Katzenfreigang?!

Liebe Wissenden,

seit einiger Zeit bin ich am Überlegen mir eine Katze zuzulegen.

Grundsätzlich bin ich der Überzeugung, dass Katzen Freigang brauchen. Jedoch wohne ich im 3. Stock in einem Wohnblock an einer Straße, zwar keine Hauptstraße aber dennoch belebt durch die anliegende Schule. Nun ist meine Frage, ob ich meiner evtl. zukünftigen Katze trotzdem Freigang gewähren könnte.

Ich habe da Bedenken bezüglich der Organisation: Ich müsste sie morgens unten absetzten und sie später am Tag wieder „einsammeln“. Die Frage ist nur, ob sie wirklich zurückkommen würde?!
Oder kann man Katzen vlt. „antrainieren“ auf Pfiff oder ähnlichem zu kommen? Hat vlt jemand andere konstruktive Vor- oder Ratschläge/Ideen?

Liebe Grüße
Pheenix!

Guten Morgen,

eine Rassekatze zum Beispiel…die sind nicht auf Freigang „aus“, man kann sie wunderbar als Wohungskatze halten, aber da auch die Bitte…zu Zweit .Hast Du einen Balkon , den Du sichern könntest ? Das wäre schon sehr schön, oder ein Fenster sichern. Wir haben z.B. in manchen Fenstern einfach einen Holzrahmen ( nur festgeklemmt ) aus Dachlatten und dazwischen Estrichmatten. Da die 5 mal 5 cm haben, muss man nur bei Kitten aufpassen, da passen die Köpfe doch noch länger durch. So kann man super lüften und die Katzen genießen die Frischluft…

Grüße
MArgit

noch etwas vergessen: natürlich gibt es in jedem Tierheim auch reine Wohnungkatzen, die nie draußen waren. Die können natürlich auch gut ein neues Zuhause brauchen…

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Hallo Pheenix,
Katze mit Freilauf würde ich da nicht halten, nicht im 3. Stock, wo die Katze nicht selbst wieder rein kann.
Und nur in die Wohnung finde ich nicht gut, es sei denn - du bist nicht berufstätig, es sind 2 Katzen, die Wohnung ist groß und sehr abwechslungsreich eingerichtet, du machst sehr viel mit deinen Katzen.
Sonst finde ich es besser, vorerst auf eine Katze zu verzichten und erst, wenn die Umstände besser sind, eine zu halten.
Hast du mal gefragt, Vermieter und Mitmieter wären einverstanden?
Was ist wenn es gewittert? starkt regnet? die Katze rein will, weil sie wegen etwas Angst hat, erschrocken ist, wer läßt sie rein?
Vielleicht wären in der Situation Kleintiere besser?
Im Tierheim warten gibt es auch davon ganz ganz viele.
Petra

Hallo und guten Tag Pheenix,

ich kann mich nur denjenigen die bereits geschrieben haben anschließen. In der beschriebenen Situation ist eine Katzenhaltung im 3OG indiskutabel und dringend abzuraten !

Im Tierheim warten so viele liebe Kätzchen und Katzen auf ein neues Zuhause. Und wenn es die Katzen nicht kennen, wollen sie nicht raus. Draußen lauern so viele Gefahren.

Für neue Katzenliebhaber gibt es viel zu beachten. Aus meiner eigene Erfahrung habe ich einige Punkte zusammen gefasst unter http://www.casa-prima.com/ueberlegungen.html

Und ich würde auf jeden Fall ein „Doppelpack“ nehmen. Nur in Katzengesellschaft fühlen sich Katzen richtig wohl.

Gruss Monika

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nur so als idee:
ließe sich dein Vermieter überreden, in dein Kellerfenster (sofern möglich) ne Katzenklappe einzubauen? weil - dann könnte sie ja bei Bedarf in den Keller und du sie dort wieder einsammeln…
wär zumindest besser als den ganzen tag zwangsweise draussen oder zwangsweise drinnen.
aber vermutlich wärs dann das übliche bild - der felltiger würde tagsüber im keller poofen und nachts in deiner wohnung für stimmung und unterhaltung sorgen ^^

Oder kann man Katzen vlt. „antrainieren“ auf Pfiff oder
ähnlichem zu kommen?

jupp, kann man :smile:
dauert aber n weilchen…

und auch wenn mich hier vermutlich einige Tierfreunde steinigen werden: mit Tierheimern kann man auch pech haben… also vorsicht.

gruß

Hallo,

eine Rassekatze zum Beispiel…die sind nicht auf Freigang
„aus“, man kann sie wunderbar als Wohungskatze halten

eine Rassekatze ist genausoviel auf Freigang aus oder nicht wie eine Mischlingskatze. Es ist eine Frage der Gewöhnung. Bei uns läuft ein Perser frei herum ebenso ein Norweger.
Es gibt unter den Katzen ruhigere Rassen, die tendenziell leichter in der Wohnung gehalten werden können, aber der individuelle Charakter und die Prägung haben immer noch den größten Einfluss.
Dass man weniger Rassekatzen draußen sieht liegt nicht zuletzt am Preis und an der Grundeinstellung der Menschen, die sich eine Rassekatze kaufen.

Gruß, Niels

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Hallo,

an sich ist der dritte Stock kein Hinderungsgrund. Auch deine Berufstätigkeit nicht. Es macht auch nichts aus, die Katze tagsüber „auszusetzen“ und abends wieder reinzunehmen. Es müssen aber einige Bedingungen erfüllt sein:

  1. Die Straße sollte nicht zu belebt sein (normale Wohnstraßen sind OK)
  2. Es muss einen Unterschlupf geben falls es mal regnet
  3. die Gegend sollte keine „Betonwüste“ sein
  4. die Katze muss kastriert und geimpft sein (mehr Impfungen als bei Wohnungskatzen)

Wenn die Katzen wissen, wo sie hingehören, kommen sie normalerweise abends auch wieder. Man behält die Katze also einige Wochen in der Wohnung und geht dann zunächst mit ihr vor die Tür. Wenn sie die Gegend kennengelernt hat, findet sie sich gut alleine zurecht. Ein paar Kämpfe mit anderen Katzen wird es wohl geben. Das ist der Preis der Freiheit.

Gruß, Niels

hi

Und ich würde auf jeden Fall ein „Doppelpack“ nehmen. Nur in
Katzengesellschaft fühlen sich Katzen richtig wohl.

… es sei denn es sind Einzelgänger, die sich mit anderen Katzen nicht vertragen oder sie sogar fürchten …

Gruß H.

Moin,

Und ich würde auf jeden Fall ein „Doppelpack“ nehmen. Nur in
Katzengesellschaft fühlen sich Katzen richtig wohl.

stimmt nur bedingt. Für Wohnungskatzen gebe ich dir völlig recht. Für Freigänger würde ich eher sagen: Katzen sind soziale Einzelgänger. Die haben lieber ihr kleines Revier für sich und das größere für sich und die Kumpels. Bei Freigängern kanns also ruhig auch die Einzelhaltung sein.

Gruß
Cess

Es gibt unter den Katzen ruhigere Rassen, die tendenziell
leichter in der Wohnung gehalten werden können, aber der
individuelle Charakter und die Prägung haben immer noch den
größten Einfluss.
Dass man weniger Rassekatzen draußen sieht liegt nicht zuletzt
am Preis und an der Grundeinstellung der Menschen, die sich
eine Rassekatze kaufen.

Gruß, Niels

Das sehe ich genauso. Meine Siamesen lieben ihren Freigang über alles, haben aber auch auch eine Katzenklappe und können jederzeit hinein.

Ich habe aber auch in meiner ersten Wohnung (an einer Hauptverkehrsstrasse) meine damaligen Stubentiger ausschliesslich in der Wohnung gehalten - es ging einfach nicht anders!

Im Tierheim sind oft reine Wohnungskatzen , die durch tragische Umstände ihr Heim verloren haben und nach Möglichkeit auch nur gemeinsam vermittelt werden sollen.
Das wäre doch eine ideale Lösung für Dich (und die Katzen)!

Viel Glück!
Esther

Dankeschön >^-^

Im Tierheim sind oft reine Wohnungskatzen , die durch
tragische Umstände ihr Heim verloren haben und nach
Möglichkeit auch nur gemeinsam vermittelt werden sollen.
Das wäre doch eine ideale Lösung für Dich (und die Katzen)!

Ja, das wäre natürlich ideal. Obwohl Katzen für mich auf jeden Fall „Freigänger“ sind, wäre so eine Katze aus dem Tierheim, die gar nicht nach draußen möchte, eine gute Wahl.

Auf jeden Fall vielen Dank für all die hilfreichen Denkanstöße und Ratschläge!!!
Grüße aus Greifswald
Pheenix!!