in der tat Heimweh oder sie fordert einfach mehr Ausmerksamkeit von dir. Auch wenns zu den unmoeglichsten Zeiten ist.
Da sie ja Auslauf haben koennte, ist ihr vielleicht einfach nur langweilig und sie will nicht allein umhertigern.
Hat sie genug Spielzeug ? Vielleicht braucht sie auch einfach nur noch einen Spielkameraden.
Meine Tiger schreien auch schon mal. Meistens dann wenn sie sich allein fuehlen und die restlichen Spielgenossen schlafen oder grad keine Lust auf ein spielchen haben.
die Katze hat eindeutig heimweh. Sie ruft nach ihrer Familie, die sie ja 4 Jahre lang hatte, und die jetzt auf einmal verschwunden ist. Das versteht die Katze nicht. Es wird wohl einige Zeit dauern, bis die Katze die neue Umgebung und neue Familie als solche akzeptiert. Bis dahin müsst ihr euch noch gedulden. daran führt leider kein weg vorbei.
auch wenn man Heimweh sicher nicht ausschließen kann, ist es auch möglich, daß die Katze einfach von Natur aus viel redet. Wir haben hier neben einem Kater eine 1-jährige Katze, die auch sehr häufig einfach mal reden muss… darüberhinaus ist sie sehr allergisch gegen geschlossene Türen. wenn ich meine Zimmertür für eine Minute schließe sitzt sie sofort davor, schreit, macht sie dann halt wieder auf (doof ist sie nich), geht rein und dann sofort wieder raus…
Katzen sind halt auch nur Menschen… es gibt wenig- und vielredner…
hat sie sicherlich Heimweh und versteht im Moment gar nicht wo sie ist.
2.) Reichen Kratzbaum, Futter, Katzenmilch, etc. nicht wenn Ihr Euch nicht mit ihr ausreichend beschäftigt.
Unsere Katze hat „gemeckert“ wenn sie beschäftigt werden wollte und nachdem wir dann ausgiebig gespielt haben, war sie wieder ruhig und hat ein Schläfchen gehalten.
Ansonsten rate auch ich Euch zu viel Geduld und helft ihr mit viel Spielen und auf sie eingehen, sich an ihr neues Zuhause zu gewöhnen.
Viel Erfolg,
viele Grüße
Hasenschnitte
2.) Reichen Kratzbaum, Futter, Katzenmilch, etc. nicht wenn
Ihr Euch nicht mit ihr ausreichend beschäftigt.
Moment, das war nur eine Aufzählung und sollte nicht bedeuten, wir beschäftigen uns nicht mit ihr, denn das tun wir sehr wohl.
Zum Spielen war sie bisher nicht zu bewegen (auch allein spielt sie nicht mit dem ganzen Kleinkram wie Stoffmäusen, Bällen, etc., was wir ihr gegeben haben). Wir schmusen mit ihr, sprechen mit ihr etc. Gut, wir sind beide berufstätig, aber wenn wir da sind, bekommt sie sehr viel Aufmerksamkeit.
ich hatte 14 Jahre eine Katze. Es ist schon möglich, daß sie Heimweh hat. Aber noch ein Wort zur Rolligkeit. Auch meine Katze war kastriert und hat trotzdem das typische Rollverhalten gezeigt, nur nicht ganz so ausgeprägt und ohne Miauen. Stand damals auch im Katzenbuch. Gruß Petra