Katzenfutter

Hallo zusammen

ich hätte da mal die Frage zum Katzenfutter. Ich bin’s leid, meinen beiden Rackern dauernd Dosenfutter hinzustellen. Ich denke, über selbst gemachtes würden sie sich auch Mal freuen. (so wie ich mich über Hinweise, Tips & Rezepte freuen würde)

Allseits ein Dankeschön
(auch von Bonny & Clyde in Vorraus)

Burkhard

Hi!

ich hätte da mal die Frage zum Katzenfutter. Ich bin’s leid,
meinen beiden Rackern dauernd Dosenfutter hinzustellen. Ich
denke, über selbst gemachtes würden sie sich auch Mal freuen.
(so wie ich mich über Hinweise, Tips & Rezepte freuen würde)

Unsere Vierbeiner bekamen mal eine Zeit lang genau dasselbe wie die Zweibeiner (lediglich ungewürzt bzw. nur mit einer Prise Salz und ein bißchen Öl und ohne Knochen - aber mit sämtlichen Beilagen) - zwischendurch immer wieder mal auch eine Dose.

Jetzt geht’s leider nur mehr sporadisch (es geht sich ganz einfach zeitlich nicht aus) - jedoch bei bestimmten Sachen (z.B. bei Leber oder Suppenknochen) fällt natürlich immer etwas ab …

Grüße,
Tomh

Hi, das Wichtigste beim selbst gemachten Futter ist der ausreichende Anteil von Taurin. Dies befindet sich im Fleisch.
Rezept: Reis,Kartoffeln, Nudeln, Haferflocken mit Brühe u. Fleisch, selten mit Innereien weil, vor allem Leber u. Nieren, mit Schwermetallen belastet, etwas Gemüse. Alles nur ganz schwach gewürzt.
Quark, Jogurt, Gekochtes Ei,
MfG ramses90.

Hi,

mein Kleiner frisst erst gar kein Dosenfutter, er mag nur Trockenfutter! Da ich aber auf eine ausgewogene Ernährung achte, mache ich folgendes:

50g Dosenfutter vermische ich mit ca. einer Hand voll Trockenfutter und einem TL Honig! Er kann es immer kaum erwarten bis ich mit der Zubereitung fertig bin :wink:)…

Manchmal bekommt er aber auch etwas selbst gemachtes, was ihm vorzüglich mundet, hier das Rezept:

Hähnchenfiletspitzen in Wasser köcheln, klein schneiden und mit Nassfutter mischen, dabei sollte jedoch das Nassfutter die Beilage sein! Eine ganz besondere Note bekommt das Menue, wenn man noch etwas Reis drüber gibt! Voila,

guten Appetit :wink:!!

Lg, Caro.

Hallo,

wichtig ist, dass Du nicht zu viel pflanzliche Nahrungsmittel verwendest. Insbesondere keine größeren Mengen Getreide (zB Reis, Nudeln etc). Auch hat Zucker nichts im Katzenfutter verloren (also bitte keinen Honig, das ist grober Unfug, könnte zu Diabetes führen). Katzen beziehen ihre Energie vor allem aus Fett und Eiweiß.
Die Nahrung sollte also im wesentlichen Aus Eiweiß und Fett bestehen und nur zu einem kleinen Teil aus Kohlehydraten.

Dass man Leber nicht häufig geben soll liegt übrigens nicht an den Schwermetallen, die darin enthalten sind (oder nicht) sondern daran, dass Leber sehr viel Vitamin A enthält. Das ist in größeren Mengen toxisch.

Auf gar keinen Fall solltest Du menschliche Nahrungsansprüche auf die Katze übertragen. Die Katze ist praktisch reiner Fleischfresser. Insbesondere solltest du keine Zwiebeln/Lauchgewächse, Avocados, Schokolade/Kakao/Coffein oder Benzoesäure (Konservierungsstoff, oft in Fischkonserven) füttern. Das kann die Katze umbringen. Auch rohes Schweinefleisch ist tabu (gekocht kein Problem).

Am besten stellst Du dir vor, woraus eine Maus besteht und das gibst du der Katze. Also eine gute Mischung aus Fleisch, Fett, Innereien, Knochenmehl etc. Taurin als Nahrungsbestandteil wurde schon genannt. Im Gegensatz zu Hunden und Menschen kann die Katze Taurin nicht selbst herstellen. Optimal wären auch noch Eintagsküken (wenn Du das fertigbringst).

Gruß, Niels

Hi Ramses!

In Deiner diät fehlt der Mineralstoffanteil komplett! Wenn Du damit über längere Zeit eine Katze fütterst, wird sie krank! Nennt sich „All-meat-Syndrome“ und hat mit dem Mangel an Calcium zu tun. Außerdem fehlen Jod und Phosphor (der Phosphor in Getreide ist zum größten Teil gebunden und kann nicht verdaut werden)u.v.m.
Das wichtigste an einer Diät ist meiner Meinung nach ihre Ausgewogenheit und daß sie den Bedürfnissen des Tieres entspricht!
Deshalb raten Tierernährer von der Selbstkocherei auch ab! Man kriegt die Zusammensetzung der Maus einfach nicht hin, wenn man nicht mit dem Abwiegen im Mikrogramm-Bereich anfangen will. Wenn man es sein läßt, stellen sich aber früher oder später Mangelerscheinungen ein. Der Hammer dabei ist: früher wurden die Katzen krank, weil sie mit Essensresten vom Tisch falsch ernährt wurden (Freigänger ausgenommen, die haben sich draußen geholt, was sie brauchten), heute werden sie krank, weil sie falsch bekocht werden! Verrückte Welt!!!
Kopfschüttelnde Grüße

Archie

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Hallo!

Das ist zwar grundsätzlich löblich, da Du sehr viel Zeit zu haben scheinst, um Deinen Tigern kein „Dosenöffner“ mehr zu sein.

Aber es ist eben genau das Problem, daß in Dosenfutter genau die Sachen sind, die Katze braucht. Das beste wären Mäuse, aber die wirst Du ihnen nicht fangen wollen. (?) :wink:
Mangelerscheinungen wären fatal und oft erst spät zu merken, zu spät möglicherweise.

Hinzu kommt, daß Katzen sensible Esser sind. Mag ich, mag ich nicht…
Da bist Du bei Fertigfutter flexibler.

Mach es nicht.

Warum möchtest Du es denn überhaupt? Ist doch viel einfacher mit Dosen…

Gruß Carmen

Hallo,

50g Dosenfutter vermische ich mit ca. einer Hand voll
Trockenfutter und einem TL Honig! Er kann es immer kaum
erwarten bis ich mit der Zubereitung fertig bin :wink:)…

lass um Himmels Willen den Honig weg! Die von Dir angegebenen Futtermenge ist eine gute Mahlzeit. Und da mischst du eine riesige Menge Honig rein! Isst Du selber zu Hause auch 15-20 Teelöffel Honig auf einmal? Das würde nämlich etwa den Gewichtsverhältnissen entsprechen. Und dabei kann der Mensch Kohlehydrate gut verstoffwechseln. Die Verdauung einer Katze ist nicht auf solche riesigen Mengen Trauben- und Fruchtzucker (nichts anderes ist Honig) geschaffen. Sie bekommt einen Zuckerstoß sondergleichen und entsprechend wird die Bauchspeicheldrüse belastet. Auch Katzen können Diabetes bekommen… und auch Karies! Übrigens ist der Rezeptor für Süßes bei Katzen funktionslos (braucht sie ja auch normalerweise nicht), sie können also nichts Süßes schmecken.

Hähnchenfiletspitzen in Wasser köcheln, klein schneiden und
mit Nassfutter mischen, dabei sollte jedoch das Nassfutter die
Beilage sein! Eine ganz besondere Note bekommt das Menue, wenn
man noch etwas Reis drüber gibt!

das ist schon besser, aber nur als gelgentliches Leckerli.

Gruß, Niels

Hallo Burkhard,
ich habe vor einiger Zeit das Wort ‚BARF‘ (ist eine Methode, fleischfressende Haustiere zu ernähren) kennen gelernt. (hab davor mein Leben lang nie was davon gehört.)
Unter Wikipedia steht, dass diese Ernährungsmethode unter den Tierärzten aber eher umstritten ist.
Mich selbst reizt diese Fütterungsart ja überhaupt nicht, aber ich fand es dennoch interessant, Einiges darüber zu lesen.

Ich gebe meinen Katzen zum üblichen Katzenessen (also Fertignahrung) zusätzlich etwa 1x in der Woche ein bissi rohes Fleisch. (Schweinefleisch nur gekocht)
Ich würde mir aber das sogenannte ‚Barfen‘ nicht antun.

Aber anscheinend sind viele davon begeistert. (ich habe nur in diversen Foren gelesen, also aus eigener Erfahrung kann ich nix sagen. :wink:) Aber aufwendig ist es wohl auf jeden Fall.
Was ich jetzt noch gelesen habe, ist, dass offensichtlich viele Leute Eintagsküken an ihre Katzen verfüttern. Na ja, wär für mich ebenfalls nix. :wink:Besser gesagt, ich will meinen Katzen nicht zusehen, wie sie Eintagsküken zerfetzen und die Einzelteile in der ganzen Wohnung verteilen. :wink: Obwohl ich sie ihnen natürlich im Garten geben könnte, aber wer weiß, wo sie sie dann hintragen. :wink:
Nein, das ist nix für mich, und schließlich hab ich doch ein Wörtchen mitzureden. :wink: Aber das war jetzt OT. Sorry. :wink:

Aber wenn’s dich interessiert, kannst ja über dieses Barfen nachlesen.

Liebe Grüße

Nastassja.

Ich gebe meinen Katzen zum üblichen Katzenessen (also
Fertignahrung) zusätzlich etwa 1x in der Woche ein bissi rohes
Fleisch. (Schweinefleisch nur gekocht)

Hallo Nastassja,

du solltest deinen Katzen nach Möglichkeit kein Schweinefleisch geben (egal ob roh oder gekocht). Andere Fleischsorten sind völlig in Ordnung, Schweinefleisch hingegen ist giftig für Katzen. Das hat mir mein Tierarzt vor einigen Wochen gesagt, als ich ihn danach gefragt habe, weil ich meinem Kater auch ab und zu was davon gegeben hab. Die katze wird dir jetzt deswegen nicht wegsterben, aber gut ist das auf keinen Fall für die.

Liebe Grüße,
^.^v

Hallo Burkhard,

du hast recht. Ein bisschen Abwechslung ist ganz gut für Katzen. Ich hab diesbezüglich meinen Tierarzt befragt und der hat mir folgendes geraten:

An Fleisch kannst du ihnen eigentlich so gut wie alles hinstellen (außer Schweinefleisch, denn das ist giftig für sie). Ansonsten kannst du ihnen rohes, oder abgekochtes Fleisch hinstellen (jedoch nicht zu viel). Es wäre natürlich besser, wenn du das Fleisch voher abkochst, anbratest oder ein bisschen dünstest. Damit tötest du Bakterien ab, die Krankheiten übertragen können. Ab und zu ein kleines, rohes Stückchen Fleisch schadet ihnen aber auch nicht.

Liebe Grüße,
^.^v

Katzen und Schweinefleisch
Hallo,

außer Schweinefleisch, denn das ist giftig für sie

das ist falsch.

Schweinefleisch als solches ist für Katzen völlig unschädlich; durch die Nichtfütterung mit demselben soll lediglich eine Ansteckung mit der nicht behandelbaren, in der Regel tödlich verlaufenden Aujeszkyschen Krankheit - welche durch ein Virus verursacht wird - vermieden werden: http://www.katzen-forum.net/sonstige-krankheiten/115…

Beste Grüße

=^…^=

Schweinefleisch als solches ist für Katzen völlig unschädlich;
durch die Nichtfütterung mit demselben soll lediglich eine
Ansteckung mit der nicht behandelbaren, in der Regel tödlich
verlaufenden Aujeszkyschen Krankheit - welche durch ein Virus
verursacht wird - vermieden werden:

Hi,

wirklich? Der blöde Tierarzt hat mir nämlich eine Heidenangst damit eingejagt. Hat die ganze Zeit erzählt wie giftig das doch sei, bis ich echt gedacht habe, „um Himmels Willen, jetzt hab mich meinen Kater die ganze Zeit vergiftet.“ Der blöde Idiot. Das hätt’ der auch anders sagen können.

Vielen Dank für den Link. Hab gerade rein geschaut. Ich muss sagen, bei dieser Krankheit zieht sich mir der Magen total zusammen. Ist ja furchtbar. Wenn ich mir vorstelle, dass das eintreten hätte können nach einem Bissen Schweinefleisch. *schüttel*

Liebe Grüße,
^.^v

Hallo,

Schweinefleisch hingegen
ist giftig für Katzen. Das hat mir mein Tierarzt vor einigen
Wochen gesagt, als ich ihn danach gefragt habe, weil ich
meinem Kater auch ab und zu was davon gegeben hab.

was zeigt, dass TAs keine Ernährungsberater sind.

Gruß, Niels