vor drei Wochen ist einer meiner beiden 12-jährigen Kater überfahren worden *schluchz, heul*. Da die beiden Brüder waren und von Anfang an unzertrennlich, leidet der verwaiste Kater jetzt natürlich und sucht verständlicherweise seinen Gefährten.
Nun ist es so, dass die Katzen über zehn Jahre lang sehr an mir hingen, ich sie aber leider vor 1 1/2 Jahren aus umständehalber eingetretenen Umständen, die ich hier nicht weiter erläutern möchte, meinem Ex-Mann anvertraute. Er kümmerte sich, glaube ich, ganz gut um sie, ich habe sie aber seitdem nicht mehr gesehen.
Nun sind wir am Überlegen, ob dem einsamen Kater nun vielleicht eine Ortsveränderung gut täte, d.h. ich würde den Kleinen wieder zu mir nehmen wollen.
Was denkt ihr: Würde ihm ein Ortswechsel evtl. schaden, weil er sich vielleicht gar nicht mehr auskennt und sogar die Bezugsperson wechselt? Oder wäre es die beste Lösung um in ein wenig von dem herben Verlust abzulenken. Andere Lösungen, wie z.B. die Anschaffung einer anderen zweiten Katze, scheiden definitiv aus.
Katze nicht vermenschlichen
Hallo,
Katzen haben ein ausgeprägtes Revierverhalten.
Wenn man Katzen aus ihrer gewohnten Umgebung (Revier)
herausreißt, ist das Steß, in diesem Fall völlig unnötig.
Auch sind Katzen typischerweise Einzelgänger, die nicht
zwangsläufig auf Geselligkeit angewiesen sind. Wenn die
Kater zwar immer zusammengelebt haben, so sind die Bindungen
trotzdem nie so eng wie bei Rudeltieren (Hunde, Menschen).
Der Kater wird also darüber hinwegkommen.
Die Anschaffung einer neuen Katze, als Partner kann auch
schiefgehen. Man weiß nie, ob sich so eine altes Tier noch
an ein Jungtier gewöhnt. Auch das wäre unnötiger Streß.
Also am besten alles so lassen wie es ist.
Gruß Uwi
vor drei Wochen ist einer meiner beiden 12-jährigen Kater
überfahren worden *schluchz,heul*.Da die beiden Brüder waren
und von Anfang an unzertrennlich, leidet der verwaiste Kater
jetzt natürlich und sucht verständlicherweise seinen
Gefährten.
Nun ist es so, dass die Katzen über zehn Jahre lang sehr an
mir hingen, ich sie aber leider vor 1 1/2 Jahren aus
umständehalber eingetretenen Umständen, die ich hier nicht
weiter erläutern möchte, meinem Ex-Mann anvertraute. Er
kümmerte sich, glaube ich, ganz gut um sie, ich habe sie aber
seitdem nicht mehr gesehen.
Nun sind wir am Überlegen, ob dem einsamen Kater nun
vielleicht eine Ortsveränderung gut täte, d.h. ich würde den
Kleinen wieder zu mir nehmen wollen.
Was denkt ihr: Würde ihm ein Ortswechsel evtl. schaden, weil
er sich vielleicht gar nicht mehr auskennt und sogar die
Bezugsperson wechselt? Oder wäre es die beste Lösung um ein
wenig von dem herben Verlust abzulenken. Andere Lösungen, wie
z.B. die Anschaffung einer anderen zweiten Katze, scheiden
definitiv aus.
Hallo,
Katzen haben ein ausgeprägtes Revierverhalten.
Wenn man Katzen aus ihrer gewohnten Umgebung (Revier)
herausreißt, ist das Steß, in diesem Fall völlig unnötig.
Zustimmung
Auch sind Katzen typischerweise Einzelgänger, die nicht
zwangsläufig auf Geselligkeit angewiesen sind. Wenn die
Kater zwar immer zusammengelebt haben, so sind die Bindungen
trotzdem nie so eng wie bei Rudeltieren (Hunde, Menschen).
Der Kater wird also darüber hinwegkommen.
wie eng eine Bindung ist kannst du so aus der Ferne nicht beurteilen. Es gibt sehr enge Tierfreundschaften auch unter nicht-Rudeltieren.
Die Anschaffung einer neuen Katze, als Partner kann auch
schiefgehen. Man weiß nie, ob sich so eine altes Tier noch
an ein Jungtier gewöhnt. Auch das wäre unnötiger Streß.
Das ist so eine Sache. Es kann durchaus harmonieren, aber wie du sagst, es kann auch schiefgehen.
Ich habe meistens erlebt, dass es klappt. Es muessen aber nicht die besten Freunde draus werden.
Ich wuerde euch empfehlen euch erstmal viel mit ihm zu beschaeftigen. Und vielleicht wirklich drueber nachdenken ob eine neue Katze helfen koennte. Aus seiner Umgebung wuerde ich ihn aber auch nicht holen.
Vielleicht helfen auch in der ersten Zeit homoeopatische Mittel.
alles gute
vor drei Wochen ist einer meiner beiden 12-jährigen Kater
überfahren worden *schluchz,heul*.Da die beiden Brüder waren
und von Anfang an unzertrennlich, leidet der verwaiste Kater
jetzt natürlich und sucht verständlicherweise seinen
Gefährten.
Nun ist es so, dass die Katzen über zehn Jahre lang sehr an
mir hingen, ich sie aber leider vor 1 1/2 Jahren aus
umständehalber eingetretenen Umständen, die ich hier nicht
weiter erläutern möchte, meinem Ex-Mann anvertraute. Er
kümmerte sich, glaube ich, ganz gut um sie, ich habe sie aber
seitdem nicht mehr gesehen.
Nun sind wir am Überlegen, ob dem einsamen Kater nun
vielleicht eine Ortsveränderung gut täte, d.h. ich würde den
Kleinen wieder zu mir nehmen wollen.
Was denkt ihr: Würde ihm ein Ortswechsel evtl. schaden, weil
er sich vielleicht gar nicht mehr auskennt und sogar die
Bezugsperson wechselt? Oder wäre es die beste Lösung um ein
wenig von dem herben Verlust abzulenken. Andere Lösungen, wie
z.B. die Anschaffung einer anderen zweiten Katze, scheiden
definitiv aus.