Mein Freund hat am Freitagnachmittag zu unserer etwa einjährigen Maxi einen etwa 12wöchigen Katzenwelpen aus dem Tierheim geholt, in der Hoffnung, das die beiden prima Spielgefährten werden. Der war erst eine Woche im Heim und ziemlich wild, aber inzwischen schmust er schon gern auf dem Schoß und auf dem Arm. Nur fangen läßt er sich nur ungern.
Unsere Maxi ist natürlich sehr verunsichert, wird nun aber besonders verwöhnt. Kriegt zuerst die Streicheleinheiten und das Futter. Für sie machen wir alle Türen auf.
Kater Paul hat erst mal ein Zimmer für sich bekommen, in dem vorerst seine Näpfe und sein Klo stehen, und in dem wir uns sehr viel aufhalten. Das war eigentlich Maxis beliebter Schlafplatz, jetzt ist es vorerst nachts für sie gesperrt.
Hin und wieder tragen wir Paulchen auch in ein anderes Zimmer (morgens ins Schlafzimmer zum Wachknuddeln, zum Fernsehen ins Wohnzimmer). Aber die Türen sind immer verschlossen. Ab wann können wir ihn allein auf Erkundungstour durch das Haus lassen? Ab wann darf er allein Treppen steigen? Wie können wir Maxi das Kennenlernen erleichtern? Sie ist nur ungern zusammen mit dem Kleinen in einem Zimmer. Sie will sofort wieder raus, wenn sie ihn gesichtet hat. Er würde natürlich gern auf sie zu gehen. Wann wird sie merken, daß er keine Gefahr für sie darstellt?
Danke und bis denne!
Schnoof
Hallo Schnoof,
wir haben im Nov. 2003 zu unserem 5-jährigen Tom den damals 12-Wochen alten Maxi dazugeholt. Wir haben die beiden eigentlich gleich „aufeinander los gelassen“. Auch die Wohnung durfte er sofort komplett erkunden. Tom wollte am Anfang auch überhaupt nicht im gleichen Zimmer bleiben wie Maxi. Nicht mal nebeneinander Essen war möglich. Aber nach einer Woche gefauche und geknurre haben die beiden das erstemal „gekämpft“. Und mittlerweile fressen sie manchmal aus einem Napf. Versuche die beiden „gleich“ zu behandeln. Ist natürlich schwer, weiss ich selbst als Katzenmama. Den einzigen Unterschied den wir machen ist es bei den Leckerlies. Da bekommt Tom immer zuerst.
Toms Schlafplatz habe allerdings ich mit verteidigt. Ich habe aber Maxi seinen eigenen gemacht den er auch voll akzeptiert hat.
Deine Maxi muss zeigen dass sie die „Oberkatze“ ist. Aber gebe den beiden Zeit und sie werden sich bestimmt anfreunden. Vielleicht entwickelt Maxi ja mit der Zeit „Muttergefühle“. Soll ab und zu vorkommen, habe ich mal gelesen. Wir haben die beiden nachts zusammen in den Flur gesperrt (Zugang zu allen Räumen ausser Wohn- und Schlafzimmer). Dann mussten sie sich gezwungener Maßen arrangieren.
Viel Geduld beim aneindergewöhnen wünschen
Ramona, Tom & Maxi
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Hallo Schnoof,
ich wuerde den kleinen schon jetzt das ganze Haus zum Erkunden zur Verfuegung stellen. Du musst halt nur schauen, das da keine Gefahrenquellen fuer den kleinen Kerl lauern. Solche tollpatschigen Fellnasen erkunden ja normalerweise alles, was nicht niet- und nagelfest ist *gg*
Somit hat auch deine Maxi genuegend Freiraum um dem Kleinen zu begegnen oder aber auch aus dem Weg zu gehen. Das sie noch ein wenig fremdelt ist klar. Aber ich denke, das legt sich schnell. Kleine Katzen verspruehen normalerweise auch auf grosse so einen Charme, das es nie lange dauert mit dem „zusammenraufen“.
Zumindest hab ich bisher immer die Erfahrungen gemacht. Also vor Jahren unser kleiner Kater zu meinem damaligen "Trupp " ( 3 Weiber und noch ein Katerli ) stiess, gabs am Anfang auch Gefauche und Geknurre. Aber innerhalb von 2-3 Tagen war alles vorbei und der grosse Kater hatte sich dem kleinen Raufbold sogar angenommen. Seit diesem Zeitpunkt sind sie ein Herz und eine Seele - kuscheln, spielen und schlafen zusammen.
Beobachte die beiden einfach und sei da, um notfalls eingreifen zu koennen, was es mal zu wild wird zwischen den beiden. Kleine Rangeleien werden nicht ausbleiben, die Rangordnung muss ja geklaert werden. Aber bei kleinen Katzen ist das ganz anders, als wenn da zwei angestammte , erfahrene Katzen aufeinander treffen.
Wuensche dir viel Spass mit den beiden
)
LG Manu
Stell beiden Katzen die ganze Wohnung zur Verfügung! Stell 2 Klos, 2 Futter- und Wassernäpfe und 2 Schlafplätze zur Verfügung. Bevorzuge die ältere Katze, damit sie keinen Hass auf den Neuzugang bekommt.
Reagier nicht mit Panik bei kleinen Auseinandersetzungen, Katzen regeln das alleine! Greif nur ein, wenn es wirklich dramatisch und blutig ist. Es kann bis zu einem Jahr dauern, bis Katzen sich richtig aneinander gewöhnt haben, also resigniere nicht all zu schnell!
Gib beiden viel Zeit und hab Geduld, strahle Ruhe und Gelassenheit aus. Vielleicht hast du Glück und es geht schneller, bis sie sich lieben gelernt haben. Die Chancen stehen gut, da die eine Katze noch sehr jung ist!
Viel Spaß!
Galli
Stell beiden Katzen die ganze Wohnung zur Verfügung! Stell 2
Klos, 2 Futter- und Wassernäpfe und 2 Schlafplätze zur
Verfügung. Bevorzuge die ältere Katze, damit sie keinen Hass
auf den Neuzugang bekommt.
Alles doppelt vorhanden. Hab in diesem Forum ja schon viel dazu gelesen. Inzwischen darf der Kleine auch tagsüber durch das ganze Haus ziehen, da hat er drei Etagen zur Verfügung, von denen allerdings einige Zimmer gesperrt sind (für beide). Nachts ist es vielleicht noch besser, wenn er in „seinem“ Zimmer bleibt. Bei den Treppen mache ich mir nämlich schon Gedanken, weil jede Stufe aus einem Brett besteht, so daß er bei etwas Hektik schon schnell zwischen zwei Stufen durchrutschen und einen Abgang machen könnte.
Reagier nicht mit Panik bei kleinen Auseinandersetzungen,
Katzen regeln das alleine! Greif nur ein, wenn es wirklich
dramatisch und blutig ist. Es kann bis zu einem Jahr dauern,
bis Katzen sich richtig aneinander gewöhnt haben, also
resigniere nicht all zu schnell!
Gib beiden viel Zeit und hab Geduld, strahle Ruhe und
Gelassenheit aus. Vielleicht hast du Glück und es geht
schneller, bis sie sich lieben gelernt haben. Die Chancen
stehen gut, da die eine Katze noch sehr jung ist!
Ich bin meistens eh die Ruhe in Person. Bei meinem Schatz mache ich mir da mehr Sorgen. Der wollte die beiden unbedingt zusammenführen und hat immer einen zum anderen getragen. Nun darf er die große kaum streicheln, geschweige denn auf den Arm nehmen, sie faucht ihn an.
Aber er hat heute morgen sehr genaue Anweisungen von mir bekommen. ;o)
Seit heute geht meine Maxi auch mal auf den Kleinen zu, wenn auch nur um ihm eine runter zu hauen. Gestern hat sie noch den Rückwärtsgang eingelegt. Aber er durfte an ihren Näpfen schnuppern.
Bis denne
Schnoof
Der kleine frass schon am ersten Tag ordentlich, kackt aber leider keine Wuerstchen sondern eher Brei. Ich kann mir vorstellen, dass es an der Futter- und sonstigen Umstellung liegt. Ab wann sollte ich mir da Sorgen machen und was dann tun?
Danke!
Schnoof
Der kleine frass schon am ersten Tag ordentlich, kackt aber
leider keine Wuerstchen sondern eher Brei.
Ich kann mir
vorstellen, dass es an der Futter- und sonstigen Umstellung
liegt. Ab wann sollte ich mir da Sorgen machen und was dann
tun?
Das hatte mein kleiner Maxi am Anfang auch. Hat sich so nach 10 Tagen normalisiert. Ich hatte aber den TA angerufen und nachgefragt. Würde ich an Deiner Stelle vorsichtshalber auch mal machen um andere Sachen auszuschliessen.
LG
Ramona