Hallo zusammen,
eine meiner Katzen belagert alles, was ich an Mobiliar neu anschaffe. Die Eßzimmerstühle wurden reihum mit den Krallen bearbeitet, der Eßtisch wurde zum Laufsteg. Nachdem ich sie penetrant verscheucht habe, tut sie es nur noch nachts; in derHoffnung, daß ich es morgens nicht bemerke.
Diese Abwehrprays wirken nicht wirklich.
Nun beabsichtige ich, neue Sofas zu kaufen, habe aber echt Angst, daß diese von besagter Katze gleich wieder bearbeitet werden. ( Die jetzigen sind Teil eines ausgefeilten Rennparcours (( )
Hat vielleicht jemand Rezepturen zum Selbermachen, womit man solche Katzen stellenweise fernhalten kann? Oder gibt es andere Tricks, die ich noch nicht kenne?
Die berühmte Wasserspritze hat Katze nicht wirklich beeindruckt…
Freue mich auf eure Ideen.
Danke und LG
Hallo,
sieht so aus, als nähme sie erstmal alles in Besitz, was Du in „ihre“ Wohnung stellst
Haben Deine Katzen denn einen Kratzbaum? Meine haben nämlich noch nie an Möbeln oder Polstermöbeln gekratzt.
Die Wasserspritze hilt nur, wenn Du dabei bist und sie direkt erwischst und es braucht etwas Geduld. Was Katzen auch abhält, bestimmte Orte aufzusuchen, sind scharfe Gewürze. Aber Du wirst wohl keine Lust haben, auf der neuen Couch Pfeffer zu verstreuen.
Wenn ein Kratzbaum vorhanden ist, prüfe mal, ob er stabil steht, wacklige Kratzbäume mögen Katzen auch nicht.
Ansonsten musst Du das Katzenfernhaltespray mehrmals aufsprühen.
VG
Monika
Hallo Monika17,
ein Kratzbaum ist natürlich vorhanden. Den hat der Rentnerkater bereits völlig an besagte Katze abgetreten. Sie nutzt den Kratzbaum auch im vollem Umpfang, ausser der Höhle.
An Pfefferpulver habe ich noch nicht gedacht. Klingt erst mal brutal, weil ich ihr auch nicht die Schleimhäute reizen/zerstören möchte.
Der Grundgedanke war, wenn die noch so toteste Katze auf Baldrian aphrodisiert reagiert, gibt es da nicht vielleicht ein Kraut, was für o.g. Problem eine Gegenwirkung erziehlt?
Momentan fällt mir Nelkengewürz ein, aber das ist ein ungelegtes Ei.
LG
Hallo Eifelkatzen,
wie wilst Du denn einen Geruch daran hindern, sich auszubreiten?
Viele Katzen mögen zitronige Düfte nicht besonders, aber der Geruch bleibt ja nicht auf dem so präparierten Teil, sonern verteilt sich weiter…nicht gerade angenehm so eine Dauerbeduftung mit einem Geruch, den man nicht mag.
Katzen setzen Kratzmarkierungen, die sichtbar sein sollen um damit visuell das Revier zu markieren.
Das bedeutet, dass wenn Du ihr an exponierten Stellen mehrere zusätzliche Kratzmöglichkeiten einrichtest, sie eventuell die Krallen von Deinen Möbeln lässt.
Neue Möbelstücke können mit Gesichtspheromonen bzw ihrem eigenen Duft „beduftet“ werden um zu signalisieren, dass das Zeug zum Revier gehört, Es muss dann nicht mehr zwingend extra nochmal markiert werden.
Wenn Möbel innerhalb einer Rennstrecke stehen, dann vergrößere doch die verfügbare Fläche, in dem Du ihnen eine weitere Ebene anbietest, das könnte die Katze dazu veranlassen, die Rennstrecke zu verlegen:
http://www.tierliebe.at/threads/katzenmoebel-fuer-di…
http://www.catwalk-kratzbaeume.de/haengebruecke-p-15…
oder so:
http://spetsi.blogspot.de/2013_04_01_archive.html
Viele Katzen bevorzugen unbehandeltes Holz zum Kratzen, so dass vielleicht ein zusätzlicher natürlicher Kratzbaum attraktiver sein könnte, als Deine Möbel.
Erziehungsmaßnahmen werden nur während Deiner Anwesenheit zuverlässig funktionieren.
Grüße
Mau
Raus mit der Katze
und derartige Verhaltensweisen legen sich ganz schnell. Wenn man den Katzen die eigene Wohnung als Revier zur Verfügung stellt, darf man sich nicht wundern, wenn sie entsprechendes Reviermarkierungsverhalten zeigen.
Auch die Rennstrecke durch die Wohnung lässt sich dadurch, dass man das Katzentier an die frische Luft setzt, schnell lösen.
Schöne Grüße,
Jule
Die Theorie ist gut. Bei uns fahren leider viele Autos und draussen ist die Katze panisch. ich wollte das Problem lieber anders lösen als abzuwarten, bis sie plattgefahren vor dem Haus liegt…
Hi, nachdem mir meine Katzen 2 Sofas samt Sesseln mit Polstestoff bezogen, zerlegt haben, bin ich auf Echtleder umgestiegen.
Die bekommen zwar auch Katzenralleyspuren ab aber da ich helles Leder habe, fällt das kaum auf und ich reg mich darüber auch nicht mehr auf.
Dafür geht mein jetziger Birmakater hin und versucht den Orientteppich zu zerlegen, womit seine Vorgänger nur wenig erfolgreich angefangen haben.
Darüber reg ich mich auch nicht mehr wirklich auf. Nachts hat er zwar keinen Zutritt zu dem Zimmer aber der Tag ist dafür ja auch lang genug und wenn er nicht mindestens 8 Stunden vom Tag verpennen würde, hätte er´s wahrscheinlich doch schon geschafft.
Seine Katzengefährtin ist da bedeutend weniger zerstörerisch, dafür hat sie den Rest der anderen, typischen Katzenmacken.
Jedenfalls hab ich die Erfahrung gemacht: ohne Katz geht nix!
5 Jahre hab ich´s „ohne“ versucht als der letzte den Gang über die Regenbogenbrücke startete und mir geschworen: nie mehr Katz oder sonstwas lebendiges, der Vorsatz war genau so aussichtslos wie der Kampf gegen Katzenmacken.
Du siehst, bei mir scheinen die Stubentiger den absoluten Sieg davon getragen zu haben.
MfG ramses90
Ja, das ist der Klassiker bei der Argumentation pro reine Wohnungshaltung. Gerne auch begleitet von der Aussage, dass die Katze nach einer Weile so verhaltensgestört ist, dass sie nicht mehr nach draußen will. Das ändert nichts daran, dass Katzen (bis auf sehr wenige Ausnahmen) nicht dafür gemacht sind, drin zu leben und dass die bessere - weil tiergerechtere - Entscheidung wäre, dann eben keine Katze zu halten.
Natürlich kann man die Entscheidung treffen, trotzdem eine Katze in die Wohnung zu zwingen. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass in den meisten Fällen mit erheblichen Verhaltensstörungen zu rechnen ist, die man nur selten dauerhaft in den Griff kriegen kann.
Aus diesem Grund ist das Netz voll von Anfragen im Sinne von „Wie kriege ich die Verhaltensstörungen meiner (falsch gehaltenen) Katze weg?“ Und damit willkommen im Club derer, deren Wohnung trotz der 20 Katzenklos nach Katzendreck/-urin stinkt, die zwischen abgefetzten Tapeten, zerkratzten Möbeln und Türen leben, an der Suche nach dem passenden Waschmittel, das die Katze davon abhalten soll, ins Bett zu pinkeln, verzweifeln und damit auf eine eigene, angenehme Wohnumgebung verzichten. Wirkliche Besserung gibt es selten, so lange sich das unpassende Lebensumfeld nicht ändert.
Dafür finden sich jede Menge Katzenbesitzer, die über Jahre und Jahrzehnte die unglaublichsten Dinge ertragen, weil sie das, was sie tun, für Tierliebe halten.
Schöne Grüße,
Jule mit 6 inzwischen völlig problemlosen Katzen aus ehemaliger Wohnungshaltung
Hallo
Nun beabsichtige ich, neue Sofas zu kaufen, …
Kann man von dieser Absicht noch abrücken?
Lohnt sich doch nicht wirklich.
Viele Grüße
Also, Katzen habe ich seit meiner Kindheit. Darunter ein Kater, der jederzeit rein und raus konnte. Und wenn er reinkam, pinkelte er mal auf das Bett, mal durch den Reißverschluß einer Tasche u.ä. (…trotz sauberer Klos). Meiner Meinung nach ist Freigang keine Garantie gegen Gestörtheit und Wohnungshaltung kein Auslöser dafür.
Wenn die im ersten Post genannte Katze unbedingt raus wollen würde, dann hätte sie schon längst problemlos vom Balkon (1. Stock) türmen können!
LG
Hallo,
das schiebe ich schon sehr lange auf, aber langsam kommt der Ekelfaktor auf
LG
Vielleicht eine Idee:
Schau Dich doch mal in einschlägigen Foren um, welche Stoffe und Bauarten dort bevorzugt werden.
Oder evtl kannst Du ja auch eine Couch wählen auf die handelsübliche Hussen passen, diese könnte man dann ggfs an den bervorzugten Kratzstellen mit zusätzlichem Material von innen oder aussen modifizieren.
Es spricht absolut nichts dagegen, dass man sich als Katzenhalter auch mal neue Möbel gönnt. Allerdings muss man immer damit rechnen, dass beim letzten Schliff die Guten ein Wörtchen mitreden werden ;o)
Das macht letztlich auch nichts. Einem Katzenhaushalt darf man durchaus ansehen, dass es einer ist.
Grüße
*Mau*
Einem Katzenhaushalt darf man
durchaus ansehen, dass es einer ist.
Auf jeden Fall dann, wenn einem normale soziale Kontakte zu Menschen, die nicht auf Katzen und durch diese versiffte Wohnungen stehen, weniger wichtig sind .
Schöne Grüße,
Jule
Moin Jule,
ich habe geahnt, dass eine Meldung in dieser Richtung kommt ;o), allerdings hätte ich diese ehrlichgesagt nicht von Dir erwartet.
Denn ich kann mir vorstellen, dass man auch bei Dir Zuhause durchaus bemerkt, dass dort Tiere leben.
Zwischen einem Haushalt mit Tieren und einen Animalhording Haushalt und einem überforderten Halter gibt es aber doch eine ganze Menge Abstufungen. Ein Regenbogen hat viele Farben.
Das geht doch schon mit Regalen oder niedriegen Tischen los. In einem Tierhaushalt wird man da eher selten filigranes, zerbrechliches oder gar giftiges, unverdauliches Dekozeugs finden. Rein aus Sicherheitsgründen, alles andere wäre ignorant.
So kann ein Sofa auch Gebrauchsspuren aufweisen, ohne dass es gleich als versifft einzustufen wäre.
Wenn Du in der glücklichen Lage bist, deinen Viechers die Zerstreuung ausserhalb der vier Wände zu bieten die sie brauchen, ist das doch toll und wäre auch der Idealzustand.
Ich schätze das ganz genauso, keine Frage.
Dieser ist bei moderner Tierhaltung aber leider kaum noch zu erreichen. Dann muss man mit dem arbeiten, was man hat und Kompromisse schliessen.
Das hat aber nichts mit einer versifften Wohnung zu tun.
Bei dem heutigen Ausmaß von Allergien inkl. deren Ursachen, kann sich der Besuch bei Tierhaltern alleine deshalb schon einschränken, da hast Du sicher Recht.
Und ich bin ganz bei Dir, wenn Du sagst, eine Katze die ständig das Bedürfnis hat zu markieren, egal ob mit Urin oder Kratzmarken, kann woanders (mit Freigang) besser aufgehoben sein. Aber bis dahin gibt es noch einiges was man machen kann und auch Freigang ist leider kein Allheilmittel.
Viele Grüße
Mau
Hallo,
Denn ich kann mir vorstellen, dass man auch bei Dir Zuhause
durchaus bemerkt, dass dort Tiere leben.
Natürlich tut man das, vor allem, wenn man selbst keine Tiere hat. Trotzdem liegen weder Hunde noch Katzen auf meinen Sitzmöbeln rum. Keines meiner Tiere rennt im Haus, die 6 Katzen haben eine einzige Katzentoilette für Notfälle, die sie auch nur in solchen nutzen und Kratzspuren finden sich ebenfalls nirgends.
Alle Katzen kamen aus Haushalten, in denen sie Chaos verursacht haben. Bei mir gilt die simple Regel, dass sie sich im Haus entweder so benehmen, wie ich das möchte oder rausfliegen und fürs Erste draußen bleiben. Das geht aber nur, weil es eben ein Draußen gibt. Eine Katzenklappe zur Selbstbedienung gibt es allerdings nicht. Wer rausgeschmissen wird, bleibt draußen, bis ich ihn wieder reinlasse.
Mag sein, dass Freigang kein Allheilmittel ist. Es ist aber für Katzen die ihnen angemessenste Art, ihre Leben zu führen. Dann akzeptieren sie auch, drin auf den Plätzen zu liegen, die ihnen erlaubt werden und unterlassen Reviermarkierungen, weil das Haus schlicht nicht ihr Revier ist. Es betreten zu dürfen, ist ein Privileg, das sie sich erarbeiten müssen und bei unerwünschtem Verhalten jederzeit wieder verlieren können. Letzteres kommt manchmal zum Tragen, wenn eine neue Katze aufgenommen wird und sich die Rangbeziehungen unter den Katzen neu regeln müssen.
So kann ein Sofa auch Gebrauchsspuren aufweisen, ohne dass es
gleich als versifft einzustufen wäre.
Ein Sofa voller Tierhaare wäre das für mich ebenso, wie eines, das von Katzenpisse und dem Geruch nach nassem Hund getränkt ist. Ich finde es eher erschreckend, wenn Tierhalter das schon gar nicht mehr wahrnehmen.
Dieser ist bei moderner Tierhaltung aber leider kaum noch zu
erreichen. Dann muss man mit dem arbeiten, was man hat und
Kompromisse schliessen.
Katzen in Wohnungshaltung sind in aller Regel für die Katzen ein schlechter Kompromiss.
Das hat aber nichts mit einer versifften Wohnung zu tun.
Tut es aber ganz schnell, wenn die Katzen Verhaltensstörungen entwickeln. Nachzulesen auch hier im Forum in Hunderten von entsprechenden Hilferufen.
Schöne Grüße,
Jule
Hallo,
Darunter ein
Kater, der jederzeit rein und raus konnte. Und wenn er
reinkam, pinkelte er mal auf das Bett, mal durch den
Reißverschluß einer Tasche u.ä.
Dann war er entweder nicht kastriert oder nicht erzogen. Viele Katzenhalter vertreten die Auffassung, man dürfe Katzen nicht sagen, wo’s lang geht, weil sie Angst davor haben, die Katze könne erst recht Störungen entwickeln.
Aber auch wenn eine Katze kein Hund ist, lernt sie - wie jedes höhere Lebewesen - aus Versuch und Irrtum. Verhaltensweisen, die negative Sanktionen nach sich ziehen, werden unterlassen. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn die Sanktionen für die Katze zu verstehen sind, wenn sie insgesamt ausgelastet und zufrieden sein kann - und wenn sie ein Alternativverhalten erlernen kann.
Meiner Meinung nach ist Freigang keine Garantie gegen
Gestörtheit und Wohnungshaltung kein Auslöser dafür.
Bei ersterem stimme ich dir zu, in Sachen Verhaltensstörung und reine Wohnungshaltung sprechen Tausende von Problempostings in allen möglichen Foren eine andere Sprache.
Wenn die im ersten Post genannte Katze unbedingt raus wollen
würde, dann hätte sie schon längst problemlos vom Balkon (1.
Stock) türmen können!
Das ist zu kurz gedacht. Eine Katze, die die Wohnung nie verlassen durfte, weiß überhaupt nicht, was „Draußen“ ist. Sie hat auch kein Bewusstsein davon, was ihr fehlt, wenn sie in der Wohnung Randale macht. Sie folgt nur ihren Instinkten und lebt ihre Bedürfnisse aus - dass das Umfeld nicht passt, ist eher das Problem des Besitzers.
Wenn eine Katze entweder nie gelernt hat, draußen zu sein oder es im Laufe der Jahre „vergessen“ hat, macht ihr die fremde Welt meist erst mal Angst. Die meisten Wohnungskatzen, die zu mir kamen und die erste Woche erst mal komplett draußen verbringen mussten, saßen stunden- und manchmal tagelang schreiend vor der Tür und begehrten verzweifelt Einlass. Sich draußen a) zurechtzufinden und b) wohlzufühlen, mussten sie erst mal lernen.
Eine der Katzen entfernt sich auch heute (nach 3 Jahren) noch nicht weit vom Haus. Gelernt, wie man Mäuse fängt, hat sie trotzdem und ist oft stundenlang beim Belauern eines Mauselochs zu beobachten - eine Beschäftigung, die man ihr in vergleichbarer Form im Haus nie bieten könnte.
Wenn alle deine Änderungsversuche nicht fruchten und die Situation für dich nicht mehr tragbar ist, suche ihr einen Platz mit Freigang und begehe nicht den Fehler, sie wieder in eine Wohnungshaltung abzugeben.
Schöne Grüße,
Jule
Wasserspritze mit Pfefferminzöl. Das wirkt 100%.
Wirklich- wirklich
Hallo,
Wasserspritze mit Pfefferminzöl. Das wirkt 100%.
Es reizt die Schleimhäute und kann hochgradig allergische Reaktionen auslösen. Damit ist die Anwendung zumindest höchst bedenklich. Aber was tut man nicht alles…
Schöne Grüße,
Jule
das für so empfindliche Katzennäschen???
Geht´s noch?
Das grenzt für mich an Tierquälerei!!!
Hallo,
ich habe meiner kleinen Katze das Kratzen an Möbeln folgender Maßen abgewöhnt:
- sobald Katz an ein Möbel gegangen ist, hab ich sie sofort gepackt (ein kurzes, tiefes NEIN) und an den Kratzbaum gestellt und die Pfötchen an die Sisalsäule gehalten. So als würde sie dort kratzen, also die Pfötchen hoch und runter bewegt.
Vorsicht: sehr behutsam vorgehen, nicht die Pfoten zu dolle an die Säule pressen, das tut weh, da die Krallen nicht draußen sind!
Das habe ich ein paar Wochen (2 oder 3 waren es) sehr konsequent gemacht. Heißt: egal was ich gerade zu tun hatte, hab alles fallen lassen und Katze an den Kraztbaum gestellt.
Immer sofort ein Nein (nach einer Woche habe ich schon lauter „nein“ gesagt und bestimmter!), dann Katze OHNE Geschimpfe an den Kratzbaum gebracht, dort Kratzbewegungen mit ihren Pfoten ausgeführt und anschließend gelobt und gestreichelt.
Meine neue Couch hat leider an zwei Stellen kleine Fäden jetzt rausstehen, aber dabei ist es auch geblieben.
Ich habe auch diverse (billige) Brücken (Teppiche) liegen, die ich regelmäßig austausche, an denen sich meine drei auslassen dürfen.
Sie gehen allerdings auch raus. Ich lasse sie morgens nach draußen und hole sie ab 18:00 Uhr wieder ins Haus. Danach ist kein Ausgang mehr.
Wobei nicht jede Hauskatze (hatte mal eine alte Katze aus dem TH geholt, die auf keinen Fall ohne mich raus ging) sich künstlerisch an dem Wohnungsinventar auslässt.
Wichtig ist es eigentlich, dass nach Einzug der Katze (da ist es tatsächlich egal ob junge oder alte Katze) sofort mit erzieherischen Maßnahmen begonnen werden muss, bevor sich die Herrschaften zum Herrscher über Heim und Haus erklären.
Dann wird es schwer ihnen zu zeigen, was sie dürfen und was nicht!
Bei Katzen gilt: Neue Umgebung, neue Regeln!
Bitte lass das mit dem Besprühen der Katzen (Erst recht keine ätherischen Öle!!), in den meisten Fällen bringt das außer Vertrauensverlust nichts!
Viel Erfolg!
Grüße
Ayse