Hi nochmal,
Sollte ich ihr morgen, falls sie sich immer noch derart
verkriecht, erst mal das Schlafzimmer (Badezimmer angrenzend)
zum erkunden anbieten? Vielleicht ist sie mit der ganzen
Wohnung überfordert?
das ist sie bestimmt. Am schlausten wäre es, sie erstmal in ein einziges Zimmer zu setzen, mit allem, was sie braucht, und sie da in Ruhe zu lassen. Wenn ihr in dem Zimmer was zu tun habt, verhaltet euch normal, also nicht besonders beruhigend oder so, sondern geht einfach eurem Tagesgeschäft nach - so gewöhnt sie sich am ehesten.
Sie verkriecht sich so, dass wir (Kater inklusive) keine
Chance haben, ihr zu zeigen, wie schön es bei uns ist…
Das wird sie schon noch lernen. Es gibt einfach so wahnsinnig scheue Katzen - andere gehen gleich auf Erkundungstour.
Als wir vor neun Jahren eine schwangere „wilde“ Katze bei uns aufnahmen, hat die sich eine geschlagene Woche in die hintersten Winkel verkrochen. Da sie seinerzeit die einzige Katze im Haus war, sah man an Katzenklo und Futternapf aber morgens ganz gut, dass sie nachts auf Tour war. 
Die kam erst mit der Geburt ihrer Jungen raus, bei eurer kanns daher vielleicht auch länger als eine Woche dauern.
Wir haben sie damals einerseits in Ruhe gelassen, also uns nicht direkt mit ihr beschäftigt. Aber wir haben versucht, uns in der Nähe aufzuhalten - ich hab in der Nähe gelegen und gelesen, z.B., ohne sie weiter zu beachten. Einmal konnte ich sie nachts beobachten, wie sie in meinem Zimmer rumgetappst ist, ich hab mich nicht gemuckst, sondern sie nur beobachtet.
Man braucht da einfach viel Geduld - aber keine Sorge, verhungern wird sie euch nicht, da geht sie dann halt nachts dran, wenn Ruhe in der Bude ist.
Gruß
Cess