Katzen vergesellschaften

Hallöchen,

in unserem Garten wohnt seit 2 Wochen eine Katze (ich schätze 3-4 Monate alt). Beim Tierschutz hatte sich der Besitzer wohl auch gemeldet, war aber nicht bereit, seine Telefonnummer zu hinterlassen. Wir glauben also nicht, dass sein Interesse so wahnsinnig groß ist. Fraglich ist ja auch, ob sie wieder zu ihm zurückwollen würde, nachdem sie gerade beschlossen hat, dass wir ihr zu Hause sind.
Problem ist, dass wir bereits eine Katze (2 Jahre) und einen Schäferhund haben. Der Hund war zuerst da und vor 1,5 J hatten wir die Katze dazugeholt. Eingewöhnung hat super geklappt.
Gestern hatten wir die Gastkatze zum ersten Mal in die Wohnung gelassen und nach einer Weile unsere Katze dazugeholt.
Ich habe keine Ahnung, ob das gut geht und weiß auch noch nicht, wie ich die Neue an den Hund gewöhnen soll.
Meine Frage: Ich habe natürlich Angst,dass sich meine alte Katze zurückgesetzt fühlt und womöglich protestiert. Woran erkenne ich, dass sie nicht mit der anderen einverstanden ist (möglichst, bevor meine Katze aus Protest irgendwo hinpinkelt)?
Gestern haben sie sich ein bißchen belauert, ein bißchen rumgefaucht und geknurrt (immer der, der gerade eine höhere Sitzpositiion hatte) und sich ansonsten in Zeitlupentempo umeinander rumbewegt. Zwischendurch sah es fast aus, als wollten sie spielen, haben sich dann aber doch für angiften entschieden.
Wie mache ich es jetzt richtig? Die Gastkatze ist nach wie vor im Garten, zeigt aber deutlich, dass sie lieber zu uns rein will. Jeden Tag unter Aufsicht für eine Zeit zusammenbringen? Ich weiß, dass die beiden das unter sich austragen müssen und auch mal Fetzen fliegen dürfen. Aber wo ist die Grenze?

für Anregungen dankbar

Liebe Grüße
Andrea

Hi Andrea, darf denn Deine eigene Katze auch raus? Wenn ja, lass sie es doch unter sich ausmachen oder wie Du es schon gemacht hast, den Neuen in die Wohnung. Ich hab auch seit längerer Zeit einen Kostgänger, der wird von meinen Katzen mal angebrummelt und das war´s dann. Gruß

Hallo Andrea,
Du machst eigentlich schon alles richtig, in den meisten Fällen klappt sowas auch relativ problemlos (also schon mit anfauchen und der einen oder anderen Prügelei aber ohne Protestpinkeln etc.). Einen genauen Anhaltspunkt, wann es „gefährlich“ werden könnte, gibt es eigentlich nicht; es bleibt nur das Ausprobieren. Bei mir haben sich mal zwei über fast drei Monate hinweg angefaucht und essen heute aus demselben Napf.
Viel Glück :smile:,
Tanja

Hallo, Andrea!

Ich glaube, das ist bei jeder „Alt“-KAtze und jeder Gast-Katze anders.

Bei unserer ersten Katze hatte mein Mann mal ein kleines Babykätzchen ins Haus gebracht, vom Bauernhof nebenan, nur für ein paar Minuten, und prompt hat unsere Mausi abends auf unser Bett protestgepinkelt.

Ein paar Monate später hat meine Freundin für ein armes, 4 Wochen altes Waisenkaterle ein Zuhause gesucht, und mein Mann hat sofort „hier“ geschrieen. Ich dachte mir, das geht nie und nimmer gut, unsere Mausi war immerhin 2 Jahre lang die Alleinherrscherin im Haus.

Das Katerle war da, sie war 2 Wochen lang stinkig mit ihm, uns und dem Rest der Welt, das Katerle hat’s nicht gestört, er hat trotzdem versucht, mit ihr zu spielen, sie hat ihm dafür hinter der Tür aufgelauert, und plötzlich waren die beiden ein Herz und eine Seele.
Wir haben so viele Bilder von den beiden, wie sie aneinander gekuschelt schlafen oder voll süß miteinander spielen.

Nachdem unsere Mausi 2 Jahre später gestorben ist, haben wir dem Kater einfach eine neue Gefährtin vorgesetzt, und auch hier: ein Herz und eine Seele.

Unser dritter Neuzugang wird leider nicht so akzeptiert, aber er liebt die Menschen eh mehr als die Katzen und hat da kein Problem damit.

Am besten ist es im allgemeinen, Kater und Katze zu vergesellschaften, und möglichst 2 (oder 4 oder 6…)Katzen, weil sich doch eher Zweiergrüppchen bilden.

Grüßle
Regina

Hallo Antares,

nein, meine Katze darf nicht raus. Ich hatte meine alte Katze durch Tierfänger verloren und festgestellt, dass die regelmäßig bei uns die Gegend leerräumen. Ich habe über ein Jahr gebraucht, um halbwegs darüber hinwegzukommen und bin froh, dass meine Katze auch kein Problem mit der reinen Wohnungshaltung hat.

Liebe Grüße
Andrea

Hi Andrea, darf denn Deine eigene Katze auch raus? Wenn ja,
lass sie es doch unter sich ausmachen oder wie Du es schon
gemacht hast, den Neuen in die Wohnung. Ich hab auch seit
längerer Zeit einen Kostgänger, der wird von meinen Katzen mal
angebrummelt und das war´s dann. Gruß