Hallo Userine,
unsere Inka ist zum Glück wirklich kastriert, habe folgende Informationen aus dem Netz für Dich rausgesucht. Vielleicht hilft es Dir ein bißchen.
Wie Sie Ihre trächtige Katze pflegen
Ihre Katze wird während ihrer Trächtigkeit ständig an Gewicht zunehmen. Füttern Sie sie, so oft sie will, und geben Sie ihr entsprechend zubereitete Nahrung. Wenn sie beginnt, ihre Jungen zu säugen, nimmt ihr Nahrungsbedarf entsprechend zu. Sie braucht in dieser Zeit zwei bis viermal soviel Fressen wie sonst, also mehrere Mahlzeiten am Tag. Ihr Tierarzt kann Ihnen eine konzentrierte Diät speziell für Ihre trächtige Katze empfehlen.
Die Dauer der Trächtigkeit beträgt bei der Katze im Durchschnitt 65 Tage.
In der frühen Phase der Trächtigkeit erkennt man noch keine körperlichen Veränderungen bei der Mutterkatze.Vom 18. bis 30.Tag kann der geübte Fachmann die verdickten Hörner der Gebärmutter durch die Bauchwand fühlen. Ab dem 50.Tag der Trächtigkeit lassen sich die Föten im Mutterleib durch eine Röntgenuntersuchung nachweisen. Auf dem Röntgenbild der tragenden Katze erkennt man dann das mineralisierte Skelett der Kätzchen. Auch Ultraschallaufnahmen sind zur Diagnosesicherung möglich.
Ab der zweiten Hälfte der Trächtigkeit werden Ihnen deutliche Veränderungen auffallen: Die Katze legt merklich an Körperumfang zu. Liegt sie still auf der Seite, kann man gelegentlich Bewegungen der Föten erkennen.
Die Zitzen werden zusehends dicker und zeigen eine leichte Rötung. Bald geht die Katze auf Erkundungstour. Sie sucht nach einem geeigneten, ruhigen Platz, an dem sie ihre Welpen sicher zur Welt bringen kann.
Was Sie vor der Geburt erledigen sollten
Informieren Sie sich bei Ihrem Tierarzt über den Ablauf der Geburt und lassen Sie Impfungen und Entwurmungen der Mutterkatze überprüfen.
Richten Sie der Katze rechtzeitig eine Wurfkiste ein - am besten an einem ruhigen und warmen Platz. Sie sollte aus Holz oder Karton bestehen und oben offen sein. Legen Sie die Wurfkiste mit Zeitungspapier aus. Es läßt sich leicht wechseln und ist deshalb hygienischer als Wolldecken oder Stofftücher.Wundern Sie sich nicht, wenn Ihre Katze die von Ihnen aufgestellte Wurfkiste ablehnt. Katzen wählen den Platz für ihren Wurf sehr sorgfältig aus. Zwingen Sie sie also nicht, die Wurfkiste zu akzeptieren. Beobachten Sie besser, welches Plätzchen sie sich aussucht, und treffen Sie dann dort die entsprechenden Vorbereitungen.
Kurz vor der Geburt werden viele Katzen merklich unruhig. Besitzer, die eine sehr starke Bindung zu Ihrem Tier haben, werden von der Katze regelrecht aufgefordert, ihr bei der Geburt beizustehen. Nehmen Sie sich ruhig die Zeit. Es ist ein echtes Erlebnis. Am besten setzen Sie sich mit einem Stuhl neben die Wurfkiste und leisten Ihrer Katze so Gesellschaft.
Um die Katze nicht zu beunruhigen, sollten bei der Geburt nur wenige und der Katze vertraute Personen anwesend sein. Greifen Sie niemals ohne Grund in den Geburtsvorgang ein! Die meisten Katzen erfüllen Ihre Aufgabe ganz souverän. Manchmal wirft die Katze einige Welpen und bringt erst nach mehreren Stunden den Rest des Wurfes zur Welt.
Bedenken Sie bitte, daß sich die Kätzin zwischen der Geburt der einzelnen Welpen ausruht, ohne daß eine Störung des Geburtsablaufs vorliegt.Vermeiden Sie vorschnelles Eingreifen! Meist bringt die Kätzin Ihre Welpen ohne Hilfe zur Welt. In folgenden Fällen ist jedoch tierärztliche Hilfe erforderlich:
Nach zweistündigem Pressen ist immer noch kein Welpe geboren.
Die austretenden Fruchtwässer riechen sehr übel.
Das Muttertier wirkt apathisch.
Starke Blutungen treten auf.
Die Kätzin ist ungewöhnlich unruhig.
Die Katze versorgt ihre Welpen nach der Geburt nicht ausreichend.
Die Katzenwelpen sind sehr lebensschwach.
Handelt es sich um eine Katze, die noch keine Erfahrungen mit Nachwuchs hat, ist Ihre Hilfe gefragt.Wenn das neugeborene Kätzchen noch in der Fruchtblase steckt, reißen Sie diese vorsichtig mit den Fingern auf.Trocknen Sie das Kätzchen mit einem warmen und sauberen Tuch. Achten Sie besonders darauf, daß Nasenlöcher und Maul frei von Fruchtwasser sind.
Ist die Nabelschnur noch nicht abgelöst, sterilisieren Sie ein Baumwolltuch und eine Schere. Knoten sie das Tuch dann etwa 3 cm vom Nabel entfernt um die Nabelschnur. Jetzt können Sie die Nabelschnur unterhalb des Knotens mit der Schere durchtrennen. Legen Sie die Kätzchen vorsichtig unter eine Wärmelampe. Nach einer kleinen Ruhepause sollten sie dann an die Zitzen der Mutter
Alles auch zu lesen unter:
http://www.royal-canin.de/Wissen/Katzen-HTML/traecht…
Wünsche Euch viel Glück und eine schöne Schwangerschaft die hoffentlich mit vielen kleinen glücklichen katzenbabys endet. Und denk bitte daran, falls Du Dich von den babys trennst, achte darauf, daß sie nur in verantwortungsvolle Hände geraten.
Alles Liebe Hasenschnitte