Katzen und Konsequenz

Hi, liebe Katzenfreunde!
Da kriegt man in jedem Katzenbuch und auch hier immer wieder eingetrichtert:wink:, man müsse bei Katzen konsequent sein, weil sie das, was immer verboten war, dann einmal erlaubt wurde, für sich als jetzt immer erlaubt verbuchen. Nicht so meine Katzen:wink:
Monate, wirklich Monate habe ich gebraucht, um meinen Katzen begreiflich zu machen, dass ich wenigstens nachts allein sein will. Jeden Abend musste ich ihnen aufs Neue ein deutliches Nein sagen, wenn sie mit ins Schlafzimmer witschen wollten. Da ich mitbekam, wie sie nachts ihre Jagden auf den jeweils anderen lautstark inszenierten*grins*, hatte ich Angst, dass ich kein Auge zubekomme, wenn sie ins Schlafzimmer dürfen. Irgendwann fing ich an, das doof zu finden, jeden Abend Katzen zu scheuchen, bevor ich ins Bett kann:wink: So habe ich diese Woche beschlossen, sie doch hineinzulassen. Dem Schnurren nach zu urteilen, haben sie sich gefreut, waren ganz leise und schliefen so dicht an mich an gekuschelt, dass ich trotz dünner Sommerdecke im kalten Zimmer zu schwitzen anfing:smile: Trotzdem bekam ich nur wenig Schlaf und beschloss, die nächste Nacht doch wieder allein zu schlafen, wohl wissend, dass dies ein Wunschtraum bleiben würde… wegen fehlender Konsequenz. Wider Erwarten klappte es aber ohne Probleme. Na gut, ich verstand es zwar nicht, aber beschloss, ihnen die Entscheidung zu überlassen, wo sie schlafen. Wie gesagt, ich war und bin die ständigen Kämpfe Leid und finde das letztlich ziemlich albern. Die beiden darauf folgenden Nächte gingen sie auch nicht mit, gestern Abend verschwand der Kater nach 10 Minuten aus dem Zimmer und schlief woanders, die Katze auch.
Mir kommt das so vor, als sei das, was erlaubt ist, nicht mehr interessant… so, wie das bei Menschen auch oft ist. Aber, wie war das mit der Konsequenz? Ich vermute nämlich, dass ich auch weiterhin allein schlafen werde, weil es den Katzen gar nicht mehr wichtig ist.
Konsequente Grüße:wink:
Renate

Ich vermute nämlich, dass ich
auch weiterhin allein schlafen werde, weil es den Katzen gar
nicht mehr wichtig ist.

hi

dazu unsere erfahrungen (sind nur ein paar monate alt - die erfahrungen):

die katzen sind nach unserer beobachtung IMMER dort, wo wir sind. nie sind sie in einem zimmer freiwillig alleine. anscheinend fühlen sie sich sicher, in der nähe des „großen lebewesens“ zu sein. das gilt auch, und besonders, für die nacht. anfangs war es auch ein kampf, daß sie nicht ins schlafzimmer huschen, gefolgt mit gejaule und gekratze an der tür, wenn sie rausgesperrt worden sind. (wodurch man dann erst recht nicht schlafen kann. das gejaule setzt dann bei sonnenaufgang wieder ein - hinweis, der ist hier um 5:00)

das hat inzwischen aufgehört. sie haben gelernt, daß türen auch mal zu sind (nicht nur das schlafzimmer, sondern auch das computerzimmer, wenn ich mich konzentrieren muß).

aber wehe die schlafzimmertür ist auf, zb. durch einen klogang außerhalb. dann huschen sie rein und bleiben natürlich drin. es stört mich nicht mehr, wenn sie übers bett krabbeln. ich schlafe ja ohnehin nicht alleine und bin bewegung neben mir gewohnt. also WENN sie reinhuschen (mitten in der nacht ist mir das zu blöd, sie wieder rauszulocken und rumzurufen usw.), dann haben sie „ihren“ platz: das bett hat am kopfende eine art erhöhte plattform aus holz, mit blick aus dem fenster (ist so ein fach für bettwäsche). dort legen sie sich hin und schlafen. damit können wir leben. sie schlafen nicht IM bett.

gruß
dataf0x

Hallo Renate.

Mit der Konsequenz ist es ganz einfach; entweder du bist es oder du bist es nicht.
Wir haben allen unseren Katzen beigebracht, dass zu bestimmten Zeiten bestimmte Türen, z.B. die Schlafzimmertür zu ist. Da hilft kein Kratzen oder Miauen.
Wenn eine Katze neu ist, gehört auch eine gewisse Unbequemlichkeit dazu. Wenn mann Nachts vor der Schlafzimmer Terz macht, kommt das Alphatier zischend un fauchend raus.

Mittlerweile bin ich so weit, dass die Katzen abends, wenn ich sie auffordere aus dem Schlafzimmer zu gehen und in die Hände klatsche, mit ca. 70%er Wahrscheinlichkeit das Zimmer verlassen.

Gruß
Carlos

Da kriegt man in jedem Katzenbuch und auch hier immer wieder
eingetrichtert:wink:, man müsse bei Katzen konsequent sein, weil
sie das, was immer verboten war, dann einmal erlaubt wurde,
für sich als jetzt immer erlaubt verbuchen. Nicht so meine
Katzen:wink:
Monate, wirklich Monate habe ich gebraucht, um meinen Katzen
begreiflich zu machen, dass ich wenigstens nachts allein sein
will. Jeden Abend musste ich ihnen aufs Neue ein deutliches
Nein sagen, wenn sie mit ins Schlafzimmer witschen wollten. Da
ich mitbekam, wie sie nachts ihre Jagden auf den jeweils
anderen lautstark inszenierten*grins*, hatte ich Angst, dass
ich kein Auge zubekomme, wenn sie ins Schlafzimmer dürfen.
Irgendwann fing ich an, das doof zu finden, jeden Abend Katzen
zu scheuchen, bevor ich ins Bett kann:wink: So habe ich diese
Woche beschlossen, sie doch hineinzulassen. Dem Schnurren nach
zu urteilen, haben sie sich gefreut, waren ganz leise und
schliefen so dicht an mich an gekuschelt, dass ich trotz
dünner Sommerdecke im kalten Zimmer zu schwitzen anfing:smile:
Trotzdem bekam ich nur wenig Schlaf und beschloss, die nächste
Nacht doch wieder allein zu schlafen, wohl wissend, dass dies
ein Wunschtraum bleiben würde… wegen fehlender Konsequenz.
Wider Erwarten klappte es aber ohne Probleme. Na gut, ich
verstand es zwar nicht, aber beschloss, ihnen die Entscheidung
zu überlassen, wo sie schlafen. Wie gesagt, ich war und bin
die ständigen Kämpfe Leid und finde das letztlich ziemlich
albern. Die beiden darauf folgenden Nächte gingen sie auch
nicht mit, gestern Abend verschwand der Kater nach 10 Minuten
aus dem Zimmer und schlief woanders, die Katze auch.
Mir kommt das so vor, als sei das, was erlaubt ist, nicht mehr
interessant… so, wie das bei Menschen auch oft ist. Aber,
wie war das mit der Konsequenz? Ich vermute nämlich, dass ich
auch weiterhin allein schlafen werde, weil es den Katzen gar
nicht mehr wichtig ist.
Konsequente Grüße:wink:
Renate