ich hab vergangene Woche ein schwerkrankes Katzenbaby gefunden das erstmal zwei Tage an die Infusion kam und nun mühevoll und erfolgreich von mir aufgepäppelt wird. Die Kleine hat schon großes Vertrauen gefasst und sich in den sechs Tagen gut eingelegt. Ich hab es sehr ins Herz geschlossen und mag es am Liebsten nicht mehr hergeben.
Mein Problem: Ich hab schon zwei Katzen (drei Jahre) die das gar nicht komisch finden. Ich hab das Kätzchen gleich mitteinrein gelassen, musste es ja ständig im Auge behalten. Meine Katzen kommen z. B. gar nicht mehr ins Wohnzimmer, tagsüber kaum ins Haus und nur nachts zu mir hoch ins Schlafzimmer. Sie schnuppern nicht mal am Kätzchen, verteidigen auch nicht, halten aber strikten Abstand und wirken doch sehr irritiert. Mir geht das nach. Denn die abendlichen Kuschelstunden mit meinen Katzen fehlen mir doch sehr.
Heute soll ich wieder zur Tierärztin und eigentlich das Kätzchen auch dort lassen. Sie hätte jemanden der kranke und behinderte Tiere (das eine Auge ist wohl nicht zu retten)aufnimmt und pflegt die auch einen Garten hat. Aber ich weiß nicht wie viele Katzen die schon hat. Nicht das es ein halbes Tierheim ist und die Kleine wieder nur eine von vielen wie im Tierheim. Denn dahin hab ich mich geweigert sie zu geben. Das Kätzchen war so übel dran, das ich da jetzt kein Vertrauen hab. Ich hab gehofft, das sich meine Katzen einkriegen und mit der Kleinen arrangieren und ich sie somit behalten kann.
Hat jemand Erfahrung damit und kann mir sagen ob es eine Chance für alle drei gibt? Mir würde es echt in der Seele wehtun wenn sie heute weg käme. Zumal sie sehr anhänglich ist und Vertrauen in uns gefasst hat. Die Rumschubserei tut ihr sicherlich auch nicht gut.
das Deine „Platzhirsche“ über den Neuankömmling irritiert sind und mit Ignorieren und Ablehnung reagieren ist nicht verwunderlich. Zumal Du dem Katzerl z.Zt. mehr Beachtung und Zuneigung gibst.
Was die Aufnahme bei Dir angeht, so würde ich es auf einen Versuch ankommen lassen. Vielleicht ändert sich das Verhältnis wenn das Katzerl wieder gesund ist und sich die Verhältnisse normalisiert haben.
Ansonsten kann ich Dir empfehlen mit dem Katzenschutzbund Kontakt aufzunehmen, die Dich sicher kompetent beraten.
Hallo,
zunächst machen Katzen viel über den Geruch. Gut ist es, auch wenn man aus einer Tierklinik Heim kommt ( auch z.B. nach Kastration) wenn das Tier mit einem Geruch eingerieben wird, was die anderen kennen. Viele reiben den Neuankömmling dazu mit einem verschwitzen T-Shirt ein.
Auf jeden Fall brauchen die Katzen Zeit… das ist das Wichtigste. Dann würde ich versuchen, mit Lieblingsspielzeug zu locken. Leckerchen ( Kittenmilch ) verteilen.
Es gibt aber auch noch Feliway… http://www.feliway.de/
das soll gut helfen, habe ich aber selber nioch nicht probiert.
Alles Gute
Margit
Mal nebenbei - dies ist hier ein Diskussionsforum. Meinungen anderer sollten daher respektiert werden, auch wenn sie nicht mit der deinigen oder der anderer konform sind.
Vielleicht ist Dir ja auch entgangen, daß ich selber Halter eines Hundes bin - s. Posting Schäferhund mit Jagdinstinkt.
Wie pfetzt man eigentlich einem Stier ins Horn? Wie muss man sich das bildlich vorstellen? Was genau ist ‚pfetzen‘? Und aus welcher Sprache kommt dieses Wort?
pfetzen = kneifen
Horn = hart
mit anderen Worten: du kannst dem Stier so lang ins Horn p(f)etzen wie du willst, es hat Null Effekt, weil er es nicht spürt.
Wie muss man
sich das bildlich vorstellen?
So wie beschrieben.
Was genau ist ‚pfetzen‘?
s.o.
Und aus
welcher Sprache kommt dieses Wort?
Also ich würd „petzen“ sagen, dann ist es pälzisch.
Ansonsten würd ich sagen, es ist Deutsch.
Wahrscheinlich eher Deutsch, wie es südlich des Mains gesprochen wird.