Katzen an Hunde gewöhnen

Guten Tag,Ich habe seit über 9 Jahren zwei Katzen die sehr auf mich bezogen sind, da sie schon mit 8 Wochen zu mir kamen.
Nun hat es sich ergeben, das wir einen 11 Monate alten Schäferhund zu uns genommen haben. Wir wollten nicht, das er ins Tierheim kommt.
Der Hund ist seit drei Tagen bei uns, die Katzen verstecken sich nur noch. Sie haben einen Raum zum zurückziehen. Der Hund darf da nicht rein. Aber die Katzen können rein und raus wie sie wollen.
Auch das Futter der Katzen ist vor dem Hund sicher. Sie könnten also jeder Zeit an ihr Futter ohne dem Hund zu begegnen.
Nun mein Problem. Seit der Hund im Haus ist, haben die beiden nichts oder kaum etwas gefressen. Jeden Tag mache ich die Näpfe frisch und werfe das alte, nicht angerührte Futter weg. Ich möchte es auch nicht länger als einen Tag im Napf lassen, das es, nach einiger Zeit, bekannterweise unangenehm riecht.
Wie soll ich mich verhalten? Haben es schon versucht mit einer kleinen Annäherung d H. Die Katzen auf dem Arm (abwechselnd natürlich) damit sie Blickkontakt haben. War das falsch?
Hat aber nicht viel gebracht, keine Veränderung.
Ist es schädlich für Katzen, wenn sie mehrere Tage hintereinander so gut wie nichts fressen?
Wie lange könnte das aneinander gewöhnen dauern?
Was kann ich tun, um den Katzen die Angst zu nehmen.
vg anni-69

Hallo,

ich würde den Dingen einfach ihren Lauf lassen. Du kannst als Mensch in diesem Fall nur sehr bedingt beeinflussen, ob und wie die Vierbeiner miteinander klarkommen.

Du hast Rückzugsmöglichkeiten für die Katzen geschaffen und einen Ort, an dem sie ungestört fressen können. Das ist wichtig - alles andere muss sich von selbst finden.

Im Zweifelsfall ist der Gefährdetere in dieser Konstellation der Welpe. Wenn die Katzen sich ernsthaft zur Wehr setzen, kann er ganz schön Prügel beziehen.

In jedem Fall ist es erst mal normal, dass die Katzen nicht mit Begeisterung auf den Eindringling reagieren. Im Normalfall arrangieren sich die Tiere früher oder später - trotzdem solltet ihr euch den einen oder anderen Gedanken darüber machen, was ihr tun wollt, wenn es doch nicht klappt.

Schöne Grüße,
Jule

Julie hat im Großen und Ganzen schon dasesentlioche gesagt, daher nur ein paar Anmerkungen:

Der Hund ist ins Katzenrevier eingedrungen. Nach einiger Zeit werden die Katzen sich schon mit ihm beschäftigen. Man muß nur etwas aufpassen, daß der Hund nicht zuviel Prügel bezieht, etwas ist ganz normal.

Man kann eine Katze nicht irgendwo hinsetzen und sagen: Schau mal, das ist der liebe Fiffi!
Man mache einen Versuch: Man nehme die katze hoch und setze sie neben sich auf die Couch, um sie zu streicheln.
Die Katze verschwindet blitzartig.

Man wartet bis die Katze von selber kommt: Nun kann man sie eine Ewigkeit lang streicheln.

Wozu einen Platz für die Katzen, an den der Hund nicht darf? Überflüssig, das gibt nur ein merkwürdiges Revierdenken. Die Katzen können sich schon selber schützen: Ein einjähriger Schäferhund kommt nicht unter das Bett oder unter den Schrank.

Ich habe selbst noch nie Schwierigkeiten zwischen Hund und Katze erlebt (es sei denn es handelt sich num einen ausgesprochenen jagdhund, aber das ist ein Schäferhund nicht) und treibe diese Kombination nun schon seit 25 Jahren.

Hallo,

prinzipiell stimme ich zu, nur hier ein Widerspruch:

Im Zweifelsfall ist der Gefährdetere in dieser Konstellation
der Welpe. Wenn die Katzen sich ernsthaft zur Wehr setzen,
kann er ganz schön Prügel beziehen.

Der „Welpe“ ist 11 Monate alt und wird vermutlich von keiner Katze ernsthaft bedroht.

Wenn es nach einer Gewöhnungsphase denn mal so weit kommt, das Hund und Katzen intensiveren Kontakt haben, gilt es zu beobachten, ob die Katzen den Hetztrieb des Hundes auslösen. Das muss nicht sofort passieren, es kann sehr situationsbezogen sein. Daher gilt es, die Tiere sehr lange sehr intensiv zu beobachten, bevor man sie etwa unbeobachtet alleine lässt. Ansonsten geht es den Besitzern wie mir und sie finden beim Heimkommen tote Katzen vor.

Ein tatsächlich jagdlich interessierter Hund kann von keiner Hauskatze der Welt abgewehrt werden. Der Adrenalinschub der Jagd lässt jeden Schmerz vergessen. Meine Hunde waren nach der Katzentötung total zufrieden und positiv aufgeregt, obwohl die gesamten Gesichter völlig zerkratzt waren.

Im letzten Urlaub hat sich eine Nachbarskatze in den eingezäunten Garten unseres Ferienhauses gewagt, die Hunde natürlich wie verrückt hinterher tief in einen sehr dornigen Busch hinein - völlig ohne Rücksicht auf Verluste, beide Hunde hatten blutige Wunden im Gesicht nahe der Augen von Ästen und Dornen. Der Hetztreib ist viel stärker als die Angst vor Verletzungen. Ist ja irgendwie klar, ein Wolf kann auch nicht mit dem Hetzen aufhören, wenn er mal auf einen spitzen Stein tritt.

Gruß,

Myriam

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Ich habe die Kombination Hund/Katze ebenfalls erfolgreich ausprobiert, bei mir war es ein alter Hund mit junger Katze. In dem Fall hat der Hund erstmal Prügel bezogen, da die Katze bei ihm noch Welpenschutz genoss. Beide haben sich aber aneinander gewöhnt.
Ich finde es wichtig, dass deine Katzen einen Rückzugsort haben, da sie die Hausherren sind, und sich erstmal an die Situation gewöhnen müssen. Mit der Annäherung sollte man sich wirklich mehr Zeit nehmen, als du als Mensch für wichtig hältst. Es wäre von Vorteil, wenn man die Katzen die Annäherung von allein machen liesse. Ich persönlich würde den Hund an Leine immermal wieder am Katzenreviereingang zeigen, mehr nicht. In deinem Fall würde erstmal der Hund Prügel beziehen, da er meines Erachtens nicht mehr im Welpenschutz ist bei deinen Katzen, aber er kann tatsächlich auch den Katzen schaden. Das kommt meiner Meinung nach auf sein Temperament an.
Wenn Du viel Geduld hast, kann es klappen. Deinen Katzen schadet die fehlende Nahrungsaufnahme nicht. Rücke das Fressen noch mehr in Sicherheit (unters Bett).
Viel Erfolg!

Hallo,

Wie soll ich mich verhalten?

Gib den Hund ins Heim. Die Katzen waren schließlich zuerst da. Es kann ja nicht dein (und deren) Problem sein, wenn andere Leute sich plötzlich entschließen, dass sie ihren Hund nicht mehr möchten.

Schöne Grüße

Petra

Hier wird dauerend vom „Hetztrieb“ geredet. Was ist das? Sollte etwa damit der Jagdtrieb gemeint sein?

Einen Jagdhund kann man nicht an Katzen gewöhnen, Normale Hunde aber ohne Schwierigkeiten.
Einen „Hetztrieb“, den jeder Hund hat, gibt es nicht.

Wenn man Jagdhunde mit Katzen alleine läßt, so ist das ziemlich verantwortungslos!

Hallo!
dass man Jagdhunde nicht an Katzen gewöhnen kann, stimmt nicht - zumindest nicht grundsätzlich! Unser Kater hat dem Jungspund als er zu aufdringlich wurde eine geknallt, seitdem sind die Fronten geklärt.
In meiner Jugend hatten wir auch einen kleinen Terrier, der von unserer Katze nur ein einziges mal auf Katzenart „zurechtgewiesen“ wurde, danach haben sie über ein Jahrzehnt friedlich zusammengelebt.

LG Inge2

Hallo Myriam,

Der „Welpe“ ist 11 Monate alt

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil :smile: Ich habe 11 Wochen gelesen.
Und damit hast du natürlich recht.

Schöne Grüße,
Jule

Hallo Priamos,

Hier wird dauerend vom „Hetztrieb“ geredet. Was ist das?

Der Hetztrieb ist ein Teil des Jagdtriebs. Er wird auch als Beutetrieb bezeichnet. Der Streit um Triebbezeichnungen ist beinahe so alt wie die Hundeausbildung. Der Hetztrieb wird ausgelöst durch schnelle Beutebewegung, das Triebziel ist das Packen und Töten der Beute. Er ist bereits beim Welpen vorhanden und stellt bei Nichtjagdhunden den größten Problembereich im unerwünschten Jagdverhalten dar. Selbst Hunde, die andere Bereiche des Jagdtriebs wie Spur- und Stöbertrieb kaum ausgeprägt zeigen, hetzen gerne.

Einen Jagdhund kann man nicht an Katzen gewöhnen

Das stimmt nicht. Solange die Katze zur Familie gehört und der Jagdhund nicht sein Dasein im Zwinger fristet, geht das schon. Fremde Katzen werden in der Regel nicht geschont, das gilt aber auch für andere Hunde. Bei Jägern, die ihre Hunde auf Katzen abrichten, wird es allerdings kaum funktionieren.

Schöne Grüße,
Jule

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Hallo,

Hier wird dauerend vom „Hetztrieb“ geredet. Was ist das?
Sollte etwa damit der Jagdtrieb gemeint sein?

Du weißt nicht, was Hetztrieb ist?

Einen „Hetztrieb“, den jeder Hund hat, gibt es nicht.

Aber Du weißt, dass es ihn nicht gibt. Du wurdest schon ein paar Mal gebeten, wenn Du keine Ahnung hast, Dich einfach mal rauszuhalten - ich möchte das hiermit nochmals unterstreichen, Du fällst immer wieder durch richtige Klöpse auf.

Wie schon erwähnt ist der Hetztrieb ein Teilaspekt des Jagdtriebes (dessen Existenz in unterschiedlicher Ausprägung bei jedem Hund Du hoffentlich nicht abstreiten wirst). Der Hetztrieb ist eine reflexartige Reaktion (=Hinterherrennen) auf ein sich schnell bewegendes Objekt. Das kann ein Auto sein, ein Radfahrer oder eben ein Beutetier. Bei Windhunden ist dieser Trieb besonders stark, oft verlieren sie sogar das Interesse, wenn die Beute stehen bleibt bzw. totgehetzt ist.

Ob man einen Hund an Katzen gewöhnen kann oder nicht, ist nicht grundsätzlich rasseabhängig. Nicht nur der Hetz- oder Jagdtrieb spielt da eine Rolle, auch Eifersucht und andere Aspekte.

Gruß,

Myriam

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Gib den Hund ins Heim. Die Katzen waren schließlich zuerst da.

Das ist ja mal ein richtig gute Idee! Danke für die Anregung (mein Sohn kommt gar nicht so gut mit seiner kleinen Schwester zurecht, aber das ist die Lösung!).

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Hallo,

Im Normalfall arrangieren sich die Tiere früher oder später - trotzdem
solltet ihr euch den einen oder anderen Gedanken darüber
machen, was ihr tun wollt, wenn es doch nicht klappt.

Wo siehst Du den Zeitpunkt, „dass es nicht klappt“?

Wir haben nach dem Einzug unseres Welpen vor 7 Monaten erst auch den Dingen ihren Lauf gelassen. Katze, schon immer eine schüchterne, ängstliche, hat sich auf ihre Etage verdrückt, in die der Hund nicht darf(kann). Sie hat da viel Gesellschaft, aber das glückliche Familienleben mit Hund und Katze unterm Weihnachtsbaum klappt bei uns noch immer nicht.

Ich würde weder Hund noch Katze jemals abgeben, solange es in unserer Konstellation läuft.
Den harten Trip, kann man ja immer wieder lesen, Hund und Katze in ein Zimmer, Tür zu und auskämpfen lassen… kann ich mir persönlich nicht vorstellen.

Zum Glück habe ich aufmunternde Worte von jahrelangen Hund+Katze-Besitzern bekommen, dass es die Angewöhnung beiderseits der Tiere einfach durch Routine gab. Sie „riechen“ sich als Familienmitglied.

LG
Chrissie

Hallo Chrissie,

Wo siehst Du den Zeitpunkt, „dass es nicht klappt“?

Zum Beispiel dann, wenn eine oder beide Katzen dauerhaft unsauber werden. Einen solchen Zustand würde ich persönlich mir und den Katzen nicht antun.

Schöne Grüße,
Jule

Aber Du weißt, dass es ihn nicht gibt. Du wurdest schon ein
paar Mal gebeten, wenn Du keine Ahnung hast, Dich einfach mal
rauszuhalten - ich möchte das hiermit nochmals unterstreichen,
Du fällst immer wieder durch richtige Klöpse auf.

Ich bitte demütigst um Entschuldigung. Soll ich Ihnen, bevor ich ein Posting loslasse, Ihnen dieses zur Korrektur vorlegen?

Sicherlich sind Sie mir in Ihrer Erfahrung weit überlegen, auch in der Hundeerziehung, wie Ihr Bericht hier von einer toten Katze beweist.

Wenn ich so in Ihrer Vita lese: „Keine katzen mehr, die waren für die Hunde zu lecker“ bleibt mir bei dieser Hundeerziehung nur eine erfurchtsvolle Verbeugung.

Bei mir hat noch kein Hund in meiner Abwesenheit eine Katze totgebissen - das ist ein Klops, was??

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Guten Tag,

Man kann auch ältere Katzen an Hunde gewöhnen, man muß ihnen sehr viel Zeit geben, das kann einige Wochen dauern. Wenn du Angst hast, dass die Katzen zu wenig fressen, stell ihnen doch etwas Trockenfutter in das Zimmer, wo sie sich verstecken.Wenn die beiden aus ihrem Versteck kommen, muß du nur darauf achten, das der Hund nich gleich so stürmisch auf die Katzen losrennt.
Ich habe selber zwei Hunde und 5 Katzen, die eine davon erst seit Ende September und sie hat sich auch langsam an die Hunde gewöhnt.
Viel Glück und nicht aufgeben, es braucht alles seine Zeit.

Schönen Dank auch, Herr Doktor

Ich bitte demütigst um Entschuldigung. Soll ich Ihnen, bevor
ich ein Posting loslasse, Ihnen dieses zur Korrektur vorlegen?

Nein, es würde völlig ausreichen, wenn Du vor dem Schreiben etwas mehr nachdenkst.

Sicherlich sind Sie mir in Ihrer Erfahrung weit überlegen,
auch in der Hundeerziehung, wie Ihr Bericht hier von einer
toten Katze beweist.

Wenn ich so in Ihrer Vita lese: „Keine katzen mehr, die waren
für die Hunde zu lecker“ bleibt mir bei dieser Hundeerziehung
nur eine erfurchtsvolle Verbeugung.

Bei mir hat noch kein Hund in meiner Abwesenheit eine Katze
totgebissen - das ist ein Klops, was??

Zum Beispiel diese Absätze, die an Niedertracht kaum zu überbieten sind. Ist Dir das nicht peinlich, wenn Du Dir das so durchliest und überlegst, wie schlimm es für einen Tierhalter sein muss, wenn er so etwas erlebt?

Ich hoffe, Du machst nie Fehler - wenn doch, wirst Du sie vermutlich kaum offen eingestehen und auch nicht daraus lernen, so kommst Du jedenfalls rüber.

Jeder blamiert sich so gut er kann.

Grußlos,

Myriam

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ein ganz langer Senf … :wink:

dass man Jagdhunde nicht an Katzen gewöhnen kann, stimmt nicht

  • zumindest nicht grundsätzlich!

Hallo!
Es gibt immer die Ausnahmen von der Regel. Da auch Tiere indivduelle Charaktere haben, kann man schlecht von einem auf das andere schließen, aber generell kann man vielleicht doch sagen, es ist eine prekäre Kombination, Hund mit Katzen zusammenzubringen - sind halt „leider zu lecker“, wenn ich aus einer ViKa zitieren darf. Was eigentlich nicht stimmt, denn gefressen wird die getötete Katze nicht, nur das Hetzen macht halt so viel Spaß. Dem Hund.

Dieser Mythos von der Katze, die dem Hund „eine haut und dann lässt er sie schon in Ruhe“ - Mann, wie oft ich den Mist schon gehört habe! Für die eine Katze, bei der das klappt, wieviel andere sind da totgebissen worden? Wir haben in der Nachbarschaft z.B. einen Foxl, der hat in seiner Jugend von Katz’ eine gewischt bekommen und fürchtet nicht, sondern hasst seitdem Katzen. Und ein Hund, den der Jagdtrieb gepackt hat, kennt keinen Schmerz. Ist es zudem so ein kleiner, wendiger wie ein Jack Russell, der in alle Ritzen und Löcher kommt, die für Katz’ sonst sichere Zuflucht sind, und der auch springt wie ein Gummiball, so dass nur eine hohe Mauer/Baum Rettung bietet - Adieu, Katze!

So mancher Hundehalter findet das übrigens lustig. Ohne jemanden beleidigen zu wollen, vielleicht kenne ich die falschen Leute, aber nach meiner Erfahrung kann sich der „gemeine Hundehalter“ in die Situation der gejagten Katze, die Todesangst aussteht, gar nicht hineinversetzen. Da wird abgewinkt, halb so schlimm, wird schon nix passieren. Katzen sind in den Augen dieses Typs minderwertige Kreaturen, unheimlich, unberechenbar, kalt, und gut, wenn wieder eine weg ist. „Wozu habt ihr die Viecher?“, hat mich mal einer gefragt, sonst ein sehr netter Mensch. „Die fressen nur und scheißen. Was kriegt ihr denn von denen wieder?“ Tja …

Man muss sich überlegen, ob man die Zeit und die Nerven hat, die Tiere aneinander zu gewöhnen und für den Rest ihres gemeinsamen Daseins Situationen zu vermeiden, in denen es brenzlig werden könnte. Uns haben Freunde z.B. einen Sohn ihres Jack Russel geschenkt. Der Vater ist ein prima Hund, lustig, lebhaft und freundlich, das Söhnchen ist ebenso geraten und dazu noch bildhübsch - aber wir haben das Geschenk abgelehnt. (Vater und Sohn leben in großer Harmonie bei der betreffenden Familie und sind mit den drei Kindern bespaßungsmäßig voll ausgelastet.)Wir haben nun mal die Katzen, fahren deswegen nicht in Urlaub, höxtens mal übers Wochenende, wenn die Versorgung gesichert ist, und schaffen keine anderen Tiere an, die den Katzen unangenehm werden könnten. Darüber waren wir uns im klaren. Lieber zwei Katzen (in unserem Fall), die glücklich und zufrieden sind und unsere volle Aufmerksamkeit bekommen, als noch ein Tier dazu anschaffen und die Harmonie ist zum Teufel. Dann hat man drei Tiere, die alle irgendwie bedröppelt herumschleichen. Es mag auch glücken und die Harmonie bleibt, aber wer weiß das schon vorher. Und um ehrlich zu sein: Die Katzen, die bei der UP schon da sind, brauchen den Hund nicht. Sie mögen sich an ihn gewöhnen mit der Zeit, aber gefallen wird es ihnen nicht. Soll man ihnen zumuten, dass sie sich in ihrem eigenen Zuhause ducken und verstecken müssen? Meinen Beiden würden ich das nicht antun, es sei denn, es ginge bei dem Hund um Leben und Tod, dann träte das Missbehagen der Katzen natürlich in den Hintergrund.

Das meine Meinung dazu.
Grüße,
Eva

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Guten Tag,

Hi,

ich kann mit Dir fühlen, ich habe eine Katze von 16 Jahre.und 3 Hunde ( Shelties) die sich sehr gut verstehen.
Unsere Katze hat aber wohl auch jedem gezeigt wer hier das Sagen hat, jeder hat ein Tatzenschlag bekommen.

Aber als meine Tochter mit Ihrem Freund Schluss machte,zog sie mit einem kleinen aus Spanien und einen Bernersennenhund bei uns ein.

Der kleine cikko haste die Katze, und rannte immer hinter ihr her 1-mal musste ich sogar mit ihr zum Arzt, weil er sie gebissen hat.
Die Katze war auch nur in einem Zimmer ,und nachts hab ich sie zu mir ins Schlafzimmer geholt. Es war eine schlimme Zeit denn die Katze wurde unsauber sie machte mir überall hin. Als mein
Mann dann auch noch im Krankenhaus lag und ich nicht so viel Zeit hatte, machte sie auch in mein Bett. Das ganze Haus stank.

Daraufhin haben wir meiner Tochter eine Wohnung gesucht.
Als sie dann ausgezogen war, wurde alles wieder gut. Unsere Katze ist heute wie ein kleiner Hund, der überall hinter mir herläuft.

Aber zu Dir gib den Hund nicht sofort ab, sondern versuch erstmal alles.
Wie ist der Hund, ist er Wild oder ruhig, läuft er immer hinter der Katze hinterher. Oder kümmert er sich nicht drum.

Wenn es das letzteres ist, dann läuft es schon mal gut, dann kannst du die Türen ja offen lassen, so das die Katzen dahin gehen können wo sie hin möchten. Nehme Dir Zeit und bleib bei ihnen wenn sie
Essen das habe ich auch gemacht.
Es ist jetzt alles neu für sie und Katzen sind schon kleine Persönchen.

Solltest Du aber einen wilden Hund haben, der gewiss auch nicht erzogen ist. Dann suche Dir Hilfe, denn das ist sehr wichtig.
In einer Hundeschule wo Du an diesen Problem arbeiten kannst.
Für die Katzen gehe mal auf die Katzenseite, wo Dir auch gewiss jeder Hilfe gibt.
Oder frag den Tierarzt ob Du Deinen Katzen was zur Beruhigung geben kannst.

Wenn aber das alles, nicht hilft, wäre ich auch dafür das Du für denn Hund ein schönes zu Hause suchst. Auch wenn es schwer ist.
Für den Hund ist es genauso schlimm wie für die Katzen, und er hat es verdient ein schönes ruhiges zu Hause zu haben. Du musst Dir kein schlechtes
gewissen machen, denn Du hast Ihm geholfen. Bring ihn nur nicht zurück ins Tierheim, sondern suche selbst.

Da meine Tochter jetzt auch Arbeiten geht und nicht mehr viel Zeit hat,kommt der Berner bald Stundenweise zu mir. Cicco ist jetzt bei ihren
x Freund. Es ist mir auch sehr schwer gefallen ihn abzugeben, weil ich Cicco mal als Pflegehund hatte und ihn dann auch behalten habe. Aber ich
weiß es geht Ihm gut.
Ich hoffe das es bei Euch auch klappt, das alles zum guten kommt.
Ich drücke auch die Daumen.
Gruß Jessy

Sicherlich sind Sie mir in Ihrer Erfahrung weit überlegen,
auch in der Hundeerziehung, wie Ihr Bericht hier von einer
toten Katze beweist.

Wenn ich so in Ihrer Vita lese: „Keine katzen mehr, die waren
für die Hunde zu lecker“ bleibt mir bei dieser Hundeerziehung
nur eine erfurchtsvolle Verbeugung.

Bei mir hat noch kein Hund in meiner Abwesenheit eine Katze
totgebissen - das ist ein Klops, was??

Zum Beispiel diese Absätze, die an Niedertracht kaum zu
überbieten sind. Ist Dir das nicht peinlich, wenn Du Dir das
so durchliest und überlegst, wie schlimm es für einen
Tierhalter sein muss, wenn er so etwas erlebt?

Ach, wenn ich so darüber nachdenke: Da wird von Ihnen begründet, daß man die Hunde wegen Ihres „Hetztriebes“ nicht abrufen kann, weil sie so mit Adrenalin vollgestopft sind - und sie sausen sogar durch stachliges Gebüsch.
Und lassen sich nicht abrufen. Wegen des Adrenalins.

Jetzt überlege ich mir schon seit zwei Tagen: Was ist wenn es sich nicht nur um so eine blöde Katze handelt, sondern ein kleines Kind?
„Tut mir leid, ich konnte die Hunde von dem Kind nicht abhalten, ihnen tropfte gerade das Adrenalin aus den Ohren!“
Na, für diese Erklärung würde sicher jeder Tierhalter Verständnis aufbringen.
Ein Tierliebhaber aber wohl kaum.

So bessert man aber das alberne Chappi etwas auf. Wünsche den Hunden guten Appetit!

Ich heb immer gedacht, Hunde sollten erst einmal gehorchen und nicht vom Adrenalin gehetzt andere Lebewesen totbeißen.
Aber man lernt ja nie aus.