Katzen an Hunde gewöhnen

Zusammenhänge erfassen und verarbeiten 101

Ich heb immer gedacht, Hunde sollten erst einmal gehorchen und
nicht vom Adrenalin gehetzt andere Lebewesen totbeißen.
Aber man lernt ja nie aus.

Ein Weiterführen der Diskussion an dieser Stelle ist für mich unmöglich, weil Du alle Details völlig aus dem Zusammenhang gerissen hast.

Daher wünsche ich Dir einen selbstgefällig-schönen Tag und verabschiede mich an dieser Stelle.

Myriam

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Hallo Eva!

Erst einmal: warum sagst Du mir das? Ich habe nicht davon gesprochen, Hund und Katz zusammen zu sperren und auch nicht davon dass Katzen bei mir zu Tode gekommen sind. Ich habe lediglich behauptet, dass Hund und Katze durchaus friedlich zusammen leben k ö n n e n. Habe ich schon hundertfach gesehen (bestes Beispiel mein eigener Fox-Parson-Russell-Mix und unser Kater, der Hund in meiner Jugend/unsere Katze, sowie die drei Hunde meiner Brüder, die alle in friedlicher Co-Existenz mit Katzen zusammen leben. Mehrere unserer Bekannten und Freunde halten seit Jahren Hund und Katz miteinander). Es ist hier ungelogen das erste Mal, dass ich von Hunden höre, die Katzen töten.
Lediglich das Hunde Katzen auf Baume jagen, habe ich schon gehört, selber aber nur bei Hunden gesehen, die nicht „zusammen gehörten“.

Unsere Katzen haben in der gesamten Nachbarschaft von allen Hunden gehörigen Respekt entgegen gebracht bekommen und kamen nur von Artgenossen nach Strich und Faden zerfetzt (Ohren hingen in Fetzen, eine Kralle steckte in der Stirn, lange und offene Wunde im Bauch) nach Hause und das nicht nur einmal! Bei der Neuvergesellschaftung von Katzen kann es ebenso böse Verletzungen geben!
Du unterstellst mit Deinem Beitrag jedem Hundebesitzer, dass er es lustig findet, wenn sein Hund erfolgreich Katzen jagd oder gar erlegt. Nimm bitte zur Kenntnis, dass dieser Unsinn zumindest nicht auf mich (und ich denke mal auch auf keinen anderen Hundebesitzer) zutrifft.
Also denke bitte nach, bevor Du so ein Unsinn schreibst!

Gruß Inge2

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Hallo!
Ich habe ebenfalls nur davon gesprochen, dass es so sein kann und nicht sein muss. Ich habe ebenfalls betont, dass ich nicht von allen Hundebesitzern spreche. Wir haben unmittelbar angrenzend eine Schäferhündin rechts und einen Neufundländer gegenüber - beide Hundebesitzerfamilien sind sehr nett und sehr korrekt, was ihre Hundehaltung angeht. Es wurde auf einer Seite z.B. extra ein neuer Zaun gezogen, damit keine unliebsamen Begegnungen stattfinden. Man macht aber eben auch andere Erfahrungen, von denen ich berichtet habe.

Was das Töten von Katzen angeht: Wenn die Schäferhündin rechts eine unserer Katzen zu fassen bekäme, nehme ich nicht an, dass sie sie unversehrt entkommen lassen würde. Sie kriegt schon fast einen Kollaps, wenn sie sie nur im Garten sieht. Ebenfalls die zwei Jackies von denen ich gesprochen habe und die jeder Katze begeistert nachrennen - vor unserem sehr großen Kater hätten sie vielleicht abgebremst, aber unsere kleine Katze hätte sie nicht beeindruckt. Vielleicht hätten sie es gemacht wie die Katze mit der Maus: nur spielen. Ein anderer Nachbar hat den erwähnten Fox, für den ich nicht die Hand ins Feuer legen würde und daneben gab es - Friede seiner Asche - einen imposanten altdeutschen Schäferhund, dessen Besitzer freudestrahlend erzählte, „seiner“ ist auf Katzen abgerichtet, der lässt keine entwischen. Wir waren begeistert.

Des weiteren habe ich in meinem Posting gesagt, wir schaffen keine anderen Tiere an, die unseren Katzen unangenehm werden könnten, also auch keine weitere Katze. Denn dass Katzen untereinander sich oft böse Gefechte liefern, weiß ich nach dreißig Jahren mit Katzen sehr genau.

In der Hoffnung, unbeabsichtigte Missverständnisse ausgeräumt zu haben, grüßt
Eva

Vielen Dank, für Eure Anregungen und Erfahrungen.
Ich denke mal, nach dem was ich hier so alles lesen konnte, wird das schon irgendwann klappen.
Der Hund ist schon recht gut erzogen zu uns gekommen und hört (eigentlich) aufs Wort. Nur wenn die Katzen auftauchen dann will er nicht so recht hören und gleich zu den Katzen rennen. Nur wenn man eben bissel lauter wird, hört er auch. Er hat eben sehr viel temprament mit seinen 11 Monaten.
Es ist nicht bösartig wenn er auf die zwei zuläuft, da er dabei mit dem Schwanz wedelt. Er will wohl nur spielen. Nur meine Katzen sehen das anders.
Wie viele von Euch schon angedeutet haben, braucht das ganze wohl einfach viel Zeit und Geduld. Die Katzen waren schon immer sehr scheu und wenn dann (aus Katzenaugen gesehen) ein Riese auf sie zukommt, dann verstecken sie sich eben. Ich hoffe wirklich sehr, das sie sich an die neue Situation gewöhnen.
Bis jetzt ist es nur zu Blickkontakten zwischen den Tieren gekommen. Es ist wohl nur eine frage der Zeit, bis sie sich so nah kommen, das es eine auf die Nase gibt. Laut erzählungen des Vorbesitzers (der den Hund wegen Nachwuchs abgegeben hat) hatte er in seiner Vergangenheit schon kontakt mit Katzen und hat wohl auch schon mal eins auf die Nase bekommen. Vieleicht muss das nochmal passieren, um ihn zu zügeln. Damit er versteht, wer hier im Haus das sagen hat. Hund oder Katzen.
Die Katzen waren schließlich zuerst da und ich glaube das werden und müssen die Tiere unter sich ausmachen.
Nochmals vielen Dank an Euch alle. Ihr habt mir sehr geholfen mit Euren Tips und Anregungen.
vlg anni-69