Katzenneulinge :-)

Huhu,

wir ihr noch erinnern könnt - hoffe ich mal - gehören zu unserem Haushalt 2 Katzen, ein Pärchen, sehr lieb, zutraulich, kratzen nicht, beissen nicht, sind einfach nur lieb.

Seid neuersten dürfen die 2 auch rauss. Durch eine Katzenklappe können sie nun vom Wintergarten (Katzenzimmer)in den Garten. Tagsüber - Nachts bleiben sie drinn.

Nur passt das den Revierinhabern, die bisher dieses Revier abddeckten gar nicht. Sie kommen in den Garten und fangen keilereien an, „Bert“ so heisst unser Kater, sieht schon arg zerrupft aus und traut sich teilweise nicht mehr in den Garten, wärend „Ernie“ die Katze sich mit den Fremdlingen herum prügelt, was natürlich nicht ohne Blutvergiessen ausgeht.

Was könnten wir auf die Wunden sprühen, zum desifizieren (Wundsprühpflaster) oder einfach so lassen bei kleineren Blessuren. Die Katzen sind sowohl im Haus, als auch draussen. Bei grösseren Sachen kommen sie natürlich zum Tierarzt.

Habt ihr eine Idee,

a) die fremden kater aus dem Garten zu halten, damit auch Bert den selbigen geniessen kann

b) wie behandeln wir kleinere Blessuren ??

Danke für eure Mithilfe :smile:)

Gruss BelRia

Hallo BelRia,

eigentlich fallen mir da nur zwei Dinge ein :

  1. Entweder du laesst die Kater kaempfen bis sie endgueltig geklaert haben, wer denn nun der chef ueber dieses Gebiet ist oder aber
  2. Du machst deinen Garten so dicht, das die fremden Kater nicht mehr in den selbigen rein koennen und deine darin sicher sind. Halt alles einzaeunen, richtig hoch und oben vielleicht auch noch ein Netz spannen … insofern sich das alles realisieren laesst.
    Aber das waere wohl die gefahrloseste Variante. Und die befuehrworte ich auch :smile:)

Wenn sich die Tiger eine zeitlang kloppen, ist das ja fuer keinen schoen. Besonders deine beiden werden noch mehr drunter leiden, da sich der eine ja jetzt schon nicht mehr raus traut. Und die „alten“ Kater werden wohl auch nicht so leicht aufgeben.

Was man gegen Blessuren machen kann, weiss ich leider auch noch nicht. Was meine Tiger bisher so hatten, war alles von allein wieder verheilt … mal ein Kratzer auf der Nase und so weiter.
Frag doch am besten mal einen Tierarzt. Aber wenns keine grossen Wunden sind, reichts vielleicht schon da mal ein Auge drauf zu haben das es sich nicht entzuendet. Und bei groesseren wird dann eh der Doc Faellig.

Hoffe, deine Fellnasen haben bald einen ruhigen Auslauf :smile:))

Viele Gruesse von Manu

Hallo BelRia, Hallo Manu,

Was man gegen Blessuren machen kann, weiss ich leider auch
noch nicht. Was meine Tiger bisher so hatten, war alles von
allein wieder verheilt … mal ein Kratzer auf der Nase und so
weiter.

oberflächliche Verletzungen heilen am besten durch akademisches Nichtstun :smile:. Salben, Sprays u. ä. schleckt die Katze schneller weg, als man sie auftragen kann.
Tiefe Bissverletzungen mit Perforation der Haut beginnen häufig zu eitern, sind sehr schmerzhaft und meist mit fiebrigen Allgemeinbeschwerden verbunden und bedürfen einer antibiotischen Behandlung über die Blutbahn. Von Wundspülungen kommt man immer mehr ab, da Bakterien dabei in gesundes Gewebe versprengt werden und das Gewebe unnötig gereizt wird.
Bissverletzungen sollte man niemals abdecken, da anaerobe Bakterien dadurch optimale Bedingungen erhalten. Krusten abmachen und möglichst lange offen halten. Abszesse müssen eventuell eröffnet werden.

Schönen Abend

Johnny

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Nur passt das den Revierinhabern, die bisher dieses Revier
abddeckten gar nicht.

Klar! Sieh’s mal aus ihrer Sicht :smile:

Was könnten wir auf die Wunden sprühen, zum desifizieren

Vorsicht mit Alkohol: Katzen bauen ihn extrem schlecht ab. Optimal: Chloramphenicol-Spray vom Tierarzt

a) die fremden kater aus dem Garten zu halten, damit auch Bert
den selbigen geniessen kann

Schwierig: Notfalls durch Naßspritzen (Gartenschlauch mit Gardena-Pistole oder weitreichende Pump-Gun mit Wasser, besser: Essigwasser!)

b) wie behandeln wir kleinere Blessuren ??

s.o. aber: Beobachten! Bei Veränderungen: Tierarzt!
Alles Gute!
whk

Hi,

Nur passt das den Revierinhabern, die bisher dieses Revier
abddeckten gar nicht. Sie kommen in den Garten und fangen
keilereien an,

Das haben meine drei auch mitgemacht.

„Bert“ so heisst unser Kater, sieht schon arg
zerrupft aus und traut sich teilweise nicht mehr in den
Garten,

Einer meiner Kater schaut(e) sich auch immer erst um, bevor er raus geht, aber er wird von Mal zu Mal mutiger (meine sind seit einem halben Jahr draußen).

wärend „Ernie“ die Katze sich mit den Fremdlingen
herum prügelt, was natürlich nicht ohne Blutvergiessen
ausgeht.

Auch die „Revierbesitzer“ werden nicht ohne Blessuren davon kommen und mit der Zeit daraus lernen, dass sie ihr Revier nicht mehr für sich haben bzw. abgeben müssen, wenn sie weitere Kämpfe vermeiden wollen.

Was könnten wir auf die Wunden sprühen, zum desifizieren
(Wundsprühpflaster) oder einfach so lassen bei kleineren
Blessuren.

Beta-Isadona hilft bei kleinen Wunden wunderbar, wohl vergleichbar mit Jod, brennt aber nicht. Kannst Du übrigens auch selbst benutzen. :smile: Bei größeren Verletzungen schließe ich mich den anderen an, Arzt lässt grüßen.

a) die fremden kater aus dem Garten zu halten, damit auch Bert
den selbigen geniessen kann

Es ist vielleicht nicht die beste Methode, aber bei mir wirkt es: Die „alten“ Revierkatzen haben vor mir Respekt, wenn meine Monster also draußen sind und eine fremde Katze ankommt, muss ich nur böse schauen, und er/sie ist verschwunden bzw. lässt meine Kleinen zufrieden. Natürlich kann ich nicht ständig hinter meinen Katzen her sein, aber ich denke, dass die fremden Tiere es mit der Zeit rausbekommen haben, dass hinter meinen Katzen ein „großer Mensch“ steht, zu dem die Kleinen rennen und der sie dann „verteidigt“. Und da meine Katzen ebenfalls wissen, dass sie sich bei mir im Notfall verstecken können, gibt ihnen das Selbstvertrauen, wodurch sie wiederum selbständiger im Verjagen der anderen werden. (hmmm, soviel zur unergründlichen Psyche der Spezies Katze… *ggg* - ich denke aber, dass es so sein könnte, hat zumindest den Anschein)

Also, nicht, dass ich den anderen Katzen was antue - ich starre sie halt an, spritze sie nass oder klatsche in die Hände - die üblichen Verfahrensweisen halt, um eine Katze los zu werden.

Und wie gesagt, inzwischen zeigen sich die fremden Katzen zwar in regelmäßigen Abständen in meinem Garten, bleiben dann aber brav in der Ecke sitzen und beobachten nur. Was außerhalb des Gartens geschieht, weiß ich nicht, aber innerhalb haben meine Monsterchen ihr eigenes Revier inzwischen erobert.

Grüße
Natascha