wer hat mit seiner Katze schon mal folgendes erlebt:
Meine Freigänger-Katze bekam Mitte August gesundheitliche Probleme. Sie konnte das Gleichgewicht nicht mehr halten und kippte hinten immer um.
Tierarzt: Röntgenaufnahme ohne Befund, Blutbild: minimal erhöhter Entzündungswert, ansonsten ohne Befund. Kein FIP, keine Toxoplasmose etc.
Nach ein paar Tagen wurden die Augen trüb, was mit einer Augensalbe aber schnell wieder behoben wurde. Verdacht auf eine Virusinfektion, verschiedene Tests blieben aber negativ.
Sie erholte sich wieder, nun ist sie seit ein paar Tagen merkwürdig. Sie knurrt wenn man sie streichelt, läßt sich aber abdrücken ohne Schmerzabwehrreaktion. Sie schläft viel, frißt und trinkt normal. Manchmal bleibt sie in gebückter Haltung sitzen, als hätte sie Schmerzen. Blutbild o. k., auch sonst kann der TA nichts finden.
Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht? Weiß jemand wonach ich noch suchen lassen soll?
ich bin ja bereits in einer Praxis mit mehreren Tierärzten, die sich auch untereinander besprochen haben. Auch ein befreundeter Tierarzt weiß nicht, was es sein könnte.
hi
ich weiß nicht ob man das vergleichen kann, hunser hase hatte im Sommer ähnliche Symptome, er hatte eine Infektion des Innenohres und musste 5 Tage von mir zu Hause mit Spritzen behandelt werden.
BB war damal auch ohnen Befund
Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht? Weiß jemand
wonach ich noch suchen lassen soll?
aus der Ferne ist da ganz schwer etwas zu sagen. Von der geschilderten Symptomatik kann man an eine Thrombose in der Aorta-Aufgabelung denken. Kontrolliere, ob die hinteren Pfoten warm sind und ob an der Oberschenkel-Arterie beidseitig ein kräftiger Puls ankommt. Die Arterie verläuft an der Innenseite des Oberschenkelknochens.
Eine Frage noch an Johnny: müßten dann nicht die Thrombos
erhöht sein ?
nein, auch das restliche Blutbild zeigt keine typischen Veränderungen.
Häufigste Ursache:
Aufgrund einer Kardiomyopathie kommt es zu Strömungsstörungen im li. Herzvorhof. Mit der Zeit bildet sich dort ein Thrombus, welcher irgendwann ausgeschwemmt wird und sich dann in der Auffingerung der Aorta festsetzt.
die Pfoten sind warm, Puls ist gut tastbar. Das mit dem hinten wegkippen war im August, aber selbst da waren die Pfotenreflexe gut. Der TA hat die Pfote mit dem Pfotenrücken auf den Tisch gestellt und sie hat das sofort korrigiert, sie viel nur immer wieder um und das Gangbild hinten war sehr unsicher. Dies dauerte ca. 3 Wochen.
Jetzt läuft sie wieder normal, läßt sich auch überall abtasten, wirkt aber irgendwie „entrückt“.
Könnte das vielleicht doch an den Zähnen liegen? Sie frißt sowohl Trocken- als auch Feuchtfutter problemlos. Allerdings habe ich das Gefühl sie schluckt manchmal etwas schwer (nicht im Zusammenhang mit dem Fressen). Ansonsten schläft sie viel.
Jetzt läuft sie wieder normal, läßt sich auch überall
abtasten, wirkt aber irgendwie „entrückt“.
Könnte das vielleicht doch an den Zähnen liegen?
Eher unwahrscheinlich.
Deiner Beschreibung nach könnte es sich auch um ein epileptiformes Geschehen (Absencen) handeln. Aber das lässt sich, wie gesagt, aus der Ferne nicht beurteilen.
Ich denke, du solltest dich in Bezug auf weitere Diagnostik mit deinem Tierarzt unterhalten, da wir mit Spekulationen hier im Forum bestimmt nicht weiterkommen.
Deiner Beschreibung nach könnte es sich auch um ein
epileptiformes Geschehen (Absencen) handeln. Aber das lässt
sich, wie gesagt, aus der Ferne nicht beurteilen.
Werd ich den TA mal fragen.
Ich denke, du solltest dich in Bezug auf weitere Diagnostik
mit deinem Tierarzt unterhalten, da wir mit Spekulationen hier
im Forum bestimmt nicht weiterkommen.
Das Problem ist, daß die behandelnden TÄ im moment selbst nicht genau wissen, was los ist. Deshalb habe ich gehofft hier hätte schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht.