Katzenkind: Fragen zu Impfung und Einzelhaltung

Liebe Tierfreunde,

ich hab im Archiv gestöbert, hoffe aber auf treffendere Antworten von euch.

Wir haben seit einer Woche ein Katzenbaby. Meine dreijährige Tochter hat sie gefunden, halb verhungert, die Hälfte vom Schwanz fehlt, sie hatte Durchfall, ihre Hinterbeine waren (sind) haarlos und verletzt und ihr Popo war extrem geschwollen und entzündet.

Wir haben sie in die Tierklinik gebracht wo sie erst mal 24 h zur Beobachtung blieb und dann mit nach Hause genommen. Ich persönlich hatte innerlich schon damit abgeschlossen je wieder eine eigene Katze zu haben weil mein Mann an einer Katzenallergie leidet.

Bei unserer Kitty jedoch hat er nur sehr schwache Allergieerscheinungen und war dafür sie zu behalten, für ihn ist es ein Wink des Schicksals das wir sie gerettet haben. Sie ist jetzt eine Woche da, aktiv und verspielt, schmusig - wir lieben sie! Ich habe wirklich ein gutes Gefühl, sie für immer behalten zu können, am Mo beginnt seine Bioresonanzbehandlung um die Allergie zu bekämpfen und bei seiner Pollenallergie hat er mit Bioresonanz schon sehr gute Ergebnisse erzielt. (Falls es gesundheitlich irgendwann doch nicht mehr gehen sollte, kommt sie zur Oma bleibt also zumindest in der FAmilie, nur zur Info).

Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil sie allein bei uns ist, ich bin zwar Hausfrau und meine Kinder sind noch sehr klein und beschäftigen sich dauernd mit ihr aber es ersetzt ihr keinen Artgenossen. Ich weiß aber, dass mein Mann dagegen ist sich eine Zweitkatze anzuschaffen weil die Allergie wirklich ein Problem darstellt. Auf manche Katzen reagiert er wesentlich stärker als auf andere und ich habe auch Angst, das Schicksal herauszufordern und ihn mit doppelter Allergen-Belastung auch gegen unsere Kitty extrem allergisch zu machen (das klingt jetzt wahrscheinlich blöd).

Da es noch so viel Ungewissheit gibt wäre es Irrsinn, sich jetzt um ein zweites Katzi zu bemühen… und trotzdem hab ich ein schlechtes Gewissen.

Findet ihr es Tierquälerei sie allein zu lassen?

Der zweite Punkt der mich beschäftigt sind ihre Impfungen.

Meine Mama hat mir dringend davon abgeraten sie jetzt schon impfen zu lassen, erst in ein paar Monaten wenn sie sich gut eingelebt und erholt hat. (In unserem Bekanntenkreis ist vor kurzem eine junges Katzi an den Nachwirkungen einer Impfung gestorben (Durchfall)).

Heute beim Tierarzt hat mir die Ärztin geraten auf alle Fälle Katzenseuche/Katzenschnupfen zu impfen und weil ich Kitty noch ein wenig Zeit geben wollte, hat sie gemeint: gut, dann in einer Woche.

Im Internet scheint es auch normal zu sein, die Katzis mit 8 + 12 Wochen dagegen impfen zu lassen. Ich weiß jetzt echt nicht was besser ist… Kitty noch ein paar Wochen ungeimpft zu lassen oder eben nicht.

Ich hoffe, ihr könnt mir raten (sie ist momentan noch eine reine Wohnungskatze, irgendwann ab Oktober werden wir sie zur Oma ins Waldviertel mitnehmen, wo sie dann auch in den Garten darf)

Freue mich über eure Antworten,
lieben Gruß
die frischgebackene Katzenmama

Hi,

Findet ihr es Tierquälerei sie allein zu lassen?

erstmal ist es super, dass ihr sie gerettet und aufgenommen habt!
Das heißt, ihr geht es deutlich besser als vorher.

Habt ihr eine Möglichkeit, sie rauszulassen? Dann würde ich sie ein paar Wochen an euch und die Wohnung gewöhnen und dann, wenn sie geimpft und kastriert ist, nach draußen lassen. Freigängerkatzen brauchen keinen Artgenossen in der Wohnung.

Wenn das nicht möglich ist, wäre die Überlegung, sie mithilfe des Tierheims oder des ansässigen Katzenschutzvereins zu anderen Katzen weiterzuvermitteln.

Meine Mama hat mir dringend davon abgeraten sie jetzt schon
impfen zu lassen, erst in ein paar Monaten wenn sie sich gut
eingelebt und erholt hat.

Das würde ich mit dem Tierarzt klären. Natürlich muss die Katze erstmal über den Berg und gesund und fit sein, bevor sie geimpft werden kann.

Heute beim Tierarzt hat mir die Ärztin geraten auf alle Fälle
Katzenseuche/Katzenschnupfen zu impfen und weil ich Kitty noch
ein wenig Zeit geben wollte, hat sie gemeint: gut, dann in
einer Woche.

Im Zweifel eine zweite Meinung, ein guter Tierarzt impft nicht, wenn die Katze nicht fit ist.

Ich hoffe, ihr könnt mir raten (sie ist momentan noch eine
reine Wohnungskatze, irgendwann ab Oktober werden wir sie zur
Oma ins Waldviertel mitnehmen, wo sie dann auch in den Garten
darf)

Hier Achtung, wenn sie die Umgebung nicht kennt, ist sie schneller weg, als ihr gucken könnt. Aber wenn sie bei der Oma raus könnte - wäre es dann keine Alternative, sie direkt dorthin zu geben, anstatt abzuwarten, ob dein Mann doch noch allergisch reagiert und die Katze allein in der Wohnung zu halten?

Das wäre für alle optimal: Die Katze gewöhnt sich nicht erst zu sehr an euch und muss dann zur Oma, sondern kann sich gleich richtig eingewöhnen. Außerdem könnte sie nach einiger Zeit regelmäßig raus - wenn sie die Umgebung dann kennt, ist das Risiko sehr gering, dass sie wegläuft und nicht mehr heimfindet. Und ihr könnt sie regelmäßig besuchen.

Aber das Kastrieren nicht vergessen!

Gruß
Cess

Hi

Hört sich an als wenn eure Oma die ideale Behausung für die Katze hat.
Wenn sie raus kann dann ist Einzelhaltung ja irrelevant.

MfG
Lilly

Hallo!

Ich freue mich ja über Antworten, nur leider habe ich das Gefühl, es kann sich keiner in meine Lage versetzen. Jetzt war ich 9 Jahre lang katzenlos und ENDLICH halte ich wieder so ein schnurrendes Fellknäuel in der Hand und fühle mich im 7. Katzenhimmel und die einzige (ich zitiere von Cess „für alle optimale“) Lösung scheint von außen zu sein sie der Oma zu geben (die sie zwar nehmen würde, aber auch gar nicht unbedingt haben will, sie hat eh schon einen Hund)…

Von optimal kann hier aber keine Rede sein! Schließlich wollen wir sie ja NICHT hergeben! Es ist doch nicht annähernd dasselbe eine Katze zu haben oder die Familienkatzen alle 2 Wochen mal besuchen zu gehen (und ich weiß wovon ich rede in unserer Familie gibts 11 Katzen). Mein Mann, meine Kinder und ich sind wahnsinnig glücklich endlich ein EIGENES Katzi zu haben das trotz Allergie für meine Mann gesundheitlich erträglich ist. Sind wir da zu egoistisch? Schließlich nehmen wir Kitty ja nicht ein freies Leben am Land ohne ihr dafür etwas zu geben - nämlich umso mehr Liebe und Zeit mit ihr.

Der bisher für mich brauchbarste Tipp war die Idee sie rauszulassen. Ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen, sie als Freigängerin zu erziehen. Wir wohnen zwar in der Stadt aber doch in einer recht grünen Gegend und in der Hausanlage gibt es einige Katzen die raus dürfen. Da schreckt mich zwar das Risiko das ihr was passiert, aber das ist besser als wenn sie unglücklich wäre.

Vielleicht ist es wirklich so… kommt Zeit, kommt Rat. Kann mir hier jemand sagen ob es wirklich so wichtig ist, dass sie andere KATZEN um sich hat? Sie wird schließlich mehrmals pro Woche mit den drei Familienhunden zusammenkommen und der heutige erste Kontakt war mehr als vielversprechend.

Ist wieder lang geworden…
Tut mir leid - lg Carmen

Für mich brauchbar ist der Tipp, sie als Freigänger-Katze zu halten, wenn ihr das hilft.

Hallo,

ganz kurz und knapp:

  • Junge Katze einzeln in Wohnungshaltung = nicht empfehlenswert bis grenzwertig TIerquälerei. Mit Freigang wäre OK.
  • Katze bei Allergiker: No Go, weder eine noch 2! Selbst wenn jetzt gerade keine schlimmen Symptome auftreten, ist das keine Gewähr, dass es nicht schlimmer wird. Als Katzenallergikerin mit (ehemals) 3 Katzen und chronischem Asthma kann ich nur immer wieder davor warnen!

Bitte überlege genau, ob Du Deinen Mann diesem Risiko aussetzen möchtest, „nur“ weil Du gerne wieder eine Katze hättest. Es ist toll, dass Ihr dem Kätzchen geholfen habt - bitte sucht ihm ein Zuhause ohne Allergiker.

Gruß,

Myriam

Hallo,

  • Junge Katze einzeln in Wohnungshaltung = nicht
    empfehlenswert bis grenzwertig TIerquälerei. Mit Freigang wäre
    OK.

Gut, akzeptiert.

  • Katze bei Allergiker: No Go, weder eine noch 2! Selbst wenn
    jetzt gerade keine schlimmen Symptome auftreten, ist das keine
    Gewähr, dass es nicht schlimmer wird. Als Katzenallergikerin
    mit (ehemals) 3 Katzen und chronischem Asthma kann ich nur
    immer wieder davor warnen!

Bitte überlege genau, ob Du Deinen Mann diesem Risiko
aussetzen möchtest, „nur“ weil Du gerne wieder eine Katze
hättest. Es ist toll, dass Ihr dem Kätzchen geholfen habt -
bitte sucht ihm ein Zuhause ohne Allergiker.

Gruß,

Myriam

Also - Myriam - ich versuche das mal nicht persönlich zu nehmen. Aber der Satz ICH würde meinem Mann diesem Risiko aussetzen nur weil ICH gerne ein Katze hätte, stößt mir schon sehr auf. Schließlich war er dafür die Katze zu behalten (darauf hätte ich nie zu hoffen gewagt).
Ich denke als erwachsener (und vernünftiger!) Mann der er ist sollte er doch wohl genug Eigenverantwortung haben um diese Entscheidung selbst zu treffen.

Ich habe im Internet lang zum Thema Katzenallergie und Katzenhaltung recherchiert. Ich weiß, dass es gesundheitlich manchmal unausweichlich ist sich von seinen Tieren zu trennen (so wie es bei dir wohl war und das tut mir leid).

Bei meinen Recherchen haben allerdings die positiven Wortmeldungen eindeutig überwogen. Allergiker haben Mittel und Wege gefunden um sich von ihren Tieren nicht trennen zu müssen. Auf verschiedene Arten und die meisten sind dir sicher bekannt.

Ich finde es furchtbar, dass du alle über einen Kamm scherst: Allergiker, Katze weg! Das ist ja nicht besser als das was die Ärzte sagen, die sich gegen den Wunsch des Patienten den leichtesten Weg wählen und sofort empfehlen das Tier abzugeben.

Ich hatte bereits ein Telefonat mit der zukünftigen Bioresonanztherapeutin meines Mannes und sie sagte, sie hätte speziell bei Allergien sehr sehr gute Ergebnisse erzielt und geht 20 Jahren Berufspraxis sicher davon aus die Allergie wegzubekommen.

Das ist doch wohl einen Versuch wert, oder sollen wir uns deiner Meinung nach wirklich ins Unglück stürzen weil irgendwas passieren KÖNNTE? Wenn es wirklich so ist, dann haben wir schließlich einen Platz in unserer Familie.

Ich glaube, es war ein Fehler hier zu posten.

Gruß, Carmen

Hi,

Ich freue mich ja über Antworten, nur leider habe ich das
Gefühl, es kann sich keiner in meine Lage versetzen. Jetzt war
ich 9 Jahre lang katzenlos und ENDLICH halte ich wieder so ein
schnurrendes Fellknäuel in der Hand

versteh das bitte nicht als Angriff, aber das sollte nicht die Grundlage sein, sich ein Tier zu halten. Ich hatte dich so verstanden, dass du möchtest, dass es erstmal dem Tier gut geht. Den eigenen Egoismus muss man da außen vorlassen, auch wenn das manchmal schwerfällt. Es geht um ein Lebewesen, nicht um ein Stofftier.

Von optimal kann hier aber keine Rede sein! Schließlich wollen
wir sie ja NICHT hergeben!

Optimal heißt erstmal optimal für das Tier, nicht für euch.

Sind wir da zu egoistisch?

Wenn du so fragst: Ja.

Schließlich nehmen
wir Kitty ja nicht ein freies Leben am Land ohne ihr dafür
etwas zu geben - nämlich umso mehr Liebe und Zeit mit ihr.

Das ist dem Tier zunächst mal egal. Ihr seid keine Artgenossen, ihr könnt das nicht ersetzen. Liebe und Zeit wären dann das i-Tüpfelchen, aber das kann nicht alles sein, das reicht einer Katze einfach nicht.

Der bisher für mich brauchbarste Tipp war die Idee sie
rauszulassen. Ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen,
sie als Freigängerin zu erziehen. Wir wohnen zwar in der Stadt
aber doch in einer recht grünen Gegend und in der Hausanlage
gibt es einige Katzen die raus dürfen. Da schreckt mich zwar
das Risiko das ihr was passiert, aber das ist besser als wenn
sie unglücklich wäre.

Das finde ich eine wirklich gute Idee. Dann aber chippen/tätowieren und kastrieren nicht vergessen.

Vielleicht ist es wirklich so… kommt Zeit, kommt Rat. Kann
mir hier jemand sagen ob es wirklich so wichtig ist, dass sie
andere KATZEN um sich hat?

Ja, ist es! Katzen sind soziale Einzelgänger - die brauchen Artgenossen, am besten im Freigang, wo sie sich aus dem Weg gehen können, wenn sie möchten.

Sie wird schließlich mehrmals pro
Woche mit den drei Familienhunden zusammenkommen und der
heutige erste Kontakt war mehr als vielversprechend.

Katzen sind eher ortsgebunden, die sollte man nicht überall mit hinschleppen. Außerdem haben Katzen und Hunde eine grundlegend unterschiedliche Körpersprache. Ein Hund kann wie ein Mensch nur ein guter Kumpel sein, kein Ersatz für einen Artgenossen.

Ich würde auch den Hinweis von Myriam auf die Allergiker nicht einfach so abtun, das kann schon ein Riesenproblem werden, und dann steht ihr da und es ist umso schwerer, die Katze wegzugeben - für euch und für die Katze.

Wenn ihr euch aber für den Freigang entscheidet, gibts hier immer weitere gute Tipps!

Gruß
Cess

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Hallo,

ich hatte aufgrund Deiner sehr emotionalen Schreibweise schon befürchtet, dass meine knapp gehaltene Antwort bei Dir nicht ganz richtig ankommen würde. Ein Internetforum ist ein schriftliches Medium - der bei Dir angekommene harsche Vorwurf ist in meiner Antwort nicht enthalten.

Schlussendlich ist es aber eigentlich doch so, wie Du es beschreibst: Du hast den sehnlichen Wunsch nach einer Katze. Um diesen zu erfüllen, setzt Du Deinen Mann einem nachweislich nicht unerheblichen gesundheitlichen Risiko aus - mindestens in etwa vergleichbar damit, als wenn Du Kettenraucher wärest und er müsste 24h/Tag mitrauchen.

Zuerst einmal: ich habe meine Katzen nicht allergiebedingt abgegeben, ich habe sie noch. Bei mir zuhause lebten 3 Katzen und 1 Hund. Durch einen Pflegehund ist die Harmonie derart gestört worden, dass eine Katze dies leider mit dem Leben bezahlt hat. Daraufhin wurde ich vor die Entscheidung „Hunde oder Katzen?“ gestellt. Aus gesundheitlichen Gründen (eben wegen der Allergie und auch weil die Hunde mir körperlich und seelisch sehr gut tun) habe ich mich schweren Herzens entschieden, die Katzen welche ich seit 9 Jahren habe, abzugeben, und suche derzeit neue Plätze für sie.

Zurück zum Thema: die gesundheitlichen Folgen einer Katzenallergie mit dauernder Aussetzung gegenüber dem Allergen sollte Dein Mann selbst kennen. Die Tatsache, dass er auf die kleine Katze nicht stark reagiert, ist zwar möglicherweise auf eine individuell geringere Reizwirkung dieses speziellen Tieres zurückzuführen (ich reagierte auch auf meine 3 Katzen sehr unterschiedlich), davon wird die Gesamtwirkung aber nicht besser. Derzeit hat die Kleine noch eine Art „Welpenfell“ mit wenig Unterwolle, was die Belastung durch Haare verringert. Weiterhin ist sie erst kurz da und die Wohnung noch nicht voll mit ihren Haaren, Hautschuppen, Speichel, Exkrementen und all den anderen Sachen, auf die man reagiert. Es ist also durchaus möglich, dass sich die Beschwerden verstärken.

Von Bioresonanz halte ich genauso viel wie von Homöopathie: nichts. Sobald es eine verlässliche Studie gibt, die eine Wirkung über den Placebo-Effekt hinaus nachweist, werde ich meine Meinung ändern, vorher nicht. Ja, Allergien und Asthma haben auch mit der Psyche zu tun und sind daher vermutlich auch durch überzeugende Placebo-Maßnahmen zu beeindrucken. 3 verschiedene Asthma-Medikamente jeden Tag und eine dauerhaft geschädigte Lunge sind die andere Seite der Medaille.

Ich mache keinem Erwachsenen einen Vorwurf, der wenn er bereits längere Zeit Katzen hält und dann bei Allergiediagnose diese nicht abgibt - das habe ich selbst so gehalten. Es ist aber leichtsinnig, seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen, indem man in vollem Wissen des Risikos so ein Tier anschafft, obwohl die Allergie bekannt ist. Darf Dein Mann sich so entscheiden? Selbstverständlich. Solltest Du ihn vor die Entscheidung stellen? Meiner Meinung nach nein. Wir reden hier nicht von ein bißchen Niesen und Ausschlag, sondern von Atembeschwerden bis hin zum fast Ersticken. Nein, ich übertreibe nicht, das wird recht sicher kommen, wenn er längere Zeit eine Katze im Haus hat. Und dann, wenn es so weit ist, dann hat Dein Mann evtl. chronische Atembeschwerden und die Katze muss weg. Das erlebe ich durch meine Tierschutzkontakte nicht selten.

Daher mein Rat - auch wenn es nicht das ist, was Du hören willst: suche ein schönes Zuhause mit Freigang und/oder Zweitkatze für das Tier, wenn es ihm besser geht. Freue Dich daran, dass Du der Katze das Leben gerettet und für ein dauerhaftes gutes Zuhause gesorgt hast.

Gruß,

Myriam

MOD: total sinnentstellenden Tippfehler korrigiert

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Bei unserer Kitty jedoch hat er nur sehr schwache
Allergieerscheinungen und war dafür sie zu behalten, für ihn
ist es ein Wink des Schicksals das wir sie gerettet haben. Sie
ist jetzt eine Woche da, aktiv und verspielt, schmusig - wir
lieben sie! Ich habe wirklich ein gutes Gefühl, sie für immer
behalten zu können, am Mo beginnt seine Bioresonanzbehandlung
um die Allergie zu bekämpfen und bei seiner Pollenallergie hat
er mit Bioresonanz schon sehr gute Ergebnisse erzielt.

Ihr solltet nicht vergessen, dass Dein Mann eine lange Zeit seinen Allergenen aus dem Weg gehen konnte. Sein Immunsystem ist diesbezüglich gerade nicht besonders aktiv. Aber wenn jetzt ständig eine Katze im Haus ist, mit der Zeit die Hautschuppen und die bespeichelten Haare im Haus verteilt, kann das Immunsystem sehr schnell auf voll Leistung schalten und dein Mann hat dann ein Tier im Haus, das sich gut eingelebt hat, von allen geliebt wird, an das man sich gewöhnt hat und die Allergie in vollen Zügen. Das ist durchaus gefährlich.

Meine Mutter hat lange mit Tieren gearbeitet, hatte mit Nagern und Küken zu tun, früher in der Lehre mit Rindern, auch mit den entsprechenden Futtermitteln. Sie hatte nie eine Grippenimpfung vertragen (sie hat wohl schon sehr lange eine Hühnereiweißallergie), nach ein paar Jahren mit den Nagern und Küken hatte sie allergisches Asthma, wurde berufsunfähig, reagiert sehr stark auf Hühnerfedern, auf alles, was Fell hat, und auf sämtliche Gräser und Kräuter auch (Futtermittel). Sie meidet das konsequent, ich durfte nie ein Haustier haben. Heute kann sie schon mal jemanden besuchen, der einen Hund oder Katzen hat, ohne sofort einen Asthmaanfall zu haben, aber sie könnte niemals zwei Tage in einem Haushalt mit Tier zubringen. Sie merkt auch schon den kurzen Besuch, dann aber in erträglichem Maß. Würde ich ihr meine Katzen zur Pflege anvertrauen, würde sie bestimmt einen Asthmaanfall haben. Dieses Risiko gehen wir nicht ein.

Von Bioresonanz halte ich wie Myriam nichts. Bei einer Pollenallergie, die nur für ein paar Wochen im Jahr von Relevanz ist, mag der Placeboeffekt hinreichend viel bewirken, aber bei einer Katze rund um die Uhr - die Katzenhaare finden sich in sämlichen Klamotten, damit hat man dann auch auf Arbeit Spaß - reicht der Placeboeffekt bestimmt nicht.

Bis denne
Schnoof